Critical Mass Konstanz

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Den Pariser Platz zurückerobern: Critical Mass in Berlin Ende März 2014.
- Quelle: flickr/Alper Çuğun – CC BY 2.0


Die Bewegung der Critical Mass (CM) ist in Konstanz angekommen. Dabei handelt es sich um eine scheinbar spontane Gruppe, die sich zum Radfahren durch die Stadt treffen. Ab einer Gruppengröße von 15 Personen macht ein Absatz des Paragrafen 27 der Straßenverkehrsordnung dies möglich. Er erlaubt den Radfahrern zu zweit nebeneinander auf den Straßen zu fahren.

Der Hintergedanke bei CM ist es Präsenz im Straßenverkehr zu zeigen und gleichzeitig nicht den Verkehr aufzuhalten, sondern ein Teil dessen zu werden. Der Starßenverkehr soll idealerweise für die Rechte der Radfahrenden sensibilisiert werden. Die CM hält sich auch stets an die StVO. Es wird nur eine Spur benutzt, freundlich geblieben, ein moderates Tempo gefahren und zusammen geblieben. (Wenn die ersten über grün fahren, dürfen die anderen im Falle einer roten Ampel trotzdem hinterherfahren, siehe §27 StVO)

Trotz allem ist die Critical Mass keine Demonstration: Es gibt keinen Organisator, jeder ist eingeladen, die Route ändert sich stets. Daher ist auch jeder für sich selbst verantwortlich, um z.B. alle Verkehrsregel einzuhalten etc.

Die Radtouren finden immer am letzten Freitag des Monats statt. Jeder ist herzlich dazu eingeladen, denn je größer die Gruppe ist, desto mehr Spaß macht die Aktion! Uhrzeit und Ort werden immer spontan bekannt gegeben.Diese Informationen gibt es regelmäßig in der Facebook-Gruppe: www.facebook.com/CMKonstanz

In anderen Städten wie z.B. Berlin sind teilweise schon gut 1000 Radler zusammen gekommen, um sich durch die Straßen zu drängeln. Aber auch in Augsburg, Bremen, Freiburg, Hamburg, Kempten, Köln und vielen weiteren Städten finden sich Bewegungen der Critical Mass, die nach dem Motto: “Wir behindern nicht den Verkehr, wir sind der Verkehr!” durch die Gegend fahren.

- www.critical-mass.de
- www.taz.de/Fahrradbewegung-in-Deutschland/!137343

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