Zukunftsstadt – Einladung Veranstaltung „Quartiere von morgen“

ZukunftsStadt KonstanzDie Stadt Konstanz ist vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unter 168 Bewerberkommunen für den Wettbewerb „Zukunftsstadt“ ausgewählt worden.
Im Rahmen des Wettbewerbes möchten wir gemeinsam mit Ihnen sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft Visionen für die Konstanzer Quartiere von morgen entwickeln und über das zukünftige Gesicht der Stadt Konstanz diskutieren.

Wann: Freitag, den 18. Dezember 2015 von 16.00 Uhr bis 20.30 Uhr
Wo: Aula der HTWG Konstanz (Brauneggerstraße 55, 78462 Konstanz)

Startschuss hierzu wird eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Titel „Quartiere von morgen – Bürger und Fachleute im Dialog“ sein. Bevor wir mit Ihnen in einen aktiven Austausch treten wollen, werden bedeutende Fachleute aus europäischen Städten interessante und spannende Ideen vermitteln, wie zukünftige Quartiere aussehen könnten. Als Referenten erwarten wir:

Prof. Dr. Günther Bachmann, Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung in Berlin
Ton Schaap, Senior Consultant des Stadtplanungsamtes Amsterdam
Roland Gruber, Architekt und Mitbegründer des Architekturbüros nonconform in Wien
Andreas Epple, Rechtsanwalt, Projektentwickler Wohnungsbau und Gründer der Epple Holding in Heidelberg
Dr. Weert Canzler, Mobilitätsforscher am Wissenschaftszentrum Berlin
Dr. Alexander Rieck, Forscher am Fraunhofer Institut in Stuttgart im Competence Team “Urban Systems Engineering”

Die Veranstaltung ist der Beginn eines längerfristigen Austausches zwischen Fachleuten und der Bürgerschaft darüber, wie die zukünftigen Konstanzer Wohnquartiere mit Blick auf die Themen Mobilität, Energie, soziale Mischung, Freiraum und Smart City gemeinsam geplant und gestaltet werden können.

Wir möchten Sie herzlich einladen, beim ersten Symposium der Zukunftsstadt dabei zu sein.

Weitere Informationen zur Zukunftsstadt finden Sie auf der städtischen Homepage unter der Rubrik Umwelt/Stadtplanung.

Bei Rückfragen können Sie sich jederzeit an Herrn Lukas Esper (Amt für Stadtplanung und Umwelt, lukas.esper@konstanz.de oder telefonisch unter 07531 – 900 558) wenden.

Auf Ihr Kommen und Mitwirken freuen wir uns sehr!

Einladung zur Gündungsversammlung Stadtplan Zukunft am 21.11.2015

Stadtplan Zukunft

Das Projekt des Stadtplans Zukunft (www.stadtplan-zukunft.de) für die Stadt Konstanz schreitet weiter voran. Die nächste Veranstaltung ist die Gründungsversammlung, die am 21. November 2015 im Sitzungssaal (Verwaltungsgebäude Laube, Untere Laube 24, 6. OG) um 13 Uhr stattfindet.

Hier die offizielle Einladung. Im Anschluss gibt es die Einladung sowie die Vereinssatzung auch als Download.

Einladung zur Gründungsversammlung

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir beabsichtigen, zur Förderung des Stadtplans Zukunft (http://stadtplan-zukunft.de/) einen Verein zu gründen. Zur Gründungsversammlung am Samstag, 21. November 2015 um 13.00 Uhr im Sitzungssaal (Verwaltungsgebäude Laube, Untere Laube 24, 6. OG) laden wir Sie herzlich ein.

Als Tagesordnung ist vorgesehen:

  1. Begrüßung
  2. Festlegung Versammlungsleiter*in und Protokollant*in
  3. Genehmigung der Tagesordnung
  4. Aussprache zur Gründung des Vereins
  5. Festlegung der Gründungsmitglieder
  6. Verabschiedung der Vereinssatzung
  7. Festlegung des Wahlmodus zur Vorstandswahl
  8. Wahl des Vereinsvorstandes (Zwei Vorstände, ein*e Schriftführer*in, ein*e Kassenwart*in)
  9. Wahl des/der Verantwortlichen für die Homepage des Stadtplans Zukunft
  10. Wahlen der Themenpaten für die acht Kategorien des Stadtplans Zukunft
  11. Thematische Erweiterung des Stadtplans
  12. Anmeldung des Vereins und weiteres Vorgehen
  13. Empfehlung der Mitgliedsbeiträge (Privatperson: 25 €/Jahr, Student*innen und ermäßigt: 10 €/Jahr, Fördermitglied: 50 €/Jahr)
  14. Verschiedenes

Den aktuellen Stand der Vereinssatzung fügen wir bei.

Sollten Sie Interesse daran haben, an der Versammlung Gründungsmitglied zu werden oder einen der Vorstandsposten zu übernehmen, freuen wir uns über eine kurze Nachricht an: zukunftswerkstadt@translake.org.

Gerne können Sie die Einladung auch an weitere interessierte Personen weiterleiten. Wir freuen uns über Ihr zahlreiches Erscheinen!

Mit freundlichen Grüßen

Dietmar Messmer”

StadtplanZukunft_Vereinssatzung

Einladung_Gründungsversammlung

It fits – organische Textilien

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It fits ist seit 1995 ein Unternehmen aus Konstanz, das sich als Partner für Textil- und Bekleidungsunternehmen versteht. Der Schwerpunkt liegt dabei auf ökologische Inhalte, die mit nachhaltigen Innovationen und Konzepten zum Erfolg führen sollen.

Das Ziel ist es, soziale, ökologische und ökonomische Aspekte, kurz Nachhaltigkeit, in der Textilbranche zu etablieren. Dazu stehen hauptsächlich projektbezogene Beratungstätigkeiten zur Verfügung, die bei der Kooperation entlang der Wertschöpfungskette helfen und typische Aufgaben wie die Organisation und Durchführung von Seminaren, Workshops, Recherchen oder Schulungen übernimmt. Zu dem Angebot gehört aber auch die Umsetzung von von Qualitäts- und Umweltmanagementsystemen, Öko-Textil-Standards, Prozessoptimierung und
Ressourcenmanagement.

Als Spezialist im Bio-Textilbereich veranstaltet it fits regelmäßig internationale Konferenzen, die unter anderem zum Wissenstransfer und Networking dienen. Zudem ist das Unternehmen Mitglied im Internationalen Verband der Naturtextilwirtschaft e.V. (IVN) und die Geschäftsführerin Katharina Schaus bei dem Textile Exchange Integrity Forum.

Seit dem Juli 2012 gibt es die Labelschule, in der man Stück für Stück die mittlerweile sehr umfassende Welt der Öko-Labels erklärt und gezeigt bekommt. Die Grundlagen und Recherchen zu vielen Labels sind direkt unter folgendem Link zu finden:

www.itfits.de/labelschule_inhalt_de,3172.html

Auf der Homepage finden sich weitere Informationen zu it fits (z.B. dessen Referenzen) und der Welt rund um nachhaltige Kleidung.

- www.itfits.de/index_de.html

Kulturbüro Konstanz

Stadt_Konstanz_ZWSDas Kulturbüro ist eine der sechs städtischen Institutionen im Kulturzentrum am Münster. Die anderen fünf sind die Stadtbücherei, die Volkshochschule (VHS), der Kunstverein, die Wessenberg-Galerie und der BildungsTURM.

Die Aufgaben des Kulturbüros sind die Unterstützung, Begleitung und Förderung der lebendigen und vielfältigen Kulturszene in Konstanz – egal ob Tanz und Theater, Musik, Kunst oder Literatur. Die Kulturschaffenden werden bei der Öffentlichkeitsarbeit unterstützt und die Bürger über die Veranstaltungen informiert.

Es gibt verschiedene Förderungsmöglichkeiten bei denen das Kulturbüro die Kulturarbeit unterstützen kann. So wird beispielsweise jährlich der Konstanzer Kulturfonds mit einem Budget von 50.000€ (Stand 2014) vergeben. Projekte, die (inter)kulturelle Begegnungen schaffen, können von dem Kunstfonds des Konzils gefördert werden. Die Projektförderung deckt öffentliche Einzelinitiativen ab. Weiterhin gibt es die Institutionelle Förderung und die Kunststiftung Baden-Württemberg. Die jeweiligen Richtlinien und Antragsformulare sind unter folgendem Link zu finden:
www.konstanz.de/kulturzentrum/01635/02669/index.html#sprungmarke0_24

Es werden auch selbst Kulturveranstaltungen in Zusammenarbeit mit den Kulturschaffenden umgesetzt oder Orte angeboten, die sich für solche eignen. Dazu gehören etwa die Konzertmuschel im Stadtgarten oder der Gewölbekeller am Münster, der sich auf Grund der außergewöhnlichen Atmosphäre sehr gut für Ausstellungen eignet. Ebenso sind multifunktionale Räume mietbar, die auf Wunsch mit Bühne und Technik ausgestattet werden können.

Für den Nachwuchs gibt es ein gelegentliches Kinderprogramm und Jugendliche können nach der Schule ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Kulturbüro absolvieren.

Folgender Link leitet zu dem aktuellen Monatsprogramm weiter. Dieses ist auch in gedruckter Form als Flyer vor Ort erhältlich.
www.konstanz.de/kulturzentrum/01635/03543/index.html

Alle Informationen rund um das Kulturzentrum, das Kulturbüro und dessen Ansprechpartner finden sich auf dessen Homepage.

Kulturzentrum: www.konstanz.de/kulturzentrum/01646/index.html
Kulturbüro: www.konstanz.de/kulturzentrum/01635/index.html

KOMMIT – Netzwerk zur Selbsthilfe

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Das Selbsthilfewerk KOMMIT ist ein Netzwerk aus allen Selbsthilfegruppen im Landkreis Konstanz und steht im engen Kontakt mit der Selbsthilfekontaktstelle. Sie ist die einzige professionelle Einrichtung, die ein umfassendes Informations- und Unterstützungsangebot zum Thema Selbsthilfe in Konstanz bereitstellt. Ebenso findet eine Zusammenarbeit mit Einrichtungen und Verbünden des Sozial- und Gesundheitswesens sowie bürgerschaftlicher Projekte und Initiativen statt.

Die Aufgabe des Netzwerkes ist es ein selbsthilfefreundlichen Klima bei den Bürgern, den Fachkreisen und der Verwaltung zu schaffen. Dazu gehören die typischen Beratungstätigkeiten für Menschen, die an Selbsthilfe interessiert sind. Dessen Unterstützungsbedarf wird ermittelt, sie werden zu den Angeboten informiert und vermittelt bzw. es wird Hilfe angeboten, um eigene Gruppen zu erstellen und Mitglieder zu finden.

Das ehrenamtlich Engagement wird durch die Bereitstellung von Infrastruktur wie Räumen, Büros, Kopierer, Computer und Öffentlichkeitsarbeit unterstützt. Konfliktberatung in Gruppenkrisen, Beratung über Förderungsmöglichkeiten und Kontakte knüpfen sind weitere Aufgaben der Organisation.

Die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe veranstaltet außerdem die Selbsthilfetage und gesundheitsbezogene Vortragsreihen und Pressemitteilungen über die Bildung von neuen Gruppen. Sie arbeitet teilsweise auch projektbezogen und in regionalen und überregionalen Gremien mit.

Eine Auflistung aller Gruppen gibt es hier:
www.kom-mit.de/index.php?n=Angebote.Startseite

Und die aktuellen Veranstaltungen kann man auf Facebook (hier die Seite) oder unter folgendem Link verfolgen:
www.kom-mit.de/index.php?n=Aktuelles.Startseite

Die Homepage von KOMMIT beinhaltet noch viele weitere Informationen rund um das Thema der Selbsthilfe:
www.kom-mit.de/index.php?n=Kommit.Startseite

 

ADFC Konstanz

ADFC_KN_ZWSDer ADFC Kreisverband ist die Ortsverband des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs e.V, der aus den drei Ortsgruppen Konstanz, Radolfzell und Singen besteht. Ein entsprechender Infoshop findet sich im Kultur-Rädle direkt am Konstanzer Hauptbahnhof oder bei der Firma Zweirad Joos in Radolfzell.

Der Verein setzt sich für die Interessen der Radfahrer ein und agiert als Vertretung in politischen und gesellschaftlichen Diskussionen. Er organisiert Radtouren, setzt sich in Gremien für Radfahrer ein und veranstaltet regelmäßig Aktionen zur Förderung des Radfahrens und der Sicherheit. Außerdem finden regelmäßige Treffen statt, dessen Zeiten aus den Portalen der Ortsgruppen zu entnehmen sind:

Das Ziel des Vereins ist es, das Fahrradfahren sicherer, angenehmer und komfortabler zu gestalten. Dazu werden verschiedene Veranstaltungen betrieben. So gibt es z.B. jedes Jahr eine Fahrradschule bzw. -kurs für Erwachsene, die Wiedereinsteiger und Anfänger ansprechen soll. Aufgeteilt ist der Kurs in einen theoretischen und zwei praktische Teile, in denen man alles rund um das Fahrrad, die Technik, das individuelle Anpassen und den Verkehrskenntnissen lernt.

Im November startet jährlich die Lichtaktion, bei der der Verein an der Fahrradbrücke Radler auf zugenügende Beleutung aufmerksam macht und auch gerne bei kleinen Problemen direkt hilft. Dies soll nicht belehrend wirken, sondern lediglich auf die Risiken mangelnder Beleuchtung hinweisen.

Auch politisch wird viel gearbeitet, denn es wird bei Planungen rund um Verkehrsleitungskonzepte mitgearbeitet und die durch viel Erfahrung erlangte Kompetenz eingebracht. Somit trägt der ADFC dazu bei, Konstanz und die Umgebung staufreier, umweltfreudlicher und gesünder zu gestalten.

Aktuelles und Verlinkungen zum Mitgliederbereich, dem Team, Service und der Presse findet sich auf den Seiten zu den Ortsverbänden.

www.adfc-bw.de/konstanz/startseite
www.adfc-bw.de
www.adfc.de

Hospiz Konstanz e.V.

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Den Hospizverein in Konstanz gibt es bereits seit 1993. Seitdem wurden sieben feste Stellen und über 130 ehrenamtliche Mitarbeiter eingestellt. Der Zweck des Vereins ist es, schwerkranke und sterbende Menschen zu begleiten und ihnen Beistand zu leisten. Auch ihre Angehörigen werden betreut.

Die Auseinandersetzung mit Sterben und Trauer wird in der Öffentlichkeit angeregt. Dabei wird Beratung und Hilfe bei der Bewältigung dieser Grenzsituationen angeboten. Es geht neben der medizinischen und pflegerischen Versorgung primär um die zwischenmenschliche Beziehung zu den Patienten und dem Versuch einem anderen Mensch als Mensch nahe zu sein. Um dies umzusetzen, arbeiten Ärzte, Pflegende, Angehörige und ehrenamtlichen Helfer zusammen.

Sein Ziel erfüllt der Verein hauptsächlich durch die Information der Öffentlichkeit und der Vorbereitung von Hospizhelfer sowie Begleiter. Die Schwerkranken und deren Angehörige erhalten konkrete psychische, soziale und medizinische Hilfe und es werden Fortbildungen für professionelle Dienste und Einrichtungen zum Thema durchgeführt.

Das Angebot umfasst allgemeine Beratung, Kinder- und Jugendhospizarbeit im Landkreis, Hilfe für Trauernde, einen Ambulanten Hospizdienst, das Projekt “Hospiz macht Schule“, einen Bücherflohmarkt und die Vermittlung von Räumen für beispielsweise Selbsthilfegruppen.

Zu der Geschichte von Hospizen gibt es direkt auf der Homepage des Vereins:

www.hospiz-konstanz.de/uber-uns/geschichte

Dort ist ebenfalls aufgelistet, wie man den Verein unterstützen kann und welche Vorträge, Kurse oder sonstige Veranstaltungen aktuell stattfinden.

- www.hospiz-konstanz.de

Café Mondial Konstanz e.V.

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Hinter der Idee des Cafés Mondial steckt ein Verein, der im Februar 2015 gegründet wurde. Dieser will die Gesellschaft in Konstanz miteinander verbinden und ein Begegnungsraum für die Bürger schaffen.

Ausgangssituation ist, dass wir viele Mitmenschen in unserer unmittelbaren Umgebung auf Grund von unterschiedlichen Biografien, Motivationen und Talenten kaum noch wahrnehmen. So ist Nachbarschaftshilfe selten geworden, obwohl viele Probleme auf unterster, lokaler Ebene am ehesten gelöst werden können. Das Café Mondial will hier entgegenwirken und den KostanzerInnen eine Möglichkeit geben zusammen zu kommen, Spaß zu haben sowie Erfahrungen zu sammeln und austauschen zu können. Jeder kann sein Engagement und Ideenreichtum in Initiativen einbringen, diese sollen dann gebündelt werden, damit eine soziale Infrastruktur aufgebaut wird.

Die Zielgruppe liegt hier bei Flüchtlingen und Migranten, denen eine Beratungsstelle geboten werden soll, und bei Bürgern, die sich zivilgesellschaftlich engagieren und gleichzeitig entspannen können. Für alle soll es ein Raum der Begegnung sein. Die Auswirkungen sollen auf die Stadtviertel, die Stadtgesellschaft und alle Beteiligten schlichtweg positiv sein. Der Lebensraum soll von einer verbesserten Lebensqualität und einer kulturellen Vielfalt profitieren.

Es kann jeder mitmachen, der sich dafür interessiert. Die Veranstaltungen werden regelmäßig auf der Webseite aktualisiert, außerdem gibt es die einen abonnierbaren Newsletter. Eine Mitgliedschaft ist ebenso möglich und über eine Spende freut sich der Verein sicherlich auch.

- www.cafe-mondial.org
- www.facebook.com/CafeMondialKonstanz

Einladung Filmabend der Plattform Nachhaltiges Lernen

naturschule_Logo_RGB[1]Die Plattform Nachhaltiges Lernen der Naturschule Region Bodensee lädt zu einem Filmabend am Donnerstag, den 23. Juli ein. Gezeigt wird der Film “Wachstum, was nun?” in dem es um die Zukunft der Immer-Mehr-Ideologie geht.

Plattform Nachhaltiges Lernen: Programm Juli 2015

Doku – Film 2014 – Wachstum, was nun?

Eine Kooperation von Plattform Nachhaltiges Lernen mit Permakultur Konstanz

Liebe Interessierte Für Nachhaltigkeitsthemen,
Vor den Sommerferien möchten wir Sie / Euch zu einem Filmabend „Wachstum, was nun?“ mit Diskussion einladen.
„Mehr Wachstum!“ wird in Zeiten von Wirtschafts-, Umwelt- und Finanzkrisen gefordert, denn die amerikanische Immer-mehr-Ideologie gilt als Garant für eine gesunde Ökonomie.
Doch wie zeitgemäß ist dieser Mythos angesichts der immer knapperen Ressourcen weltweit? Dieser Frage geht der Dokumentarfilm auf den Grund – und zeigt Alternativen
auf, die sich bereits vielerorts in der Praxis bewährt haben. So machen sich immer mehr Experten für ein Ende des grenzenlosen Wachstums stark.
Nahrungsmittelproduktion, Energieverbrauch und Geldkreislauf müssen wieder unter Kontrolle gebracht werden. Im Norden und Süden der Welt experimentiert man mit neuen
Wirtschaftsmodellen und erzielt inzwischen erste Ergebnisse. So zeichnen sich neue, umweltbewusste und regionalisierte Modelle ab, die für absehbare Probleme wie Klimawandel, Mangel an fossilen Brennstoffen und Finanzkrisen besser gewappnet sind. Oft werden sie sogar von den lokalen Behörden bereits unterstützt.

Um etwas zu verändern, müssen Produktion und Arbeitsplätze in die Heimatregionen zurückgeholt werden. Das ermöglicht vielen Initiativen und Kooperativen die Möglichkeit,
ihren Platz zurückerobern und die Bedeutung von Reichtum neu zu definieren. „Wachstum, was nun?“ zeichnet anhand von Experten und konkreten Beispielen das Bild der neuen Post-Wachstums-Gesellschaft.

  • Wann: Donnerstag 23.07.2015, 20:30 Uhr
  • Ort: Technologiezentrum Konstanz, Vortragsaal

Mehr Infos zu dieser Veranstaltung und weitere Veranstaltungen in diesem Jahr findet Ihr im unseren Programm 2015 unter dem Link:

www.naturschule-konstanz.de/files/Jahresprogramm_PNL2015_web_gross.pdf.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und würden uns freuen, wenn Ihr diese Einladung weitergebt.

Mit sonnigen Grüßen
Plattform Nachhaltiges Lernen”

Die Glücksmanufaktur – Kultur der kleinen Aufmerksamkeit

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Die Glücksmanufaktur ist ein Unternehmen aus Konstanz, das kleine Kuchen und andere Leckereien in Gläsern verkauft. Geeignet sind diese als Mitbringsel, Geschenk oder einfach nur als kleine Aufmerksamkeit. Damit wird mit einer Kleinigkeit große Freude bereitet und viel Positives ausgestrahlt. Die Manufaktur selbst nennt ihre Kuchen Glückskuchen.

Neben den verschiedensten Kuchensorten wie beispielsweise dem Einfach-so-Kuchen, dem Mitbewohner-Kuchen oder einem Konstanz- bzw. Bodensee-Kuchen gibt es auch Risotto, Milchreis oder Fondue im Glas. Speziell für Weihnachten werden auch Leb- und Winter-Kuchen angeboten. Alternativ ist das Ganze als “Glückspäckchen” erhältlich, in dem individuelle Zusammenstellungen in Kombination mit einer eigenen Grußkarte in einer Box verschickt werden.

Für die nachhaltige Produktion werden nur natürliche, hochwertige und regionale Produkte verwendet, um die Produktphilosophie und Qualität zu erhalten. Außerdem erhalten die Kinder der Nachsorgeklinik in Tannheim für jedes Glas Kuchen 50 Cent.

Für Firmen sind die Kuchen als Reizvolles Giveaways auf Messen und Besprechnungen eine tolle Möglichkeit, die eigene Verbundenheit mit der Region und einer gewissen Besonderheit aufzubereiten. Firmenlogo oder -claim können ebenso angebracht werden.

Als Wiederverkäufer kann man sich in sein Ladengeschäft ein originelles Produkt stellen und erhält so besondere Konditionen. Insbesondere Feriengäste und Touristen sowie Hotel- und Pensionsgäste sind hier die Zielgruppe. Das Glas kann übrigens sehr gut als dekoratives Element genutzt werden.

Hier geht es zu der Homepage und damit auch dem Onlineshop:

- www.die-gluecksmanufaktur.de

Die Kunterbunten

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Die Kunterbunten” ist ein kleines Team, das handgemachte Produkte aus Wachstuch selbst herstellt und verkauft. 2009 begann die Geschichte mit zwei Personen, die sich kreativ ausleben wollten und Freude daran hat, ihr Hobby zum Beruf umzusetzen. Mittlerweile arbeiten sechs Kunterbunte an der breiten Produktpalette in dem Atelier mitten im Konstanzer Paradies.

Die kreativen Wohndeko Accessoires sind extrem bunt und erst recht nicht langweilig. Jedes Produkt, das das Atelier verlässt, spiegelt die Liebe zum Detail der Erzeuger wieder. Hohe Qualitätsstandards und Einzelkontrollen garantieren die Einzigartigkeit eines jeden Stücks.

Zu dem Sortiment gehören unter anderem Lunchbags, Waschtaschen, Handytaschen, Zweiraumtaschen, Haarklammern, Schmicktäschchen, Kissen und viele andere Formen und Varianten, in denen man Gegenstände verstauen kann.

Zu erwerben gibt es die Produkte in dem Online Shop oder in dem Ladengeschäft sowie auf Märkten. Ein Besuch in der Arbeitsumgebung in Konstanz ist ebenso wie die Besichtigung der Handarbeiten gern gesehen.

- www.die-kunterbunten.de
- www.facebook.com/DieKunterbunten/info
- www.lunchbags.de

Betriebsbesichtigung Kehrrichtverbrennungsanlage Thurgau, 7.7.15, 18.15 Uhr

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Die Plattform Nachhaltiges Lernen der Naturschule Region Bodensee lädt zur Betriebsbesichtigung der Verbrennungsanlage in Weinfelden (CH) ein. Diese verbrennt den gesammelten Restmüll aus Konstanz. Hier der Einladungstext:

Betriebsbesichtigung der Kehrrichtverbrennungsanlage Thurgau

Am Dienstag 07.07.2015, 18.15 – 20.15 Uhr

Liebe Interessierte Für Nachhaltigkeitsthemen,
das Prinzip der Mülltrennung und des Recyclings von bestimmten Abfallfraktionen ist ja allgemein geläufig. Der gesammelte Restmüll aus Konstanz und umliegenden Gemeinden wird von den Entsorgungsbetrieben zum Güterbahnhof transportiert und auf die Bahn umgeladen. Zweimal wöchentlich fährt dann eine Aneinanderreihung von vielen orangefarbenen Containerwagen mit dem Restmüll zur Müllverbrennungsanlage nach Weinfelden im Kanton Thurgau. Erstaunlicherweise weiß aber kaum jemand, welcher energetische Schatz darin außer Landes gefahren wird. Im Thurgau wird der Haus- und Gewerberestmüll verbrannt. Die dabei freiwerdende Wärme kann sowohl zur Wärmebereitstellung, als auch zur Stromerzeugung genutzt werden.

Mehr dazu erfahren Sie bei der Betriebsbesichtigung in der Kehrichtverwertungsanlage (KVA) des Kantons Thurgau.

Treffpunkt: Um 18:10 Uhr am Parkplatz/ Bürohaus „Treffpunkt Besucher”, in Rüteliholzstr.5, 8570 Weinfelden.
Oder um 17.30 Uhr am Technologiezentrum in Konstanz

Anzahl Personen: 10

Anmeldung: Erforderlich unter dem Link: doodle.com/igu88z3nstuhmyub

Mitfahrtgelegenheit: Die Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmittel ist ein bisschen kompliziert. Es wäre sinnvoll, wenn wir uns um 17.30 Uhr am Technologiezentrum in Konstanz treffen und gemeinsam dahin fahren. Bitte meldet euch bei uns: Wer Mitfahrer mitnehmen kann und wer eine Mitfahrtmöglichkeit braucht.
Infos zu dieser Veranstaltung und weitere Veranstaltungen in diesem Jahr findet Ihr im unseren Programm 2015 unter dem Link: www.naturschule-lonstanz.de/files/Jahresprogramm_PNL2015_web_gross.pdf .

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und würden uns freuen, wenn Ihr diese Einladung weitergebt.

Mit sonnigen Grüßen
Plattform Nachhaltiges Lernen”

Internationaler plastiktütenfreier Tag – Konstanz macht mit

Zum internationalen plastiktütenfreien Tag am 3. Juli lädt eine von monomeer.de, dem BUND Konstanz und dem Netzwerk:Zukunft:Wirtschaft organisierte Initiative ein an dieser Aktion mitzumachen. Hier ist die offizielle Pressemitteilung mit allen Informationen:

Presseinformation Internationaler Plastiktütenfreier Tag 2015 in Konstanz

Wieviele Plastiktüten haben Sie zu Hause?
Konstanzer Initiative veranstaltet Aktionstag zum Internationalen Plastiktütenfreien Tag am 3. Juli

Zum Internationalen Plastiktütenfreien Tag am 3. Juli macht eine Konstanzer Initiative vom Versandhandel monomeer.de, der BUND-Geschäftsstelle und dem Netzwerk:Zukunft:Wirtschaft auf die Plastiktütenproblematik aufmerksam. An Infoständen können sich die Konstanzerinnen und Konstanzer informieren, auch einen Flashmob wird es geben.

Sowohl am Kaiserbrunnen auf der Marktstätte als auch im E-Center an der Reichenaustraße wird an Infoständen über Plastiktüten und die mit ihnen verbundene Umweltproblematik informiert. Um 12.00 Uhr findet ein Flashmob auf der Marktstätte statt. Am Abend zeigt die Initiative im Palmenhaus den Film „Weggeworfen“, der sich dokumentarisch mit dem Thema Müll auseinandersetzt. Die Buchhandlung „Schwarze Geiß“ beteiligt sich am Internationalen Plastiktütenfreien Tag, indem sie an diesem Tag keine Plastiktüten ausgibt. Stattdessen werden die Kundinnen und Kunden auffordert, eigene Taschen mitzubringen. Bereits am 2. Juli thematisiert die dritte Klasse der Stephansschule Konstanz Plastiktüten im Unterricht.
„Plastiktüten sind ein großes Problem“, sagt Susan Rößner von monomeer.de, die die Idee hatte, den Internationalen Plastiktütenfreien Tag auch in Konstanz mit einem Aktionstag zu begehen. „Wir wollen nicht auf die Regulation durch die Europäische Union warten, sondern die Bürgerinnen und Bürger dazu ermutigen, schon jetzt ihren Plastiktütenkonsum einzuschränken“.
Laut dem Umweltbundesamt verbraucht jede/r Deutsche etwa 76 Plastiktüten pro Jahr – eine Gesamtsumme von etwa 5,3 Milliarden Stück. In Deutschland werden jedes Jahr 100.000 Tonnen Kunststoff nur für die Herstellung von Plastiktüten verwendet. Dabei wird jede Plastiktüte im Durchschnitt nur etwa 25 Minuten benutzt. Weltweit beläuft sich die Zahl der pro Jahr verwendeten Plastiktüten auf eine Billion. Nur ein Bruchteil davon wird recycelt – in Europa etwa jede zehnte Tüte. Etwa 90 Prozent der weltweit verwendeten Plastiktüten werden auf Mülldeponien entsorgt, wo sie für den vollständigen Verfall zwischen 100 und 500 Jahre benötigen und während des Zerfallsprozesses Giftstoffe freisetzen.
„Viele Plastiktüten gelangen als fliegender Müll in die Umwelt. Sie sind dort schädlich für Tiere und verursachen hohe Kosten für die Reinigung vermüllter Stadtflächen und Landstriche“, erklärt Antje Boll vom BUND Konstanz. „In immer kleinere Teile aufgespalten, ohne biologisch abgebaut zu werden, gelangt Plastik in Form von Mikropartikeln in Gewässer (Seen, Flüsse, Meere), vermindert aufgrund freigesetzter Chemikalien die Wasserqualität und gelangt als Nahrungsbestandteil von Fischen auch in die Nahrungskette des Menschen. Auch der Bodensee ist mit Mikroplastik belastet“, ergänzt Boll.
Für die Herstellung, das Recycling und die Entsorgung von Plastiktüten werden wertvolle Ressourcen verbraucht, etwa Erdöl, Energie und Wasser. Es wird geschätzt, dass die weltweit 1 Billion verbrauchten Plastiktüten pro Jahr 30 Millionen Tonnen CO2-Emissionen erzeugen.
Als Alternativen zu Plastiktüten empfiehlt die Konstanzer Initiative Stofftaschen, Rucksäcke oder Körbe, die immer wieder mit zum Einkauf genommen werden. Wer Plastiktüten benutzen möchte oder bereits einen großen Vorrat zu Hause hat, sollte diese so oft wie möglich wieder verwenden. Nur eingeschränkt zu empfehlen sind Papiertüten, insbesondere wenn sie aus neuem Papier hergestellt werden. Der Herstellungsprozess ist hier ähnlich ressourcenintensiv wie der von Plastiktüten. Allerdings ist der Recyclingprozess bei Papierprodukten ausgereifter und effektiver.
Ebenso rät die Initiative von der Verwendung von Tüten aus Bioplastik ab, wie sie etwa für den Biomüll benutzt werden. Der Zersetzungsprozess dieser Tüten liegt mit 6 bis 8 Wochen deutlich über der in Deutschland üblichen Verarbeitungsdauer von Biomüll, die etwa 2 Wochen beträgt. Bio-Plastiktüten müssen von den Entsorgungsbetrieben oft umständlich aus dem Biomüll entfernt werden. Für die Herstellung von Bioplastik wird zudem auf Lebensmittel, etwa Mais, zurückgegriffen.
Der Internationale Plastiktütenfreie Tag wurde in Spanien ins Leben gerufen und findet jedes Jahr am 3. Juli statt.
Der Aktionstag wird durchgeführt mit der freundlichen Unterstützung von der Konstanzer Kommunikationsagentur naturblau, Kiss und Klein Media sowie der Gemeinwohl-Ökonomie-Regionalgruppe Konstanz.

Kooperationspartner:
monomeer.de ist ein in Konstanz ansässiger Onlineversand für plastikfreie Produkte.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Konstanz engagiert sich seit Jahrzehnten für den Umwelt- und Naturschutz in Konstanz (www.bund-konstanz.de). Der Verein Netzwerk:Zukunft:Wirtschaft e.V. ist eine Unternehmerinitiative zur nachhaltigen Stadtentwicklung in Konstanz. Er setzt sich aktiv für eine zukunftsfähige nachhaltige Kommunalentwicklung ein.

Das Programm in der Übersicht:
10.00 bis 18.00 Uhr: Infostände auf der Marktstätte (Kaiserbrunnen) und im E-Center Reichenaustraße.
12.00 Uhr: Flashmob auf der Marktstätte.
20:15 Uhr: „Weggeworfen“ (2012), Film-Screening im Palmenhaus am Hussenstein 12, Eintritt: 3,00 Euro.

Pressevertretungen sind herzlich eingeladen, an den Veranstaltungen teilzunehmen.

Kontakt:
monomeer. alles ohne plastik
Dr. Susan Rößner
Gottlieber Straße 25
78462 Konstanz
Telefon: +49-(0)1573-0304178
E-mail: info@monomeer.de

BUND, Ortsgruppe Konstanz
Dr. Antje Boll
Zum Hussenstein 12
78462 Konstanz
Telefon: 07531-15164
E-mail: bund.konstanz@bund.net”

Bilanzveranstaltung der ZukunftsWerkStadt 2.0

Bilanzveranstaltung
Kulturzentrum am Münster – Wolkenstein-Saal, Wessenbergstraße 43, 78462 Konstanz
Freitag 16:30 – 20:00

Im Projekt ZukunftsWerkStadt 2.0 wurde unter anderem der Stadtplan Zukunft für Konstanz entwickelt. Er soll seinen Nutzern einen umfangreichen Überblick über Gruppen, Initiativen, Vereine, Geschäfte, Institutionen und Organisationen, die allesamt zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung beitragen, ermöglichen. Der Stadtplan Zukunft wurde mit Unterstützung und Hinweisen engagierter und interessierter Bürgerinnen und Bürger erstellt und soll während der Bilanzveranstaltung der ZukunftsWerkStadt 2.0 am 3. Juli 2015 im Mittelpunkt stehen. Geplant ist seine Übergabe in Bürgerhand, wozu die Gründung eines Vereins angestrebt wird.

Neben Informationen Rund um den Stadtplan Zukunft hast Du die Möglichkeit, Dich mit den einzelnen Personen des Interessenkreises auszutauschen.

Auf unserem Blog kannst Du Dich für die Bilanzveranstaltung anmelden. http://blog.zukunftswerkstadt-konstanz.de/

Saubere Kleidung – ökologisch nachhaltig und transparent

Im Folgenden ist eine Einladung zu der Veranstaltung “Saubere Kleidung – ökologisch nachhaltig und transparent” von der Plattform Nachhaltiges Lernen, Greentours und dem K9.

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Saubere Kleidung – ökologisch nachhaltig und transparent

Eine Kooperation von Plattform Nachhaltiges Lernen, Greentours und K9

Vortrag und Diskussion mit Alexander Schrörs, Gründer der Cordhosenkampagne und Katharina Schaus, Geschäftsführerin von it fits – Organic Textile Partner

Liebe Interessierte Für Nachhaltigkeitsthemen,
beim Baumwollanbau werden 8 Mal mehr Pestizide eingesetzt als in der konventionellen Landwirtschaft. Dieser überaus hohe Einsatz von Chemikalien und die fehlende Schutzausrüstung stellen ein hohes Gesundheitsrisiko für die Bauern dar. Dies ist nur eines von vielen ökologischen und sozialen Problemen, die mit der Herstellung von Kleidung verbunden ist.

Doch es geht auch anders. Dies zeigt uns Alexander Schrörs, Gründer der Cordhosenkampagne. Seine Cordhosen und Jeans sind aus Bio-Baumwolle und fair gehandelt. Dies ist aber nicht alles. Um Transparenz zu schaffen hat er die Preiszusammensetzung seiner Hosen auf seiner Webseite veröffentlicht und lässt den Kunden innerhalb einer Preisspanne entscheiden, wie viel er für die Hose ausgeben möchte. Katharina Schaus ist Geschäftsführerin von it fits- Organic Textile Partner und Expertin für Ökolabels. Sie stellt die wichtigsten Labels vor, berichtet wie die Einhaltung der ökologischen und sozialen Standards sichergestellt wird und bringt so Licht in den Labeldschungel.

Wann: Dienstag 30.06.2015, 18:30 – ca. 20 Uhr
Ort/Treffpunkt: K9, Hieronymusgasse 3
Kosten: 5 €, ermäßigt 3 €, Tickets an der Abendkasse erhältlich”

www.greentours.de
www.k9-kulturzentrum.de
www.naturschule-konstanz.de/bne

Herberge und Geschäft Glückseeligkeit

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Das Geschäft “Glückseeligkeit” befindet sich in der Kreuzlinger Str. 9 in der Konstanzer Innenstadt und dient als Marktplatz für überwiegend regional produzierte und gehandelte Produkte.

Das Konzept besteht darin, Menschlichkeit und die Verringerung von Armut in einem Geschäftsmodell umzusetzen – die Produkte dienen als Medium für Nachhaltigkeit, Inhalte, Verantwortungsbewusstsein und Fainess. Es wird einerseits eine Plattform für kreative, mutige und engagierte Menschen in dem Verkaufsraum des Konstanzer Ladengeschäfts geboten, andererseits findet zwei mal im Jahr eine Messe (Verkaufs- und Informationsveranstaltung im Bürgersaal) statt, die für das Netzwerk mit Produkten und Vertriebspartnern geeignet ist.

Der Marktplatz wird um eine Herberge (www.herberge-konstanz.de, in der Neugasse 10) erweitert, das bis zu 10 Personen aufnehmen kann. Das Altstadthaus aus dem Jahre 1565 ist ein idealer Ort für Begegnungen in einem “home awas from home”. Gegenüber befinden sich zwei 4-Sterne-zertifizierten Appartments.

Für schweizer Kunden gibt es die Möglichkeit sich für eine deutsche Lieferadresse anzumelden, um Zugriff auf ein erweitertes Warenangebot und reduzierte Portokosten zu erhalten.

Weitere Informationen sind auf den folgenden Webseiten zu finden:
- www.glückseeligkeit.com
- www.herberge-konstanz.de

Klamottenwechsel Uni Konstanz

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Vom 22.06 bis zum 26.06.2015 findet von 11 bis 14 Uhr im Foyer der Universität Konstanz ein Kleidertausch / Klamottenwechsel statt, an dem jeder, unabhänigig ob man selbst etwas mitbringt, sich Kleidung aussuchen darf, die ihn anspricht. Damit wird den Textilleichen in den Kleiderschränken sowie der Inflationierung der Kleidungsstücke entgegengewirkt. Organisiert wird die Veranstaltung von dem Nachhaltigkeitsreferat des AstA der Uni Konstanz. Im Anhang ist die originale Pressemeldung.

KLAMOTTENWECHSEL
Es werden immer noch Unmengen an Kleidungsstücken hergestellt, wovon viele kaum getragen und schnell durch neue ersetzt werden. Dabei benötigen Baumwollanbau, Textilveredelung und Transport enorm viel Wasser und Energie. Diese Ressourcen werden unnötig verschwendet, wenn Kleidung nur kurz genutzt wird. Hinzu kommen die nicht selten unfairen Bezahlungen und Arbeitsbedingungen der Produzent_innen unserer wertvollen Textilien.

Mehr Informationen und aktuelle Beiträge zur Nachhaltigkeit in der Textilindustrie findest du auf folgendem Blog, der von einer Studierendeninitiative ins Leben gerufen wurde: konconscious.wordpress.com Wir machen mit unserer Aktion Klamottenwechsel genau auf diese Probleme aufmerksam und geben dir die Möglichkeit, mitzumachen! Somit hilfst du, schon produzierte Produkte auch zu nutzen.

„Benutzen statt Besitzen“
Vom 22.6.-26.6.2015 von 11-14 Uhr
Im Foyer der Uni Konstanz
[Kostenlos]

WIE funktioniert es?
Komm einfach vorbei und suche dir aus den mitgebrachten Textilien das aus, was dir gefällt, ganz ungezwungen, auch ohne etwas mitzubringen. Gerne kannst du aber auch deine gut erhaltenen Klamotten vorbeibringen, wir werden uns sorgsam um sie kümmern.
Jede_r Einzelne zählt! Mach mit und komm vorbei. Gute Laune und Musik gibt’s dazu. Wir freuen uns auf Dich!
Organisiert vom Nachhaltigkeitsreferat des AstA der Uni Konstanz.”

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Reichenauer Gemüse

Gemüse_Reichenau_ZWSDie Reichenau ist bekannt für ihr reichhaltiges Gemüse-, Salat- und Kräuterangebot. Das Gemüse selbst ist frisch und knackig, da es direkt aus der Region stammt und ökologisch, da bei dem Anbau und der Infrastruktur stark auf Nachhaltigkeit geachtet wird.

Das Angebot des Gemüses reicht von Auberginen bis Zucchinis. Auf Grund der guten Lage der Reichenau wächst dort neben den typischen deutschen Sorten auch ungewöhnliches Gemüse für diese Breitengrade wie beispielsweise Paprika. Es muss weder haltbar noch lagerbar für den Transport gemacht werden, da es direkt an lokalen Verkaufsstellen angeboten wird. Das Absatzgebiet ist auf Bayern und Baden-Württemberg sowie ein kleiner Teil des Vorarlbergs in Österreich begrenzt. Ein modernes und umweltfreundliches Kühlsystem sorgt unter anderem auf den kurzen Transportwegen zu einer optimalen Frische. Die Kühlkette wird nicht unterbrochen und ist getreu dem Motto “innerhalb 24 Stunden vom Produzenten zum Konsumenten” geplant.

Die Qualität der Reichenauer Lebensmittel wird durch viele Zertifikate bestätigt: IFS (International Food Standard), QS (Qualitätssicherung für Lebensmittel), QZ BW (Qualitätszeichen Baden-Württemberg), Reichenauer QS (Reichenauer Qualitätssicherung), GGA (Geschützte geografische Angabe) und den Biozertifikaten EU-Bio, Bioland und Naturland, wobei die letzten beiden nur teilweise zutreffen. Die Kontrolle erfolgt durch eine Vorerntekontrolle, die die Freigabe zur Ernte gibt, sowie durch innere und äußere Kontrolle durch Rückstandskontrollen bzw. Ein-/Ausgangskontrollen. Die Verpackung ist produktspezifisch für den Schutz und Frische der Produkte konzipiert. Nachhaltige Mehrwegbehältnisse sind ebenso im Einsatz wie recyclebare Einwegverpackungen. Beispiel sind hierfür, dass viel Holz, Altpapier, Pappschalen und Kunststoffklappboxen.

Nachhaltiges Wirtschaften wird für das Reichenauer Gemüse aktiv umgesetzt durch die Verwendung von erneuerbare Energien (Wasserkraft, Photovoltaik, Gas-Blockheizkraftwerke), einer effizienter Beregnung und eines sparsamen Versorgungsnetz. Der Pflanzenschutz ist durch geringen Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln, mechanische Unkrautbekämpfungen, thermische Bekämpfung von Bodenschädlingen mit heißem Wasserdampf und dem Einsatz von Nützlingen gegen Schädlinge in den Gewächshäusern geprägt.

Die Reichenau-Gemüse-Vertriebs eG ist ein Zusammenbund aus vielen Partnern, die durch viel Erfahrung ein gut eingespieltes Netz aus Bauern, Händlern und Familienbetrieben ergeben. Dazu gehören beispielsweise die Reichenauer Gemüsekiste, das Gemüsepavillon Blum, das Einzelhandelgeschäft Markant-Markt, das Erzeugerportal Reichenau-Gemüse, das Reichenauer Gärtner Center und viele weitere. Aufgelistet sind alle Partner hier und alle Erzeuger hier.

Die Homepage des Reichenau-Gemüse-Vertriebs beinhaltet noch viele weitere Informationen rund um die Themen Ernährung, Nachhaltigkeit, Verantwortung und Tradition:

- www.reichenaugemuese.de

BUND Konstanz Sommerfest mit Flohmarkt

Am Samstag, den 27. Juni veranstaltet der BUND Konstanz sein alljährliches Sommerfest für das Jahr 2015. Es beginnt um 10 Uhr im Palmenhaus und endet gegen 18 Uhr.

Im Namen der Nachhaltigkeit und der Wiederverwendung findet in dieser Zeit ein Flohmarkt statt, an dem 25 Stände ihre Waren verkaufen. Zusätzlich bieten ab 14:30 Uhr diverse Vereine und Institutionen aus der Region Stände an, an denen man sich austauschen und informieren kann. Dazu gehören die Entsorgungsbetriebe Konstanz, das Forstrevier Konstanz, die Naturschule und der plastikfreie Versand monomeer. Außerdem wird es Veranstaltungen wie beispielsweise Trash-Art, Bionik für Naturtechniker oder gewebte Kräuterdüfte für Kinder geben.

Parallel wird die Wanderausstellung  ”Klimawirbel-Klimawandel am Bodensee; Ein Zukunftsszenario” gezeigt, die in neun Bannern einen provokanten Blick der Auswirkungen des Klimawandels auf die Bodenseeregion gibt. Dabei handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt vom Bodensee Naturmuseum, BUND und NABU Konstanz. Zu den Themen gehören Artensterben, Gesundheit, Tourismus, Energiekosten, Klimaflüchtlinge, Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Wetter. Auf zwei zusätzlichen Bannern wird der heutige Ausgangspunkt dargestellt. Diese dienen zur Grundlage für Tipps, was jeder Einzelne gegen die Klimaveränderungen tun kann.

Zur Verpflegung wird es selbst gebackenen Kuchen, Apfelsaft von Streuobstwiesen, Zuckerwatte und heiße Kräuterdünnele aus dem Ofen geben.

Den BUND Konstanz kann man unter anderem auf seiner Homepage sowie auf Facebook verfolgen:

www.bund-konstanz.de/start
- www.facebook.com/pages/BUND-f%C3%BCr-Umwelt-und-Naturschutz-Konstanz/342423149134158

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„Nachhaltigkeit als Innovationsmotor“ – Gastvortag HTWG

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Die Reihe der externen Gastvorträge an der HTWG geht in die letzte Runde mit dem Thema “Nachhaltigkeit als Innovationsmotor“. Am Mittwoch, den 17. Juli 2015 um 18 Uhr beginnt der Vortrag in der Aula der HTWG Konstanz.

Dazu wurde der Referent Prof. Dr. Rainer Walz eingeladen, der sich durch viel Erfahrung in diesem Gebiet auszeichnet: Promotion und Habilitation in der Volkswirtschaftslehre und Studium der Politikwissenschaften an der Universität Freiburg sowie der Brock University in Kanada. 1992 erhielt er den Friedrich-August-von-Hayek Preis der Universität Freiburg. Wissenschaftlicher Mitarbeiter war er am Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI sowie an der University of Wisconsin. Weiterhin ist er Mitglied der Enquete-Kommission “Schutz der Erdatmosphäre” des Deutschen Bundestags. Eine außerplanmäßige Professur an der Universität Karlsruhe sowie eine Gastprofessor am Institute for Policy and Management der Chinese Academy of Sciences runden das Profil ab.

Der Vortrag legt offen, welche Bedingungen gegeben sein müssen, damit regelmäßige Innovationen zu Gunsten der ambitionierten Ziele einer nachhaltigen Entwicklung hervorgebracht werden. Welche Chancen und Risiken sind damit verbunden? Und wie müssen damit Politik, Wirtschaft, Gesellschaft aber auch Hochschulen damit umgehen? Diese und weitere Fragen werden behandelt und beantwortet.

Hier ist nochmal das gesamt Programm der Ringvorlesung zur nachhaltigen Entwicklung.

www.htwg-konstanz.de/Prof-Dr-Rainer-Walz.5927.0.html

Einladung: Camping Schachenhorn – Nachhaltigkeitsmanagement, Naturliebe und Jugendfreundlichkeit

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Die Plattform für nachhaltiges Lernen der Naturschule Bodensee lädt am 18. Juni zu einer Besichtigung des Campingplatzes “Schachenhorn” ein. Dieser ist Ecocamping-Anhänger und betreibt aktives Nachhaltigkeitsmanagement. Hier ist die originale Einladung:

“Plattform Nachhaltiges Lernen: Programm Juni 2015
Einladung: Camping Schachenhorn – zwischen Nachhaltigkeitsmanagement, Naturliebe und Jugendfreundlichkeit

Liebe Interessierte für Nachhaltigkeitsthemen,

am 18. Juni möchten wir mit Euch „Campingplatz Schachenhorn“ besichtigen. Richard Schieß ist begeisterter Campingplatzbetreiber und Ecocamping-Anhänger der ersten Stunde. Was Nachhaltigkeitsmanagement bei einem Campingplatz bedeuten kann, und wie das Ecocamping-System funktioniert, bekommen wir bei diesem Besuch life erläutert.

ECOCAMPING e.V. arbeitet europaweit zur Förderung von nachhaltigem Campingtourismus.

Wann: Donnerstag 18.06.2015, 15 – 17 Uhr

Ort/Treffpunkt: Campingplatz Schachenhorn, Radolfzeller Straße 23, 78351 Bodman-Ludwigshafen

Anmeldeschluss: 11.06.15, Anmeldung erforderlich bei vhs Konstanz-Singen: falk@vhs-konstanz-singen.de

Max. Teilnehmerzahl: 20 Teilnehmer

Kosten: Keine, Spendenbox

Infos zu dieser Veranstaltung und weitere Veranstaltungen in diesem Jahr findet Ihr im unseren Programm 2015 unter dem Link: www.naturschule-konstanz.de/files/Jahresprogramm_PNL2015_web_gross.pdf.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und würden uns freuen, wenn Ihr diese Einladung weitergebt.

Mit sonnigen Grüßen
Plattform Nachhaltiges Lernen”

Kaffeerösterei Konstanz

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“Guter Kaffee ist Lebensqualität – Uns geht es um die Bohne” ist das Motto der Kaffeerösterei Konstanz. Mehr als 40 Kaffeebohnen erlesener Sorten werden mit Hilfe des Langzeittrommelröstverfahrens veredelt und entweder als ganze Bohne oder gemahlen angeboten. In dem Ladengeschäft in der Konstanzer Innenstadt kann man sich das Sortiment ansehen sowie an der Kaffeebar diese direkt verkosten. Konfiserieartikel, Gebäck, Geschenkartikel sowie Kaffeezubehör gibt es auch.

Angeboten werden neben den klassischen Kaffee- und Espressobohnen auch entkoffeinierte Bohnen und Spezialitäten aus den besten Anbaugebieten. Diese kann man entweder in der Filiale oder in dem Onlineshop (hier) erwerben. Fair Trade Kaffee ist ebenso verfügbar. Für ein kulinarisches Vergnügen und einen guten Start in den Tag sorgen Lieferanten aus Südamerika, Afrika, Asien oder Australien, die für gute Qualität bekannt sind. Eine Übersicht zu den variierenden Aromen je nach Herkunft gibt es hier. Als biozertifizierte Kaffeerösterei wird großen Wert darauf gelegt, dass nur hochwerte Sorten ausgewählt werden. In Kürze wird es auch Reiseberichte geben, wie sich die Kaffeerösterei Konstanz selbst vor Ort von den Rahmenbedingungen des Anbaus überzeugt.

Auf Grund der langjährigen Erfahrung und dem stetigen Dialog mit den Konsumenten wird das Sortiment regelmäßig in Zusammenarbeit mit den Lieferanten verbessert. So wurde das Unternehmen mit “Der Feinschmecker” sowie dem “Mittelstandspreis für soziale Verantwortung” ausgezeichnet. Außerdem ist es Mitglied in den Verbänden “Deutscher Kaffeeverband e.V.” und der “SCAE” (Speciality Coffee Association of Europe).

Zusätzlich zu dem Verkauf und dem Aufbereitung der Kaffeebohnen wird Wissen über die Thematik über Seminare und Beratung vermittelt. Diese eignen sich auf Grund des Erlebnischarakters besonders für Firmen oder als Events im Freundeskreis. Zu den Veranstaltungen gehören das Kaffeeseminar, das Röstseminar und das Baristaseminar.

www.kaffeeroesterei-konstanz.de

Tauschring Konstanz e.V.

Tauschring_ZWSUpdate: Der Termin für das monatliche Treffen wurde korrigiert.

Tauschringe sind Netzwerke für private Hilfeleistungen und bieten die Möglichkeit Gegenstände zu tauschen. Sie basieren auf einem monatlichen Treffen und auf einer positiven sozialen Grundhaltung. Auf diesen Treffen kann man sich kennen lernen und jeder wird unabhängig von Einkommen und Vermögen wertgeschätzt. Dabei gilt, dass gegenseitige Hilfe getauschte Lebenszeit ist und somit gleichwertig anerkannt wird.

Der Gedanke dahinter ist, dass wenn sich jeder mit seinem Können einbringt, eine soziales gemeinschaftliches Gefüge entsteht, das mit einer dörflichen Gemeinschaft zu vergleichen ist. Dies begegnet der städtischen Vereinsamung durch nachbarschaftliche Hilfe. Das ganze findet dabei ohne Geld statt – von seinen Freunden oder Nachbarn nimmt man schließlich ebenso wenig Geld an.

Die Tauschringe wollen kein alternatives Wirtschaftssystem darstellen oder gar eine Schattenwirtschaft aufbauen – das Ziel ist ein netteres Umfeld, in dem Werte und Anerkennung wichtig sind.

In Konstanz wird seit 1996 getauscht, seit 2010 ist der Verein offiziell eingetragen. Das ganze funktioniert dabei so: Jeder kann seine Angebote in die Marktzeitung eintragen und wer diese in Anspruch nehmen möchte, kann das dieses Mitglied kontaktieren. Jeder führt ein Konto, in dem die Verrechnungseinheit Talente sind. Eine Stunde Hilfe entsprechen 10 Talente. Wer Talente durch geleistete Hilfe erworben hat, kann diese wieder entsprechend in Unterstützung von anderen Mitgliedern investieren.

Das monatliche Treffen findet immer am ersten Mittwoch im Monat im AWO Treffpunkt Chérisy, Chérisystr. 15, 78467 Konstanz um 20 Uhr statt. Im August fällt dieses aus, im Januar ist es in der Regel eine Woche später.

Den Marktplatz, die Anmeldung für neue Mitglieder und häufige Fragen findet man auf der Homepage:

- www.tauschring-konstanz.de/index.html

sneep Konstanz

Der Kern von sneep – dem student network for ethics in economics und practice – sind dessen Regionalgruppen. Solche sind unter anderem in Freiburg, München, Zürich, St. Gallen und Konstanz vertreten. Zusammen bilden über 20 Gruppen ein Netzwerk für Wirtschafts- und Unternehmensethik, das sich hauptsächlich an Studierende, Doktoranden/innen, Berufseinsteiger/innen und Auszubildende aller Art richtet.

Sneep hat sich zum Ziel gesetzt, den Diskurs bzgl. Unternehmens- und Wirtschaftsethik in der Gesellschaft und Wissenschaft zu fördern, um nachhaltiges Wirtschaften in die Realität umzusetzen. Mittel zum Zweck sind dabei die Lokalgruppen, die sich häufig an Hochschulen ansiedeln, um dort diverse Projekte, Workshops, Diskussionsveranstaltungen, Ausstellungen, Shows, Filmabende oder Tagungen zum Thema durchzuführen. Um diesen Veranstaltungen einen gemeinsamen Nenner zu geben, findet jedes Jahr die sneep Herbsttagung statt, in der Schwepunktthemen festgelegt werden. Diese sollen zur tiefgehenden Beschäftigung mit diesen einladen. Die letzten Themen waren beispielsweise Nachhaltigkeit und Wachstum, Ethik in der Finanzwirtschaft oder nachhaltige Wertschöpfungsketten.

Um ein weites Netzwerk aufzubauen arbeitet sneep mit dem Deutschen Netzwerk Wirtschaftsethik (DNWE) zusammen und ist seit 2012 offizieller Partner des United Nations Global Compact.Sneep_Konstanz_Logo_ZWS

Die Lokalgruppe in Konstanz gibt es seit Herbst 2012. Dessen Aktivitäten kann man am einfachsten bei Facebook verfolgen, denn dort werden unter anderem die Treffen und Veranstaltungen geplant. Zu den letzten Aktivitäten gehören beispielsweise ein Vortrag von Rainer Voss mit dem Thema “Markt. Macht. Mensch”.

Es ist jeder herzlich willkommen, der sich aktiv engagieren will. Dies ist per Mail (konstanz@sneep.de) oder telefonisch unter 07531-206619 möglich.

- www.sneep.info/lokalgruppen/konstanz
- www.facebook.com/SneepKonstanz/info?tab=page_info

Sol | Cafébar | Vegifood

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Das Sol Konstanz ist eine Cafébar, die unter anderem vegetarische Gerichte zum Frühstück, zu Mittag oder für abends anbietet. Zu finden ist das Café am Ebertplatz 4, geöffnet hat es die ganze Woche von 8 Uhr bis 22 Uhr.

Hervorzuheben sind die Speisen und Getränke, die so gut wie möglich regionale bezogen werden und komplett vegan sind (außer die optionale Kuhmilch im Kaffee). Die hausgemachten Gerichte und Getränke bestehen aus hochwertigen Zutaten, die unter anderem aus Konstanz selbst stammen: Der Kaffee ist aus der Kafferösterei Konstanz, das Brot ist von Reginbrot, das Wasser wird von Randegger geliefert und die Biere sind von Ruppaner. Weitere Partner von Sol sind Gemüse Reichenau, Bodenseetrüffel, Fritz-Kola, Hofgut Storzeln (Sojaprodukte vom Bodensee), Riegel Bioweine, Greenbox, Roddewig Bioeis und Zazou Drinks Konstanz.

Zum Frühstück kann man sich Panini, Müsli, Gebäck oder belegte Brötchen bestellen, das Mittags- und Abendangebot umfasst Burger, Pommes, Nudelgerichte, Suppen, Salate oder ein Tagesessen, das täglich variiert. Dazu gibt es diverse Heissgetränke, Smoothies und kalte Erfrischungsgetränke.

Die vollständige Speisekarte und die wechselnden Angebote sind auf der Homepage zu finden:

- www.sol-konstanz.de

Hochschultag “Good ideas for a good life!”

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Am kommenden Mittwoch, den 20. Mai 2015 findet der alljährliche Tag der Nachhaltigkeit an der HTWG statt. Der studentische Aktionstag “Good ideas for a good life!” beginnt um 12 Uhr und endet vermutlich gegen 19 Uhr. Veranstaltungsort der der Campus der HTWG und Raum L007. Veranstaltende sind das Studienkolleg Konstanz, das interkulturelle Zentrum und das Referat für Nachhaltige Entwicklung der HTWG.

Am Mittag beginnt das Programm mit einigen Aktionen auf dem Campus. Dazu gehören vor der Mensa Mitmach- und Infostände, eine Handysammelaktion, sneep, der Stromsparcheck der Caritas, die Messung des eigenen CO2-Fußabdrucks. Zeitgleich gibt es im Café Endlicht ein Repair-Café, in dem Studenten der Fakultäten Elektrotechnik, Maschinenbau und Informatik sowie dessen Laboringenieure einem helfen, seine defekten Geräte zu reparieren. Mitgebracht werden kann so gut wie alles was einen Stecker hat: Notebooks, Smartphones, Küchengeräte, Toaster etc..

Im Laufe des Tages sind drei Führungen geplant (Treffpunkte vor der Mensa):

  • 11:45 Uhr: “Nachhaltiges Konstanz”. Vorherige Anmeldung bei julia.weisser@htwg-konstanz.de
  • 12:30 Uhr: “Die solare Energiekette der HTWG: Photovoltaik – Wasserstoff – Solgenia”
  • 12:45 Uhr: “Führung Ecolarhaus”

Um 15 Uhr findet die erste internationale studentische Konferenz zum Thema Nachhaltige Entwicklung statt. Parallel dazu werden Projekte und Abschlussarbeiten der HTWG vorgestellt sowie Länderberichte und Impulse von Studierenden aus dem Studienkolleg und internationalen Gästen.

Hier geht es zum Flyer und weiteren Informationen:

- Flyer (PDF)
- Internationale studentische Konferenz
- www.htwg-konstanz.de/Hochschultag-fuer-Nachhaltigke.7621.0.html

Einladung zu “1000 EVs in motion”

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Elektrofahrer treffen die eTourEurope am 9. Mai 2015 von 11-17 Uhr auf der GEWA
Konstanz-Kreuzlingen

Die eTourEurope ist Europas anspruchsvollste Elektromobilrundfahrt. 15 Teams fahren vom 8. bis 17. Mai 2015 mit Serienfahrzeugen oder Projekt-Autos in 9 Tagen durch 9 Länder und legen dabei über 4.200 km rein elektrisch zurück. Ziel ist, die Leistungsfähigkeit und die Freude am elektrischen Fahren zu demonstrieren und Elektromobilität in ganz Europa erlebbar zu machen: www.eTourEurope.eu

„1000 EVs in motion“ – der Elektrofahrertreff
eTourEurope_Logo_ZWSAm 9.5. macht die eTourEurope zum einzigen Ladehalt am Bodensee in Konstanz Station, im Rahmen der grenzüberschreitenden Regionalmesse GEWA Konstanz-Kreuzlingen direkt am Yachthafen Konstanz.
In Konstanz lädt die eTourEurope und Seewelle – eMobility am Bodensee alle Fahrer mit ihren Elektrofahrzeugen (EVs) ein: “1000 EVs-in-motion” heißt die Aktion. Ziel ist, 1000 eFahrzeuge und ihre Fahrer über die 9 Tage der eTourEurope in Bewegung zu setzen und damit Europas größte eMobil Community zu schaffen. Es geht um den Spaß für jeden und darum, dass sich lokale eFahrer kennenlernen, um später etwa gemeinsame Ausflüge oder Initiativen zu planen. Die Elektrofahrer stellen nebenbei ihre Fahrzeuge aus und machen so beste Werbung für elektrisches fahren aufgrund ihrer eignen Erfahrungen mit Elektromobilität.
Wer ein Elektrofahrzeug hat – vom Elektrofahrrad, über eRoller, eBike, eAuto, Plugin-Hybrid und eSkateboard…- ist herzlich willkommen. Jeder eFahrer erhält kostenlos eine fortlaufende Teilnehmernummer von „1000 EVs in motion“. Von jedem eFahrer und Fahrzeug wird ein Bild aufgenommen und auf der Internet Seite der eTourEurope veröffentlicht.
Darüber hinaus sind alle eFahrer auch eingeladen die eTourEurope über eine Etappe kostenfrei mit seinem Elektrofahrzeug zu begleiten. Das Laden ist meist vor und nach dem Teilnehmerfeld der eTourEurope möglich. Wir bitten, sich um das Laden des eFahrzeugs selber zu kümmern. Die genaue Route und die Zeiten, wann die eTourEurope wo eintrifft, ist hier zu sehen: www.etoureurope.eu/route

Be electrified. Be part of it.

Zeitplan:
- 11-13 Uhr: Einfahrt der teilnehmenden Elektrofahrzeuge “1000 EVs in motion”
- 11-17 Uhr: Ausstellung der Elektrofahrzeuge “1000 EVs inmotion”
- 13:15 – 15:15 Uhr: Ankunft der eTourEurope Fahrzeuge und Ausstellung der Rallyefahrzeuge
- 13:30 Uhr: Begrüssung durch Herr Dr. Konrad Frommer, Geschäftsführer Stadtmarketing Konstanz
- ab 16 Uhr: Ausfahrt der Elektrofahrzeuge “1000 EVs inmotion”
- 17 Uhr: Ende der Veranstaltung

Anmeldung:
Teilnehmer für “1000 EVs in motion” bitten wir um Anmeldung vorab:
www.etoureurope.eu/route/09-05-2015-gewa-konstanz

Anfahrt:
- Adresse: Hafenstr. 10, 78462 Konstanz, Stellplätze direkt vor der Spiegelhalle
- Anfahrt: am Einkauszentrum LAGO vorbei, über die Bahngleise via verkehrsberuhigten Bereich Richtung Yachthafen Konstanz

Hinweise für Teilnehmer “1000 EVs in motion“:
- es sind 4x 22 kWCEE-Stromanschlüsse vorhanden. In der Zeit von 13:15 bis 15:15 Uhr sind diese den Teilnehmern der eTourEurope vorbehalten
- weitere Lademöglichkeiten sind hier verzeichnet: de.chargemap.com/stadt/konstanz
- jeder Teilnehmender erhält einen Verpflegungsgutschein und eine The NewMotion Ladekarte kostenfrei

Organisation vor Ort:
Seewelle – eMobility am Bodensee
c/o seenovation UG (haftungsbeschränkt)
Herr Timo Schneeweis
Lohnerhofstr. 2
78467 Konstanz
Telefon: +49 7531 892 262 712
timo.schneeweis@seenovation.de
www.seewelle.de

GEWA Kreuzlingen-Konstanz
Vom 7. bis zum 10. Mai 2015 öffnet wieder die alle zwei Jahre stattfindende, grenzüberschreitende Regionalmesse GEWA Konstanz-Kreuzlingen ihre Pforten. Direkt am reizvollen Ufer des Bodensees gelegen, bietet die Messe einen spannendenMix aus Information und Erlebnis für die ganze Familie. Insgesamt werden an den vier Messetagen rund 60.000 Besucher auf Klein Venedig erwartet.

Hier geht es zum Flyer der Veranstaltung: eTourEurope-2015-Flyer

seenovation UG (haftungsbeschränkt) | Lohnerhofstr. 2 | 78467 Konstanz
Tel: +49 (0)7531 892 627 10 | Fax: +49 (0)7531 892 627 19 | info@seenovation.de | www.seenovation.de
GLS Gemeinschaftsbank | BLZ 43060967 |Kto.-Nr. 7032669800| IBAN DE75430609677032669800 | BIC GENODEM1GLS
Geschäftsführer: Ralph J. Schiel, Timo Schneeweis | Registergericht: AG Freiburg, HRB 711396
Seewelle – eMobility am Bodensee – Ladeanbieter, Stromtankstellen, eVeranstaltungen: www.seewelle.de

Gastvortrag “Das Nachhaltigkeitspotenzial an Hochschulen”

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Die Gastvorträge an der HTWG Konstanz gehen in die zweite Runde. Am Donnerstag, den 7. Mai 2015 findet die nächste Veranstaltung zum Thema des Nachhaltigkeitspotenzials an Hochschulen statt. Beginn ist 18 Uhr in der Aula. Der Eintritt ist frei.

Der Referent Professor Dr. Michael von Hauff ist seit 1991 Inhaber des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre an der Technischen Universität Kaiserslautern. Seine Forschungsschwerpunkte sind Internationale Wirtschaftsbeziehungen, Umweltökonomie, Entwicklungsökonomie und nachhaltige Entwicklung. Er ist Mitglied in nationalen und internationalen Organisationen und Foren wie der Europäischen Akademie der Wissenschaften zu den genannten Forschungsschwerpunkten.

Im Rahmen des Vortrages wird der potenziell mögliche Nachhaltigkeitsgrad einer Hochschule anhand des Beispiels der TU Kaiserslautern erläutert. Dort arbeiten Professor Michael von Hauff und sein Lehrstuhlteam an einem Nachhaltigkeitsbericht, in dem es gilt Forschung, Lehre und Betrieb auf bisherige Aktivitäten zu untersuchen, um daraus eine konsistente Konzeption zu entwickeln. Diese sollte die Vorgaben und Ziele für eine nachhaltige Zukunft erfüllen.

Quelle: www.htwg-konstanz.de/Prof-Dr-Michael-von-Hauff.5928.0.html

Energiewende auf regionaler Ebene – Region Konstanz

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Am Dienstag, den 5. Mai 2015 findet ein Vortrag zum Status der regionalen Energiewende in Konstanz und Umgebung statt. Beginn ist 18:30 Uhr im Raum 011, Gebäude U der HTWG Konstanz. Der Eintritt ist frei.

Es referieren Dr. Thomas Stark, Sven Simon (M.A) und Markus Szaguhn (B.Eng.) zu den aktuellen Erkenntnissen aus einem Forschungsprojekt das im Rahmen des “Kompetenzzentrums Energiewende Konstanz” gegründet wurde sowie zu dem erstmals erschienenen “Monitor Energiewende 2015“.

Hintergrund ist der politische Konsens über die Bedeutung der Energiewende, bei der zwar übergeordnete Ziele gesetzt wurden, der Hauptanteil der Umsetzung jedoch dezentral gelöst werden soll und muss. Die Veranstaltung soll zum Diskutieren über grundlegende Fragen anregen: Wie stehen wir in der Region Konstanz da? Wo läuft die Umsetzung gut, und wo müsste dringend nachgesteuert werden? Welche Potenziale sollten in der Region Konstanz berücksichtigt werden? Wie können die Akteure und Maßnahmen in der Region besser koordiniert werden?

Hier geht es zum Kompetenzzentrum Energiewende Region Konstanz und dem Monitor Energiewende 2015:

- www.energiewende.htwg-konstanz.de/herzlich-willkommen
- Energiewendebericht (PDF, 1.7 MB)

Working well: gute Arbeit!

Dr. Norbert Lenartz ist Diplom-Psychologe und hat sich auf den Mensch mit seinem Erleben und Verhalten spezialisiert. Neben dem Studienschwerpunkt zum Thema Gesundheitspsychologie behandelte seine Promotion das Feld der Gesundheitskompetenz, Motivation und Selbstregulation. Im Laufe seines Werdegangs kamen noch die Themen Arbeitschutz, Organisationspsychologie, Selbstbestimmungstheorie, betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) und betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) hinzu.

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Dr. Norbert Nenartz, Quelle: www.workingwell.de

Auf diesem Hintergrund baut die Beratung “Working well” auf, die sich der präventiven Arbeitsgestaltung widmet. Die Angebote zielen auf stressfreies Arbeiten ab, wodurch die Motivation, Leistung und Qualität auf entspannte Weise angehoben werden kann. Gute Arbeit ist für das Unternehmen, sich selbst und für die andere Menschen von großer Bedeutung. Idealerweise wird die innerbetriebliche Organisation bzw. dessen Effizienz gesteigert, um gemeinsame Ziele zu erreichen.

Um dies zu ermöglichen bietet Working well eine Reihe von Angebote an, die über die klassische B2B-Beratung hinausgeht. Dazu gehören etwa Gefährdungsbeurteilungen, Meditation und Konfliktberatung sowie Seminarangebote, Intensiv-Workshops und Coaching/Supervision.

Parallel ist Dr. Norbert Lenartz an diversen Universitäten in der Lehre tätig und hält Vorträge zu Gesundheit, Motivation und Selbstregulation. Mehr zu den theoretischen und praktischen Hintergründen gibt es auf der Homepage:

www.workingwell.de

GemeinsamGarten Initiative

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Die GemeinsamGarten Initiative Konstanz hatte ihr ersten öffentlichen Auftritt bei der AktionsWerkStadt am 14. März 2015 im Konzil. Dabei haben sich viele Interessenten gefunden, die sich beteiligen wollen.

Die Idee der Initiative besteht darin, dass KonstanzerInnen und Flüchtlinge gleichberechtigt einen biologischen Garten anlegen und pflegen. Am 9. April wurde eine entsprechende Wiese besichtigt, die die Grundlagen für das gemeinsame Gärtnern werden soll.

Die Gründer freuen sich über die positive Resonanz, insbesondere bei den Flüchtlingen, die aktuell in Konstanz leben. Dennoch ist jeder herzlich eingeladen mitzumachen, um gemeinsam einem Hobby nachzugehen. Frei nach dem Motto “gemeinsam ackern – zusammen genießen” soll auch ein kultureller Austausch auf Augenhöhe ermöglicht werden und gleichzeitig Nachhaltigkeit selbst erlebbar gemacht werden.

Auf der Facebookseite gibt es regelmäßig Neues rund um die Initiative und dessen Fortschritt. Durch ein “gefällt mir” kann man außerdem seine Unterstützung für dieses Vorhaben kundgeben.

www.facebook.com/GemeinsamGarten/timeline

Stadtkind Konstanz

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Stadtkind Konstanz ist ein kleines Café, das Backwaren und weitere Leckereien anbietet. Es befindet sich mitten im Konstanzer Paradies in der Brauneggerstaße 31. Die Öffnungszeiten sind montags bis samstags von 7:00 bis 17:00 Uhr. Am Sonntag erhält man zwischen 8:00 und 11:00 Uhr noch etwas zu essen oder trinken.

Das Angebot umfasst belegte Brötchen, Kaffeespezialitäten, Frühstücksvariationen, hausgemachtes Müsli, süße Leckereien, knackige Salate, heiße Paninis, frische Smoothies und “to go” Angebote. Wobei auch die meisten anderen Produkte zum mitnehmen sind.

Das Café soll ein Ort zum Wohlfühlen bieten – ob zum Frühstück oder zum Kaffee mit Freunden. Durch die Realisierung vor ca. sieben Monaten hat sich die Besitzerin Verena einen Traum erfüllt. Das erkennt man an viele Liebe zum Detail und eine der persönlichen Note.

Stadtkind ist ebenso auf Facebook abonnierbar:

www.facebook.com/stadtkindkonstanz
- www.stadtkind-konstanz.de

Energievisionen Teil 2 – fünf Veranstaltungen

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Am Freitag beginnt der zweite Teil der Energievisionen 2015. Innerhalb einer Woche sind folgende fünf Veranstaltungen geplant:

1.) Freitag, 17. April, 19.30 Uhr
Die Rolle der Photovoltaik in der Schweizer Energiestrategie 2050
Vortrag von Prof. Dr. Franz Baumgartner, Institut für Energiesysteme an der Züricher Hochschule für angewandte Wissenschaften, Winterthur Bildungszentrum Konstanz, Münsterplatz 11
www.bilungszentrum-konstanz.de

Gerade hat der Schweizer Nationalrat die Energiestrategie 2050 bestätigt. Sie sieht einen Ausbau der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz vor, lässt aber anders als in Deutschland ein festes Abschaltdatum für die bestehenden zum Teil sehr alten Kernkraftwerke vermissen. Es wird erwartet, dass die neu angebotene Investitionsförderung für kleine Photovoltaikanalgen von etwa einem Drittel der Errichtungskosten, von den Hausbesitzern rege angenommen wird. So kann mit den zukünftig zu erwartenden Strompreissteigerungen auch in der Schweiz eine wirtschaftliche Erzeugung von Solarstrom ermöglicht werden.

2.) Samstag, 18. April, 19 Uhr
Das Strompreiskomplott
Vortrag von Malte Kreutzfeldt, Umwelt- und Wirtschaftskorrespondent der taz – die Tageszeitung
K9 Kulturzentrum, Hieronymusgasse 3
www.k9-kulturzentrum.de

Der Referent macht Schluss mit der Behauptung, die Energiewende in Deutschland sei schuld an den stark steigenden Strompreisen und zeigt auf, warum unsere Stromrechnungen wirklich steigen.

3.) Montag, 20. April, 19 Uhr
Going Dark – Abrupter Klimawandel und das Streben nach einem erfüllten Leben
Vortrag von Guy McPherson, Prof. emeritus der University of Arizona
K9 Kulturzentrum, Hieronymusgasse 3
www.klimastadt-konstanz.de

McPherson geht dabei der Frage nach: Wie lange wird die Erde unserer permanenten Ausbeutung noch standhalten können? Die Veranstaltung ist in Englisch mit Übersetzung und kostenfrei. Der Referent verzichtet auf eine Vergütung seiner Vorträge und folgt der Philosophie der Schenkökonomie.

4.) Mittwoch, 22. April, 18 Uhr
Der nachhaltige Lebensstil der Zukunft und was die IT dazu beitragen kann
Vortrag von Professor Dr. Lorenz Hilty, Universität Zürich
HTWG, Brauneggerstr. 55, Aula, Gebäude A
www.htwg-konstanz.de

Der Vortrag diskutiert einige notwendige Voraussetzungen für einen nachhaltigen Lebensstil, wie z.B. die massive Reduktion der Nutzung fossiler Energieträger und die mögliche Rolle der IT bei der Schaffung dieser Voraussetzungen.

5.) Donnerstag, 23. April, 20 Uhr
Free Energy – heute ist schon übermorgen

Vortrag von Wolfgang Frey, Architekt, Freiburg K9 Kulturzentrum, Hieronymusgasse 3
www.bund-konstanz.de

Der 2012 vom Land Baden-Württemberg als Übermorgenmacher“ ausgezeichnete Freiburger Architekt Wolfgang Frey stellt sein innovatives und zukunftsweisendes Projekt Free Energy“ vor. Dabei stellt er die Frage, ob die Zukunft wirklich in großen Wind- und Solarparks liegt. Erfrischend undogmatisch zeigt der Querdenker Wolfgang Frey, dass um uns herum unzählige Energiequellen existieren. Es gilt, sie sinnvoll zu nutzen und nicht zu verschwenden. Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem BUND Konstanz statt.

Weitere Informationen unter:
www.energievisionen.org

Gastvortrag “Informatik und Nachhaltigkeit: Wege zu einem nachhaltigen Lebensstil”

Nachhaltigkeit KN

Am kommenden Mittwoch, den 22. April 2015 beginnt die Reihe der Gastvorträge an der HTWG im Rahmen der Ringvorlesung zum Thema Nachhaltigkeit.

Der erste Referent ist Prof. Dr. Lorenz Hilty der Universität Zürich und der Informatics & Sustainability Research Group. Dort lehrt er Informatik und leitet die gemeinsame Forschungsgruppe „Informatik und Nachhaltigkeit“ der Universität Zürich und der Empa, dem Eidgenössischen Materialforschungsinstitut in St. Gallen. Ebenso ist er Affiliate Professor für nachhaltige Kommunikation in Stockholm. Hier ist eine Liste seiner Publikationen. 2013 gründete er die internationale Konferenzreihe “ICT for Sustainability“.

Thematisch behandelt der Vortrag notwendige Voraussetzungen für einen nachhaltigen Lebensstil, zu dem etwa die Reduktion der Nutzung fossiler Energien gehört. Zusätzlich wird dabei auf die Notwendigkeit der Informations- und Kommunikationstechnologie eingegangen. Das Ziel einer nachhaltigen Informationsgesellschaft wird beleuchtet sowie dessen Risiken und Zielkonflikte besprochen.

Eine Übersicht zu allen Themen ist hier zu finden:
www.htwg-konstanz.de/fileadmin/pub/rb_zwoelf_ne/ringvorlesung/SS2015_Ringvorlesung_Nachhaltige_Entwicklung.pdf

Zum Gastvortrag:
www.htwg-konstanz.de/Prof-Dr-Lorenz-Hilty.5923.0.html#c16839

Kultur-Rädle Konstanz – mit dem Rad um den See

Der Radverleih Kultur-Rädle Konstanz befindet sich direkt an dem Konstanzer Hauptbahnhof und hat werktags von 9:00 bis 12:30 Uhr und von 14:30 bis 18:00 Uhr geöffnet sowie am Samstag von 10:00 bis 16:00 Uhr. Im Sommer auch am Sonntagvormittag.

Im Rahmen des Radverleihs werden 8-Gang Räder, Trekkingräder, Kinderräder, Anhänger, Trailer, Tandems und Pedelecs (Elektrofahrräder) vermietet. Die Preise belaufen sich dabei auf 13€ pro Tag, 25€ für zwei Tage etc. Dies ist bis zu zwei Wochen möglich. Kinderräder und -anhänger kosten die Hälfte, E-Bikes liegen bei 25€ pro Tag.

Das Besondere an dem Verleih ist der Schwerpunkt auf Natur- und Kulturreisen. Es werden unter dem Motto “Der unbekannte Bodensee” die verschiedensten Tagestouren und Routentipps rund um die Bodenseeregion angeboten. Zu entdecken gibt es dabei die komplette Vielfalt des kultur-historischen Reichtums der umliegenden Landschaft sowie unberührte Orte der Natur. Ein Überblick zu den Tagestouren ist hier verlinkt.

Unter dem Stichwort “SehWege” werden Touren per Rad oder Fuß angeboten, die Interessierte ansprechen, welche Unbekanntes und Sehenswürdigkeiten entdecken wollen. “Gemeinsam Grenzen überschreiten” ist die Kernidee und verbindet die Ländergrenzen mit denen der Geschichte und Gegenwart, Natur und Kultur, den Dialekten und Mentalitäten. Die Leistung umfasst die individuelle Ausarbeitung, Organisation und Begleitung der Unternehmungen. Zielgruppen können z.B. Schulen, Hochschulen, Studienreisen, Verein, Verbände, Einzelreisende oder Privatgruppen sein, die die Region kennenlernen wollen. Aber auch Einheimische und Zugezogene sind angesprochen. Thematisch bietet Kultur-Rädle folgende Beispiele an:

- Schlösser und Burgen
- Klöster und Klosterkultur
- Maler und Dichter
- Bibliothekslandschaft Bodensee – Industriearchäologie
- Jüdisches Leben im Bodenseeraum
- Barock am See
- Naturschutz und Landwirtschaft
- Uferwege und Flussbiographien
- Neues Bauen am See
- Auf Panoramawegen rund um den Bodensee

Die Touren können auch auf Englisch, Französisch oder Italienisch begleitet werden. Mehr Informationen auf folgender Homepage:

- www.kultur-raedle.de/index.html

Monomeer – alles ohne Plastik

Monomeer_Logo_ZWS

Monomeer ist ein Webshop für Produkte, die weder Plastik beinhalten, noch darin verpackt sind. Hintergrund ist, dass die Gründerin sich vor einiger Zeit entschlossen hat, keine Produkte aus und mit Plastik zu kaufen bzw. so sparsam wie möglich damit umzugehen – und hat sich dabei sehr schwer getan. So gründete sie 2014 Monomeer, um es anderen leichter zu machen.

Der Verzicht auf Plastik kann viele Gründe haben. Ökologisch gesehen verrottet es nicht und verschmutzt die Umwelt. Auch wenn es sich zersetzt, sammelt es sich beispielsweise im Meer, lagert sich an allen möglichen Stellen an und vergiftet die Meerestiere. Auch Recycling ist nicht für jede Sorte an Plastik gegeben – dazu sind einige Mengen zu gering, um die Wiederverwendung ökonomisch zu machen. Zudem besteht Plastik aus Erdöl, welches meist aus Regionen politischer Instabilität stammt und eine gewisse Gefahr bei der Förderung mit sich bringt.

Der Shop bietet die verschiedensten Produkte aus den Kategorien Büro, Haushalt und Küche, Körper und Gesicht sowie Geschenkgutscheine an. Besonders zu erwähnen sind die Körperpflegeprodukte, die sonst meist aus Plastiktuben oder Alusprays sind. Auch der Versand erfolgt plastikfrei.

- www.monomeer.de

AWO Konstanz

AWO_Logo_ZWSDie AWO Konstanz (Arbeiterwohlfahrt Ortsverein Konstanz e.V.) ist eine Zweigstelle der AWO, einer der größten freien Wohlfahrtsverbände Deutschlands. Dessen Hauptaufgabe ist es, sozial schlechter gestellten Menschen Unterstützung zu bieten.

Der Kreisverband Konstanz e.V. deckt dabei so gut wie alle Bereiche des sozialen Engagements ab. Dazu gehören neben Kinder- und Jugendarbeit, Seniorenbetreuung und Unterstützung für Migranten sowie Arbeitslose auch Hilfe für psychisch Kranke. Es gibt ebenso Angebote zum Thema “Begegnung”, um die Kommunikation und die Freude miteinander zu fördern. Genannt sei hier z.B. AWO Reisen und die Treffpunkte in Singen und Konstanz. Letzterer findet im Chérisy statt. Am 9. Mai ist dort beispielsweise ein Flohmarkt. Ein vollständiges Programm ist hier zu finden.

Im Bereich der Seniorenhilfe ist die AWO im ganzen Kreis mit Seniorenwohnanlagen, einem Betreuungsverein, einem Pflegedienst und einer Angehörigengruppe aktiv. Für psychisch kranke Menschen gibt es einen sozialpsychiatrischen Dienst, Wohngruppen, betreute Wohngemeinschaften für Frauen und Einzelwohnen, eine Tagesstätte und ein niederschwelliges Arbeitsangebot.

Als weiteren wichtigen Aspekt wird die Nachwuchsbetreuung angesehen und durch Kinderbetreuung, Elternschulen, dem Jugendwerk und vielem mehr unterstützt.

Diese ganzen Tätigkeiten werden hauptsächlich durch ehrenamtliche Arbeit sowie Mitgliedschaften ermöglicht. Daher ist die AWO unter anderem auf Spenden, Mitglieder und Mithilfe bei Veranstaltungen angewiesen.

Mehr Informationen zu dem umfassenden Angebot gibt es auf der Homepage:

www.awo-konstanz.de/index.html
- www.awo-ov-konstanz.de

Alnatura Konstanz

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Alnatura ist eine Reihe von Supermärkten, die ausschließlich biologische Lebensmittel und Naturprodukte verkauft. 1984 von Götz Rehn gegründet, hat die Kette zwischenzeitlich rund 90 Filialien und 2.300 Mitarbeiter, die etwa 1.100 verschiedene Produkte unter der Marke Alnatura anbieten.

Die Grundlage der Arbeitsgemeinschaft beruht auf einer ganzheitlichen Menschen- und Weltauffassung. Durch diese nachhaltige Handelsweise soll mehr Sinnvolles für Mensch und Erde geschaffen werden. Als Deutschlands nachhaltigstes Unternehmen (Auszeichnung mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2011) will es gemeinsam mit allen Mitarbeitern, Partnern und Kunden eine zukunftsgerechte Gestaltung der Welt für Mensch und Umwelt ermöglichen. Wie Alnatura das Thema auffasst, umsetzt und kommuniziert ist hier ausführlich beschrieben. Zusammengefasst wird die Philosophie unter “Sinnvoll für Mensch und Erde”: Den typischen Nachhaltigkeitsdimensionen von Ökologie, Ökonomie und Soziales wird eine geistig-kulturelle hinzugefügt, die vermitteln will, dass Nachhaltigkeit über den Aspekt der Wirtschaft im Mittelpunkt hinausgeht. Diese dient uns Menschen und nicht nur dem Selbstzweck.

Darüber hinaus möchte Alnatura für Bio-Landbau begeistern, hohe Qualitätsstandards erfüllen und gesunde Produkte anbieten. Dazu gehört unter anderem die Alnatura-Bio-Bauern-Initiative (ABBI), bei der Landwirte in ihrem Vorhaben auf Bio umzustellen, unterstützt werden. Auf Zusatzstoffe und weißen Zucker wird weitgehend verzichtet, auf Gentechnik komplett. Regelmäßige Kontrollen und Zertifikate durch Dritte sichern dabei die Einhaltung dieser Regeln.

Auf der Homepage kann man sich über die Produkte, Partner sowie die Märkte informieren. Auch in Konstanz gibt es eine Filiale, die sich in der Münzgasse 4a in der Innenstadt befindet. Diese hat von Montag bis Samstag von 9 Uhr bis 20 Uhr geöffnet. Details sind hier zu finden:

- www.alnatura.de/de-DE/alnatura%20maerkte/Alnatura-Filialen-Detailseiten/K/Konstanz%20Alnatura%20Super%20Natur%20Markt%20KN032

- www.alnatura.de/de-DE

Film THULE TUVALU – Energievisionen 2015

Logo_transparent_Energievisionen_2015Im Rahmen der Energievisionen 2015 zum Thema “Klimawandel” findet am Donnerstag, den 26. März 2015 eine Filmvorstellung des Filmes “THULE TUVALU” statt. Beginn ist um 20:00 Uhr im K9 Kulturzentrum. Hier ist eine Übersicht zu allen Events in diesem Jahr.

Hier ist die offizielle Beschreibung:

THULE TUVALU – Wenn das Eis in Thule schmilzt, versinkt Tuvalu im Ozean

Thule liegt im obersten Norden Grönlands, Tuvalu ist ein kleiner Inselstaat im pazifischen Ozean. Trotz riesiger Entfernung und großer Gegensätzlichkeit, sind die beiden Orte durch ein gemeinsames Schicksal eng miteinander verbunden: Während in Thule das Eis immer mehr zurückgeht und zu Meerwasser wird, steigt in Tuvalu der Meeresspiegel immer mehr an. Der Film handelt von den Menschen in Thule und Tuvalu, deren Leben sich für immer dramatisch verändert. Im Lauf des Films verbinden sich die Erzählstränge aus den beiden Orten zu einer einzigen Geschichte, in der die Protagonisten zunehmend als erste und feinste Seismografen jenes Wandels erkennbar werden, der einmal alle Menschen der Welt betreffen wird.

Veranstalter: K9 in Kooperation mit BUND Konstanz, Eintritt: AK 6/4/4 Euro, VVK 5/3/3 Euro

www.k9-kulturzentrum.de

www.bund-konstanz.de

Vortrag von Felix Müller – Energievisionen 2015

Logo_transparent_Energievisionen_2015
Im Rahmen der Energievisionen 2015 zum Thema “Klimawandel” findet am Dienstag, den 24. März 2015 ein Vortrag von Felix Müller statt. Beginn ist um 19:30 Uhr im Palmenhaus. Hier ist eine Übersicht zu allen Events in diesem Jahr.

Hier ist die offizielle Beschreibung:

Last exit 2°- Mit Vollgas ins Klimachaos Klimaziele, Kipppunkte und Weltklimarat – wer blickt da eigentlich noch durch und warum überhaupt?

Unsere besten Klimaforscher sagen uns, dass wir nur noch etwa 550 Gigatonnen CO2 ausstoßen dürfen, um das Zwei-Grad-Ziel zu halten. Irgendwo bei zwei Grad globaler Erwärmung beginnt jedoch, nach allem was wir heute wissen, ein völlig außer Kontrolle geratenes Weltklima. 550 Gigatonnen CO2 klingt auch erstmal nach viel, ist aber nur ein Fünftel der heute bekannten Kohle- Erdöl- und Gasvorkommen. Wir sind also auf dem besten Weg fünf mal so viel CO2 auszustoßen, wie selbst konservative Wissenschaftler für sicher halten. Und trotzdem werden täglich hunderte Mio. Dollar in die Erkundung neuer Lagerstätten investiert, statt in saubere Energieerzeugung. WTF? Felix Müller beschäftigt sich seit seiner Diplomarbeit 2006 an der HTWG Konstanz mit den Themen Nachhaltigkeit und Klima und setzt sich u.a. in der Initiative Klimastadt-Konstanz gemeinsam mit anderen jungen Konstanzern für eine Stadt ohne fossile Energien ein. In seinem Vortrag wird der auf die Probleme des Klimawandels eingehen und aufzeigen, dass es höchste Zeit für einen Kurswechsel ist.

Veranstalter: Klimastadt-Konstanz und BUND Konstanz

www.klimastadt-konstanz.de

www.bund-konstanz.de

Weltladen Dettingen

Weltladen_Dettingen_ZWS

Der Weltladen ist ein Fairtrade-Fachgeschäft, das seit 1993 rein ehrenamtlich betrieben wird. Zu finden ist er am Ortsausgang Dettingen Richtung Dingelsdorf. Geöffnet hat er werktags von 12 Uhr bis 18:30 Uhr und samstags von 9 Uhr bis 12:30.

Wer dort zu Besuch ist, kann die Welt des Fairen Handels entdecken. Die Produkte werden von partnerschaftlichen und verlässlichen Handelsbeziehungen mit den benachteiligeten Produzenten im Süden bezogen. Der Hintergrund ist die Verbesserung dessen Lebensgrundlage durch kostendeckende, faire Preise, langfristige Handelsbeziehungen, Vorfinanzierung und Beratung. So wird den Handwerkern und Kleinbauerfamilien geholfen. Zudem ist der Schutz von Umwelt und Mensch ein wichtiges Anliegen.Fairer-Handel_ZWS

Das Sortiment besteht aus den typischen Produkten aus Südamerika, Afrika und Asien: Handgeschöpften Schokoladen aus der Schokoladenmanufaktur des preisgekrönten Chocolatiers Josef Zotter, Gewürzen, Weine, Gebäck, verschiedene Teesorten, Mangos in allen Varianten, Honigsorten, Waschnüsse und die “Konstanzer Mischung” – ein Agenda-Kaffee, geröstet in Heilbronnn von der Kaffeerösterei Hagen. Besonders hervorzuheben ist der Apfel-Mango-Birnen Saft, eine Mischung aus Mangos der Philippinen und regionalem Streuobst. Viele kunsthandwerklichen Produkte eignen sich übrigens als tolles Geschenk.

Neben dem Verkauf von Fair Trade Produkten engagiert sich der Weltladen in diversen Projekten und Aktionen. Dazu gehören neben der “Konstanzer Mischung” und dem Mango-Apfel-Birnen Saft der “Dettinger Wald in Ghana“, die Schokoladenspezialitäten und der Fair Trade Point an der Uni Konstanz.

- www.weltladen-dettingen.de

Über 200 Besucher auf der AktionsWerk – Stadt Stadtplan Zukunft ist online

Stadtplan Zukunft

Im Rahmen der AktionsWerkStadt am vergangenen Samstag mit über 200 Besuchern wurde der Stadtplan Zukunft online geschalten.

Der Stadtplan Zukunft

Diese “grüne Landkarte Konstanz” macht sichtbar, was in Konstanz bereits alles getan wird, um Aspekte eines nachhaltigen Lebens im eigenen Alltag zu verankern. Hierfür werden Gruppen, in denen man sich engagieren kann und Angebote, die man als Konsument wahrnehmen kann auf dem Online-Stadtplan gesammelt dargestellt. So kann ein schneller Überblick gewonnen werden, wo sich Bürgerinnen und Bürger engagieren können, sich informieren und Anregungen für das eigene alltägliche Handeln in Bezug auf einen ressourcenschonenden Lebensstil gewinnen.

Die NutzerInnen können anhand von unterschiedlichen Kategorien (z.B.  Energie, Konsum, Mobilität) oder Schlagwörtern suchen. Die dazugehörigen Orte werden dann mit einer kurzen Beschreibung und einem weiterführenden Link angezeigt. Der grüne Branchenführer beinhaltet somit nicht nur Umwelt- sondern auch soziale Aspekte.

Der Stadtplan Zukunft wird ab Sommer 2015 als Bürgerunternehmen (e.V.) wirtschaftlich eigenständig weitergeführt.

 

Die AktionsWerkStadt

Das Thema Klimaschutz und Nachhaltigkeit ist auch in Konstanz ein aktuelles Thema. Bei der am 14. März stattgefunden Aktionswerkstadt, informierten sich über 200 BesucherInnen an über 40 Ständen über Gruppen, Initiativen und Organisationen, die sich in Konstanz und der Region unterschiedlich um mehr Ressourceneffizienz und Klimaschutz, soziales Miteinander und zukunftsweisende Lebensstile bemühen.

Bildergalerien:
> Fotostrecke 01 auf Facebook
> Fotostrecke 02 auf Facebook

Videogalerien: > Filmclips und Vorträge auf youtube

AktionsWerkStadt im Konzil am 14. März 2015

AktionsWerkStadt_PlakatKonstanzer schaffen Klima. Wie, verrät die AktionsWerkStadt am Samstag, 14. März 2015 von 14 bis 18 Uhr im Unteren Saal des Konzils. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

Zahlreiche Aussteller präsentieren zu den Themen Bildung&Kultur, Energie, Konsum, Wohnen, Reparieren &Wiederverwenden, Tourismus, Mobilität und Soziales.

Der neue Stadtplan-Zukunft wird ebenfalls vorgestellt.

Die Stadt Konstanz beschäftigt in der ZukunftsWerkStadt 2.0 mit dem Thema Nachhaltigkeit. Dabei geht es darum zu erfahren, wie kreativ und vielfältig Konstanzer*innen ihren Alltag nachhaltig gestalten. Lernen Sie im Rahmen der Veranstaltung ‚AktionsWerkStadt‘ am 14. März 2015 Strategien kennen, mit denen Sie Ihren Alltag nachhaltiger gestalten können.

Programm
14.00 Uhr Begrüßung durch Oberbürgermeister Burchardt
Informationen zum Projekt
15.00 Uhr Vortrag Dr. Jürg Minsch
Ressourcenleichtigkeit – Gedanken zu Nachhaltiger Entwicklung und Suffizienz
16.00 Uhr Austausch ‚Umsetzung von Nachhaltigkeit im Alltag‘
Marktplatz von nachhaltigen Gruppen aus Konstanz
17.30 Uhr Abschluss durch Bürgermeister Langensteiner-Schönborn
Weitere Schritte im Projekt

 

 

Baumschnittkurs mit Hochstammexperte Konrad Hauser

BUND_Logo_ZWS

Der BUND Konstanz nimmt an dem Global Frackdown Day teil.

Der Erhalt von Streuobstwiesen ist insbesondere für den Erhalt der biologischen Vielfalt enorm wichtig. Eine gut gepflegte Streuobstwiese bietet über 5000 Tier- und Pflanzenarten Lebensraum und liefert eine Vielzahl von nützlichen Produkten: Obst zum Sofort-Essen, Einmachen, Trocknen, Backen, Saftkochen, Mosten, Schnapsbrennen, Honig, Holz zum Drechseln und Heizen, Grünfutter und Heu für Kaninchen, Schafe, Rinder und Pferde und Blumensträuße.

Deshalb veranstaltet der BUND Konstanz wieder einen Baumschnittkurs mit dem Hochstammexperten Konrad Hauser. Dieser beginnt am 12. März 2015 um 14 Uhr am Palmenhaus und endet etwa um 16:30. Die Kosten belaufen sich auf 5€.

Hier ist die originale Pressemitteilung:

Pressemitteilung des BUND Konstanz
Baumschnittkurs mit Hochstammexperte Konrad Hauser

Im Rahmen des Streuobstwiesen Projekts bietet der BUND Konstanz, am 12. März um
14:00 Uhr einen Schnittkurs für Obstbäume an. Treffpunkt ist im Palmenhauspark, Zum
Hussenstein 12. Wir freuen uns sehr, Herrn Konrad Hauser aus Beuren wieder für diesen
Kurs gewonnen zu haben. Herr Hauser gilt als „lokaler Streuobst-Papst“ und wird uns den
Schnitt von jungen und älteren Bäumen zeigen.
Der BUND erhebt einen Kostenbeitrag von 5,- €, Baumpaten kostenlos. Eine Anmeldung
ist nicht erforderlich. Dauer bis ca. 16:30 Uhr.
Zeit: 12.03.2015, Beginn: 14:00 Uhr, Ort: Palmenhauspark, Zum Hussenstein 12, Kostenbeitrag: 5€

Dr. Antje Boll
(BUND Konstanz)”

- www.bund-konstanz.de/themen/erhalt-von-streuobstwiesen

Ringvorlesung Nachhaltigkeit SS 2015

Nachhaltigkeit KN

Der Frühling bricht herein und damit auch das Sommersemester an der HTWG. Wie üblich gibt es wieder Gastvorträge von renommierten Fachleuten zum Thema Nachhaltige Entwicklung. Diese finden im Rahmen der Ringvorlesung Nachhaltigkeit statt, für die sich Studierende je nach Leistung 1-3 ETCS und für das Zertifikat “Ethikum” anrechnen lassen können.

Hier ist eine Übersicht zu den Gastvorträgen:

  • Mi, 22. April 2015, 18 Uhr, HTWG Aula: Informatik und Nachhaltigkeit: Weg zu einem nachhaltigen Lebensstil von Prof. Dr. Lorenz Hilty, Universität Zürich, Informatics & Sustainability Research Group
  • Do, 7. Mai 2015, 18 Uhr, HTWG Aula: Das Nachhaltigkeitspotenzial an Hochschulen – Das Beispiel der TU Kaiserslautern von Prof. Dr. Michael von Hauff, TU Kaiserslautern
  • Di, 17. Juni 2015, 18 Uhr, HTWG Raum G042: Nachhaltigkeit als Innovationsmotor von Prof. Dr. Rainer Walz, Head of the Competence Center Sustainability & Infrastructure Systems, Fraunhofer ISI, Karlsruhe

Ebenso wie letztes Jahr wird es den Hochschultag für Nachhaltigkeit geben. Dieser studentische Aktionstag behandelt das Thema “Good ideas for a good life“.

Hier gibt es ein Flyer zu allen Vorträgen der Ringvorlesung.

- www.htwg-konstanz.de/Gastvortraege.5139.0.html

Solarwerkstatt und Vortrag im Expeditionsmobil

Expedition_N_Logo

Im Rahmen der Expedition N, die vom 24.-26. März 2015 auf dem Münsterplatz stattfindet, lädt das ISC Konstanz zu dem Workshop “Solarwerkstatt” und einem Vortrag zum Thema “Solarenergie: Eine Chance für Entwicklung?”. Hier die zwei Einladungen:

Solarwerkstatt

Ein Workshop für Bürger, 14.00-15.30 Uhr im Expeditionsmobil auf dem Münsterplatz Konstanz.

Seit zehn Jahren erforscht und entwickelt der ISC Konstanz e.V. kristalline Silizium Solarzellen. Mit viel Engagement arbeiten unsere Mitarbeiter an der Optimierung von Solarzellen und der Senkung ihrer Produktionskosten, damit die Attraktivität und Verbreitung dieser umweltfreundlichen Technologie steigt.

Die Solarwerkstatt für Bürger soll Interessierte über die derzeitige Nutzung und das Potential von Solarenergie in Deutschland und der Welt informieren. Anhand von Bilder und Videos wird Einblick in die kommerzielle Herstellung von Photovoltaikmodulen gewährt. Als Höhepunkt haben Teilnehmer des Workshops die Möglichkeit unter fachlicher Anleitung ein eigenes Solar-Demonstrationsmodell zu bauen und mit nach Hause zu nehmen. Mitarbeiter des ISC Konstanz freuen sich auf eine angeregte Diskussion und das Experimentieren mit Ihnen!

Interessierte bitten wir sich bis zum 16. März anzumelden. Kontakt: Janina.ackermann@isc-konstanz.de oder telefonisch 0160 989 858 28.

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Solarenergie: Eine  Chance für Entwicklung? EZ-Projekte  des ISC Konstanz e.V.

Vortrag mit Diskussion, 16.30-18.00 Uhr im Expeditonsmobil auf dem Münsterplatz Konstanz

Energie ist eine Voraussetzung für Entwicklung. Sie wird benötigt für den Betrieb von Schulen und Krankenhäusern, für eine funktionierende Wirtschaft und den Anbau von Lebensmitteln, um nur einige wenige Beispiele zu nennen. Solarenergie ist eine bereits oft genutzte Möglichkeit um sonnenreiche Regionen günstig mit sauberer Energie zu versorgen. Dies ist insbesondere in Gegenden mit instabilem oder nicht vorhandenem Stromnetz interessant.

Als gemeinnütziger Verein engagiert sich der ISC Konstanz e.V. in der Verbreitung von Technologie und Wissen über Photovoltaik in Deutschland und dem Rest der Welt. In diesem Sinne wurden seit 2009 eine Reihe Elektrifizierungsprojekte in Asien, Afrika und Südamerika durchgeführt. Anhand anschaulicher Beispiele sollen durch diesen Vortrag Möglichkeiten und Chancen für Entwicklung durch Solarenergie, aber auch Hindernisse und Schwierigkeiten aufgezeigt werden.

Eine Anmeldung zum Vortrag ist nicht erforderlich.

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Allgemeine Informationen zur Expedition N sind in folgendem Dokument zusammengefasst:

Expedition N_Infoblatt (PDF, 3.1 MB)

denn’s Biomarkt Konstanz

denns_logo_ZWS Denn’s Biomarkt ist eine Kette von Bio-Supermärkten, die sich quer durch Deutschland verteilen. Der Lieferant für die Produkte ist dennree, der führende Bio-Großhändler im deutschsprachigen Gebiet. Dieser pflegt seit 40 Jahren die Partnerschaften zwischen Bauern, Erzeugern und Lieferanten. Die hohe Bio-Kompetenz zeigt sich in der sorgfältigen und konsequenten Auswahl der Lieferanten und dem Sortiment von 11.500 Produkten.

In denn’s Biomärkten wird neben einem angenehmen Einkaufserlebnis insbesondere auf die Qualität der Produkte geachtet. Es wird frisches Obst und Gemüse sowie Weine, Molkereiprodukte und Backwaren angeboten. Dabei wird darauf geachtet, dass diese Produkte aus regionaler Herkunft der jeweiligen Filiale stammen. Des weiteren werden Naturkosmetik, Naturtextilien und gluten- bzw. laktosefreie Produkte verkauft. Die Filialen werden mit Ökostrom der Stadtwerke MüllheimStaufen betrieben.

Diese sind alle nach gesetzlichen Vorgaben bio-zertifiziert, jedoch sind auch viele im Rahmen von diversen Bioverbänden gekennzeichnet – dessen Kennzeichen sind wesentlich strenger als das Gesetz und somit noch besser kontrolliert. Die Verbände haben dabei unterschiedliche Schwerpunkte in Bezug auf Zusatzstoffe, Futtermittel, Düngemittel, Auslauf der Tiere oder Behandlung der Tiere im Krankheitsfall. Eine Übersicht zu den Anbauverbänden gibt es hier.

Eine weitere praktische Hilfe ist der Saisonkalender aus dem man entnehmen kann, was wann in Deutschland wächst. So kann man entsprechend einkaufen und dadurch den Erwerb nicht-regionaler Produkte vermeiden.

Auch vor Ort in Konstanz gibt es einen Standort. Dieser befindet sich in der Bodanstraße 19 und hat von Montag bis Samstag ab 8 Uhr bis 20 Uhr geöffnet.

- www.denns-biomarkt.de

Ausstellung “Auenwälder am Bodensee” mit Vortrag von Volker Kromrey

Natürliche Dynamik der Aue_ V. Kromrey_Bodensee-Stiftung

Natürliche Dynamik einer Aue; Volker Kromrey, Bodenseestiftung

Am Donnerstag, dem 5. März 2015, wird eine mobile Wanderausstellung um 19:30 Uhr im Palmenhaus des BUND Konstanz zu dem Thema “Mehr Mut zur Wildnis am Bodensee – Auenwälder am Bodensee” eröffnet. Diese wird für vier Wochen dort zu sehen sein. Dazu hält Volker Kromrey (Bodensee-Stiftung) einen Einstiegsvortrag.

Bei den Auenwäldern handelt es sich um einen Raum von höchster Biodiversität, welcher jedoch insbesondere am Bodenseeraum stark zurückgedrängt wurde. Um diese wertvollen Gebiete zu erhalten, haben sich Naturschutzbehörden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammengetan und die Lage untersucht, um entsprechende Vorschläge zu präsentieren, die der Entwicklung Einhalt gebieten können. Im Rahmen der Ausstellung wird dem Besucher die Besonderheit der Auenwälder näher gebracht.

Hier ist die offizielle Veranstaltungsmitteilung des BUND Konstanz und der Bodensee-Stiftung:

Bodensee_Stiftung_ZWS“Auenwälder sind Räume höchster Biodiversität. Trotzdem zählen sie zu den gefährdeten und am stärksten zurückgedrängten Lebensräumen in unserer Landschaft. Dieser Umstand ist auch international anerkannt und findet seinen Niederschlag etwa in der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie der EU. Auenwälder sind dort als sogenannte „prioritäre Lebensräume“ aufgeführt und gelten somit als besonders schützenswert.

Ausgesprochen selten geworden sind die Auenwälder am Bodensee. Noch vor 200 Jahren säumten Weich- und Hartholzauen weite Bereiche des Bodenseeufers. Von diesen Wäldern finden wir heute nur noch kleine Relikte.

Eine Besonderheit am Bodensee sind die silbrig-weiß glänzenden Silberweiden-Auenwälder, ein Lebensraum der in ganz Europa gefährdet ist und unter Schutz steht. Die Silberweiden-Auenwälder brauchen die starken Wasserstandsschwankungen des Bodensees und sind in einem schlechten Zustand.

Gewässer- und Naturschutzbehörden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben gemeinsam und koordiniert durch die Bodensee-Stiftung das Interreg IV geförderte, grenzüberschreitende Projekt „Renaturierung der Auenwälder am Bodensee“ durchgeführt. In mehreren Studien wurden der Zustand und das Renaturierungspotenzial der Weichholzauen am Bodensee ermittelt und konkrete Maßnahmen zu deren Schutz und Entwicklung vorgeschlagen.

Die Wanderausstellung soll die Besonderheiten der Auenwälder aufzeigen um den Besuchern diesen einzigartigen Lebensraum näher zu bringen. Die Ergebnisse der Studien werden leicht verständlich zusammengefasst und mögliche Maßnahmen illustriert.

Am Donnerstag dem 5. März, 19:30 Uhr wird die mobile Wanderausstellung „Auenwälder am Bodensee“ im Palmenhaus in Konstanz eröffnet und ist dort für vier Wochen zu sehen. Der Eröffnungsvortrag von Volker Kromrey von der Bodenseestiftung informiert über die Charakteristik und den Zustand dieses einzigartigen Naturraumes am See und geht insbesondere auf die aktuelle Situation im Tägermoos ein. Der Eintritt ist frei!”

www.bodensee-stiftung.org

www.bund-konstanz.de

Repair Café am 28. März 2015

Das Repair Café des Verein Miteinander Konstanz e.V. geht in die nächste Runde. Am 28. März 2015 findet es von 14-18 Uhr im Quartierszentrum Berchen-Öhmdwiesen statt.

Dabei werden gemeinsam defekte Gegenstände repariert, um ein Wegwerfen zu vermeiden. Dazu können Kleidung, Möbel, elektrische Geräte, Spielzeug und Gebrauchsartikel gehören. Das Angebot ist kostenlos, jedoch kann ein Betrag gespendet werden.

Hier der offizielle Aushang:

RepairCafe_Miteinander_ZWS

“Weltweite Energieversorgung mit Erneuerbaren Energien” – HTWG

Kompetenzzentrum_Energiewende_Logo_ZWS

Am Freitag, den 27. Februar 2015 um 19 Uhr findet im Thurgausaal der HTWG ein Fachvortrag zur weltweiten Energieversorgung statt. Referent ist der renomierte Dr. Winfried Hoffman, welcher seit vielen Jahren in der Photovoltaik Branche tätig ist. Er war viele Jahre im Vorstand und als Präsident im Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) sowie für 17 Jahre in der European Photovoltaic Industry Association (EPIA)  aktiv. Heute ist er Mitglied in mehreren Aufsichtsräten und Kuratorien.

Die Veranstaltung wird von Energievisionen in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Energiewende Region Konstanz (HTWG) durchgeführt.

Im Rahmen des Vortrages wird der Solarexperte über die Möglichkeit einer weltweit vollständig regenerativen Energieversorgung berichten. Dies sei in einem überschaubaren Zeitraum möglich, jedoch bedarf es einer enormen Effizienzsteigerung. Es werden die Potenziale von Wasser-, Wind- und Solarenergie sowie Geothermie aufgezeigt und das Speichern dieser erklärt. Außerdem geht es um Mobilität in “Smart Cities”, eine faire Energieverteilung und einem nachhaltigen Energieportfolio für die Zukunft.

www.energiewende.htwg-konstanz.de/herzlich-willkommen

Expedition N – Nachhaltigkeit für Baden-Württemberg

Expedition_N_Logo

Vom 24. März bis zum 26. März kommt die Expedition N nach Konstanz auf den Münsterplatz. Dabei handelt es sich um eine Bildungs- und Informationsinitiative, die im Rahmen des Eine-Welt-PromotorInnenprogramms vom ISC Konstanz e.V. organisiert wird.

Die Veranstaltung ist öffentlich und besonders für Schulklassen geeignet. Es wird neun Workshops und ein Stadtrundgang geben, die sich mit den Themen rund um Nachhaltigkeit beschäftigen. Unter anderem handelt es sich um Erneuerbare Energien, Agrarstoffe und Konsumverhalten. Das Vormittagprogramm ist für Schulkinder geeignet und erfordert eine Anmeldung. Diese kann von den Fachlehrern bis zum 1. März erfolgen.

In folgenden beiden Dokumenten sind weitere Informationen zu Terminplan und den einzelnen Programmpunkten enthalten.

Expedition_N_Veranstaltungsposter_Konstanz (0.6 MB)

Informationen_zu_den_Veranstaltungen (0.5 MB)

Bäckerei Menge

Die Paradiesbäckerei Menge hat zwei Filialen, die im Paradies in der Gottlieber Straße 42 und der Braunegger Straße 14 zu finden sind. Das traditionell geführte Unternehmen backt noch selbst vor Ort und bietet ein breites Sortiment an.

Hochwerte Zutaten, die größtenteils aus regionalen Anbau stammen und selbst gemahltes Mehl sichern die Qualität, zu denen sich die Besitzer verpflichtet fühlen. Viele der 20 Sorten Brot und der 40 verschiedenen Kleingebäcke wurden bereits ausgezeichnet.

Aktuell gibt es verschiedene Angebote, die von einer Brezeltüte (fünf zum Preis von vier) über eine Mittwochstüte (750g Brot und fünf Brötchen für 4.10€) , zu einem Sonderpreis für drei Seelen am Donnerstag reichen. Man kann sich auch zu seinem Geburtstag sein individuelles Sternzeichen backen lassen.

Spezialitäten bestehen unter anderem aus Torten und Gebäck, die für festliche Anlässe mit besonderem Design gemacht sind. Die Aufträge werden in individueller Absprache entgegengenommen. Außergewöhnliche Kreationen werden umgehend zur Chefsache erklärt – dies lässt er sich nicht nehmen. Möglich sind kreative Ideen, wie ein Krokodil aus Hefeteig oder Torten als Bienen, Eisenbahnen, Segelschiffe oder als ein 1.60m großes Riesenkänguru.

Menge bietet auch einen mobilen Holzofen an, den man beispielsweise auf Weihnachtsfeiern, Geburtstagen, Polterabende oder auf Betriebsfeste mieten kann. In diesem werden dann Dünnele, Pizza, Zwiebelkuchen oder Knoblauchbrot frisch zubereitet. Sonst gibt es alternativ einen Bestellservice oder lange Zöpfe, Riesenbrezel, belegte Brötchen und Canapés.

www.paradiesbaeckerei-menge.de/index.html

Solarcomplex – erneuerbare Energien am Bodensee

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Das Unternehmen Solarcomplex wurde im Jahre 2000 in Singen gegründet und hat sich seitdem das Ziel gesetzt die Energieversorgung der Bodenseeregion bis 2030 weitgehend auf regenerative Energien umzubauen. Gelingen soll dies, indem sowohl der Strom- als auch der Wärmebedarf bis dahin halbiert wird und sämtliche regenerative Energie-Potentiale ausgeschöpft werden.

Damit spielt die regionale Energiebereitstellung eine wichtige Rolle. Dies hat Vorteile für lokale Wirtschaft und Umwelt: Die Kaufkraft bleibt in der Region, es entstehen Arbeitsplätze und die Menschen bzw. Firmen sind Mitbesitzer und werden an der Wertschöpfung beteiligt. Eine Übersicht der Großprojekte (über 100kW) findet sich hier. Diese befinden sich aktuell hauptsächlich im Hegau sowie der westlichen Bodenseeregion. In Konstanz selbst wurden bereits drei großflächige Photovoltaikanlagen installiert.

Zu den Anlagen, die Solarcomplex plant und umsetzt, gehören neben den Klassikern der Windkrafträder und Solarstrom auch Bioenergiedörfer, Holzenergie, Biogas und Wasserkraft. Dieser Energiemix kann sinnvoll kombiniert werden, womit sich im Jahresverlauf eine Tendenz zum natürlichen Ausgleich ergibt. An diesen Anlagen bietet das Unternehmen ebenso Kapitalbeteiligungen als ökologische Geldanlage an. So wächst der Kraftwerkspark stetig und umfasst mittlerweile Beteiligungen an Projektgesellschaften und Kraftwerken.

Wer sich die regenerative Energie einmal selbst sehen möchte, kann an einer der Besichtigungen teilnehmen, die regelmäßig angeboten werden. Welche Anlagen zur Verfügung stehen und was gezeigt wird, ist hier zu finden.

Mehr zu Solarcomplex und dessen Unternehmungen gibt es auf der Homepage:

www.solarcomplex.de

Baby Natur Konstanz

Der Bekleidungsladen “Baby Natur” in Konstanz-Petershausen hat sich auf ökologische Bekleidung für Babys und Kleinkinder spezialisiert. Verkauft werden neben den diversen Kleidungskollektionen auch Spiele, Schlaf- und Pflegeutensilien sowie Zubehör. Die Öffnungszeiten sind werktags von 9 bis 18 Uhr und am Samstag von 10 bis 16 Uhr.

Zu diesen Zeiten kann man sich vor Ort beraten lassen oder die Kleidung an den Kleinen anprobieren und anfassen. Die Kleidergröße reicht von der Geburt bis ca. 7 Jahre alte Kinder (Kleidergröße 38 bis 128). Eine clevere Idee ist der Wunschzettel: Dort kann man seine Wünsche hinterlegen und die Angehörigen können eigenständig Kleidung für z.B. Neugeborene kaufen. So werden Doppelungen vermieden.

Neben der Kleidung gibt es das Angebot der Trageberatung: Zu diesen ausgewählten Terminen erzählt Stefanie Weinbrenner Grundlegendes zu dem Tragen von Babys. Zusätzlich werden verschiedene Varianten präsentiert und die Möglichkeit gegeben, individuelle Fragen zu stellen. Gelerntes kann auch gleich ausprobiert werden. Die Veranstaltung ist kostenlos, jedoch muss man sich zuvor persönlich oder per Telefon (07531-9027392) anmelden. Der nächste freie Termin ist am Samstag, den 7. März 2015.

Die Hersteller für die Kleidung sind ausgewählt und verarbeiten nur biologische Stoffe oder sorgen für nachhaltige und umweltfreundliche Produktionsmethoden. Die Produkte sind meist für Allergiker und gesundheitlich unproblematisch. Auch auf faire Abnahmepreise, Löhne und Arbeitsbedingungen und gerechte Beteiligung (für Alle!) wird geachtet. Es gelten die höchsten Qualitätsstandards und es wird mit guten Gewissen verkauft. Hier wird Fair-Trade und Bio groß geschrieben. Zu den Hersteller gehören Engel, Kite, Cotonea – Gesunde Baumwolle, Disana – Von Anfang an Natur und Serendipity – Organics.

Alternativ zum Geschäft vor Ort gibt es es einen Online Shop in dem das gesamte Angebot bestellt werden kann.

Auf der Homepage befindet sich eine Gallerie des Geschäfts und weitere Informationen:

www.babynatur-konstanz.de

Eugens Bio Café Restaurant

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Wer auf der Suche nach einem Restaurant mit Bio-Lebensmittel ist, kann einen Blick ins Eugens Bio Café und Restaurant werfen. Dies befindet sich in der Münzgasse 1 in der Altstadt in Konstanz.

Die Idee dahinter besteht darin, das Essen authentisch, handgefertigt und geschmacklich in seinem Ursprung auf den Tisch zu bringen. Dazu wird sich von Massenfertigung, Vereinheitlichung, Gentechnik, unwürdiger Tierhaltung und der Reduktion der Artenvielfalt distanziert. Biologisch steht bei Eugens für einen wertschätzenden Umgang mit der Natur und dessen Lebensmitteln. Diese Einstellung soll an die Gäste weitergegeben werden. Dabei ist die Auswahl der Zutaten stets auf regionale Herkunft, saisonale Begebenheiten und ökologisches Gewissen beschränkt.

Das Angebot deckt Frühstück, Mittagstisch und eine normale Karte ab. Zusätzlich gibt es eine Pâtisserie, die sich den kleinen, feinen französischen Törtchen und Torten widmet, und einen bio-zertifiziertem und fair-trade Café. Die Karten setzen dabei auch auf aussagekräftige Symbole. So werden fisch- und fleischhaltige Gerichte sowie Wildfang extra markiert. Auch vegane und glutenfreie Mahlzeiten werden beschriftet.

Wer nicht extra in die Stadt fahren möchte, kann sich an der reichhaltigen Salattheke in der Biowelt in Petershausen satt essen. Diese glänzt mit einem neuen Bauksten-Konzept, das auf Salate, Antipasti und Desserts spezialisiert ist. Dabei kann man sich in verschiedenen Gläsern sein eigenes Gericht zusammenstellen und dieses vor Ort oder daheim verzehren. Ein Glas kostet 3.5€, zum Mittag gibt es ein Angebot bei dem es drei Gläser für 8.5€ gibt. Alternativ bekommt man zu einem Glas ein Hauptgericht für 9.5€ (vegan/vegetarisch) oder 12.5€ (Fleisch). Den aktuellen Mittagstisch gibt es hier.

Mehr zu dem Team rund um Eugen Bücheler, dessen Lieferanten und Partner ist auf der Homepage zu finden.

- www.eugens-bio.de

Jürgen Kupferschmid – demografische Kommunikation

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Der demografische Wandel wird Deutschland in den kommenden Jahrzehnten stark verändern. Um aus dieser Veränderung das Beste zu machen, wurden von der Bundesregierung diverse Handlungsfelder beschrieben. Dazu gehören unter anderem die Familie, Arbeit, selbstbestimmtes Leben im Alter sowie die Förderung des Lebens im ländlichen Raum und der Stadtpolitik.

Um Ziele in diesem Bereich zu erreichen und Probleme zu lösen, setzt sich Jürgen Kupferschmid für demografiefeste Kommunikation ein. Dabei setzt er journalistische Fachkompetenz, Kommunikations- und Beratungskompetenz und praktisches Erfahrungswissen, welches er im Laufe seines Werdegangs erlernt hat, ein.

Um den Ansatz dieser wertschätzenden Kommunikation zu vertiefen, gibt es unter anderem den Alterssimulator GERT. Dieser ermöglicht einen Einblick in das Leben von Senioren und prägt so die eigenen Erfahrungen, Einstellungen und Handlungen. Denn nur wer einmal die Selbsterfahrung gemacht hat, kann diese beurteilen und somit Einfühlungsvermögen zeigen. So wurde z.B. in Zusammenarbeit mit der Architektin Cornelia Lurz ein Musterhaus für barrierefreies Wohnen Mühlheim an der Donau gebaut. Dieses Gebäude dient als gemeinwohlorientiertes Vorbild und ist öffentlich zugänglich.

Zusätzlich liegt seine Arbeit im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit & Public Relations. So werden beispielsweise die PR-Aktivitäten von Alters- und Pflegeeinheiten geplant und umgesetzt. Dadurch wird die Beziehungen zu den Zielgruppen gestärkt und das Image des Betriebes gefördert. Natürlich kann die Unterstützung sich auch nur auf die Beratung zu einer nachhaltigen Kommunikation belaufen. Im Rahmen dieser wird die Situation analysiert und Kommunikationsziele gesetzt. Es können auch Projektideen, Maßnahmen, Entscheidungsgrundlagen und die Art der Umsetzung eingebracht werden. Zu guter Letzt deckt das Leistungsspektrum Jürgen Kupferschmids ebenso die Markenstrategie und Corporate Branding ab.

- www.juergenkupferschmid.de

Netzwerk:Zukunft:Wirtschaft e.V.

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Der Konstanzer Verein Netzwerk:Zukunft:Wirtschaft e.V. ist ein Zusammenschluss verschiedener Unternehmer, um eine nachhaltige und zukunftsfähige Stadt- und Kommunalentwicklung zu fördern. Als ein unabhängiges Netzwerk setzt er sich für einen Kulturwandel hinsichtlich eines verantwortungsvolles, werteorientiertes und regional angerichtetes Unternehmertum ein.

Dazu gehören Bürgerbeteiligungen, aktiver Klimaschutz, regionale Wertschöpfungskreisläufe und Generationsverträglichkeit. Netzwerk:Zukunft:Wirtschaft handelt gemeinwohlorientiert und setzt Projekte öffentlichkeitswirksam um. Genutzt wird das wirtschaftliche Potenzial der Mitglieder. Zusammengefasst will der Verein Antworten auf die Fragen unserer Zeit geben – Wirtschaftswandel als Voraussetzung für Klimaschutz und Demografie.

Das Projekt wird im Rahmen des „Nationalen Strategieplan für eine integrierte Stadtentwicklungspolitik“ durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit  (BMUB) gefördert und ist ein Pilotprojekt der Nationalen Stadtentwicklungspolitik des Bundes.

Als Grundlage des Handelns setzten sich die Mitglieder aus einem breiten Feld von Unternehmern zusammen. Dazu gehören unter anderem bioBodensee, bizzcenter24Eugens BiorestaurantGesund im BetriebGreentoursISC Konstanz,Jürgen Kupferschmid, Kastning Holz, naturblau+++Naturschule Konstanzsunny solartechniktranslakeWorking WellX-Architekten und Zahn Solartechnik.

Es ist jeder herzlich eingeladen an dem regelmäßigen Treffen am ersten Montag eines jeden Monats um 18 Uhr teilzunehmen. Diese finden abwechselt bei den unterschiedlichen Mitgliedern statt. Die Besuche sind unverbindlich. Für Infos genügt eine E-Mail Anfrage an info(at)n-z-w.de. Dort besteht auch die Möglichkeit der Aufnahme in den Verteiler zu den Treffen und Veranstaltungen. Hier findet man eine Übersicht zu den Terminen eines jeden Monats.

- www.netzwerk-zukunft-wirtschaft.de

Überblick zur ZukunftsWerkStadt 2.0.

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Die Stadt Konstanz und translake haben einen informativen Übersichtstext zu der aktuellen Projektlage verfasst. In diesem wird ein Überblick zur Initiative ZukunftsWerkStadt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gegeben. Die Initiative läuft nun seit 2012 und wurde im September 2014 um das Nachfolgeprojekt erweitert. Außerdem wird nochmals das Thema rund um die Interviews, die als Grundlage für die AktionsWerkStadt dienen, aufgegriffen.

Die Text ist im folgenden als PDF-Dokument zu finden. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Stadt Konstanz.

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- www.konstanz.de/umwelt/01064/04952/index.html

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Interview mit der ZukunftsWerkStadt

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Im folgenden ist ein Interview mit und um die Zukunftswerkstadt 2.0. zu finden. Dazu hat das Uniradio Konstanz Ralph J. Schiel, Geschäftsführer der Agentur Naturblau+++ und Anja Monzel, Soziologiestudentin interviewt. Darin werden unter anderem die Ziele und Tätigkeiten rund um das Projekt der ZukunftsWerkStadt 2.0. erläutert.

www.mixcloud.com/EliteRadio/interview-mit-der-zukunftswerkstadt-komplett

AktionsWerkStadt

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Im Rahmen der ZukunftsWerkStadt 2.0 werden aktuell die letzten Interviews mit interessierten KonstanzerInnen zu Thema Nachhaltigkeit durchgeführt. Ziel dabei war herauszufinden, wie die Bürger dieser Stadt, ihren Alltag in den kleinen und großen Dingen ressourcenschonend gestalten.

Erste Ergebnisse dieser Gespräche werden in der Veranstaltung AktionsWerkStadt vorgestellt. Neben der Chance zu erfahren, wie Mitbürger ihr Leben nachhaltig gestalten, erhält man die Möglichkeit zu einem Austausch mit Mitbürgern, Initiativen und Organisationen, die im Bereich der Nachhaltigkeit aktiv sind.

Die AktionsWerkStadt “Konstanzer schaffen Klima. Wie?” findet am 14. März 2015 um 14 Uhr im unteren Saal des Konzils statt. Nach einer Begrüßung des Oberbügermeisters Burchardt wird es diverse Informationen zu dem Projekt geben. Danach geht es um den Austausch der Umsetzung von Nachhaltigkeit im Alltag und von nachhaltigen Gruppen aus Konstanz.

Die Stadt Konstanz lädt Sie herzlich zur Teilnahme ein! Eine Anmeldung ist unter zukunftswerkstadt@transkale.org, +49 7531 365 92 30 oder direkt hier auf dem Blog (oben links) möglich. Anmeldeschluss ist der 6. März.

- www.konstanz.de/rathaus/medienportal/mitteilungen/07355/index.html

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Förderverein Mobilitätszentrale Konstanz

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Aus dem damaligen Arbeitskreis ”Verkehr und Stadtentwicklung” (AkVuS) entstand der überparteiliche “Förderverein Mobilitätszentrale Konstanz e.V.”. Seither sind viele Mobilitätsdienstleister aus der Region Mitglied geworden. Das Ziel des Vereins ist eine nachhaltige, bewusste und vernünftige Mobilität.

Um dies zu fördern, ist die Mobilitätszentrale ein Initiator und Partner der Mobilitätsberatung geworden. Durch umfassende, vernetzte und individuelle Beratung soll ein sinnvoller Umgang mit mit Mobilität erreicht werden. Dies gilt sowohl für die Freizeit als auch beruflich. So entsteht eine Schnittstelle zwischen den Nachfragern wie Privat- und Geschäftspersonen, der Tourismusbranche, Reisende etc. und den Mobilitätsanbietern wie Auto- und Fahrradhersteller aber auch der Bahn, Schiffe, Flugzeuge, Taxi- und Busunternehmen.

Neben diesem Onlineportal: www.konstanz.de/mobil gibt es auch eine Beratung vor Ort. Diese befindet sich im Bahnhofsgebäude und findet im Rahmen der Touristeninformation statt. Die Öffnungszeiten können hier nachgelesen werden. Zu weiteren Fragen rund um das Thema steht auch die telefonische Auskunft der Touristeninformation zur Verfügung: +49-(0)7531-133030.

Wer die Idee unterstützen will, kann auch Mitglied werden – hier geht es zur entsprechenden Seite und der Beitrittserklärung.

- www.foerderverein-mobilitaet-kn.de

Insel Mainau

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Die Insel Mainau ist eine der schönsten Attraktionen rund um den Bodensee. Unter der Leitung der Familie Bernadotte wird die lange Tradition der Naturschönheit, Harmonie und Entspannung weitergeführt und ausgebaut. Die Mainau ist ganzjährig von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang zu besichtigen. Hier sind die genauen Öffnungszeiten und Eintrittspreise.

Die Schönheit der Insel kann man entweder auf eigene Faust erkunden oder man nimmt an einer der Führungen oder Rundgänge teil. Diese zeigen den vollen Umfang der botanischen Besonderheiten, dazu gehört nicht nur ein Park, sondern auch viele Gärten, Natur und Pflanzen. Die Rundgänge sind in botanische und architektonische Rundgänge aufgeteilt, zu dem unter anderem die Schlosskirche St. Marien, das Deutschordenschloss, das Torhaus, der Gärtnerturm oder der Schwedenturm gehört. Im Rahmen der Führungen gibt es 15 Kategorien, wie z.B. Kinder, Fachliches, Geschichte oder Wein & Schnaps. Auch individuelle Anpassungen an Sprache, Kinder, Behinderungen oder z.B. in Verbindung mit der Buchung eines Restaurants sind möglich.

Es gibt noch weitere sehenswerte Attraktionen wie das Schmetterlinghaus, in dem rund 40 exotische Arten aus direkter Nähe betrachtet werden können, oder das Palmenhaus mit tropischem Flair. Außerdem ist dort ein Spielplatz, ein Arboretum, ein Bauernhof und einige Blütenoasen zu finden.

Die Begebenheiten der Mainau sind ebenso sehr gut für Veranstaltungen wie Hochzeiten, Geburtstage, Soireen, Feiern, Kinderangebote oder außergewöhnliche Tagungen geeignet. Die Vielzahl der Restaurants ergeben in Kombination mit den Räumlichkeiten eine tolle Grundlage für einen besonderen Abend. In diesem Kalender werden alle Veranstaltungen zusammengefasst.

Der Leitsatz der Mainau ist “Nachhaltigkeit für Region und Umwelt“. Demzufolge gestaltet die Familie auch die Energiepolitik der Insel, so ist neben einem intelligenten Energiemanagementsystems das nachhaltige Handeln und Umweltschutz eine der wichtigsten Säulen des Unternehmens geworden. Eine Liste der ökologischen Meilensteine ist hier zu finden. Diese werden seit 1957 gelistet und sind mittlerweile eine beachtliche Leistung der Insel Mainau.

Auf der Homepage gibt es noch weitere Informationen zu den Blütezeiten, dem Wetter, eine Baumkamera oder Onlinetickets.

- www.mainau.de/startseite.html

Laib & Seele Reichenau

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Auf der Reichenau ist sie so bekannt wie beliebt: Die Bäckerei Laib & Seele steht für qualitativ hochwertige Backwaren mit natürlichen Rohstoffen. Aber auch für Konstanzer ist sie einen Blick wert. Täglich wird nach traditionellen Rezepten im Original Stein-Holzbackofen gebacken.

Seit über 25 Jahren gibt es nun die Bäckerei und Konditorei von Tobias Wurz, gebürtiger Reichenauer. Tradition wird der Philosophie „Alte Tradition neu erwacht!“ entsprechend mit Innovation verbunden. Wie damals wird der Ofen weiterhin mit Holz befeuert, wodurch ein einzigartiger Geschmack mit einer aromatischen Kruste erreicht wird. Zudem wird nach dem mischen und kneten dem Teig eine lange Ruhezeit geboten, damit dieser seinen vollem Geschmack entfalten kann. Die Ansprüche an die Rohstoffe sind dabei sehr hoch. Es werden viele Früchte, Kräuter und Gemüsesorten direkt von der Reichenau und/oder biologischem Anbau verwendet. Dazu gehören auch die Urgetreide Kamut, Emmer, Einkorn, Dinkel und Amarant (eigentlich eine Hirseart). Heimatnähe und Reinheit sind ebenso von hoher Bedeutung. So gibt es z.B. auch ein Öko-Krustenbrot DE-ÖKO-006. Genauso empfehlenswert ist das Klosterbrot oder die Knauzerbrötchen.

Neben einem kleinem Frühstücksangebot und einer Cafébar gibt es einen Brotwochenplan, dem man entnehmen kann, wann welches Brot gebacken wird.

Die “Laib & Seele” ist werktags von 6 bis 19 Uhr und an Wochenenden sowie Feiertagen von 7 bis 19 Uhr geöffnet.

- www.laibundseele.de

Bodensee Gesundheitsforum – Programm 2015

Im Laufe des Jahres wird es wieder eine Reihe an Vorträgen im Rahmen des “Bodensee Gesundheitsforums” geben. Es handelt sich um sechs Veranstaltungen, die das breite Band der Gesundheitsthemen abdecken. Dazu gehören z.B. Clustermedizin, Naturheilkunde oder Aromatherapien. Hier das Flyer mit den speziellen Themen und Terminen:

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Nachhaltigkeit bei InselDENKER: Monika Griefahn und Michael Braungart

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Im Rahmen der Portraitshow “InselDENKER” lädt der Konstanzer Entertainer und Moderator Tobias Bücklein regelmäßig zu einer spannenden Show ein, die mit Gesprächen, Musik und Überraschungen untermalt wird.

In der 5. Ausgabe von “inselDENKER” sind diesmal die Schauspielerin Ursula Cantienti, Dr. Monika Griefahn und Dr. Michael Braungart zu Gast auf der Insel Mainau. Das Event findet am Mittwoch, den 21. Januar 2015 statt. Mit einer gültigen Eintrittskarte (ab 22€) ist der Zutritt zur Mainau und den Parkplätzen gestattet. Vor und nach der Show verwöhnen die Mainauköche die Veranstaltungsgäste mit einer kleinen Speisenauswahl.

Dr. Monika Griefahn war von 1990 bis 1998 Umweltministerin im Kabinett von Gerhard Schröder in Hannover. Das Gründungsmitglied von Greenpeace Deutschland berät zwischenzeitlich Unternehmen und Organisationen in nachhaltigen Themen und ist Vorsitzende des Vereins “Cradle to Cradle e.V.“. Dieser will ein breites Netzwerk aus Regionalgruppen, Wirtschaft, Politik und Bürgern bilden, um den Herausforderungen von morgen bereits heute zu begegnen.

Weiterer Gast ist ihr Mann Dr. Michael Braungart, der das Cradle to Cradle (übersetzt: „Von der Wiege zur Wiege“) Konzept mit begründete. Er ist unter anderem Chemiker und Verfahrenstechniker und setzt sich für einen neuen Umgang mit Ressourcen ein. Produkte sollen so gestaltet werden, dass sie nach ihrem Lebenszyklus erneuert verwendet werden können. Recycling ist ihm zufolge der Schlüssel zur nachhaltigen Entwicklung.

Tickets zu der Veranstaltung können online oder per Abendkasse (Zuschlag 3€) erworben werden. Vorverkaufsstellen sind die showmanufaktur, Glückseeligkeit und die Insel Mainau.

- www.inseldenker.de/sites/termine.php

Stromtankstelle der Stadtwerke Konstanz

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Um die Verbreitung von umweltschonenden Elektroautos zu fördern, bieten die Stadtwerke Konstanz eigene Stromtankstellen, unter anderem an dem Kundenzentrum (Energiewürfel), an. Diese befindet sich direkt neben der Erdgastankstelle und steht für Besitzer einer eigenen Tankkarte rund um die Uhr zur Verfügung. Während den Öffnungszeiten (Montag bis Mittwoch: 8-16:30 Uhr; Donnerstag: 8 – 18 Uhr; Freitag: 8 – 13 Uhr) hat man die Möglichkeit an eine eigene Tankkarte zu erwerben oder als “Gast” zu tanken. Diese Station ist eine von acht in Konstanz. Davon sind vier privat, eine von der Insel Mainau und drei gehören den Stadtwerken.

Dort wird Ökostrom getankt, um die CO-2 Bilanz so gering wie möglich zu halten. Jeder Kunde der Stadtwerke, der Ökostrom bezieht tankt hier kostenfrei. Um tanken zu können bedarf es einer Chipkarte, die direkt im Kundenzentrum abgeholt werden kann. Externe Kunden zahlen hierbei eine Verwaltungsgebühr die für Elektroautos 5€ und für Elektrozweiräder (E-Bikes, Roller, Motorräder) 2.5€ beträgt.
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Der Ladevorgang an sich ist denkbar einfach: Das Fahrzeug abstellen, die Ladekarte an den Kartenleser halten und nachdem sich die Steckdose automatisch geöffnet hat, kann das Ladekabel eingesteckt werden. Beendet wird der Vorgang wieder, indem man die Karte ein weiteres Mal an den Leser gehalten wird. Danach gilt es das Ladekabel zu entfernen und gegebenenfalls dieses wieder im Kundenzentrum abzugeben (externe Kunden).

Für wen die Stadtwerke ungünstig liegen, kann einen Blick auf diese Website werfen: www.seewelle.de. Dort sind sämtliche Elektrotankstellen rund um den Bodensee aufgelistet und auf einer Karte visualisiert.

Weitere Informationen gibt es bei den Stadtwerken Konstanz und auf dieser Website:

www.stromtankstellen-bodensee.de/strom-tanken.html

Biowelt Konstanz

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Die Konstanzer Biowelt bietet stadtnah eine große Auswahl aus biologischen Lebensmitteln und 80 verschiedene Sorten frisches Obst sowie Gemüse. Zusätzlich gibt es mehr als 100 Sorten Biokäse und noch mehr Wurst- und Fleischvarianten. Zu finden ist der Biomarkt und das angeschlossene Bistro in der Schneckenburgerstraße 4 gegenüber Media Markt. Die Öffnungszeiten sind werktags 9:30 Uhr bis 19 Uhr sowie samstags von 9:30 Uhr bis 18 Uhr.

Das bereits erwähnte Bistro hat neben einem reichhaltigen Salatbuffet täglich frisch zubereitete Gerichte, die auch zum mitnehmen geeignet sind. Die Gerichte werden direkt vor den eigenen Augen zubereitet. Vegetarisches Essen ist ebenso verfügbar. Das Sortiment aus dem Markt ist bevorzugt aus der Region und stammt aus der Gegend rund um den Bodensee. Dazu gehören Käse, Wurst, Brot, Weine, Milchprodukte, Müsli, Teigwaren, Getreideprodukte, Tiefkühlprodukte und Naturkosmetika. Für spezielle Wünsche und Bedarfe gibt es eine fachkunde Beratung rund um Bio oder Ernährung. Wer also Raritäten aus biologischer Herkunft sucht, ist hier genau richtig.

Die Konstanzer Biowelt steht für Nachhaltigkeit und Bio, bei der Gentechnik nicht verkauft wird. Die Beratung ist hierbei gewünscht, das Personal weiß woher die Produkte kommen, da die Beziehungen zu regionalen Partnern viele Jahre lang gepflegt werden. Transparenz über Inhalte und Verunreinigung stehen im Vordergrund.

Um die “Spielregeln” zu vervollständigen, ist die Konstanzer Biowelt Mitglied im “Bundesverband Naturkost Naturwaren” (BNN) – dieser beinhaltet die Einhaltung des “Bio-Kodex”, welche weit über die gesetzlichen Vorschriften hinausgeht. Diese sagen was Sache ist und lassen von Naturkost alle profitieren: Mensch, Umwelt, Tiere und Ressourcen.

Die aktuelle Speisekarte wird wöchentlich gewechselt und ist hier zu finden. Dort sind auch Informationen wie Preise und Inhaltsstoffe enthalten. Wer auf der Suche nach gesunden, abwechslungsreichen und interessanten Rezepten ist, kann auch gerne hier vorbeischauen. Dies lohnt sich allein schon für Schwarzwald-Brownies oder das Orangensoufflé.

www.biowelt-kn.de

CO2nachten

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Zu Weihnachten gab es die Möglichkeit bei www.co2nachten.net eingespartes CO2 zu verschenken. Und obwohl das Fest schon vorüber ist, kann man dies weiterhin tun.

Das ganze funktioniert folgendermaßen: Auf der Übersicht findet man einige Möglichkeiten wie man CO2 einsparen kann, indem man alltägliche Gewohnheiten ändert. Dazu gehören z.B. Kaffeekonsum, Leitungswasser trinken oder kalt duschen. Hat man sich etwas ausgesucht, kann man angeben wie lange man dies tun möchte. Die sich daraus ergebene Einsparung dann per E-Mail oder Facebook verschenkt werden.

Zum aktuellen Zeitpunkt wurden bereits fast 27.300 Kilogramm CO2 in etwa 2.000 nachhaltigen Geschenken von 1.377 Personen verschenkt und somit eingespart. Auch wenn man daraus keine Geschenke machen will, ist es interessant zu sehen, wie einfach es ist CO2 einzusparen und erst recht, wie selbstverständlich man es verbraucht. Jeder Deutsche verbraucht täglich ca. 30 kg CO2 und zur Weihnachtszeit etwa das doppelte. Durch Kleinigkeiten wie der Umstieg auf vegetarisches Essen oder allein der Wechsel von Rind auf Huhn verringert die CO2 Bilanz. Auch über Getränke wie regionalen Wein oder Substitute wie Margarine statt Butter kann eingespart werden. Aber nicht nur die Ernährung kann ihren Beitrag leisten. Eine Umstellung der Mobilität auf ÖPNV bzw. Fahrrad, Energiesparlampen und Gefrierschrank abtauen, auf Bügeln oder Föhnen verzichten hilft der Umwelt.

- www.co2nachten.net

Slavery Footprint

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Die Umfrage zu dem “Slavery Footprint” funktioniert ähnlich wie die des ökologischen Fußabdrucks. Hierbei geht es jedoch nicht darum, wie viele Erden benötigt würden, wenn alle so leben wie wir, sondern darum, wie viele Sklaven für uns arbeiten. Damit sind nicht die Sklaven im typischen Sinne gemeint, sondern diese, die der erste Teil der Zulieferkette sind. Es geht um Zwangsarbeit in Mienen und Tagebau, Rohstoffgewinnung und Kinderarbeit in überwiegend Ländern der dritten Welt.

Obwohl viele Produkte von renommierten Marken gekauft werden, ist selten der Ursprung dessen Ressourcen bekannt. Woher kommen die Edelmetalle, woher das Plastik oder wie und vor allem von wem wird produziert? Herauszufinden, welche Arbeitsbedingungen vorliegen bzw. ob Kinderarbeit stattfindet ist umso schwerer. Um sich ein einführendes Bild in die Thematik zu bilden, ist die Umfrage des “Slavery Footprint” gut geeignet. Dazu werden einige Informationen zur Person, Wohnumfeld, Mobilität, Konsum, Ernährung und Technikaffinität abgefragt und daraus die Anzahl der Sklaven, die für einen arbeiten berechnet. Die genaue Methodik dieser Berechnung findet sich hier.

Die Homepage arbeitet mit “Made in a free World” zusammen, einer Organisation, die sich gegen moderne Sklaverei einsetzt. Sie kämpft gegen Kinderarbeit und unfreiwillige Arbeitsverhältnisse. Ein Mittel zum Zweck ist die Zusammenarbeit mit vielen Unternehmen, die tief in ihre Lieferkette einblicken müssen, um diese Probleme zu beheben.

Die Bewegung ist auf Aufmerksamkeit angewiesen und ruft daher zur Verbreitung des Slavery Footprint auf. Es gibt neben der Homepage auch eine Facebookseite:

- www.slaveryfootprint.org
- www.madeinafreeworld.com
- www.facebook.com/madeinafreeworld?nr

TelefonSeelsorge Schwarzwald-Bodensee e.V.

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Die TelefonSeelsorge ist ein Verein der evangelischen und katholischen Kirche der Landkreise Bodenseekreis, Konstanz, Schwarzwald-Baar, Sigmaringen und Tuttlingen. Sie bietet ein Gesprächsangebot für Menschen, die sich in Not bzw. krisenhaften Lebenssituationen befinden, ein offenes Ohr brauchen oder neue Perspektiven finden möchten. Unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 findet man kostenfrei Gesprächspartner, die einem zuhören bzw. verstehen möchten und bei Wunsch auch gerne weiterhelfen, neue Wege für sich zu finden.

Die Grundsätze der Telefonseelsorge beruhen auf Anonymität, Vertraulichkeit, Kostenfreiheit und Datenschutz. Neben der Regionalstelle am Bodensee/Schwarzwald gibt es über 100 weitere Stellen, die sich um Menschen und ihre Probleme kümmern. Zusätzlich gibt es auch eine bundesweite Mail- und Chatberatung.

Für den Februar 2015 ist ein neuer Ausbildungskurs geplant, um selbst am Telefon aktiv zu werden. Interessenten können sich bei den Geschäftsstellen melden. Durch diese ehrenamtliche Mitarbeit wird eine qualifizierte Ausbildung im kommunikativen Bereich angeboten, die durch regelmäßige Begleitung, Unterstützung und Weiterbildung gefördert wird. Außerdem lernt man eigenverantwortliches Handeln und bekommt lebensnahe Einblicke in gesellschaftliche Veränderungen. Mitbringen sollte man einen Zeitaufwand von etwa 12 Stunden monatlich für den Dienst am Telefon, die Bereitschaft, nach der Ausbildung mindestens drei Jahre mitzuarbeiten, regelmäßige Teilnahme an Supervision und Fortbildung und natürlich Offenheit und Bereitschaft, sich auf neue Lerninhalte einzulassen. Die Ausbildung umfasst ca. 200 Ausbildungsstunden und findet in Gruppen von 10 bis 12 Teilnehmern statt.

Weitere Informationen findet man auf der Homepage. Für diejenigen die sich beteiligen möchten, aber nicht genügend Zeit mitbringen können, gibt es auch die Möglichkeit der Spende.

- www.telefonseelsorge-schwarzwald-bodensee.de
- www.telefonseelsorge.de
- www.ekikon.de/267-neuer-ausbildungskurs-der-telefonseelsorge

Buchladen “Zur schwarzen Geiss”

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Quelle: www.geiss.de

Eine tolle Alternative zu Amazon und Konsorten sind unabhängige Buchläden wie “zur schwarzen Geiss“. Dieser ist seit 36 Jahren am Obermarkt 12 in der Altstadt von Konstanz zu finden. Dort kann man neben Büchern auch Musik-CDs, Film-DVDs, Software sowie diverse Gadgets erwerben.

In dem Online Katalog kann man entsprechende Produkte auch selbst suchen und bestellen, die – sofern lieferbar – innerhalb 1-2 Tage daheim ankommen. Zusätzlich gibt es E-Books und Lesegeräte. Wer also noch auf der Suche nach einem schnellen Weihnachtsgeschenk (oder auch anderweitig welche sucht), kann sich hier umsehen. Sollte ein Exemplar nicht zu finden sein, kann man sich gerne an einen Mitarbeiter wenden – diese helfen gerne und finden es mit Sicherheit, auch antiquarisch.

Die schwarze Geiss will den typischen Tendenzen im Buchmarkt entgegenwirken und sich weniger auf Kommerz orientierte Inhalte, sondern auf Service, Beratung und Know-How konzentrieren. Entgegen der Schnäppchen-, Ramsch- und Gutscheinkultur wird das Augenmerk auf die geistige Arbeit der Autoren gelegt und diese entsprechend wertgeschätzt. So will der Buchladen gute Literatur hervorheben und sich nicht auf zufällige Bestsellerlisten fixieren.

Mehr Informationen gibt es auf der Homepage:
www.geiss.de

Flüchtlinge willkommen!

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Über die Website www.flüchtlinge-willkommen.de gibt es die Möglichkeit in einem WG-Zimmer Flüchtlinge wohnen zu lassen anstatt diese in Massenunterkünfte unterzubringen, wo sie weniger schnell Anschluss an die Gesellschaft finden.

Das ganze ist sehr einfach gehalten und wird größtenteils von den Betreibern organisiert. Im ersten Schritt muss man sich mit einigen Informationen auf der Website anmelden. Diese werden benötigt, um die Wohnsituation zu verstehen, damit ein entsprechender Flüchtling gefunden werden kann – es wird ein Ansprechpartner vor Ort gefunden und der Kontakt hergestellt. Im Folgenden sollte in Zusammenarbeit mit “Flüchtlinge willkommen” die Finanzierung gesichert werden. Positive Erfahrung wurde mit Mikrospenden gemacht, bei denen mehrere Leute monatliche kleine Spenden zusagen – diese reichen etwa von 3 bis 50€. Es gibt auch die Möglichkeit eines Crowdfundings oder eine Förderung der Bundesländer.

Sind die Mieteinnahmen geklärt, kann es losgehen. Der geflüchtete Mensch zieht ein und es können die beidseitigen Vorteile genutzt werden: Der Flüchtling kann sich besser in die Gesellschaft integrieren und die Sprache schneller lernen während man selbst eine andere Kultur kennen lernen kann und einem anderen Menschen hilft. In dieser Zeit wird man von dem Team unterstützend begleitet. Ebenso kann man sich an eine lokale Flüchtlings-Organisationen wenden. Dort werden häufig Sprachkurse, Praktika und Uni-Kurse angeboten.

Auf der Homepage selbst gibt es detaillierte Informationen zu Ablauf und Organisation. Ein umfassendes FAQ ist auch enthalten.

www.flüchtlinge-willkommen.de

Repaircafé in der HTWG am 17.12.2014

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Neben den Repair Cafés des Vereins “Miteinander in Konstanz e.V.” gibt es nun auch eins in der Hochschule Konstanz. Dies findet am Mittwoch, den 17. Dezember im Café Endlicht in der HTWG statt. Die Veranstaltung ist kostenfrei und außerdem wird herzlich zu einem Glühwein und Weihnachtsgebäck eingeladen. Die Organisatoren stammen aus dem Studiengang Umwelttechnik und Ressourcenmanagement.

Dort kann man sich zwischen 12 und 16 Uhr von Studierenden der Fächer Elektrotechnik, Maschinenbau und Informatik sowie Laboringenieuren helfen lassen. Mitbringen kann man dabei so gut wie alles was einen Stecker hat: Laptops, Smartphones, Küchengeräte etc.

Der Hintergrund ist bekannt: Es soll die Idee des Reparierens gefördert werden, d.h. Abstand von der Wegwerfgesellschaft nehmen und dadurch Ressourcen sparen bzw. Kosten vermeiden.

Es wurde auch eine Veranstaltung auf Facebook erstellt:

www.facebook.com/events/982956498398269/?notif_t=plan_user_joined

 

Naturschutztage 2015

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Auch 2015 ist es wieder soweit. Wie jedes Jahr finden die Naturschutztage zu Beginn des Jahres in Radolfzell am Bodensee statt. Der NABU Bezirksverband Donau-Bodensee hat das 4-tägige Event vom 3. Januar bis zum 6. Januar, das im Tagungs- und Kulturzentrum Milchwerk stattfindet, geplant und organisiert.

Die Veranstaltung bietet eine gute Möglichkeit über sich über interessante Themen zu informieren und sich mit Bekannten, Mitstreitern, Gleichgesinnten auszutauschen bzw. neue Weggenossen zu treffen und alte wieder zu finden. Ein breites Informationsangebot und Themenvielfalt laden dazu ein, sich von spannenden Projekten inspirieren zu lassen. Der erste Tag steht unter dem Zeichen “Brücken in die Zukunft“, an dem über die Planung, wie man in eine nachhaltige und generationsgerechte Zukunft gelangen kann, diskutiert wird. Welche “Brücken” müssen gebaut werden, um diese Entwicklung zu prägen?

Der Sonntag behandelt das Thema “grüne Infrastuktur“. Darunter ist das Verbundsystem der Wanderkorridore und Kernlebensräume wild lebender Tiere zu verstehen. Dazu sprechen z.B, Dr. Gisela Splett, Staatsekretärin Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg und Dr. Andre Baumann, Vorsitzender des NABU Baden-Württemberg. Nachmittags sind Foren, Seminare und Exkurtsionen geplant.

Am Montag und Dienstag sind dann die Themen “Klima/Energie” und “Kommunale Biodiversität” im Vordergrund. Auch hier sind wieder unzählige Vorträge und Diskussionen geplant. Dazu gehört der aktuellen Stand der Wissenschaft zu dem Klimawandel von Prof. Dr. Stefan Rahmstorf, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung oder die Bedeutung des Waldes für die Biodiversität in den Kommunen von Thomas Hauck, Forstkammer B-W, Städtisches Forstamt Baden-Baden. Exkursionen in das Naturschutzgebiet Mettnau oder auf die Insel Mainau sind nur Beispiele für das große Angebot an Ausflügen.

Die Eintrittspreise variieren zwischen 10€ für Tagesbesucher und 35€ für die vollen vier Tage. Es gibt einen Rabatt für rechtzeitige Reservierung bis zum 15. Dezember sowie reduzierte Kosten für SchülerInnen, Auszubildende, Studierende etc. Eine Anmeldung ist online hier möglich. Ein vollständiges Programm gibt es unter folgendem Link:

Naturschutztage Bodensee 2015 – Programmflyer (PDF, 2.0 MB)

Weitere Informationen zu Kinderbetreuung, Übernachtung an Anreise gibt es auf der Homepage:

- www.naturschutztage.de

Biergenuß von hier: nachhaltig! – Gastvortrag an der HTWG

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Es steht der letzte Gastvortrag für die Ringvorlesung “Nachhaltige Entwicklung” an der HTWG an. Dieser findet am Dienstag, den 9. Dezember um 18 Uhr in dem Raum G042 in der HTWG statt.

Referent ist Gottfried Härle, Geschäftsführer der Brauerei Clemens Härle KG aus Leutkirch. Er wird von seinem Unternehmen und dessen Erfolg durch Glaubwürdigkeit, Erfahrung und Begeisterung berichten. Dieser führt das Unternehmen mittlerweile in der vierten Generation und hat als erster Unternehmer Deutschlands eine vollständig nachhaltige Brauerei aufgebaut. Er integriert stark in das unternehmerische Handeln die damit einhergehende soziale und ökologische Verantwortung. Die Brauerei ist Mitglied der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit der Landesregierung und hat bereits zahlreiche Nachhaltigkeitspreise gewonnen.

Mehr zu der Brauerei Härle und deren Angebot gibt es hier:
- www.haerle.de
- www.htwg-konstanz.de/Gottfried-Haerle.5927.0.html

Generation Awake

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Drei Tüten, ein Eimer und eine Mülltonne … ein Team mit einem Ziel: Wir sorgen dafür, dass Abfall nicht länger verschwendet wird. Wir freuen uns, Dich kennenzulernen: Wir sind „die Awakeners”!

Generation Awake” ist eine Umweltkampagne der Europäischen Kommission, die die breite Masse der Menschen anspricht und mit ihr gemeinsam den bewussten Umgang mit Ressourcen fordert und fördert. Die Kommission will damit hinweisen, dass jeder mit bewussten Verbraucherentscheidungen der Umwelt, der eigenen Stadt, dem eigenen Land und sogar den zukünftigen Generationen und dem ganzen Planeten helfen kann.

Sie wurde 2011 in Leben gerufen, um die “grüne” Wirtschaft in der EU zu unterstützen. Dessen Hintergrund ist angesichts der heutigen Herausforderungen von immer größer werdender Bedeutung. Wir müssen damit beginnen, Waren anders herzustellen und eine höhere Wertschöpfung mit weniger Ressourceneinsatz erzielen. Kurzum: Wir müssen aus weniger mehr machen. Effizientere Produktionsverfahren und Wiederverwendungsmöglichkeiten können erheblich zur Verbesserung der Umweltverschmutzung beitragen und bieten gleichzeitig wirtschaftliche Vorteile, da unter anderem Betriebskosten und die Abhängigkeit von Rohstoffen verringert werden. Biologische Materialien (Lebensmittel, Holz und Textilfasern) werden als Kompost an die Natur zurückgegeben, füllen die Nährstoffe im Boden oder werden für erneuerbare Energien eingesetzt. Technische Materialien werden wiederverwendet, recycelt oder aufbereitet. Mehr zu “Europa auf dem Weg zu einer grünen Wirtschaft” gibt es hier:

www.generationawake.eu/de/gruenere-wirtschaft-in-der-eu/europa-auf-dem-weg-zu-einer-gruenen-wirtschaft

Jedes Jahr wird auf ein anderes Thema Fokus gesetzt. 2012 war es z.B. Wasserverbrauch, 2014 ist die Verbesserung der Abfallwirtschaft Schwerpunkt: Grundsätzlich ist es am besten, wenn gar kein Abfall entstehen muss – sollte dies jedoch nicht möglich sein, sind Wiederverwendung und Recycling empfehlenswert. Insbesondere wenn Rohstoffe knapp werden, kann gute gemanagter Abfall eine wertvolle Quelle für Materialien sein. Die Kampagne will, dass jeder über sein eigenen Umwelteinfluss der konsumierten Dinge nachdenkt. “Bitte keine Werbung”-Schilder, wiederverwendbare Taschen oder Nachfüllprodukte stellen beispielsweise keinen Nachteil in der Lebensqualität dar – eher im Gegenteil! Wiederverwendung in Form von Mehrwegartikel, Verschenken/Spenden von nicht mehr benötigten Gegenständen oder die Reparatur dessen ebenso wenig.

www.generationawake.eu/de
- www.facebook.com/GenerationAwake

Weiterbildung „Naturpädagogik & Naturwissen vermitteln 2015“

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Die Naturschule Konstanz, der BUND Konstanz und die Volkshochschule Konstanz-Singen bieten auch nächstes Jahr wieder ihre Fortbildung zum Thema Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung an. Verteilt über sieben Monate wird es sieben Wochenendseminare jeweils am Samstag/Sonntag geben. Besonders geeignet ist die Veranstaltung für ErzieherInnen und LehrerInnen, die ihr Wissen im Bezug auf Naturswissenvermittlung erweitern wollen. Es sind jedoch auch alle anderen Interessenten herzlich eingeladen.

Der Abschluss wird von der  Volkshochschule Konstanz-Singen und von der Naturschule Konstanz zertifiziert und bescheinigt somit Ihre naturpädagogische Erfahrung.

Am Freitag, den 5. Dezember 2014 findet von 19 Uhr bis 20:30 Uhr ein Informationsabend in der Volkshochschule Konstanz-Singen statt. Weitere Informationen gibt es hier auf der Homepage und auf dem Flyer:

- www.naturschule-konstanz.de/ganzjahrkurs.htm
- Flyer (PDF)

Hier ist die Pressemeldung des Südkuriers vom 25.11.2014:

Pressemitteilung Südkurier, Konstanz 25.11. 2014

Im nunmehr 8. Jahrgang haben 10-12 TeilnehmerInnen bei Naturschule Konstanz, VHS
Konstanz-Singen und BUND Konstanz die Gelegenheit, in einer Berufs-gemischten Gruppe. Einiges und Wesentliches zur Vermittlung von Naturwissen neu hinzu zu lernen. Natürlich kommen dabei auch eigene neue Erfahrungen im Umgang mit der Natur zum Tragen. Klassische Umweltbildung (Naturpädagogik) ebenso wie Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) sind selbstverständlich Bestandteile der Weiterbildung.
Wie machen wir die Kinder fit für´s 21. Jahrhundert, was tun gegen Wissenserosion und für Biodiversität? Es fängt bei jedem Einzelnen an, ob die globale Entwicklung nachhaltiger wird oder nicht. Wir machen Lehrerinnen und Erzieherinnen fit, Bildungserfahrungen für Kinder anbieten und weitergeben zu können.
Mit der Weiterbildung ´Naturpädagogik und Naturwissen vermitteln´ können ErzieherInnen, LehrerInnen, Interessierte und Multiplikatoren aus der Kinder- und Jugendarbeit ihre Berufspersönlichkeit weiterentwickeln. Sie bringt frische Ideen, Methodik und Didaktik in Kindergarten- bzw. Grundschulalltag. Wie kann man den Kindern Naturerlebnisstunden und das Staunen über Naturphänomene ermöglichen und wie ihre Beobachtungsgabe ausdehen oder gar schulen?

Diesen Fragen widmet sich die Weiterbildung berufsbegleitend über 7 Monate, sie ist v.a.
praktisch gekoppelt an die Naturkindergruppen des BUND (ca. 20-25 Kinder der
Klassenstufen 1-2 oder 3-4), die 1 x monatlich samstags stattfinden. Auf diese Weise haben die Teilnehmenden die tatsächlich einmalige Möglichkeit, bereits während der
Weiterbildung Praxiserfahrungen mit Kindern zu sammeln. Diejenigen, die in einer
Eirichtung mit Kindern bereits tätig sind, brauchen daher nur anteilig an den
Praxissamstagen teilzunehmen (3x).
Der Abschluss der Weiterbildung wird von der Volkshochschule Konstanz-Singen und von der Naturschule Konstanz zertifiziert. Sie können mit diesem Zertifikat dem Arbeitsgeber Menge und Inhalte an naturpädagogischen Tätigkeiten mit Praxiserfahrung bescheinigen oder eine selbständige Karriere als Naturpädagoge beginnen. Wer darüber hinausgehend weitere Praxiserfahrung mit Kindern sammeln möchte, ist bei den KindergruppenleiterInnen gerne gesehen.
Weiteres erfahren Sie bzw. beim Informationsabend am Termin:

Freitag, den 5.12.14 von 19 bis ca. 20:30 Uhr, R 1.3
Ort: Volkshochschule Konstanz-Singen, Katzgasse 7 in 78462 Konstanz.
sowie im Internet unter www.naturschule-konstanz.de/ganzjahrkurs.htm
Dr. Sabine Schmidt-Halewicz (Kursleitung)”

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Spurensuche: wer hat da seine Spuren hinterlassen – März auf der Streuobstwiese, mit
Naturpädagogin Waltraud Kostmann (2. v. Links), Kurs 2013
Bild: Schmidt-Halewicz

Aufwind – Wohn- und Lebensgemeinschaften am Bodensee

Der Verein “Aufwind – Wohn- und Lebensgemeinschaften am Bodensee e.V.” entwickelte sich im Jahre 2007 aus einer Anzeige, in der  Interessierte an einer Senioren-WG gesucht wurden. Daraus entstand ein völlig eigenständiges Konzept, in dem “junge Alte” ab 50 Jahren gemeinsam in sogenannten Wahlfamilien leben und ihren dritten Lebensabschnitt verbringen.

Grundlage für diese Lebensform ist eine Immobilie, in denen ca. 12 – 15 Menschen wohnen können. Jeder Mitbewohner hat eine eigene Wohnung, die genügend Platz für eine Person (ca. 50 qm) oder ein Paar (ca. 80 qm) und ein eigenes Bad bzw. Küche haben sollte. Eine zentrale Lage sowie Barrierefreiheit ist ebenso wichtig wie Zugang zu ÖPNV oder Ärzten und Einkaufsmöglichkeiten. Zentraler Ort des Zusammenkommens ist ein Gemeinschaftsraum, der für alle Beteiligten ein bedeutender Lebensraum zur aktiven Lebensgestaltung ist. Wichtigster Aspekt ist dabei “Gemeinsamkeit statt Einsamkeit”. So kann man gemeinsam Frühstücken, Rad fahren oder anderen Hobbies nachgehen.

Ein weiterer Punkt dieser Wohn- und Lebensgemeinschaft ist die Gestaltung eines demokratischen Reglements und dass die Wahlfamilie ihr Zusammenleben eigenständig gestaltet, organisiert und Verantwortung übernimmt. Es wird sich gegenseitig geholfen, sollte die eigene Kraft nicht mehr ausreichen. Jeder übernimmt je nach den eigenen Fähigkeiten entsprechende Aufgaben. Hilfe von außerhalb, z.B. Pflegedienste, wird nur dann in Anspruch genommen, sollte  diese aus dem Haus keiner mehr leisten können.

Der Verein “Aufwind” sucht noch weiterhin Investoren als Partner, um Immobilien den Ansprüchen entsprechend zu bauen. Den Mitglieder wird, rechtlich gesehen, empfohlen in einem solchen Haus zu mieten. Dies bietet auch diverse Vorteile für die Investoren: Es gibt keinen Aufwand bei dem Mieterwechsel, da sich die Mitglieder neue Bewohner den Interessen nach aussuchen. Dazu kommt, dass es sich um solvente, zuverlässige und durch Verträge gesicherte langfristige Mieter handelt. Es wird Leerstand vermieden und eine angemessene Rendite ist somit garantiert.

In Folge eines schnellen Wachstums hat es sich ergeben, dass es mittlerweile viele Projektgruppen gibt. So sind beispielsweise Ableger im bayrischen Lindau, Bodensee-Mitte und Bodensee-West entstanden. Die räumliche Trennung ergibt sich einfach aus den verschiedenen Vorlieben und Interessen der einzelnen Mitglieder. Dennoch vertritt der Verein gemeinsam unter dem Dach “Aufwind – Wohn- und Lebensgemeinschaften am Bodensee e. V.” seine Werte in der Öffentlichkeit. Er setzt sich für die Themen “Alter” und “Wohnen im Alter” auseinander und fördert den Dialog zu ähnlichen Projekten.

www.aufwind-bodensee.de

InterviewpartnerInnen für Zukunftswerkstadt 2.0 gesucht!

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InterviewpartnerInnen gesucht!

DSC02750_ret3_klfür das Konstanzer Projekt ZukunftsWerkStadt 2.0 suchen wir noch freiwillige InterviewpartnerInnen, die bereit sind, sich eine Stunde lang interviewen zu lassen. ZukunftsWerkStadt 2.0 ist ein Projekt der Stadt Konstanz, das aufzeigen will, wie kreativ und vielfältig die KonstanzerInnen im Alltag ressourcenschonend handeln. Dafür sollen 500 Interviews durchgeführt werden, wozu wir Ihre Unterstützung brauchen.

Erzählen Sie uns von den kleinen und großen Dingen, mit denen Sie ihren Alltag ressourcenschonend gestaltet, und melden Sie sich als InterviewpartnerIn – telefonisch: 07531/ 365 92 30 oder per E-Mail: zukunftswerkstadt@translake.org.

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Food & Water Watch

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Die Organisation “Food & Water Watch” setzt sich für die Nahrung ein, die wir täglich konsumieren. Sie kämpft seit 2005 für eine nachhaltige, sichere und erreichbare Produktion der Lebensmittel, Fischerei, Wasserversorgung und somit für die Umwelt und die Reinheit der Ozeane. Sie übt außerdem Druck auf die Regierungen aus, dass diese die Lebensgrundlage der Bürger sichern und informiert über die hohe Relevanz, dass gemeinsame Ressourcen öffentlich kontrolliert werden. Es gibt genügend Ressourcen, diese müssen jedoch durch politischen Willen fair verteilt werden.

Ziel ist, dass wir glaubwürdig genießen und trinken können und die Herkunft der Produkte kennen. Nur so kann sichergestellt werden, dass Essen und Trinken sauber, gesund, umweltfreundlich und erschwinglich bleibt. Die Vision ist eine Welt, in der jeder seine Grundbedürfnisse stillen kann und Regierungen sich für ihre Bürger verantwortlich fühlt und eine nachhaltige Versorgung organisiert.

Die Grundwerte von “Food & Water Watch” sind Unabhängigkeit, Demokratie, Menschenrechte und Nachhaltigkeit. Die Organisation will frei von fremden Einflüssen im Diskurs mit der Allgemeinheit die Ernährung aller ermöglichen und dabei nicht auf Kosten folgender Generationen wirtschaften.

Umgesetzt werden diese Forderungen in 15 Büros in den USA. Diese arbeiten eng mit den Wahlkreisen zusammen, um Entscheidungsträger für ihr Handeln verantwortlich zu machen. Auch in Lateinamerika und Europa (Food & Water Europe) gibt es Niederlassungen. Diese beschäftigen sich hauptsächlich mit den globalen Auswirkungen der amerikanischen Gemeinschaften auf die öffentliche Politik. Das Personal besteht hauptsächlich aus Politikwissenschaftlern, Kommunikationsexperten und Verwaltungspersonal mit wissenschaftlichen und erzieherischem Hintergrund. Diese haben viel Erfahrung in der Durchführung von Demonstrationen, politische Strategien, Kampagnen und führen Gespräche mit Experten, politischen Entscheidungsträgern und diversen Medien.

Die Food & Water Watch hat neben einem Internetauftritt Profile auf den gängigen sozialen Plattformen:

www.foodandwaterwatch.org
- www.twitter.com/foodandwater
- www.facebook.com/FoodandWaterWatch/timeline
- www.youtube.com/user/GoodFoodnH2O

2. Repair Café Konstanz

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Repair Café am 25.10.14 – Quelle: www.miteinander-konstanz.de/54_de.html

Nach dem erfolgreichen ersten Repair Café am 25. Oktober 2014 findet nun eine zweite Veranstaltung statt. Am Samstag, den 22. November geht es ab ca. 14 Uhr im Quartierszentrum Berchen los. Ende ist voraussichtlich 18 Uhr. Von nun an soll es eine zweimonatliche Wiederholung geben.

Auch dieses mal werden weiterhin geschickte ElektronikerInnen, Hobbybastler und SchneiderInnen gesucht, die ehrenamtlich dazu bereit sind, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Es ist für kostenlose Verpflegung gesorgt.

Das ganze Projekt wird von dem Verein “Miteinander in Konstanz e.V.” organisiert und geleitet. Ziel ist die soziale Zusammenkunft, Austausch der Nachbarn und auf lange Sicht eine Entwicklung weg von der Wegwerfgesellschaft hin zu einer, in der nachhaltig mit Ressourcen umgegangen wird.

-  www.miteinander-konstanz.de/54_de.html

Für Weihnachten verantwortungsvoll schenken – mit fairmondo

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Wer auf der Suche nach einer fairen, nachhaltigen und ökologischen Alternative zu Amazon, Ebay und Co. ist, für den lohnt ein Blick auf www.fairmondo.de. Dort können faire gehandelte und / oder gebraucht Artikel gefiltert werden, die sich unter anderem sehr gut als Weihnachtsgeschenk eignen.

Die Kategorisierung umfasst ein breites Sortiment und reicht von “Wohnen und Leben” über “Elektronik” zu “Lebensmitteln“. Nach einer Anmeldung kann man auch eigene Gegenstände, ohne Einstellgebühren, dafür für eine kleine Verkaufsprovision von 6% (3% für faire Artikel) verkaufen. Es gibt auch die Möglichkeit zu tauschen oder zu verleihen!

Nicht nur das Sortiment, sondern auch das Unternehmen ist fair. Es fördert sinnvolle Produkte, leistet einen Beitrag gegen Korruption und besteht aus einer Genossenschaft von mehr als 1.800 Parteien (Privatpersonen und Händler). – mehr dazu hier.

- www.fairmondo.de

Biokontakte

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Die Suche nach biologischen, nachhaltigen und generationsgerechten Produkten fällt nicht immer besonders leicht. Auch Dienstleistungen und zuverlässige Gütesiegel umweltfreundlicher Herkunft sind nicht immer einfach zu finden. In Zeiten des Internets sind jedoch einige Adressen entstanden, die entsprechende Anbieter sammeln und in Kategorien sortiert anbieten.

Eine Möglichkeit dies zu tun, hat Isabella Stranzl mit ihrem Blog www.biokontakte.com gefunden. Dort werden regelmäßig neue Artikel vorgestellt, die von Produkten, Anbietern oder Gütesiegel nachhaltiger Waren berichten. In diese Kategorien (und viele weitere Unterkategorien) werden die Beiträge dann auch eingeteilt, damit sie im Nachhinein auch wieder gefunden werden können. Hier geht es zu der Übersicht.

Durch solche Sammlungen wird nochmal deutlich, dass Konsumbewusstsein nichts mehr mit Verzicht zu tun hat. Es gibt für alles eine gesündere, umweltfreundlichere und faire Alternative! Menschen wie Isabella Stranzl ist die Herkunft und Entstehungsgeschichte ihrer Konsumprodukte des täglichen Bedarfs nicht egal und trägt mit ihrem Blog dazu bei dieses Verhalten auch bei anderen zu fördern. Daher gibt es auch für jedes Unternehmen die Möglichkeit sich in der Verzeichnis eintragen zu lassen und seine Produkte direkt in der richtigen Zielgruppe zu bewerben. Man profitiert außerdem durch eine suchmaschinenoptimierte Website und ein zum Stöbern einladendes Kategoriensystem. Ein redaktioneller Eintrag geschieht in enger Absprache mit biokontakte.com.

www.biokontakte.com

Avaaz – die Welt in Aktion

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Die Plattform www.avaaz.org besteht seit 2007 und arbeitet seither für den Ausgleich und Austausch zwischen Menschen, Wirtschaft und Politik. Der Ausdruck bedeutet “Stimme” auf den unterschiedlichsten asiatischen, osteuropäischen und nahöstlichen Sprachen und steht für die demokratische Arbeit des Netzwerkes. Weltweit gibt es 39 Millionen Mitglieder in 194 Ländern. Das Netzwerk arbeitet auf 15 Sprachen und besteht aus einem Team aus sechs Kontinenten und vieler Freiwilliger.

Die Mission ist es, die Lücke zwischen der ersten und der dritten Welt durch die Mobilisierung der Menschen zu schließen. Durch Avaaz bekommt jeder eine Stimme, die er einbringen kann, um regionale, nationale oder globale Angelegenheiten die nötige Relevanz zu bringen. Durch diese Aufmerksamkeit kann die Bevölkerung demokratisch Einfluss auf die Politik nehmen.

Der Einsatz wird in der Regel durch Petitionen, Finanzierung von Anzeigekampagnen und Direkt-Aktionen, Kontaktaufnahme mit Regierungsvertretern per Telefon oder Mail oder die Durchführung von Offline-Protesten und Events gezeigt.

Auf dieser Karte werden unter anderem knapp 15.000 Geschichten aus der ganzen Welt präsentiert – eine tolle Idee, um die Einstellungen und Motivation der Mitglieder zu erfahren. Ein Beispiel für einen aktuellen Erfolg der Avaaz stammt aus Tansania: Die dortige Regierung versuchte seit 20 Jahren ein Massai-Volk von seinem Land zu vertreiben, damit ein Unternehmen dort für Großwildjagt Touristen wilde Tiere töten lässt – doch durch den Druck, den die Organisation dort ausübte wurde das Vorhaben gestoppt. Um dies zu erreichen, gab es eine Petition von über 1,7 Millionen Menschen und eine Medienkampagne zusammen mit CNN und Al Jazeera. Diese brachten den Umstand an die Öffentlichkeit. Kurz vor Vertreibung wurden Anzeigen in regionalen Zeitungen finanziert, die sich an die Regierung wandten. Der Durchbruch gelang dann durch eine Demonstration in der Hauptstadt und dem Zelten vor dem Büro des Premierministers. Diese musste der Aktion dann schließlich seine Aufmerksamkeit widmen. Kurz darauf bestätigte die Regierung die Unterlassung der Vertreibung.

Weitere solche Höhepunkte gibt es hier sowie weitere aktuelle Kampagnen auf der Homepage. Dort kann man auch selbst Mitglieder werden, spenden und beispielsweise Petitionen starten.

- www.avaaz.org/de/index.php

Gastvortrag „Soziale und ökologische Probleme in der globalen Bekleidungsproduktion“

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Am Mittwoch, den 12. November 2014 geht es im Rahmen der Ringvorlesung “Nachhaltige Entwicklung” weiter mit dem zweiten Gastvortrag von renomierten Fachleuten an der Hochschule Konstanz (HTWG). Ab 18 Uhr hält Dr. Sabine Ferenschild in der Aula der HTWG ihren Vortrag zum Thema Bekleidungsproduktion Vom fehlenden Nutzen der Freiwilligkeit. Soziale und ökologische Probleme in der globalen Bekleidungsproduktion und Ansätze ihrer Lösung”.

Die Rednerin arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Institut SÜDWIND zum Themenfeld Frauen und Weltwirtschaft. Sie setzt sich ebenfalls seit Jahren für die Kampagne “Saubere Kleidung” ein, welche soziale Mindeststandards in der globalen Bekleidungsproduktion fordert.

Der Vortrag behandelt die sozialen und ökologischen Probleme entlang der Textilproduktion. Speziell in den Produzentenländern sind Bedingungen für die Menschen und Umwelt dramatisch: Prekäre Arbeitsbedingungen der Arbeiter, niedrige Löhne, fehlende Gewerkschaftsfreiheit, Umweltschädigung durch chemische Mittel und hoher Wasserverbrauch sind dabei die zentralen Brennpunkte. Neben diesen Problemen wird in dieser Veranstaltung auch die soziale Unternehmensverantwortung (Corporate Social Responsibility) und rechtliche Konsequenzen bzw. andere Lösungsansätze diskutiert.

Quelle:
www.htwg-konstanz.de/Dr-Sabine-Ferenschild.5928.0.html

Slow Food

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Die Slow Food-Bewegung ist eine durch die gleichnamige Vereinigung geprägte Gemeinschaft, die sich als Kontrastprogramm zu dem alltäglichen Fast Food sieht. Sie besteht aus mündigen Genießern, die auf regionale Produkte und genussvolle, bewusste Nahrung setzen. Es wird die Kultur des Essens und Trinkens hervorgehoben und auf dessen Besonderheit geachtet. Die Organisation hat in Deutschland bereits über 12.000 Mitglieder in rund 80 lokalen Gruppen.

Grundlage dafür ist eine verantwortungsvolle Landwirtschaft und Fischerei, die eine artgerechte Viehzucht und somit eine regionale Geschmacksvielfalt ermöglicht. Die Verbraucher, Händler und Produzenten sollen in Kontakt treten und sich gegenseitig austauschen. Jeder Mensch sollte die Möglichkeit haben, zu wissen woher sein Essen und die entsprechenden Zutaten kommen, da diese sowohl über das eigene Wohlergehen, als auch über das des Produzenten selbst, maßgeblich entscheiden. Der Gründer und Vorsitzender Carlo Petrini definierte 2006 die Grundbegriffe dazu: Gut, sauber und fair. Er gründete 1989 den internationalen Verein in Italien. Der Slow Food Deutschland e.V. wurde 1992 als ersten Verein außerhalb Italiens gegründet.

Der Verein selbst beschäftigt sich mit vielen weiteren Themen rund um das Thema Nahrungsmittel. wie z.B. Lebensmittelverschwendung, solidarische Landwirtschaft, TTIP, Biodiversität, entsprechende Bildung (auch für Kinder und Jugend) und EU-Agrarpoltik. Zusätzlich werden Projekt wie “Teller statt Tonne“, ein Schulprojekt zur Heranführung von Kindern und Jugendlichen an das Thema, und Aktionen wie die Demonstration “Wir haben es satt!” durchgeführt.

Wer näheres Interesse hat, kann hier nachsehen, ob es Slow Food Conviven vor Ort gibt. Für den Bodensee hat sich bereits eine Gruppe organisiert. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit Mitglied zu werden, sich vor Ort einzubringen oder für Slow Food zu spenden.

Weiteres Informationsmaterial kann der Homepage oder der Infobroschüre entnommen werden.

- www.slowfood.de

InterviewerpartnerInnen für Zukunftswerkstadt 2.0 gesucht!

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InterviewerpartnerInnen gesucht!

für das Konstanzer Projekt ZukunftsWerkStadt 2.0 suchen wir noch freiwillige InterviewpartnerInnen, die im Zeitraum von Mitte November bis Ende Januar bereit sind, sich eine Stunde lang interviewen zu lassen. ZukunftsWerkStadt 2.0 ist ein Projekt der Stadt Konstanz, dass aufzeigen will, wie kreativ und vielfältig die KonstanzerInnen im Alltag ressourcenschonend handeln. Dafür sollen 500 Interviews durchgeführt werden, wozu wir Ihre Unterstützung brauchen.

Erzählen Sie uns von den kleinen und großen Dingen, mit denen Sie ihren Alltag ressourcenschonend gestaltet, und melden Sie sich bis zum 28. November 2014 als InterviewpartnerIn – telefonisch: 07531/ 365 92 30 oder per E-Mail: zukunftswerkstadt@translake.org.

Die Ergebnisse aus den Befragungen präsentieren wir Ihnen gerne im März 2015 bei der „AktionsWerkStadt“. Hierzu laden wir Sie schon heute herzlich ein. Eine Einladung mit dem genauen Termin schicken wir Ihnen rechtzeitig zu.

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BUND-Spatzen wieder in Aktion auf der Streuobstwiese

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Die Spatzen-Gruppe des BUND Konstanz ist für 6-8 jährige Kinder aus der 1. und 2. Klasse. Diese wurde im Oktober 2008 gegründet und trifft sich seitdem einmal im Monat am einem Samstag von 11 bis 15 Uhr. In dieser Zeit erleben die Kinder hautnah die Natur mit allen Sinnen. Manchmal auf eigene Faust, manchmal mit einem Experten, wenn es um explizite Themen geht. Die maximal aus 20 Kindern bestehende Gruppe ermöglicht ein intensives Erfahren einer sozialen Gemeinschaft und stärkt das so wichtige Gruppengefühl für Kinder in dieser Altersgruppe. Es gibt auch eine Parallel-Gruppe, die BUND Spechte, welche sich an Kinder 3. und 4. Klasse richtet.

Eine kleine Übersicht, was die Spatzen so alles erlebt haben, ist hier aufzufinden. Der Jahresbeitrag beträgt 70€, es gibt für Geschwister und MUND-Mitglieder Rabatt. Die Eltern werden schriftlich zu den Aktionen eingeladen, in denen auch einige Informationen bzgl. Treffpunkt und mitzunehmenden Dingen enthalten sind.

Hier ist eine aktuelle Pressemeldung, was die Kinder zuletzt unternommen haben:

Pressemitteilung des BUND Konstanz vom 23.10.2014

BUND-Spatzen wieder in Aktion auf der Streuobstwiese

Die Mädchen und Jungen der Kindergruppe BUND-Spechte haben für den 25. Oktober wieder eine Aktion geplant. Sie wollen die Nistkästen, welche sie im März diesen Jahres selbst gebaut, bemalt und auf der Streuobstwiese Jungerhalde aufgehängt haben, säubern und auf Belegung prüfen. Mit Hilfe dieses Projektes wird den BUND – Spechten der Naturschutzgedanke näher gebracht, sowie ein besonderes Augenmerk auf das Kennenlernen von Streuobstwiesen spezifische Arten und Zugvögel, die die Kästen nicht dauerhaft besetzen.
Gefördert wird das Projekt zwei Jahre lang vom WWF (World Wide Fund for Nature. Denn das Nisthilfenbauen und Pflegen gehört zu den 50 prämierten Projekten des WWF – Wettbewerbs „Wildes Deutschland“.”

- www.bund-konstanz.de/kinder-und-jugend

Kabarett Tier – Tor – Tour

Die Naturschule Konstanz und ihre Plattform Nachhaltiges Lernen veröffentlicht eine weitere Einladung zu einer Veranstaltung. Es wird in das K9 Kulturzentrum geladen, um das Kabarett “Tier – Tor -Tour” zu sehen. Es geht am Sonntag, den 2. November um 19 Uhr im K9 mit Fingerfood aus nachhaltiger Produktion los, um 20 Uhr beginnt dann das Kabarett. Kostenpunkt liegt per Abendkasse bei 16/14/12€ bzw. im Vorverkauf (BuchKultur Opitz, Restaurant Cafe Exxtra, K9 Bar und K9 Büro) bei 14/12/10€.

Das Kabarett dreht sich um das Jahresthema 2014 der Naturschule: (Nicht)Wahrnehmung. Diesmal im Kontext von Tier, Konsum und Kunst. Der Kabarettist, Schauspieler und Regisseur Pago Balke springt in die Rolle von zehn Figuren und geht auf satirische Weise das Thema an.

Hier ist die originale Einladung der Plattform Nachhaltiges Lernen (hier die PDF-Version):

Sonntag, 02.11.2014 im K9naturschule_Logo_RGB[1]
Kabarett Tier – Tor –Tour
19 Uhr: Fingerfood
einiger nachhaltiger regionaler Nahrungsanbieter
20 Uhr: Beginn Kabarett
Kosten: AK 16/14/12€; VVK 14/12/10€ bei BuchKultur Opitz, Restaurant Cafe Exxtra, K9 Bar und K9 Büro erhältlich

Im Rahmen des Programms der Plattform Nachhaltiges Lernen
der Naturschule Konstanz:
www.naturschule-region-bodensee.de

Tier – Tor –Tour
(Nicht)Wahrnehmung im Kontext von Tier, Konsum und Kunst – ein Kabarettabend mit Pago Balke (Bremen) im Kooperation mit dem K9, Kabarettherbst.
Der Kabarettist, Schauspieler und Regisseur Pago Balke gastiert mit seiner “Tier-Tor-Tour” im November im Konstanzer K9.
Unter der Regie von Alvaro Solar, der auch als Co-Autor tätig war, hat Pago Balke ein brisantes Thema kabarettistisch aufgearbeitet: Das Tier und wir! Satierisch und bissfest!
Der moralische Zeigefinger bleibt in der Tasche und dennoch gibt es viel Futter zum Thema Tier.
Pago spielt und singt in zehn verschiedenen Rollen. Seine Hauptfigur, Gerd Glüsing vom Bundesverband der landwirtschaftlichen Agro-Business Fleischerzeugung Sektion Diepholz, lässt an seinem tierfreundlichen
Mitspieler Herrn Groenewoldt (am Piano: Meinrad Mühl) kein gutes Haar. Der kriegt
sein Fett weg!
Bereichert wird das Programm durch Kostüme von Cristina Collao und Kristine
Harjes.
Tiere streicheln oder essen?
Was ist mit dem fleischlos?
Ist alles in Butter oder was geht noch
auf die Kuhhaut?
Wie gut geht es dem lieben Federvieh,
wenn es jeden Tag 6,5% seines
Eigengewichts zunehmen darf?
Wie klug sind Schweine wirklich oder
sind sie einfach nur lecker?
Kabarett der Spitzenklasse.
Prädikat: Einfach. Tierisch. Gut.

Weitere Informationen unter: www.k9-kulturzentrum.de

Contigo Fair Trade Shop

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Die Contigo-Gruppe bietet ein Geschäftssystem rund um das Thema Fair Trade und setzt sich für die Produzenten der Produkte, die sie verkauft, ein. “Den Weg von den Produzenten in Übersee zu den Endverbrauchern fairer und transparenter zu gestalten: für dieses Ziel arbeiten die Menschen der CONTGO Fairtrade-Gruppe seit zwei Jahrzehnten.” schreibt das Unternehmen auf seiner Homepage zu dem 20-jährigem Jubiläum. Zusammengesetzt ist die Gruppe aus vier Bereichen (Quelle):

  • der Zentrale, die gleichzeitig Importeur und Dienstleister für Weltläden und Wiederverkäufer ist,
  • den einzelnen Fachgeschäften der CONTIGO-Gruppe (CONTIGO fair trade shops),
  • dem gemeinnützigen CONTIGO-Verein zur Förderung der Produzenten (CONTIGO e.V.),
  • der Kapitalbeteiligungs-Gesellschaft (CONTIGO Beteiligungs GmbH).

Die Kombination aus den einzelnen Abteilungen stellt sicher, dass jedes Produkt von der Herstellung bis zum Verkauf gerecht und ohne Ausbeutung der Beteiligten an den Kunden gelangt. Dabei soll jeder profitieren: Der Produzent kann unter menschenwürdigen Bedingungen regelmäßiges Einkommen erzielen und die Endverbraucher erhalten im Gegenzug gute Qualität, transparente Handelswege und Originalität. Contigo hat mittlerweile Beziehungen zu über 50 Handelsorganisationen, die aus Afrika, Lateinamerika oder Asien stammen. Allesamt haben den Kodex für fairen Handel unterzeichnet. Dabei wird ein Grundsatzvertrag geschlossen, der einige Kriterien beinhaltet, die beide Seiten einzuhalten haben. Dazu gehört unter anderem eine faire Bezahlung, Vorfinanzierung, langfristiger Kontrakte und Transparenz. Die Partner verpflichten sich dafür für die Ächtung von Zwangsarbeit, Kinderarbeit, Diskriminierung und das Einhalten von angemessenen Löhnen. Hier sind alle Regeln vollständig aufgelistet.

Die Produktvielfalt besteht aus mehr als 1.800 Produkten, die in dem Online-Shop für Privatkunden angeboten werden. Dazu gehören Kaffee, Tee, Schmuck, Keramik, Textilien und viele mehr. Dieser ist hier zu finden. Gezeigt werden nur Produkte, die auch lieferbar sind! Die Produkte sind übrigens auch sehr gut als Geschenk geeignet.

Neben dem Internethandel sind Filialen ein Teil der Gruppe. Diese sind mittlerweile in ganz Deutschland verteilt. Neben Geschäften in Bonn, Aachen, Dresden, Göttingen und Leipzig gibt es einen Laden in Konstanz, der in der Wessenbergstraße 12 aufzufinden ist. Informationen zur Selbstständigkeit mit Contigo gibt es hier. Außerdem ist die Contigo-Gruppe eine Einkaufsquelle für über 400 Weltläden, die in Deutschland für den Fairen Handel aktiv sind.

Mehr Informationen und Hintergründe zur Entstehung des Fair Trade sind auf folgender Homepage zu finden:
www.contigo.de/contigo/cms/front_content.php?idcat=5

Nachhaltikgkeits-check

Der Nachhaltigkeits-check ist ein Internet-Portal, in dem die verschiedensten Inhalte zum Thema sozial-ökologische Gerechtigkeit aufgegriffen und präsentiert werden. Die Idealvorstellung besteht darin, dass jeder seine eignen Initiativen und Projekte dort vorstellt und diese Seite somit zu einer zentralen Anlaufstelle wird, auf der man regelmäßig nach Neuigkeiten sehen kann.

“Mehr Gerechtigkeit durch Umweltschutz!” ist das Ziel des Portals. Beseitigt werden soll das Irrtum, dass durch Umweltpolitik sozial Schwächere auf Grund höherer Kosten benachteiligt sind. Denn der Schutz der Natur spielt hierfür eine wichtige Rolle, insbesondere da Umweltbelastungen ungleichmäßig verteilt sind oder der Zugang zu Umweltressourcen für einige erschwert sind. Eine Vernetzung von Erkenntnissen, Denkanstößen, Akteuren und deren Projekte soll dabei helfen für ökologische Gerechtigkeit zu sorgen. Dafür wird im Rahmen dieses Portals die Unterteilung in “Akteure“, “Termine“, “Projekte“, “Projekte vorschlagen” und “Zum Weiterlesen” vorgenommen.

In der Rubrik “Zum Weiterlesen” werden viele Artikel und Literatur zu verwandten Themen vorgeschlagen. Im Speziellen geht es um Generationsgerechtigkeit, Ökologisch-Soziale Transformation, Lebensqualität durch nachhaltige Lebensstile, Energie und Klima, Ernährung und Lebensmittelproduktion, Mobilität, urbaner Raum/nachhaltige Stadt, nationale Nachhaltigkeitsstrategie und den Stellungsnahmen der Umweltverbände dazu.

Für jeden der an dem Thema interessiert ist lohnt sich also ein regelmäßiger Blick auf die Neuigkeiten dieser Adresse.

www.nachhaltigkeits-check.de

Viva con Agua

Viva con Agua” (VcA) ist eine Gemeinschaft, die sich für einen menschenwürdigen Zugang eines Jeden zu Trinkwasser und sanitärer Grundversorgung einsetzt. Das Team hat seinen Sitz in Hamburg und leitet von dort aus die unterschiedlichsten Aktionen.

So ist einerseits die Bildung und Entwicklung ein Themenschwerpunkt. Um heranwachsende Kinder und Jugendliche für das Thema zu sensibiliseren, werden regelmäßig Veranstaltungen wie Spendenläufe, Vorträge, Fotoausstellungen, Filme und vieles mehr organisiert. Jährlich gibt es mehr als 200 Schulaktionen bzw. Bildungskooperationen! Am 27.6.2014 fand der letzte Spendenlauftag “RUN 4 WASH” statt an dem mehr als 50 Schulen für die Projekte von “viva con Agua” liefen.

Als eine weitere Aufgabe versteht die Organisation die Bildung eines Netzwerkes, an dem sich jeder nach seinen individuellen Fähigkeiten beteiligen und einbringen kann. Viele junge Menschen und Städte sind lokale VcA Vertreter, die “Zellen” genannt werden und als “local crews” den Verein dezentral vertreten. In der Onlinedatenbank “POOL” sind etwa 6000 Menschen registriert. Dort kann jeder beitreten, jedoch auch außerhalb dieser Strukturen ehrenamtlich dabei sein.

Durch gemeinschaftliche Aktionen auf Musikfestivals oder anderen kulturellen Veranstaltungen gewinnt das Netzwerk immer mehr Anhänger durch Freude, die dabei stets im Vordergrund steht. So ist VcA die erste ALL-Profit-Organisation der Welt, da dabei jeder etwas positives daraus ziehen kann. Kunst, Sport und Musik dienen dabei stets als Multiplikatoren.

Um das eigentliche Ziel, Wasser für alle, auch zu erreichen, wird eine Reihe von Wasserprojekten umgesetzt, die sich insbesondere auf den Schwerpunktländer Indien, Äthiopien und Nepal setzen. Um weitere Zahlen zu nennen: 2013 wurden so mehr als 500.000 Menschen unterstützt. Mittel zum Zweck ist dabei der Ansatz mit der Abkürzung WASH für Water, Sanitation und Hygiene. Die Projekte werden also immer mit Sanitärprojekten und Hygienemaßnahmen kombiniert. Die Personen vor Ort werden bei der Planung, Organisation und Umsetzung konsequent mit einbezogen, damit diese nach der Aktion autark vor Ort ihre Einrichtungen pflegen und nachhaltig in Stand halten können. Quelleneinfassungen, Latrinen oder Brunnen werden den Umständen entsprechend gebaut und ausgerichtet.

Hier geht es zur Online-Spende!

- www.vivaconagua.org

Ärzte ohne Grenzen e.V.

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In Zeiten von Epidemien, Bürgerkriegen und Konfliktgebieten sind internationale Hilfsorganisationen sehr wichtig geworden. Eine solche ist der gemeinnützige Verein “Ärzte ohne Grenzen“, dieser ist ein Teil eines Netzwerks von 23 Mitgliedsverbänden, die in rund 70 Ländern humanitäre Hilfe leisten. Die deutsche Sektion setzt sich hierbei im Bereich des Personals, Spendenleistung und der Umsetzung eigener Projekte in Einsatzländern ein. Hier gibt es eine Übersicht, wie genau die Strukturen des Verbandes aussehen.

Die Ziele richten sich im allgemeinen auf die medizinische Versorgung von Menschen in Not, sei diese durch Kriege, Naturkatastrophen oder andere Krisen entstanden. Es geht um das Lindern von Leid, die Verbesserung der medizinischen Qualität, die Stärkung der humanitären Debatte, die Steigerung personeller und finanzieller Ressourcen, den Aufbau eines Kooperationsnetzwerkes und der Erhöhung dessen Effizienz.

Die überwiegend medizinisch ausgebildeten Mitarbeiter haben sich in einer Charta auf einige Grundsätze geeinigt. Ärzte ohne Grenzen arbeitet frei von Vorurteilen, Diskriminierung und handelt neutral. Sie helfen Menschen in Not, unabhängig von deren ethnischer Herkunft oder politischer, wirtschaftlicher und religiöser Gesinnung. Die Mitarbeiter sind frei von äußerlichen Einflüssen und konzentrieren sich dabei auf die Umsetzung der universellen medizinischen Ethik und dem Recht auf humanitäre Unterstützung. Ärzte ohne Grenzen wehrt sich deswegen auch gegen die Instrumentalisierung der Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und möchte nicht als “soft power” der Nato (Nato-Generalsekretär Rasmussen) bezeichnet werden. Es wird nach den Prinzipien der Genfer Konventionen gehandelt und keine Partei ergriffen. Dadurch würden nur weitere Gefahrensituationen durch Falschidentifizierung der Mitarbeiter für die Mitarbeiter in den entsprechenden Kriesengebieten enstehen.

Aktuelle Einsatzorte der Ärzte ohne Grenzen sind z.B. Afghanistan, Syrien oder die Länder in Westafrika, die momentan von der stark umgreifenden Ebola-Epidemie betroffen sind. Das Projektbeispiel Pakistan ist gut geeignet, um die Arbeitsweise des Vereins zu erklären: Auf Grund des starken Monsunregen in 2012 gab es dort viele Überschwemmungen und erhebliche Gefährdungen für die Menschen vor Ort. Durch 36 Millionen Liter Trinkwasser, 470 Latrinen, 9.700 mobile Kliniken, 1.100 begleitete Geburten, 1.070 Versorgungen von unterernährten Kindern, Hygienekits, Zelte, Wasserkanister und Moskitozelte wurde die Ausbreitung von Krankheiten wie Durchfallerkrankung und Mangelernährung entgegengewirkt. Problematisch waren dabei die angespannte Sicherheitslage oder Visaschwierigkeiten, die die Einreise der Helfer und Güter verhinderten. Dennoch gelang es der Organisation dort Fuß zu fassen, ein Netzwerk aufzubauen und den Menschen dort zu helfen.

Für viele weitere solcher Aktionen ist der Verein unter anderem auf Spenden angewiesen. Hier geht es zum entsprechendem Portal. Aber auch persönliche Hilfe ist willkommen. Sei es mit oder ohne medizinische Ausbildung, an der Standwerbung, in den Büros oder direkt in den Projekten vor Ort. Was mit den Geldern geschieht und wie die Finanzen der Ärzte ohne Grenzen aussehen, kann man hier nachlesen.

- www.aerzte-ohne-grenzen.de

Germanwatch e.V.

Der Germanwatch e.V. ist ein Verein (hier zur Satzung), der sich seit 1991 für globale Gerechtigkeit und den Erhalt der Lebensgrundlagen einsetzt. Als unabhängige Entwicklungs -und Umweltorganisation sieht der Verein hin, analysiert die Situation und mischt sich dann ein. Entscheidungsgrundlage ist Zukunftsfähigkeit, diese bedeutet soziale Gerechtigkeit und ökologische Verträglichkeit bzw. Tragfähigkeit.

Diese Ziele sollen durch die Themen faire Handelsbeziehungen, verantwortungsbewusster Finanzmarkt, Einhaltung der Menschenrechte und Vermeidung eines gefährlichen Klimawandels erreicht werden. Unternehmensverantwortung, Welthandel, Ernährung, Klimaschutz und Anpassung, Nachhaltigkeit im Finanzsektor und Entwicklungsfinanzierung gehören ebenso zum Programm.

Der Aktionsradius begrenzt sich auf Deutschland und Europa, jedoch werden auch internationale Akteure aus Politik und Wirtschaft (hierbei liegt der Fokus) beobachtet und ein Netzwerk aus anderen Entwicklungs- und Umweltorganisationen oder Einzelpersonen gebildet. Wissenschaftsbasierte Analysen bilden die Grundlage für Lobby- und Bildungsarbeit. Es wird den Verbrauchern gezeigt, auf welche Art und Weise sie die Ziele des Vereins unterstützen können. Dabei wird eine grobe Unterscheidung in den Norden und Süden gemacht. Der nördliche Lebens- sowie Wirtschaftsstil beeinflusst das weltweite nachhaltige Leben. Es sollen Rahmenbedingungen beschaffen werden, bei denen den Menschen im Süden eine Zukunft ermöglicht werden soll, die nicht von einer ungezügelten Globalisierung beeinflusst wird.

Zusammen mit vielen Helfern, Ehrenamtlichen und Unterstützern soll in Kooperation mit anderen Zivilgesellschaften eine große Lobby für nachhaltige Entwicklung bebildet werden. Gewerkschaften, Unternehmen und Verbraucherschutzorganisationen nehmen dabei eine zentrale Rolle ein, da ohne dessen Einfluss ein Wandel erheblich erschwert wird. Damit der Germanwatch e.V. weiterhin so unabhängig mit seinen über 40 ehrenamtlichen Mitarbeitern sowie Praktikanten und dessen langjähriger Erfahrung und Expertise im Umgang mit solchen Themen bleibt, ist der Verein auf jede finanzielle und ideele Zuwendung angewiesen. Man kann ebenso Mitglied werden oder als Multiplikator helfen.

- www.germanwatch.org/de/startseite

Doku-Film „Plastic Planet“ im K9

Die “Plattform Nachhaltiges Lernen” der Naturschule Konstanz hat eine weitere interessante Filmvorstellung in Kooperation mit dem K9 bzw. der Randegger Ottilienquelle organisiert und lädt dazu herzlich ein. Diesmal geht es rund um das Thema Plastik – es wird von harten und unangenehmen Fakten, Antworten von Fachleuten, ökologische Folgen und Verantwortung berichtet. Der Dokumentarfilm “Plastic Planet” wird am Dienstag, den 21. Oktober 2014 im K9 Kulturzentrum um 20 Uhr gespielt. Nach vorherige Anmeldung via Doodle-Link (hier) kann per Abendkasse bezahlt werden. Kostenpunkt liegt bei 5€, 4€ ermäßigt.

Hier ist die offizielle Einladung (PDF-Version):

“K9in Konstanz // www.k9-kulturzentrum.de
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Dienstag, 21.10.2014 Beginn: 20:00 Uhr
Plastic Planet (Doku-Film, 2009, 99 Min.)
K9 in Kooperation mit Naturschule Konstanz und Randegger Ottilienquelle. Im Rahmen des Programms der Plattform Nachhaltiges Lernen der Naturschule Konstanz:
www.naturschule-region-bodensee.de

Anmeldung zur Veranstaltung via Doodle-Link:
www.doodle.com/apvqcdwcw69iwshw

Eintritt: 5 Euro ermäßigt: 4 Euro K9-Mitglieder: 4 Euro, nur Abendkasse!

Plastic Planet
Willkommen im Plastikzeitalter: Wir sind Kinder des Plastikzeitalters, vom Babyschnuller bis zur Plastikdose für das Müsli, von der Quietscheente bis hin zur Trockenhaube – alles Plastik.In den Weltmeeren findet man inzwischen sechsmal mehr Plastik als Plankton und selbst in unserem Blut it Plastik nachweisbar! Regisseur Werner Boote, dessen Großvater selbst Geschäftsführer eines Unternehmens war, in dem Plastik produziert wurde, will mehr wissen über den Stoff, der unser Leben so sehr prägt. Werner Boote begibt sich auf die Suche nach Antworten. Auf verschiedenen Stationen auf der ganzen Welt spricht er mit Industriellen, Wissenschaftlern und Betroffenen über die Faszination und Gefahren von Plastik.
Die Erkenntnisse werden nicht immer angenehm, bisweilen kaum auszuhalten sein. Dementsprechend kommt Klaus Rhomberg, ein Facharzt aus Innsbruck als einer von 16 Protagonisten zu Wort: „Die Verdrängungsleistung der Verantwortlichen ist gigantisch!“

Mehr Infos zum Film: www.plastic-planet.de/derfilm_plastik.html

Bürgerbeteiligung in Litzelstetten: Wohnbau Dorfmitte kommt auf den Weg

Rund 60 Zuhörer aus der Litzelstetter Bevölkerung verfolgten den Informationsabend über den endgültigen Entwurf für die bauliche Gestaltung des WOBAK-Areals in der Litzelstetter Dorfmitte am 18. September 2014 in der Aula der Grundschule. Ortsvorsteher Heribert Baumann begrüßte auch eine seiner Vorgängerinnen, Dr. Helga Jauss-Meyer, in den Reihen, ebenso wie frühere und aktuell amtierende Ortschaftsräte. Er dankte den Bürgerinnen und Bürgern dafür, dass sie auch weiterhin Interesse an der Entwicklung der Ortsmitte zeigten, deren Verlauf mit der Einsetzung einer Spurgruppe aus repräsentativen Vertretern der Einwohnerschaft zur Vorbereitung und Durchführung eines Beteiligungsverfahrens begonnen hatte und mit der Jury-Entscheidung im zweistufigen Architektenwettbewerb Ende 2013 zu einem Siegerentwurf einen vorläufigen Abschluss gefunden hatte.

Einstimmig war damals die Auswahl auf eine Planung eines Berliner Architektenbüros gefallen, die allerdings noch einer Überarbeitung bedurfte. Die Wohnungsbaugesellschaft Konstanz GmbH (WOBAK) hat diese Änderungen nun mithilfe eines ihrer Architekten vorgenommen und die beschlussfertige Fassung in den Aufsichtsrat eingebracht, der letztlich einvernehmlich seine Zustimmung gab. Da auch für die WOBAK der Umfang und die Form des Partizipationsprozesses in Litzelstetten neu waren, war es ihr ein Anliegen, den fertigen Entwurf vor Einreichung eines Bauantrages nochmals der Litzelstetter Bevölkerung zur Diskussion vorzustellen. Hierfür waren der Referent der Geschäftsführung, Lehmann, und der Prokurist und Leiter der technischen Abteilung, Eppler, gekommen.

Lehmann erläuterte nach seinem Dank dafür, dass die WOBAK nochmals die Möglichkeit erhalten habe, auf der Veranstaltung die Meinung der Bürger abzufragen, welche drei wesentlichen Änderungen am Siegerentwurf des Architektenwettbewerbes vorgenommen wurden, die zur nun vorliegenden Fassung geführt haben. Abzusehen war, dass die Planungen der Berliner Architekten zu wenig Wohnraum vorgesehen hatten. Im Vergleich zur Verfügung stehenden Fläche hatte hier eine Anpassung vorgenommen werden müssen, so Lehmann, zumal sich die WOBAK ja vornehmlich auf den Wohnungsbau konzentriere. Entsprechend wurde die im Siegerentwurf vorgesehene gewerbliche Fläche verkleinert und drittens die gewünschte imaginäre Achse zwischen den wichtigen Punkten in Litzelstetten – vom katholischen Gemeindehaus am Kornblumenweg über das „Milchhäusle“ im Komturweg zum Rathaus in der Großherzog-Friedrich-Straße mit ihrem Mittelpunkt an besagtem Gelände durch bauliche Hervorhebungen nochmals betont.

Architekt Eppler der WOBAK, der die Überarbeitung maßgeblich betreut hatte, führte weitergehend aus, dass der geplante Baukörper in seiner nun geplanten Form gut nach Litzelstetten passe. Mit zwei vorgesehenen Giebeln in Richtung Martin-Schleyer-Straße und in den Kornblumenweg werde eine prägnante Ansicht geschaffen, der Aufenthaltsbereich an der Ecke zwischen beiden Straßen weite das dortige Areal auf. Das bereits im Siegerentwurf vorgesehene Café an dortiger Stelle bleibt vorhanden und ergänzt die entstehende Freifläche durch Sitzgelegenheiten. Der offene Übergang zu diesem ebenerdigen Terrassenbereich lasse ausreichend Platz für die praktische Nutzung, allerdings werde eine ästhetisch passende Höhenerhebung vorgenommen, um eine Abgrenzung von der Fahrbahn vorzunehmen. Das ebenfalls bereits in der ursprünglichen Planung vorgesehene WC für das Café bildet mit dem öffentlichen, welches Zugang von der Martin-Schleyer-Straße hat, eine Synergie. Es ist – ebenso wie die gesamte Anlage – umfassend barrierefrei vorgesehen, worauf die WOBAK besonderen Wert gelegt habe, so Eppler.

Die Tiefgarage mit 17 Stellplätzen wird ihre Einfahrt zwischen dem heutigen Wohnhaus und dem nebenstehenden Blumengeschäft haben. Durch die Rückversetzung des Gebäudes um fünf Meter von den jeweiligen Straßen werden ein- und ausfahrende Autos zunächst einen breiten Freiflächen- und Gehwegbereich überqueren müssen, sodass ein direktes und schlecht einsehbares Auftreten auf die Martin-Schleyer-Straße vermieden wird. Entlang der Hauptstraße wird sich das neue Haus sogar um sieben bis acht Meter vom Kornblumenweg entfernen, man sei damit vielfachen Wünschen aus der Bürgerschaft nachgekommen, betonte Eppler. Das Gebäude wird zwei Erschließungsteile haben, einmal in Richtung des Kornblumenweges, einmal in Richtung der Hauptstraße. Entsprechend sind auch zwei Eingänge vorgesehen, die in ein durch alle Geschosse durchgehendes Treppenhaus samt Aufzug führen.

Im Erdgeschoss ist eine Physiotherapie-Praxis vorgesehen, der Innenhof wird von den Straßen abgewandt in Form von Grünflächen gestaltet, gegebenenfalls sind Fahrradabstellständer vorgesehen. Die insgesamt 16 Wohnungen mit bis zu vier Zimmern werden zum Schutz vor Lärm und Dreck ebenfalls nicht mehr zur Hauptstraße hingewendet; sie orientieren sich im ersten und zweiten Obergeschoss sowie jeweils eine weitere in den beiden Dachgeschossen. Dieser dritte Stock hat während des Abends noch zu weiteren Diskussionen geführt. Nach Meinungen aus der Bürgerschaft wich dieser erheblich vom Siegerentwurf ab, der zunächst einen äußerst flachen Giebel ohne entsprechende Wohnraumnutzung vorgesehen hatte. Einer der anwesenden Einwohner verwies darauf, dass im allernächsten Umfeld des Areals eine zweistöckige Bebauung vorliege und sich das neue Gebäude somit nicht unmittelbar in die Umgebung einpasse. Anderen Litzelstettern erschienen die Giebel zu mächtig und zu breit, die WOBAK entgegnete, dass man im Ort immer wieder dreigeschossige Bauten finden könne und die prägnante Darstellung des Hauses ausdrücklich auch von den Bürgern gewünscht worden war. Das markante Dach solle zudem dem Eindruck eines „Kastenbaus“ entgegenwirken.

Im weiteren Verlauf legte Architekt Eppler dar, dass im Tiefbau neben der Garage auch technische Anlagen und Keller für die Bewohner des Hauses geschaffen werden sollten. Das Dach werde ziegelbedeckt sein, die Außenfassade aus Putz mit Elementen aus Holz. Fragen aus der Bevölkerung kamen dazu, wie die beiden Giebel miteinander verbunden werden. Zu diesem Thema diskutiere man noch weitere Alternativen, so die WOBAK. Dass die vorliegenden Planungen idealisieren würden, wie aus der Bürgerschaft zu hören war, liege auch an der darstellenden Kunst der Geometrie, wie sie die Architekten in ihren Präsentationen verwendeten. Hiervon dürfe man sich nicht irritieren lasse, unterstrich auch Ortsvorsteher Heribert Baumann. Die Außengestaltung, beispielsweise die Martin-Schleyer-Straße im Bereich des neuen Gebäudes, werde in einem zweiten Bürgerbeteiligungsverfahren zum Ideenteil des Architektenwettbewerbes näher besprochen. Den Baubeginn für das Wohngebäude erwartet die WOBAK für Mitte 2015, nachdem alsbald der Bauantrag gestellt werden wird. Man sei durch die niedrigen Zinsen und weitere Fördergelder für energetisches Bauen nicht mehr zwingend auf die anfangs vorgesehenen Mittel zum sozialen Wohnungsbau angewiesen, erklärte Lehmann. Deshalb konnte sich der Zeitplan auch etwas nach hinten verschieben. Man beabsichtige mit einem Mietpreis von 7 bis 9,50 Euro pro Quadratmeter, das mittlere Preissegment zu bedienen. Im Einklang mit dem durch die Stadt beschlossenen „Handlungsprogramm Wohnen“ wird damit auch für Menschen, die keinen Anspruch auf einen Wohnungsberechtigungsschein haben, aber keine Preise auf dem freien Markt zahlen können, erschwinglich sein.

Zum Abschluss des Abends dankte der Ortsvorsteher nochmals allen Beteiligten im Planungsprozess. Insbesondere hob Baumann die Spurgruppe unter Moderator Wolfgang Himmel hervor, aber auch die WOBAK, die Verwaltung und die Grundschule, die wiederholt ihre Aula für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt hatte.

Für die Spurgruppe scheint das Ergebnis, das am Ende des von ihr mitgestalteten Bürgerbeteiligungsprozesses steht, ein Erfolg. So äußerte das Mitglied der siebenköpfigen Vertretung aus der Einwohnerschaft, Dennis Riehle, seine positiven Eindrücke über den nun endgültig vorliegenden Entwurf: „Man kann deutlich erkennen, dass viele der Anliegen, die die Bürger während des Projektes geäußert haben, in die Planungen aufgenommen wurden. Das gilt nicht nur für den geräumigen Innenhof und die Sitzgelegenheiten im Eckbereich zwischen Martin-Schleyer-Straße und Kornblumenweg. Auch wesentliche Aspekte im Bezug auf die Geräumigkeit der Tiefgarage und die vorgesehene Vielzahl an Wohnungen haben mich wohlwollend überrascht. Mit dem Ziel, auch Menschen mit geringem Einkommen einen Platz in Litzelstetten zu geben, hat die WOBAK darüber hinaus einen wesentlichen Beitrag für eine lebendige Dorfgemeinschaft geleistet. Rückblickend dürfte allen Mitwirkenden in Erinnerung bleiben, dass die Partizipation der Bevölkerung vom Anfang bis zum Schluss geholfen hat, Konflikte und späteren Unmut über den Bau zu verhindern und gemeinsam an der Gestaltung unseres Ortes zu arbeiten. Ich erhoffe mir, dass dieses vorbildliche Beispiel ermutigt, Bürgerbeteiligung auch künftig als gewinnbringendes Mittel zur Umsetzung von Großprojekten einzusetzen. Ich bin überzeugt, sowohl Bevölkerung als auch Verwaltung haben anhand dieses Vorhabens gelernt, mögliche Ängste oder Vorbehalte abzubauen und die Bedeutung zivilgesellschaftlichen Engagements zu schätzen“.

Autor: Dennis Riehle

- www.konstanz-litzelstetten-mainau.de/krueger/index.php
- www.konstanz-dingelsdorf-oberdorf.de/ov-dingelsdorf/index.php
- www.konstanz-dettingen-wallhausen.de/ov-dettingen-wallhausen/index.php
- www.bodanbuerger.de/litzelstetternet/index.php

Naturnahe Gärten

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Naturgärten, naturnahe Gärten oder auch Ökogarten genannt, sind Gärten, die natürlich gewachsen sind, jedoch durch menschliche Hand geplant, angelegt und gepflegt werden. Sie dienen zum Naturschutz und bilden eine wichtige Grundlage für Wildtiere und Wildpflanzen (Flora und Fauna), da diese dadurch speziell gefördert werden. Nachhaltigkeit spielt hierbei eine zentrale Rolle. Regionale Flora ist günstiger, auf Grund ihrer Robustheit pflegeleichter und vor allem langlebiger, weil sie sich in der entsprechenden Region mit seinen Wind- und Wetterverhältnissen entwickelt und gebildet haben. Grundlage, einen solchen anzulegen und zu gestalten, ist die Freude am Gärtnern sowie Offenheit für Neues. Wichtig dabei ist die große Vielfalt aus Arten und Strukturen für Menschen, Pflanzen und Tiere.

Es werden keine gentechnisch veränderte Saaten, Pflanzen oder Organismen verwendet. Diese stammen möglichst größtenteils aus biologisch kontrolliertem Anbau, zu empfehlen sind zertifizierte “Produkte” wie z.B. VWW-Regiosaaten oder zertifizierte Baumschulerzeugnisse wie beispielsweise „eab-zertifizierte autochthone Qualität”.

Es gibt verschiedene Anwendungsorte, die sich für das Anlegen eines solchen Gartens anbieten. Neben privaten und gemeinschaftlichen Flächen sind Siedlungsgärten und Areale wie Spielräume, Schulen, Kindergärten, soziale Einrichtungen, Institute, Firmen, Parks und Verkehrsbegleitgrün eine gute Möglichkeit. Es sollten dabei möglichst viele Flächen, wie Wege, Beete, Dächer, Kiesstreifen, Trockenmauern etc. begrünt werden. Man sollte außerdem standortgerechte Bepflanzung (Temperatur, Licht…) und jahreszeitbedingte versetzte Blüh- und Fruchtfolgen berücksichtigt werden.

Je nach Möglichkeit werden natürliche, regionale oder recycelte Ressourcen verwendet. Altmaterialien und die Benutzung vorhandener Böden sind Neuanschaffungen vorzuziehen. Unbehandeltes Holz aus nachhaltiger Waldwirtschaft, wenige Kunststoffe, wenige Transporte, nur nötigen Maschineneinsatz, regenerative Energiequellen für Licht sind nur weniger Punkte, die dabei auch zu beachten sind. Eine sehr umfangreiche Ausführung der Leitgedanken für einen Naturgarten gibt es hier bei dem “Naturgarten e.V.” Verein.

Wer selbst zu wenig Zeit oder Know-How hat, kann natürlich auch einen entsprechenden Gärtner beauftragen. Hier einige Beispiele für solche Anbieter:

- www.naturnahe-gaerten.biz (Nahe Bodensee)
- www.wilde-gaerten.com
- www.naturgartenplaner.de

Global Frackdown Day am 11. Oktober

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Auch der BUND Konstanz nimmt an dem Global Frackdown Day teil.

Am 11. Oktober 2014 ist der dritte internationale Frackdown Day, an dem gemeinsam gegen das umweltgefährdende Fracking demonstriert wird. Initiiert wurde die Kampagne von der “food & water watch” Organisation. Weltweit sind die verschiedensten Aktionen gegen die umstrittenen Methoden zur Erdöl und -gasförderung geplant. Der letzte Frackdown Day war bereits sehr erfolgreich mit 250 Aktionen in 30 Ländern, die über sechs Kontinente verteilt lagen. Der dritte soll noch mehr Präsenz in die Medien bringen und das Thema in den Vordergrund rücken. Insbesondere muss politische Einsicht herrschen, um die Gesetzeslage entsprechend zu ändern.

Bei der Methode des “Frackings” werden enorme Mengen Trinkwasser in Kombination mit diversen Chemikalien in den Erdboden gepresst, um an bisher unerreichte Öl- und Gasvorkommen zu fördern. Durch den hohen Druck entstehen Risse, durch die das Gas aufsteigen kann. Problematisch sind dabei die Chemikalien, sie bestehen aus hunderten von Giftstoffen, u. a. aus Salzsäure, Borsäure, Korrosionsschutzmittel, Oxidationsmittel, giftigem Blei, Quecksilber, radioaktiven Stoffen und krebserregendem Benzol. Diese können erheblich das Trinkwasser verunreinigen und damit die Lebensgrundlage für sämtliches umliegendes Leben vernichten. Eine genaue Beschreibung mit Visualisierung gibt es unter anderem bei dem BUND hier.

Die Folgen und Belastung für die Umwelt und Klima sind dabei nicht vorhersehbar. Fest steht jedoch, dass damit viel nutzbares Trinkwasser verschwendet wird, um noch mehr fossile Brennstoffe verbrennen zu können. Dies ist insbesondere für die Bodenseeregion als größter Trinkwasserspeicher Deutschlands von hoher Bedeutung. Eine Aufsuchungserlaubnis für Kohlenwasserstoffe in der Region wurde bereits bis Ende 2015 vergeben, um das Gebiet genauer zu untersuchen.

Um auch regional einen Beitrag zu leisten und diese gefährliche Förderungsmethode zu bremsen, wird es am 11. Oktober ab 9 Uhr vor dem Rosgartenmuseum einen Informationsstand des BUND Konstanz rund um das Thema geben. Auch auf der Homepage gibt es viele interessanten Informationen, wo z.B. gefrackt werden soll und wo nicht. Was sagt das Eckpunktepapier der Bundesregierung? Wie lang würden die Gasreserven reichen? Welche Auswirkungen ergeben sich für die Region?

www.globalfrackdown.org/about
www.foodandwaterwatch.org

Andreas Jung – „Nachhaltigkeit: Daueraufgabe statt Modebegriff“

Nachhaltigkeit KN

Es ist soweit, das Wintersemester beginnt wieder, und damit auch die Ringvorlesung “Nachhaltigkeit” an der HTWG Konstanz. Im Rahmen dieser wird es 13 Vorträge rund um das Thema der nachhaltigen Entwicklung geben. Diese beginnen am 13. Oktober mit der Einführung in das Thema von Prof. Dr. Maike Sippel bzw. Dr. Ruth Steinke und enden mit einer Abschlussdiskussion am 20. Januar 2015.

Die Vorträge der Professoren aus den verschiedenen Fakultäten werden von externen Referenten aus der Bodenseeregion ergänzt. Diese Experten und Wissenschafter stammen aus den unterschiedlichsten Instituten, Unternehmen oder Umweltorganisationen.

Eingeladen ist jeder, der sich für das Thema interessiert. Studenten können sich zusätzlich die Veranstaltungen als Studium Generale anrechnen lassen und sich je nach Mitarbeit 1-3 ETCS Punkte verdienen. Eine Anrechnung für das Hochschulzertifikat “Ethikum” ist ebenso möglich.

Außerdem wird es drei Gastvorträge von renommierten Fachleuten geben, die einen Einblick in ihr Spezialgebiet geben. Den ersten wird Andreas Jung, MdB, zu dem Thema “Nachhaltigkeit – Daueraufgabe statt Modebegriff!” halten. Der Politiker ist bereits seit 2005 Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Konstanz und langjähriger Vorsitzender des Parlamentarischen Beirats für nachhaltige Entwicklung (PBNE). Anhand des PBNE werden praxisnahe Beispiele zu der Nachhaltigkeitsprüfung von Gesetzesvorlagen vorgestellt. Chancen und Herausforderungen der nachhaltigen Entwicklung, langfristiges Denken und zivilgesellschaftliches Engagement sind weitere Inhalte des Vortrages. Dieser findet am Mittwoch, den 22. Oktober 2014 um 18 Uhr in der Aula der HTWG statt. Hier gibt es eine genaue Beschreibung des Vortrags:

www.htwg-konstanz.de/Andreas-Jung-MdB.5923.0.html

und im hier eine Übersicht zu den einzelnen Veranstaltungen der Ringvorlesung.

Drehscheibe Nachhaltigkeit


Die “Drehscheibe Nachhaltigkeit” stellt eine Informations- und Nachrichtensammlung dar, die sich als Internetportal präsentiert. Der Aufbau ist grundsätzlich sehr simpel gehalten. Über eine Navigationsleiste erreicht man eine Liste zum entsprechendem Thema. Dessen Unterteilung ist folgendermaßen:

Als zentrale Anlaufstelle dienend, liefert die “Drehscheibe Nachhaltigkeit” stets aktuelle Geschehnisse und Angebot, es wird zu Nachrichten und Events verlinkt. Wer also interessiert daran ist, dass zukünftige Generationen auch weiterhin auf einem hohen Lebensstandard anknüpfen können, für den lohnt ein regelmäßiger Besuch. Aber nicht nur Einrichtungen und Institutionen werden aufgelistet, es geht auch um die Vermittlung nachhaltiger Jobs und Literatur bzw. Wissenschaft.

Jeder kann sich zum Thema äußern und ein damit ein “Freund der Nachhaltigkeit” werden, dessen Statements sind ein Blick wert! Wer sich aktiv für die Umwelt engagieren möchte, findet viele gemeinnützige Anlaufstellen, die jede Hilfe gebrauchen können. Einige “nachhaltige Impulse” könnten die Motivation dazu geben oder neue kreative Gedankengänge anstoßen.

Ein entsprechendes Social Network dazu gibt es auch: Die “Drehscheibe Nachhaltigkeit 2.0″ bietet umfassende Kommunikationsmöglichkeiten, um sich rund um das weite Feld der Nachhaltigkeit auszutauschen. Es gibt analog zu anderen Social Networks Gruppen, Veranstaltungen und eigene, individualisierbare Seiten.

- www.drehscheibe-nachhaltigkeit.de
- www.netzwerk.drehscheibe-nachhaltigkeit.de

translake


Der Think + Do – Tank “translake” hat seinen Sitz in Konstanz und agiert aus dem Zentrum der Vierländerregion Bodensee. Das Unternehmen versteht sich selbst als Entwicklungspartner und unterstützt seine Auftraggeber in Bereichen des Arbeitsmarktes, der Bildung, nachhaltigen Stadt- und Regionalentwicklung, Bürgerbeteiligung und Kundendialog, Kooperation, Fördermittelanträge und Abrechnungen.

Die GmbH setzt dabei auf konkrete Werte: So sieht man sich als Pioniere, die gemeinsam neue Wege und Lösungen finden. Es werden Grenzen durch Strukturen überschritten und Kooperation bzw. Wissensaustausch spielen eine wichtige Rolle. Engagement in der Region, offene Kommunikation, Netzwerkbildung und ein gesundes Arbeitsklima bilden die Grundlage für grenz- und strukturüberschreitende Projekte.

Das interdisziplinäre Team, das zwischen Romanisten und und Volkswirten alles abbildet, wird von den Kooperationspartnern “amedico“, “Vierländerregion Bodensee” und “PlanKom” unterstützt. Diese beschäftigen sich ebenso mit nachhaltiger Beratung sowie konsequenter regionaler Planung und Lösungsfindung. Des weiteren werden regelmäßig Praktikanten eingestellt sowie Newsletter verschickt.

Als lösungsorientiert und auf das Wirken konzentriert will translake auftreten und somit nachhaltige bzw. tragfähige Möglichkeiten finden, um für den Kunden eine ideale Lösung zu finden. Regelmäßige Evaluationen sollen dabei die Arbeitsweise stetig verbessern. So entstanden unter anderem die Zukunftswerkstadt 2.0, eine Seminarreihe für interkulturelle Kompetenz für Auszubildende oder das “Forum Ausbau und Fassade“.

Um trankslakes Aktivitäten zu verfolgen gibt es neben der Homepage einen youTube-Channel und eine Facebookseite.

Online-Verleihportale

Gegenstände leihen und verleihen macht Spaß, ist praktisch, günstig und hilft der Umwelt. Deswegen erfreuen sich Seiten wie www.leihdirwas.de oder www.lifethek.de wachsender Beliebtheit. Nach einer Registrierung kann man dort Dinge für einen gewissen Preis pro Zeiteinheit leihen. Wer selbst Gegenstände im Keller oder auf dem Dachboden hat, kann bei manchen Portalen auch auf die Anbieterseite wechseln und somit auch noch Geld verdienen. Neben den ökonomischen und ökologischen Effekten werden auch zwischenmenschliche Beziehungen geknüpft. Es hat noch nie geschadet mit anderen Menschen in Kontakt zu treten, gemeinsam nachhaltiger zu handeln und sich gegenseitig auszuhelfen.

In der Regel funktioniert das folgendermaßen: Nachdem man sich ein Produkt ausgesucht hat, kann man entscheiden, ob man es selbst abholt oder per DHL zugeschickt bekommen will. Nach beliebig langer Nutzungszeit wird pro Nutzungstag bezahlt und das Produkt in der selben Verpackung wieder zurückgeschickt. Bei Lifethek z.B. betragen die Versandkosten 5,90€ für den GoGreen Versand (inkl. Rücksendekosten). In dem Mietpreis sind Qualitätssicherung, Versicherung und Reinigung des Produktes enthalten. Sollte man nicht zufrieden sein, kann man innerhalb der ersten drei Tage das Mietobjekt auch zurückgeben.

Bei Leihdirwas.de ist das Angebot von den Benutzern gesteuert. D.h. man kann nur leihen, was andere verleihen. Von dem Preis erhält das Portal 15% Gebühr und stellt dafür die Infrastruktur. Um sich abzusichern, gibt es ein Bewertungsprofil sowie die Möglichkeit eine Kaution zu verlangen. Auch kann man eine Anfrage ablehnen, wenn man ein unwohles Gefühl dabei hat. Falls dennoch etwas passieren sollte, springt die “Leihdirwas-Garantie” ein und übernimmt bis zu 500€ der Kosten (1000€ mit Kation, abzüglich dieser). Als zusätzliche Sicherheit gibt es eine Verifizierung über eine SMS. Um nicht nur der Umwelt mit verliehenen Gegenständen zu helfen, sondern auch hilfsbedürftigen Menschen, kann man einen Teil seines Ertrages direkt an “Ärzte ohne Grenzen” oder “Viva Con Aqua” spenden.

Die Vorteile des Verleihens sind unbestreitbar: Viele Dinge werden häufig nur sehr selten oder nur in einem bestimmten Zeitraum benutzt . Wieso also extra etwas eigenes kaufen, wenn man doch für einen Tag sich z.B. eine Bohrmaschine ausleihen kann. So wird unnötige Ressourcenverschwendung sowie Müll vermieden. Je größer die Beteiligung an diesen Aktionen ist, desto besser. Denn dann kann man sich die Bohrmaschine umso wahrscheinlicher ganz aus der Nähe leihen und muss nicht extra weite Wege zurücklegen, was die CO2-Bilanz weiter erhöht.  Das Szenario kann man auf viele Dinge des Lebens anwenden: Einen Wanderrucksack braucht man evt. alle zwei Jahre für 14 Tage, einen Beamer für einen Abend und Kinderkostüme für einen Geburtstag.

Hier eine Liste bekannter Portale:

- www.lifethek.de
- www.leihdirwas.de
- www.guenstigerleihen.de
- www.123leih.de
- www.erento.com

Permakultur Konstanz

Bill Mollison, 2008 - Quelle:

Bill Mollison, 2008 – Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Bill_Mollison

Der Begriff der Permakultur kommt ursprünglich aus dem Englischen und wurde aus “permanent” und “agriculture” gebildet. Neben dem Grundgedanken der nachhaltigen Landwirtschaft wird der Begriff heute um weitere Aspekte in verschiedenen Lebensbereichen erweitert: Gemeinschaftsbildung, ökonomische Konzepte, Regional- und Freizeitplanung, Hausbau, Gärtnern und Selbstversorgung.

In der Permakultur geht es um die Gestaltung eines lebendigen, natürlichen Systems, das man nachhaltig pflegt und welches die Grundlage für Mensch und Umwelt bildet. Diese beruht auf drei Grundprinzipien: Das Wohl des Menschen, das Wohl der Erde und das gerechte Teilen aller Ressourcen. Darum werden bei dieser Art der Landwirtschaft keine fossilen Brennstoffe verwendet und somit ein Beitrag zur CO2-Reduktion erbracht.

Der Australier Bill Mollison hat für diese Idee im Jahre 1981 den alternativen Nobelpreis erhalten. Teil der Ideen sind folgende Gestaltungsprinzipien:

1. Multiple Elements - Jede Funktion des Systems wird von mehreren Elementen erzeugt.
2. Multiple Functions - Jedes Element des Systems hat mehrere Funktionen.
3. Zones - Zonierung der einzelnen Systembereiche nach Nutzungsintensität.
4. Natural Succession - Berücksichtigung der natürlichen Entwicklung eines Elementes bzw. des Systems.
5. Optimize Edges - Optimierung der Randzonen als besonders aktive Bereiche des Systems.
6. Relative Location - Der relative Aufenthaltsort (Nische) eines Elements innerhalb des Systems.
7. Elevational Planning - Systementwicklung durch aufeinander aufbauende Elemente.
8. Energy Recycling - Wiederverwendung von Energien und Stoffen innerhalb des Systems.
9. Natural Ressources - Nutzung der natürlichen Ressourcen eines Systems.
10. Sectors - Identifizierung und Nutzung der von außen auf das System wirkenden Einflüsse (Sektoren).
11. Patterns - Verwendung von Entwurfsmustern zur Strukturierung des Systems.
12. Diversity - Schaffung einer großen Vielfalt von Elementen innerhalb des Systems.

Diese stammen aus einer tiefen Naturverbundenheit und -beobachtung. So arbeitet die Permakultur stets mit der Natur zusammen, nicht gegen sie. Wechselwirkungen und Vielfalt von Pflanzen, Klima und Tieren sind dabei elementar.

In der Stadt Konstanz gab es von April bis Juni 2014 einen Permakulturkurs, welcher sich seitdem jeden Mittwochabend an unterschiedlichen Orten trifft. Bei Interesse dort mitzumachen (Kontaktformular unten) oder wer weitere Informationen zum Thema sucht, wird hier fündig:

www.klimastadt-konstanz.de/transition-town/permakultur.html

Repair Café Konstanz

Im Rahmen der Sparkassen-Aktion “Vereinsdings” nimmt der Verein “Miteinander” an einer Online-Abstimmung teil. Der Gewinner wird mit bis zu 5000€ gefördert. Teilgenommen wird mit dem Projekt “Repair Café“, das ab Ende Oktober startet.

Bei dem Café geht es darum, dass (idealerweise monatlich) ein Treffen zu Stande kommt, an dem ehrenamtliche Fachkräfte oder Hobby-Bastler Menschen aus dem Quartier helfen, ihre leicht kaputten Sachen, wie z.B. Spielzeug, Möbel, Kleidung. Gebrauchsgegenständen oder elektrischen Geräten zu reparieren. Hilfe zur Selbsthilfe steht dabei im Vordergrund. Ziel ist es, sich von der Wegwerfgesellschaft zu entfernen und einen nachhaltigen Umgang mit Materialien zu fördern.

Der Verein “Miteinander in Konstanz e.V.” betreibt das Quartieszentrum Berchen-Öhmdwiesen. Als Treffpunkt für soziales Zusammenkommen dient der Ort zur gesellschaftlichen Teilhabe durch Spracherwerb, Berufsberatung, Pflegeberatung und Informationen. Das Vermitteln des deutschen Bildungssystems und sozialpädagogische Unterstützung helfen bei der Problembewältigung im Alltag. Zusammenfassend sollen nachbarschaftliche Beziehungen unter den Menschen im Quartier entstehen und die Integration fortschreiten. Hier ist eine Liste, was wann wo los ist.

Das Repair Café benötigt die Mittel, um den finanziellen Start zu ermöglichen. Öffentlichkeitsarbeit durch Flyer und Pakete sollen für ehrenamtliche Helfer sorgen und auf das Projekt aufmerksam machen. Werkzeuge, Materialien, Verpflegung etc. müssen ebenso besorgt werden.

Mit der Abstimmung für das Café wird dieses vorbildhafte Vorhaben unterstützt und erst ermöglicht. Bis 12 Uhr am 13. Oktober ist dies noch möglich. Einzige Voraussetzung ist eine Email Adresse zur Verifizierung.

Hier geht es zur Abstimmung!

Mehr Informationen und Hintergründe zu den “Repair Cafés” im allgemeinen gibt es hier und im speziellen hier.

Update:

Nun steht der Termin für das erste Café. Am Samstag, den 25. Oktober 2014 von 14 bis 18 Uhr findet es im Quartierszentrum Berchen-Öhmdwiesen statt. Der Verein sucht noch immer fachkundige Reparateure, die ehrenamtlich unterstützen möchten. Hier ein Auszug aus dem entsprechendem Aushang:

“Repair Café ist:
• gemeinsam kaputte Sachen reparieren
• fachkundige Beratung
• nette Begegnungen und viel Inspirationrepaircafe_ZWS2

Wir suchen fachkundige Reparateure, die uns ehrenamtlich unterstützen möchten. 

• Kleidung • Möbel • Elektrische Geräte • Spielzeug • Gebrauchsartikel

Es sollen alltägliche, kleine Reparaturen durchgeführt werden bzw. den Besuchern gezeigt werden, wie sie manches vielleicht selber reparieren können.

Für kostenfreie Verpflegung ist gesorgt!

Sie sind handwerklich begabt und haben etwas Zeit oder kennen jemanden, der vielleicht seit kurzem in Rente ist?  Bitte erzählen Sie Ihnen von unserer Aktion. Wir freuen uns auf Unterstützung!

Künftig soll es etwa 1 mal im Monat ein Repair Café bei uns geben.

Das 1. Café findet statt am:

Samstag den 25. Okt. 2014  von  14 – 18 Uhr

im Quartierszentrum Berchen-Öhmdwiesen,

Miteinander in Konstanz e.V., Allensteiner Str. 1b, 78467 Konstanz, Tel. KN 8020737

www.miteinander-konstanz.de  •  repaircafe@miteinander-konstanz.de  •  repaircafe.org.de

www.naturkost.de – Biorezepte und Bio-Angebote

Wer eine umfangreiche und mit Abwechslung verbundene Rezeptsammlung zu Naturkost und Bio-Themen sucht, der ist bei www.naturkost.de gut bedient. Es sind über 3.500 vegetarische und 500 vegane Rezeptangebote vorhanden.


Neben diesen werden außerdem Nachrichten, Adressen von Bioläden, Restaurants, Naturkosmetikshops, Bioanbietern, Baratung zu Ökothemen und Urlaubszielen sowie eine Community zum Austausch diverser Inhalte über beispielsweise ein Forum bereitgestellt. Auch kann man sich mit dem Magazin “Schrot und Korn” auseinandersetzen und z.B. Leserbriefe schreiben, nach Artikeln suchen und diese natürlich auch lesen. Aus Anbietersicht kann man dort Werbung sowohl in dem Magazin als auch im Internet schalten und/oder seine eigene Andresse im Verzeichnis hinterlegen. Das Naturkost A-Z ist mit Sicherheit auch einen Blick wert, vor allem um zügig an Informationen zu gelangen.

Die Rezepte decken die gesamte kulinarische Bandbreite ab, die man sich nur vorstellen kann. Sei es als Vorspeise würzige Bruschetta mit frischen Tomaten und Knoblauch oder eine Allgäuer Kartoffelsuppe mit angeschmorten Gemüse. Wie wäre es mit einer Blätterteig-Spinattasche oder einem Bulgur-Risotto mit Champignons und feinem Lauch, Parmesan untermalt von einem Hauch Lorbeer als Hauptspeise? Wem das nicht genügt kann dazu einen Feldsalat mit Apfel-Walnuss Dressing essen und einen Birnenpfannkuchen mit Haselnuss nachlegen. Ist es nur der kleine Appetit der plagt, dem wird ein Blick in die Snack-Abteilung empfohlen: Amaranthwaffeln, Buchweizencreme als Brotaufstrich, geröstete Sesam-Kartoffeln mit Dip.

Soll es weniger ums Essen gehen, gibt es auch reichlich Erklärungen zu Naturkost, was überhaupt Bio ist, Genfood und vor allem viele nützliche Links und Empfehlungen rund um das Thema und aus der Branche.

All das und vieles mehr ist auf www.naturkost.de zu entdecken. Der Bio-Verlag bietet noch weitere Magazine und Portale, um sich den biologischen Produkten zu widmen:
www.schrotundkorn.de
www.essenzen.schrotundkorn.de
www.biohandel-online.de
www.bioverlag.de
www.cosmia.de
www.sauna-fuehrer.com
www.genfoodneindanke.de
www.natur-mensch-kultur.de

NaturTour mit Greentours durch Radolfzell

Es geht weiter mit den Einladungen für Touren, die einen die nahe Umgebung hautnah logo_Greentours_ZWSentdecken lassen. Diesmal lädt Greentours zu den Naturtour ein, die am Donnerstag, den 11. September 2014 von 14 bis 17 Uhr durch Radolfzell führt. Am Bahnhofsvorplatz in Radolfzell geht es los. Die Preise belaufen sich auf 14€ für Erwachsene, 13€ mit Gästekarte und 7€ für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 14 Jahre. Unter 07732 – 81500 kann man sich bei der Tourismus‐ und Stadtmarketing Radolfzell GmbH Karten besorgen.

Diese beinhaltet unter anderem die Besichtigung lokaler Betriebe und Spezialitäten. Darunter ist der Streuobstbauer in Radolfzell-Stahringen und der Bauernmarkt. Dort werden regionale Delikatessen probiert und gezeigt, wie man ganz einfach klimafreundlich kocht.

Die originale Einladung ist unten angehängt.

- www.greentours.de/index.php/aktuelles/items/radolfzeller-naturtour.html

Einladung zur Radolfzeller NaturTour
Die Bodenseeregion schmecken und neu entdecken!
Wann: Do, 11.09.14 von 14‐17 Uhr

Bei dieser Tour erleben Sie Radolfzell und seine Umgebung natürlich anders! Wir möchten Ihnen regionale Spezialitäten und lokale Betriebe näherbringen und zeigen Ihnen, dass es ganz einfach ist, gesund und klimafreundlich zu kochen. Die Tour führt Sie zunächst zu einem Streuobstbauern in Radolfzell‐Stahringen. Hier geht es rund um das Thema Streuobst (Bedeutung, Anbau und Pflege der Bäume). Anschließend geht es zum Bauernmarkt in Radolfzell, wo Sie viele regionale Delikatessen kennenlernen und auch probieren können. Die Verköstigung beinhaltet u.a. Holzofenbrot mit köstlichen Brotaufstrichen, Genießerdip mit Gemüsesticks und hochwertige Schinkenwürfel vom Bio‐Angus‐Rind.
Ferner erhalten Sie viele Tipps für eine klimafreundliche und gesunde Ernährung. Die Erlebnistour endet mit dem Besuch des Radolfzeller Abendmarktes.

Die NaturTour startet um 14 Uhr am Bahnhofsvorplatz in Radolfzell
Teilnahmegebühr:
14 € für Erwachsene zzgl. Hin‐ und Rückfahrt nach Stahringen
13 € mit Gästekarte
50 % Ermäßigung für Kinder bis einschl. 14 Jahren
Veranstalter: Tourismus‐ und Stadtmarketing Radolfzell GmbH in Zusammenarbeit mit Greentours
Kartenverkauf erfolgt über die Tourismus‐ und Stadtmarketing Radolfzell GmbH, Tel.: 07732 – 81500
Fahrt aus Konstanz: Wir werden aus Konstanz mit dem Zug um 13:38 nach Radolfzell fahren. Teilnehmer aus Konstanz sind herzlich eingeladen, mitzufahren. Wir treffen uns um 13:30 am Gleis 3.”

Wassertour zur Gass

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Unermüdlich plant die Naturschule Konstanz über die Plattform “Nachhaltiges Lernen” weitere Veranstaltungen, um wichtige Zusammenhänge interessant zu gestalten. Diesmal gibt es passend zum September Gassenfreitag eine drei km lange Führung entlang des Grenzbaches am Rande des Stadtteils Paradies, beginnend am Technologiezentrum (Blarerstr. 56) über das Schänzle bis hin zum Seerhein und der Niederburg.

Neben pädagogischen Elementen wird ein weiter thematischer Bogen gespannt. Es geht um Wasserbiologie, Pflegewidersprüche an städtischen Bächen, Naturkunde, Fische, Vögel, außergewöhnliche Wasserreinigung und um den historischen Kontext im Bezug auf das Konzil und dessen Wassergebrauch. Spannende Zusammenhänge werden hautnah und direkt vor Ort gezeigt.

Am Freitag, den 5. September 2014 um 16 Uhr ist Treffpunkt der Führung am Technologiezentrum. Diese endet gegen 18:30 Uhr. Die Teilnahme kostet 10€ pro Person.

Im Folgenden wird die originale EInladung zitiert:

Einladung der Plattform Nachhaltiges Lernen zur Veranstaltung am Freitag, 05. 09.2014 16 – 18:30 Uhr
WasserTour-zur-Gass mit Dr. Sabine Schmidt-Halewicz, Gewässerbiologin, u.a. Mitgliedern der Naturschule Konstanz

S. Schmidt-Halewicz (li) und Frouzan Nasab (re), 2 von 4 OrganisatorInnen der Plattform Nachhaltiges Lernen 2014

S. Schmidt-Halewicz (li) und Frouzan Nasab (re), 2 von 4 OrganisatorInnen der Plattform Nachhaltiges Lernen 2014

Die WasserTour-zur-Gass ist eine geleitete Führung vom Grenzbach entlang dem Rand des Stadtteils Paradies, über Schänzle und den Seerhein bis zur Niederburg.
In mehreren Stationen werden typische pädagogische Elemente der Naturschule den Rundgang gliedern. Thematisch wird ein weit gespannter Bogen von Wasserbiologie eines städtischen Baches, Pflegewidersprüche an einem solchen Gewässer, Naturkunde bzw. Nutzung von Vögeln und Fischen von Seerhein und Bodensee, eine Art der Wasserreinigung, die nicht nur Kinder verblüfft (Bildung für nachhaltige Entwicklung), bis zum thematischen Anschluss an das aktuelle Mittelalter-Thema Konzil – etwas Wasserhistorie, die zu den Gebräuchen bezüglich Wasser in den letzten 600 Jahren Einblick gibt.
Fehlen soll auch nicht ein dazu passendes G´schmäckle, welches nun mal jene Zeit auszeichnete.
Lernen durch Erleben und Verstehen, nachhaltige Zusammenhänge, auf die man erst gebracht werden muss.

Die Tour endet zeitlich passend zum Start des September Gassenfreitags in der Niederburg.
Die etwa 3km lange Führung startet am Technologiezentrum Konstanz, Treffpunkt ist die Brücke über den Grenzbach am Ende der Blarerstr. In 78462 Konstanz. Die Führung kostet pro Person 10 € , die am Ort eingesammelt werden.

Mit herzlichen Grüßen
Plattform Nachhaltiges Lernen
eine Initiative der Naturschule Konstanz e.V.
Benedikt-Bauerstr. 25
78467 Konstanz
www.naturschule-konstanz.de
mail: info@naturschule-konstanz.de”

- www.naturschule-konstanz.de/index.htm
- Einladung (PDF, 0.16MB)

Update:

Hier gibt es einen Bericht, die zusammenfassend das Ereignis kommentiert:

Bericht Wassertour zur Gass vom 5.9.14 (PDF)

Fahrrad Workshop für Kinder

Nachdem am letzten Fahrrad Workshop bereits 12 Kinder teilgenommen haben, veranstaltet der BUND Konstanz zwei weitere. Diese finden am Dienstag, den 26. August und am Donnerstag, 28. August 2014 statt. Treffpunkt ist jeweils um 14 Uhr im Palmenhaus des BUND.

Das Fahrrad ist ein ständiger Begleiter und insbesondere innerorts häufig im Einsatz. Neben ökonomischen und ökologischen Vorzügen bleiben gewisse Instandhaltungsmaßnahmen jedoch nicht aus. Je früher man lernt damit umzugehen, desto selbstverständlicher wird es. Daher geht wiederum um das Pflegen und Reparieren des eigenen Fahrrads. Es werden speziell die Reifen, Bremsen, Ketten und Lichter behandelt, die diese regelmäßiger Wartung bedürfen. So lernen die Kinder, wie man sein Rad richtig pflegt, damit es auch weiterhin ein lebenslanger Begleiter bleibt. Unterstützung wird es von den FÖJlern des BUND geben. Teilnehmen können Kinder zwischen 6 und 14 Jahren.

Hier die originale Pressemitteilung des BUND vom 21.08.2014:

Pressemitteilung des BUND Konstanz vom 21.08.2014
Fahrrad Reparatur Workshop für Kinder zwischen 6 und 14 Jahren.

Am 26.8.2014 und 28.8.2014 ab 14.00 Uhr findet nochmals der Fahrradreparaturworkshop des BUND Konstanz für Kinder zwischen 6 und 14 Jahren im Palmenhaus statt.

Nach einer kurzen Einführung zum Thema Sicherheit am Fahrrad und den Vorzügen des Fahrradfahrens, wie z.B. CO2 Ersparnis, befasst sich der Workshop mit den Themen Reifen, Bremsen, Kette und Licht. Es wird erklärt worauf geachtet werden muss, was kaputt gehen kann und wie man dies repariert. Alle Schritte werden an einem Beispielfahr-rad vorgestellt. Die Kinder und Jugendlichen können dann im Anschluss das Gelernte an ihren eigenen Fahrrädern üben. Die FÖJler des BUND helfen den Teilnehmern und erklären die Arbeitsschritte. Am Ende jedes Workshops bekommen die Teilnehmer ein Handout für zu Hause.

Die Kinder sollen lernen wie man sein Fahrrad richtig pflegt, damit es ein lebenslanger Begleiter bleibt.

Sebastian Krause FÖJ
(BUND Konstanz)”

- www.bund-konstanz.de/aktuelles

Energieagentur Kreis Konstanz

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Die Energieagentur Kreis Konstanz ist eine durch Bund und Land geförderte gemeinnützige Beratungsagentur, die Privatpersonen, Kommunen und Wirtschaftsunternehmen in Energiefragen weiterhilft.
Die Leistungen für Privatpersonen, vor allem Mieter und Eigentümer, sind breit angelegt, bestehen jedoch hauptsächlich aus Energie-Checks, die als Einstieg in das Thema dienen und den darauf aufbauenden Themen wie Effizienz, Elektromobilität, Gebäudeanalysen oder Informationen zu Fördermitteln. Eine kostenfreie Erstberatung wird ebenso angeboten. Die Agentur möchten das Interesse am Thema der Energie wecken und die entsprechenden Informationen bereit stellen.

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Die Energieagentur Kreis Konstanz wird gefördert und begleitet durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft

In Koopertation mit der Architektenkammer Baden-Württemberg Kammergruppe Konstanz, der Kreishandwerkerschaft Westlicher Bodensee und Solarcomplex finden regelmäßig Effizienzhaus-Touren statt, in denen man Vorbilder in Form von Alt- und Neubauten besichtigt und erläutert bekommt. Die Teilnahme ist kostenlos, muss jedoch vorher angemeldet werden. Hier gibt es das Flyer.

Auch öffentliche Einrichtungen sowie gesamte Kommunen werden von der Energieagentur beraten. Viele davon haben noch erhebliches Einsparpotenzial, das lediglich durch einfache Maßnahmen umgesetzt werden muss. Die Gründe für nicht ausgeschöpftes Einsparpotenzial legen die Berater dar und helfen damit öffentliches Geld zu sparen bzw. leisten einen Teil gegen den Klimawandel und um Nachhaltigkeit durchzusetzen.

Für Unternehmen mit aufwändigen Produktionsprozessen ist die Energie durch anziehende Strompreise mittlerweile ebenso eine relevante Kostenstelle. Hier hilft die Agentur durch Energiemanagement und -effizienz CO2 und damit Kosten zu sparen.

Besonders im Bereich der Elektromobilität engagiert sich die Energieagentur Kreis Konstanz. So hat sie z.B. die blaue Plakette (kostenfreies Parken für vollelektrische Fahrzeuge) entwickelt und setzt sich für die Elektrifizieung des ÖPVN auf See und Land ein.

Auf der Homepage werden sämtliche Leistungen sowie Preise und Termine aufgelistet:

- www.energieagentur-kreis-konstanz.de/index.php
- www.solarcomplex.de
- www.um.baden-wuerttemberg.de/de/startseite

B.A.U.M. e.V.

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Prof. Dr. Maximilian Gege, Vorsitzender B.A.U.M. e. V.

Hinter der Abkürzung B.A.U.M steht der Name des Bundesdeutschen Arbeitskreises für umweltbewusstes Management e.V. Der Verein setzt sich für ökologisches Wirtschaften ein und versucht Umweltschutz mit sozialen und ökonomischen Aspekten zu verbinden. Mittlerweile sind ca. 550 Mitglieder integriert, die die großen Potenziale von nachhaltiger Führung von Unternehmen erkannt haben und den Verein unterstützen. Eine Liste dieser gibt es hier. Durch viel Praxiserfahrung langjähriger Kooperationen, Kampagnen und Projekte haben sich wirkungsvolle Kommunikationsinstrumente etabliert, die zu erfolgreichen Veranstaltungen wie Kongressen und Informationsdiensten geführt haben. So wird ein guter Wissensaustausch zwischen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden geboten. Ziel ist die Entstehung eines zentralen Informations- und Kontaknetzwerkes, das den Informations- und Interessensaustausch zwischen verschiedenen Parteien fördert, beratend unterstützt, Kontakte pflegt oder Kommunen und Organisationen bezüglich nachhaltigem Handeln sensibilisiert. Folgende Angebote sind bereits in Kooperation mit dem B.A.U.M. e.V. enstanden: www.baumev.de/default.asp?Menue=347

Die Arbeit wird durch hohe Anerkennung und Achtung sowie diversen Preisen ausgezeichnet. So wurde der B.A.U.M. in die Global 500 Roll of Honour durch die UNEP (United Nations Environment Programme) auf Grund des großen Engagements aufgenommen.

Die Hauptgeschäftsstelle ist in Hamburg und wird von vier Regionalbüros begleitet. Es werden enge Kontakte zur Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) und dem Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften in der Schweiz sowie mehrerern Schwesterorganisationen gepflegt.

Aktuelle Projekte befassen sich mit Zukunftfonds, Energieeffizienz in Gebäuden, intelligenten Städten, Erneuerbare Energien, fahrradfreundliche Wohnungsunternehmen und vielem mehr. Weitere Informationen wie etwa dem B.A.U.M.-Umweltpreis, dessen Verleihung und dem Vorstand gibt es auf der Homepage:

www.baumev.de/default.asp?Menue=196