Teamgeist führt zum Erfolg

Das prämierte Ecolar Home wurde auf dem HTWG-Campus aufgebaut. Es soll künftig dauerhaft als Lehr-, Forschungs- und Demonstrationsgebäude dienen.


Professor Dr. Thomas Stark (M., am Mikro) und seine Decathleten. Die Studierenden haben das prämierte Ecolar Home gebaut und beim Solar Decathlon 1012 in Madrid Preise eingeheimst. Das Gebäude steht nun dauerhaft auf dem HTWG-Campus
(Foto HTWG).

Es war der Tag der Danksagungen bei der Übergabe des „Ecolar Home”, dem innovativen Null-Energie-Haus der HTWG Konstanz. Insgesamt drei Mal ist das Gebäude aufgebaut worden, bis es nun endgültig seinen Platz auf dem Campus gefunden hat: einmal beim Probeaufbau in Konstanz, dann beim Solar Decathlon in Madrid, dem internationalen Wettbewerb für Solarhäuser im Sommer 2012, und nun wieder auf dem Campus.

 Grund, stolz zu sein, haben alle Beteiligten an diesem bisher größten Projekt der HTWG Konstanz: die Studierenden, die Hochschule und auch die vielen Sponsoren, die jede Menge Material zur Verfügung gestellt haben. „Das Projekt ist abgeschlossen, das Haus ist nach Konstanz zurückgekehrt”, verkündete Professor Dr. Thomas Stark. Der Architekt hat das Projekt seit dem Start 2010 betreut. Stark hob die „nahtlose Arbeit” an dem Projekt hervor, eine solche Kontinuität habe er bisher „selbst noch nicht erlebt”. Deshalb sei es auch folgerichtig gewesen, dass die Konstanzer zu den 20 Teams gehörten, die sich unter 140 Bewerbern aus aller Welt für das Finale in Madrid qualifiziert haben. Ein Grund für die Qualifikation sei die „besonders interdisziplinäre Zusammenarbeit auf dem Campus der HTWG” gewesen, die „Vielfalt und die kurzen Wege sind ein gutes Pfund. Dies ermöglicht immer wieder studentische Projekte mit Realisierungscharakter”. Umso erfreulicher sei es, dass das Ecolar Home nun „eine langfristige Heimat als Lehr-, Forschungs- und Demonstrationsgebäude gefunden hat”, so Stark weiter. Neue Module seien bereits in Planung. Dass das Projekt realisiert wurde, gebe „reichlich Anlass zum Dank”. Stark richtete diesen an das Präsidium und an die Verwaltung, letztere hätte oft unbürokratisch geholfen. Auch die hochschuleigenen Werkstätten hätten mit hohem Einsatz beim Bau des Gebäudes beigetragen. Den Sponsoren aus Politik und Industrie dankte Stark ebenso. Die Sachleistungen verschiedener Firmen hätten rund eine halbe Million Euro betragen, auch Gelder öffentlicher Träger hätten sehr zum Projekterfolg beigetragen.

 Als Professor Stark schließlich seinem studentischen Team dankte, war ihm deutlich anzumerken, wie sehr ihn die Erinnerung an den gemeinsam beschritten Weg bewegte. Von den insgesamt 150 am Projekt beteiligten Studierenden aus allen Fakultäten, haben in der heißen Phase 40 Decathleten die Kernmannschaft gebildet. Voraussetzung zum Decathlon-Team zu gehören, sei die Bereitschaft gewesen, „praktisch bedingungslos” mitzumachen. Diese 40 haben das Gebäude in Madrid auf- und abgebaut und für sein einwandfreies Funktionieren gesorgt. Besonders bedankte sich Stark bei Projektleiterin Lena Schönrock, bei Christopher Klages und bei Andreas Grimm, die alle Fäden in der Hand gehabt haben. Und auch den Zimmermann Florian Eggert vergaß Stark nicht, dem er besonders dankte. An die Decathleten gerichtet sagte Stark abschließend: „Das größte Geschenk habt ihr euch selbst gemacht: ihr seid zu Teamplayern geworden”.

 Auch HTWG-Präsident Dr. Kai Handel hob in seiner Ansprache das hohe Engagement aller B eteiligten hervor. Professor Stark habe es geschafft, „ein starkes studentisches Team zusammen zu bringen”, dies sei Dank seinem außerordentlichen Einsatz schließlich der Schlüssel zum Erfolg des gesamten Projektes. Der Präsident dankte ebenfalls den vielen Unternehmen und den Beteiligten aus der Hochschule für ihre Unterstützung. Unter dem Beifall vieler Gäste, darunter auch Anke Obenland-Spyra vom baden-württembergischen Umweltministerium, schnitt Präsident Handel gemeinsam mit Bettina Großhardt das Band durch und gab das Haus für die rund 100 Gäste zur Besichtigung frei.

Informationen über das Ecolar Home finden sich hier.

Text: Pressebüro Stadt Konstanz.

 

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