Veggieday Konstanz

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Die Idee des Veggiedays kommt ursprünglich aus dem belgischen Gent. Nach Los Angeles, Kapstadt und Freiburg kommt die Initiative auch nach Konstanz. Die Idee besteht darin, dass möglichst viele Menschen dabei mitmachen, an einem Tag in der Woche auf Fleisch und Milchprodukte verzichtet und dass dadurch CO2 eingespart wird.

Der Hintergrund ist ein Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, denn die industrielle Nutztierhaltung ist für 18 Prozent aller Treibhausgasemissionen verantwortlich – nach dem Energiesektor und noch vor dem Verkehr. Durch Rodung von Regenwald, um Futter anzubauen, durch lange Transporte, Lagerung und Produktion entstehen also mehr Emissionen als durch sämtliche Pkw, Lkw, Schiffe und Flugzeuge! Wenn alle Konstanzer einen Veggieday einführen, würde das eine Einsparung von 11.000 Tonnen CO2 bedeuten oder etwa dem jährlichen Ausstoß von 6300 Pkw.

Neben Privatpersonen können natürlich vor allem Schulen, Kindergärten, Kantinen, Großküchen, Restaurants, Gesundheits-, Pflegeeinrichtung und Hotels mitmachen. Das ganze funktioniert umso besser, je mehr Verbreitung die Initiative findet und darüber geredet wird.

Den Tag an sich kann jeder für sich selbst bestimmen, doch da es gemeinsam leichter fällt, wird der Donnerstag als Veggieday vorgeschlagen. Dieser Tag soll auch weniger als Verlust betrachtet werden, sondern als Möglichkeit viele leckere und klimafreundliche Alternativen zu finden, um die eigene Ernährung zu erweitern. Regionale bzw. saisonale Produkte, viel Obst, Gemüse, Nudeln, Kartoffeln und Reis sind hier der Schlüssel, um auf eine einfache Weise wortwörtlich nachhaltig satt zu werden. Als Anreiz werden hier Rezeptideen, Tricks und Tipp gegeben.

Mehr zu den Hintergründen zur Geschichte der Idee, der Klimaproblematik und Welthunger findet man auf der Homepage:

- www.veggieday-konstanz.de
- www.facebook.com/veggieday.konstanz

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