Mitgliederversammlung BUND Konstanz

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Die diesjährige Mitgliederversammlung des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) findet am 2. April 2014 ab 19:30 Uhr im Sozialgebäude des Palmenhaus statt. Die Adresse ist Zum Hussenstein 12, 78462 Konstanz.
Man kann Mitglied werden, indem man persönlich, per email oder telefonisch bei der Geschäftsstelle meldet. Mehr dazu hier.

Zusätzlich wird ein Vortrag von Marion Klose, Leiterin des Amtes für Stadtplanung und Umwelt der Stadt Konstanz, gehalten, indem sie über das Thema “Stadtentwicklung in Konstanz” referiert.

- www.bund-konstanz.de
- www.stadt.konstanz.de/umwelt/01029/index.html

Givebox Konstanz

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Am 14. März wurde die erste Give-Box in Konstanz-Wollmatingen im Hof der Johannesgemeinde aufgestellt. Am Eröffnungsfest nahmen über 100 Erwachsene und Kinder Teil. Die Resonanz bei Bürgern und Presse war enorm. Das Idee der Givebox Konstanz ist unter anderem ein realisiertes Projekt, das seinen Anfang in der ZukunftsWerkStadt nahm.

Zusammen mit dem Initiator Ralph J. Schiel, Inhaber der Agentur naturblau+++, errichteten unterstützende Schreiner, Helfer und Spender die kleine Hütte auf sechs Quadratmetern mit einer Solarzelle, um die LED-Beleuchtung nachts zu gewährleisten. Insgesamt sind 18 Unterstützer an dem Projekt beteiligt, die Farbe, Bretter, Solarzellen und Werbematerial beisteuerten.

Übersetzt bedeutet Give-Box Gaben- bzw. Geschenkekiste. So ist sie auch zu verstehen: Jeder der Gegenstände übrig hat, kann diese darin platzieren und jeder der einen Gegenstand daraus gebrauchen kann, nimmt ihn sich. Die Give-Box ist die direkte Anwendung von “sharing is caring” (Teilen ist Anteilnahme) und Beleg einer nachhaltigen Denkweise. Sie kombiniert Ressourcenschonung mit einer sozialen Komponente. Denn viele, die oft mehr haben als sie wirklich benötigen helfen damit Menschen, denen es weniger gut geht, indem sie Kleidung, Bücher, Elektronikartikel, Spielsachen etc. teilen. Bereits vor der Eröffnung wurde Sachen abgegeben und nach wenigen Tagen waren die meisten Artikel bereits ausgetauscht. Um eine Vermüllung zu vermeiden, haben sich Freiwillige aus der Nachbarschaft bereit erklärt, sich abwechselnd um die Give-Box zu kümmern.

Die Idee der Give-Box kommt ursprünglich aus Berlin. Dort wurde 2011 die erste ihrer Art aufgestellt und fand seitdem viele Nachfolger. Unter anderem jetzt auch in Konstanz.

www.facebook.com/giveboxkonstanz
- www.ekikon.de/aktuelles/474-give-box-in-konstanz-aufgestellt

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Ringvorlesung Nachhaltigkeit SS 2014

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Wie jedes Semester gibt es wieder die Ringvorlesung Nachhaltigkeit an der HTWG im Rahmen des Studiums Generale, dem Ethikum oder für allgemein Interessierte, daher sind die Veranstaltungen auch öffentlich und können von jedem besucht werden. Organisiert werden die Veranstaltungen vom Referat Nachhaltige Entwicklung.

Insgesamt wird es zehn Vorträge geben, die immer montags von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr im Raum A320 der HTWG stattfinden. Zusätzlich gibt es zwei Gastvorträge am Freitag, den 21. März 2014 und am Mittwoch, den 14. Mai 2014 in der Aula. In den Vorträgen referieren Professoren, Unternehmer und Experten zu wichtigen Themen der Nachhaltigkeit und Projekten wie Transition Town Konstanz. Ein weiterer Teil ist das Hochschultag für Nachhaltigkeit, in dem Impulsvorträge, Diskussionen und Workshops angeboten werden. Hervorzuheben ist die Präsentation und Podiumsdiskussion “Richtung Nachhaltigkeit: Innovationen brauchen Rahmenbedingungen” mit Prof. Dr. Ernst-Ulrich von Weizsäcker im Gespräch mit Professoren der HTWG.

Eine Übersicht der Themen und Daten finden Sie hier:

Ringvorlesung_SS_2014_Flyer_WEB.pdf
- www.htwg-konstanz.de/Ringvorlesung.5209.0.html

Wirtschaftsjunioren Konstanz e.V.

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Die Wirtschaftsjunioren (WJ) sind ein Verband junger Unternehmer, Freiberufler und Führungskräfte im Alter bis zu 45 Jahren. Gegenseitige Unterstützung und Erfahrungsaustausch durch Gespräche, Diskussionen, Vorträge, Arbeitskreise etc. sind ein elementarer Bestandteil der Arbeit des Vereins. Dieser ist unter anderem Mitglied des Junior Chamber International (JCI), der Industrie- und Handelskammer Hochrhein-Bodensee und pflegen Kontakte zu ähnlichen Organisationen wie der Jungen Wirtschaftskammer Untersee und den WJ Hegau-westlicher Bodensee.

“Wir fordern mehr Verantwortungsbewußtsein zur Bewältigung der sozialen und ökologischen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft” – Quelle: www.wj-konstanz-hegau.de

Der Zusammenschluss der Wirtschaftsjunioren setzt sich für die Akzeptanz unternehmerisches Handelns in der Bundesrepublik Deutschland ein und bietet die Möglichkeit Interessen zu vertreten und durchzusetzen. Ziele sind die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands unter der Voraussetzung eines demokratischen Rechtsstaats im Kombination mit sozialer und ökologischer Verantwortung. “Wir setzen uns dafür ein, dass Deutschland auch weiterhin ein zuverlässiges Mitglied der Staatengemeinschaft der Erde bleibt.” schreiben die Wirtschaftsjunioren auf ihrer Homepage über sich selbst. Nachhaltigkeit, mehr Eigenverantwortung des Einzelnen, eine angepassteres Bildungssystem, eine stärkere Solidargemeinschaft und faire Partnerschaften mit Entwicklungsländern sind weitere Punkte, die sowohl gefordert als auch gefördert werden.

Der regionale Verein Konstanz-Hegau ist in die Ressorts Mitglieder und Kommunikation sowie verschiedene Arbeitskreise eingeteilt, um die Vision das führende Netzwerk in der Region für junge aktive Unternehmer und Führungskräfte zu sein anzugehen. Dafür werden beispielsweise Existenzgründer bei ihrem Unternehmensaufbau und danach bei der Netzwerkentstehung unterstützt oder gesellschaftliche Projekte und Umweltinteressen vertreten.

- www.wj-konstanz-hegau.de/index.php?seite=index&navigation=268&kanal=html
- youTube Kanal

Kompetenzzentrum Energiewende

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Seit Mai 2013 gibt es das Kompetenzzentrum Energiewende für die Region Konstanz. Die Projektleitung liegt bei Prof. Dr. Maike Sippel und Prof. Dr. Thomas Stark von der HTWG Konstanz. Die Expertise der HTWG zu Themen der Technik, Wirtschaft und Gestaltung macht sie zu einem idealen Knotenpunkt, um Wissenschaft, Forschung, Partner, Projekte und Lehre zusammenzuführen. Das Ziel liegt in der Vernetzung, Dokumentation, Kommunikation und Erfassung des Status Quo der der Projekte, Partner und Akteure der lokalen Energiewende.

Langfristig soll ein Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung geleistet werden, indem Klimaschutz durch Senkung der Treibhausgasemissionen, der Atomausstieg und regionale Wertschöpfung durchgesetzt werden sollen, sodass heute als auch zukünftig eine hohe Lebens- und Umweltqualität möglich ist. Folgende Rahmenbedingungen will das Kompetenzzentrum Energiewende dabei berücksichtigen:

  • Gerechte & sozialverträgliche Kosten-/Nutzenverteilung
  • Umwelt- und Naturschutz
  • demokratisch & partizipativ
  • regional angepasst
  • positive globale Auswirkungen

Um die Vernetzung und Zusamenarbeit der örtlichen Partner voranzubringen findet halbjährlich ein Treffen für alle Interessieren statt, in dem es einen Informationsaustausch über aktuelle Aktivitäten gibt und neue Projektideen entwickelt oder fortgesetzt werden. Weiterhin ist ein jährlicher Energiebericht geplant, um den Stand der Dinge festzuhalten. Problematisch ist dabei die mangelnde Datenverfügbarkeit und uneinheitliche Indikatoren, um den Fortschritt zu beschreiben. Der erste Bericht ist bereits in Vorbereitung und ist auf den Sommer 2014 angesetzt.

Mehr zu den Aktiven der Region gibt es auf der Homepage oder direkt bei den Partnern.

- www.energiewende.htwg-konstanz.de/3
- www.htwg-konstanz.de
- Artikel des Südkuriers PDF

Energievisionen

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2014 finden zum vierten Mal in Folge die “Energievisionen” vom 6. März bis zum 24. Juni 2014 in Konstanz statt. Die Stadt bezieht in Bezug auf die Energiewende eine Vorreiterrolle, die sich unter anderem in dem Arbeitskreis „Solarstadt Konstanz“, dem „Kompetenzzentrum Energiewende Konstanz“ der HTWG und den “Energievisionen Konstanz” wiederspiegelt.

Diese stellen eine Reihe von Vorträgen, Filmen, Diskussionen, Lesungen und Musik dar. Für die meisten Veranstaltungen wird nur ein geringer oder gar kein Eintritt erhoben, um die Teilnahme möglichst vielen zu ermöglichen.

Die Themen sind genauso vielseitig wie die Energiewende selbst und alles was dazu gehört. Primär geht es um erneuerbare Energien, Elektromobilität, Wirtschaftsordnungen und Energieversorgung. Besonders hervorzuheben ist hierbei wohl der Hochschultag “Ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit” an der HTWG an dem fünf Professoren referieren und die Ringvorlesung “Nachhaltige Entwicklung”. Außerdem geht es um Fukushima, zukunftsfähige Energiesysteme, Postwachstumsökonomie, Trinkwasserspeicher am Bodensee, Energia BodenseeTransition Town Konstanz, Holz, die Elektroauto-Rallye WAVE 2014, Strom aus Licht und das sunnySolarHaus.

In den nächsten Tagen werden die Termine auf der Homepage bzw. im Programmheft einsehbar sein:

- www.energievisionen.org
- Programmheft (PDF, 1.85 MB)

Bericht zu “Voices of Transition” der Plattform Nachhaltiges Lernen

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Am 25.2.14 lief der Film “Voices of Transition” von Nils Aguilar im Technologiezentrum. Organisiert war der Abend von der Plattform Nachhaltiges Lernen der Naturschule Konstanz. Es nahmen rund 30 TeilnehmerInnen an der Veranstaltung teil, die nach dem Film eine vielseitige Diskussion führten.

Dabei waren Aktive der Foodsharing Gruppe, der Gemeinwohl-Ökonomie, der Transition Town-Gruppe Konstanz und viele, die sich für das Thema des sozialökologischen Wandels im Hinblick auf Peak-Oil und Klimawandel interessieren. Es wurden Ansichten, Blickwinkel, Kontakte ausgetauscht und neue Netzwerke gesponnen bzw. die aktuelle Lage der Region Konstanz zu dem Konzept des Films besprochen. Gibt es nicht bereits Höfe und Gärten die das Konzept des Films umsetzen wollen?

Weitere Themen waren die Rolle der Lehrer an Schulen, die CSA, der Urban Gardening-Ansatz der Universität Konstanz, städtische Gemüseanbau, Mundraub und natürlich die Transition Town in der Region.

Wer den Film in seiner Umgebung verbreiten will, kann sich hier mit der Organisation in Verbindung setzen. Auf Facebook gibt es die Möglichkeit mit der noch virtuellen Transition Town Initiative Konstanz in Kontakt zu kommen. Im Folgenden kann man sich zu Transition Towns in Deutschland, Österreich und der Schweiz informieren, eine Karte mit interessierten Startern erkunden und weiter zum Thema belesen:

- www.transition-initiativen.de/group/ttinbadenwrttemberg
- www.transition-initiativen.de/page/karte-transition-inis
- Transition Initiativen – Ein Leitfaden (PDF, 1.31 MB)
- www.klimastadt-konstanz.de/transition-town.html
- www.faz.net/aktuell/wirtschaft/transition-towns-schrumpfen-von-unten-12727247.html

Hier gibt es den vollständigen Bericht.
Auf Doodle gibt es einen Verteiler, um über die neuesten Informationen der Plattform Nachhaltiges Lernen informiert zu sein:
- www.doodle.com/bb54kk7kxe5mqwwc

Initiative “Kommt Zeit, kommt Tat”

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Die Initiative “Kommt Zeit, kommt Tat” entstand aus der Anfrage der Katholische Bundesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung (KBE) an das Bildungswerk Konstanz eine Projektgruppe zum Thema “Aktiver Vorruhestande” zu gründen. Seit 1994 werden verschiedene Projekte angeboten, die heutige Initiative wird von der Stadt Konstanz und dem Bildungswerk Konstanz unterstützt und ist Mitglied der ARBES e.V. (Arbeitsgemeinschaft Bürgerschaftliches Engagement in Baden-Württemberg).

“Kommt Zeit, kommt Tat” bietet Bürgern die Möglichkeit sich durch bürgerschaftliches Engagement über ihre Erfahrungen, Möglichkeiten, Wissen und Fähigkeiten auszutauschen. Um diese bereitzustellen werden verschiedene Projekte angeboten, sowie die nötige Infrastruktur und Unterstützung.

Die Angebote der Projekte sind vielfältig. So kann man neben einem kostenfreien Stadtrundgang quer durch Konstanz auch sich über Pilgerwanderungen informieren oder gar begleiten lassen. In einigen Projekten steht der Kontakt zu anderen Menschen und das Kennenlernen bzw. das Teilen der eigenen Hobbies im Vordergrund. Es wird zusammen getanzt, gespielt oder z.B. Kindern vorgelesen. Durch enge Zusammenarbeit mit vielen Selbsthilftegruppen wird aber auch Hilfe gegeben, etwa bei Suchtproblemen oder in späten Lebensumbrüchen.

Aktuell werden elf verschiedene Projekte betrieben:

Die meisten Veranstaltungen benötigen keine Anmeldung, Gäste sind jederzeit in einem der monatlichen Treffen willkommen, um Erfahrungen auszutauschen, Neues zu planen und Entscheidungen zu treffen.

- www.kommt-zeit-kommt-tat.de
- www.konstanz.de/soziales/00631/02099/index.html

Attac Gruppe Konstanz

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Das internationale Attac-Netzwerk setzt sich für eine moderne Wirtschaftsordnung ein, die den Reichtum dieser Welt gerecht, ökologisch, solidarisch und friedlich verteilt. Der Ausdruck steht für die Abkürzung des französischen Ausdrucks, der übersetzt “Vereinigung zur Besteuerung von Finanztransaktionen im Interesse der BürgerInnen” bedeutet (association pour une taxation des transactions financières pour l’aide aux citoyens). Ursprünglich war das Ziel die Besteuerung kurzfristiger Börsenspekulationen, welches sich mittlerweile zu den Problemen der Globalisierung entwickelt hat. Das Attac-Netzwerk sieht sich als Bildungsbewegung und bietet fundierte Analysen, um klare Forderungen durchzusetzen.

Akute Probleme wie Umweltveränderungen, Hunger, Arbeitslosigkeit, die wachsenden Kluft zwischen arm und reich, Kriege um Rohstoffe und Allgemeingüter, die zu zu Luxusgütern werden sind Folgen politischer Entscheidungen, die nicht tatenlos hingenommen werden muss. Gefordert wird eine Politik, die anders aussehen kann und dem Motto ”Globalisierung geht ganz anders – Mensch und Natur vor Profit!” folgt.

In 50 Ländern gibt es 90.000 Personen, die durch ihre Mitgliedschaft Engagement zeigen, um diese Ziele durchzusetzen. Wer sich angesprochen fühlt kann ebenso Mitglied werden und sich in der lokalen Gruppe in Konstanz melden und sie bei Kampagnen unterstützen oder eine Spende geben. Rund um den Bodensee gibt es hier weitere Gruppen zu entdecken.

Für Fragen und zur Information wird aktuell ein Wiki aufgebaut, das sich noch in der experimentellen Phase befindet. Weitere Daten und Inhalte gibt es auf folgenden Seiten:

- www.attac-netzwerk.de/konstanz/startseite
- www.attac.de
- www.attac-wiki.org/en/StartingPoints

Werkstatt “Maximilian Kolbe”


Der katholische Priester und Missionar Maximilian Kolbe, der auf Grund seines Glaubens im zweiten Weltkrieg als Märtyer starb, wurde von Papst Johannes Paul II. heiliggesprochen und vom Caritasverband zum Schutzpatron der eigenen Werkstatt für behinderte Menschen ernannt.

Das Ziel der Werkstatt ist die Integration von geistig behinderten Menschen in das Arbeitsleben und in die Gesellschaft. So bekommen Menschen aus Konstanz und Umgebung einen Arbeitsplatz und somit eine sinnvolle Betätigung, die dem seelischem und geistigem Wohlbefinden hilft.

50 Betriebe aus Region gehören zu den Kunden der Werkstatt. Das Angebot umfasst diverse industrielle Montagearbeiten. Dazu gehören:

  • Verpackung und Versand von Kleinteilen
  • Holzmontage/Schreinerei
  • Post- und portooptimierte Mailingdienste
  • Für Privatpersonen und Vereine fertigen wir Buttons nach Ihren Vorgaben

Durch das montieren, sortieren, verpacken, wiegen, kleben, falzen und zählen der Werkstatt werden dem Unternehmen Kleinigkeiten, die häufig teuer aber notwendig sind, preiswert abgenommen. Und gleichzeitig stellen die Aufträge soziales Engagement dar, welches vom Finanzamt belohnt wird, indem die ausgelagerte Arbeit mit der zu leistenden Schwerbehindertenabgabe verrechnet werden kann. (Jedes Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten muss 5% der Stellen mit Schwerbehinderten besetzten, alternativ müssen monatliche Ausgleichsabgaben gezahlt werden.)

Zu den bekannten Produkten gehören die K-Lumet Grill- und Kaminanzünder aus recyclebarem Material (Partnerunternehmen OBI), die Wildbienennistkästen und das Vogelrestaurant.

Die Vorbereitung auf das Berufsleben wird durch eine zweijährige duale Ausbildung realisiert, in der die Werkstattmitarbeiter/innen entsprechend ihrer Fähigkeiten geschult werden. Die Abläufe, Arbeitsmittel, Sozialverhalten, Gruppen- und Teamfähigkeit, Verhalten am Arbeitsplatz werden vermittelt und die persönliche Stabilität und Sicherheit gefördert. Begleitend hilft ein Team ausgebildeter Fachkräfte, um die Mitarbeiter/innen zu unterstützen. Mit dieser Ausbildung werden sie für Praktikumsstellen oder Arbeit in der Werkstatt bzw. in der freien Wirtschaft vorbereitet.

Ausbildungsbegleitend gibt es Fördermaßnahmen und Freizeitaktivitäten wie Sport, Schwimmen, Singen, Ausflüge, Feste und Theater-, und Kinobesuche. Die Werkstatt hilft den Menschen ihre Probleme zu lösen und ihr Leben zu strukturieren und organisieren.

- www.caritas-konstanz.de/angeboteundhilfen/menschenarbeitgeben/werkstattfuerbehindertemenschen/uebersicht

Bildung für nachhaltige Entwicklung

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Die Vereinigten Nationen (UN) rufen eine Dakade aus, wenn sie ein bedeutsames Thema zwar als wichtig einschätzen, es aber international zu wenig Beachtung erfährt. 2005 bis 2014 wurde also zur Weltdekade “Bildung für nachhaltige Entwicklung” erklärt. Diese Dekade neigt sich nun dem Ende zu. Ihr Ziel, das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung in allen Bereichen der Bildung zu stärken wurde von vielen Institutionen unterstützt und entwickelt.

In der Bodensee-Region engagierte sich vor allem die Internationale Arbeitsgruppe “Bildung für nachhaltige Entwicklung Bodensee“. Diese macht sich zur Aufgabe, die Ziele der Bildungsdekade in der Region zu unterstützen. Es nehmen viele Lehreinrichtungen aus der Schweiz, Österreich und Deutschland teil. Darunter das Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (GHS) Meckenbeuren und die Pädagogische Hochschule in Weingarten.

Das Ziel der Bildung für nachhaltige Entwicklung ist, Jugendliche zur Beteiligung am gesellschaftlichen Entwicklungs- und Aushandlungsprozess anzuregen und zu motivieren. Wichtig ist dabei, dass die Heranwachsenden lernen, mit ihrem Platz in der Welt verantwortungsvoll und kritisch umzugehen. Es soll ein Bewusstsein dafür entwickelt werden, dass man nicht heute auf Kosten der kommenden Generation leben darf bzw. dass man (legitime) menschliche Bedürfnisse befriedigt, ohne zu riskieren, dass man Zukünftige nicht befriedigen kann. Es soll ebenfalls die Kompetenz vermittelt werden, wie man Zukunftsstrategien und Visionen beurteilt, bewertet und dann darüber entschieden werden kann.

Zum Abschluss dieser Dekade gibt es einen Kongress an der Pädagogischen Hochschule Weingarten am 21. Februar 2014. Das Programm und die entsprechenden Foren dazu gibt es auf der Homepage unter “Kongress 2014″ oder auf dem Flyer (s. unten).

- www.bne-bodensee.org
- Flyer (PDF, 1.71 MB)

Gemeinwohl-Ökonomie Konstanz

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Weihnachten 2013 der GWÖ-Regionalgruppe Konstanz – Quelle: www.konstanz.gwoe.net

“Gemeinsam arbeiten, gemeinsam verändern” lautet die Motivation der Regionalgruppe Konstanz des “Wirtschaftsmodell mit Zukunft”, der Gemeinwohl-Ökonomie. Die Idee dahinter entstand aus den gegenwärtigen sozialen, ökonomischen und ökologischen Krisen, die mutige und tatkräftige Menschen dazu verleitet an einer nachhaltigen Zukunft zu arbeiten. Die Bewegung wird als Initiator und Impulsgeber verstanden, die auf die Mitarbeit vieler Menschen zählt.

Die inhaltliche Grundlage basiert auf dem gleichnamigen Buch; Wichtig dabei ist, dass die einzige Forderung der GWÖ-Bewegung ist, dass Schlüsselfragen und Kernelemente demokratisch diskutiert und entschieden werden. Das Konzept besteht darin, dass die Wirtschaft auf den selben Werten wie zwischenmenschliche Beziehungen beruht: Vertrauensbildung, Wertschätzung, Kooperation, Solidarität und Teilen. Renditeziele sollen durch Gemeinwohlstreben und Kooperation, das Bruttoinlandsprodukt durch das Gemeinwohl-Produkt, die Unternehmensbilanz durch die Gemeinwohl-Bilanz ersetzt werden. Dazu gibt es steuerliche Anreize und Finanzgewinne dürfen nur noch für Beiträge für das allgemeine Wohl, begrenzte Rücklagen und Rückzahlungen von Krediten eingesetzt werden. Parteispenden, Steuern auf Unternehmensgewinne, Finanzmärkte und feindliche Aufkäufe sollen verboten werden. Einkommens- und Vermögensungleichheit sollen begrenzt werden, die Verringerung des ökologischen Fußabdrucks soll das Wachstum ersetzen. Hier gibt es eine ausführlichere Zusammenfassung der 20 wichtigen Aspekte der Gemeinwohl-Ökonomie.

Die Beteiligung wächst stetig, während 2011 erst 53 Unternehmen eine Gemeinwohlbilanz erstellten, waren es 2012 bereits 91. Derzeit (Stand Juni 2013) unterstützen 1257 Unternehmen die Bewegung. Die GWÖ ist also keine Utopie, sondern bereits gelebte Realität.

Mitmachen kann man ganz einfach, in dem man z.B. die Regionalgruppe Konstanz kontaktiert und als Pionierunternehmen ebenso eine Gemeinwohl-Bilanz erstellt. Als Privatperson ist man herzlich zu den monatlichen Treffen im Technologiezentrum eingeladen. (Jeden ersten Dienstag im Monat, von 18:30-20:30 in der Blararstr. 56). Am besten meldet man sich dazu unter konstanz@gemeinwohl-oekonomie.org an. Hier geht es zu der gemeinsamen Motivation der Gruppe. Diese Konstanzer Unternehmen haben die Gemeinwohl-Bilanz bereits erstellt:

Im Folgenden noch ein interessanter Artikel aus dem Südkurier zu einer lokalen Fahrradwerkstatt, die sich der GWÖ Konstanz angeschlossen hat:

- konstanz.gwoe.net/files/2013/09/S%C3%BCdkurier_GW%C3%96_Fahrradwerkstatt-Stahlross-Konstanz.pdf
- www.konstanz.gwoe.net
- www.gemeinwohl-oekonomie.org/de

Konstanzer Puppenbühne


Die Konstanzer Puppenbühne wurde im Oktober 1998 von der ausgebildeten Erzieherin Irmi Wette gegründet. Mittlerweile hat sie ein großes Angebot an Aufführungen und Veranstaltungen für Kinder aufgebaut. Das reicht von klassischen Stücken mit dem Kasper über pädagogische Puppentheater, die Umweltbewusstsein, Sprache, Zahnprophylaxe und Gewaltprävention fördern, bis hin zu Bastelaktionen, Kinderschminken und Bodypainting. An Feiertagen wie Ostern und Weihnachten werden speziell abgestimmte Vorführungen gezeigt.

Die Angebote sind für viele Anlässe wie Sommerfeste, Weihnachtsfeiern, Tag der offenen Tür, Jubiläen, Messen, Stadtfeste, Kinderfest, Betriebsfeste, Werbeveranstaltungen, Galas und verschiedenen Partys geeignet und können individuell gebucht werden. Für Aktionen wie “Pfoten weg!“, ein Figurentheaterstück für Gewalt,- und Vergewaltigungsprävention, gibt es auch feste Termine. Ein weiteres neues, innovatives Theaterstück ist “Staunbaum“, in dem die Sensibilisierung des natur- und umweltpädagogischen Bewusstseins von Kindern ab 4 Jahren gestärkt wird.

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Das Besondere an der Vorführungen ist, dass die Kinder zur Beteiligung angeregt werden, sie werden zu Teilnehmern statt Zuschauern. Dadurch greifen sie spielerisch und kindgerecht wichtige Themen auf und können sie besser nachvollziehen. Bevorzugt werden diese pädagogischen Stücke in Kindergärten, Schulen und sozialen Einrichtungen gezeigt.

Ebenso gibt es anspruchsvollere Figurentheaterstücke für Erwachsene und Firmen, auf Wunsch individuell angefertigte Dekomarionetten, Portraitmarionetten und Kurse oder Fortbildungen.

Zur Homepage der Konstanzer Puppenbühne geht es hier. Dort werden auch einzelne Aufführungen und das Ensemble an Figuren ausführlich vorgestellt.

- www.konstanzer-puppenbuehne.de
- www.staunbaum.wordpress.com/about

Amnesty Konstanz

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Seit 44 Jahren gibt es nun den Ableger am Bodensee der “Amnesty International“, deren Aufgabe es ist, Aufmerksamkeit auf Menschenrechtsverletzungen zu richten. Auch lokal gibt es Menschen die dabei helfen, indem sie Aktionen wie Informationsveranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit, Filmvorführungen, Vorträge und Schreiben von Petitionen durchführen.

Um akut gegen Menschenrechtsverletzungen vorzugehen werden vor allem Petitionen aber auch “Urgent Actions” und “Briefe gegen das Vergessen” gestartet. Erstere dienen dazu, möglichst schnell sehr viele Menschen zu erreichen, um somit durch internationale Appelle Menschenrechtsverletzungen anzuprangern und zu beenden. Jeden Monat werden drei Einzelfälle, in denen Menschen z.B. gefoltert, wegen ihrer Hautfarbe oder Herkunft inhaftiert, ermordet oder verschleppt werden, veröffentlicht, um die Gesellschaft an das tägliche Unrecht zu erinnern und zum Handeln zu bewegen. Das sind die “Briefe gegen das Vergessen”.

Jede Gruppe behandelt Einzelfälle. Die Gruppe Konstanz befasst sich aktuell mit “Nasim Salizoda - Tadschikistan“. Es geht um den Lehrer Nasim Salizoda aus Tadschikistan, der vermutlich auf Grund eines unfairen und korruptem Gerichtsverfahren zu 12 Jahren Haft verurteilt und zu einem Geständnis gezwungen wurde. Mehr dazu gibt es hier.

Wer mitmachen will, kann Petitionen unterschreiben, spenden oder sich bei Aktionen beteiligen, indem man zu einem Treffen geht, die in alle geraden Kalenderwochen um 20 Uhr im Weltladen in der Rheingasse 13 in Konstanz stattfinden.

- www.amnesty-konstanz.de
- www.amnesty.org

CarSharing

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Moderne Car-Sharing Modelle sind ein wichtiger Teil des “Masterplan Mobilität”. Daher arbeiten die Stadtwerke Konstanz intensiv mit dem Anbieter “stadtmobil CarSharing Südbaden” zusammen, um die Stadt von unnötigem Verkehr zu entlasten. Das Angebot soll eine Ergänzung zu dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) darstellen.

In ganz Südbaden gibt es über 160 Fahrzeuge an 35 Standorten. Mittlerweile werden sechs Fahrzeuge an festen Orten in Konstanz angeboten. Diese befinden sich in der Altstadt, im Paradies, in Petershausen oder in Wollmatingen.
Um das Angebot nutzen zu können, muss man sich nur bei der Stadtmobil Südbaden AG anmelden, dann kann man das Auto per Telefon, Internet oder Smartphone App buchen. Mit einer Chipkarte werden die Autos geöffnet, der Schlüssel ist im Auto selbst. Bezahlt werden pro Stunde (1,5€) und gefahrener Kilometer (20 Cent), der Treibstoff ist inklusive. Man muss sich nicht um Versicherung, Reperaturkosten, Investitionen oder Sonstiges kümmern. Auf längere Fahrt bekommt man Rabatte, zwischen Mitternacht und 7 Uhr läuft die Uhr gar nicht. Das Fahrzeug muss man wieder am selben Ort zurückgeben.

Es teilen sich im Schnitt etwa 20 Menschen ein Auto, die Verfügbarkeit liegt trotzdem bei ca. 90%. Das zeigt wie selten ein Auto eigentlich in seiner Lebenszeit tatsächlich bewegt wird. Ein Auto lohnt sich nur dann, wenn es benutzt wird, sonst verliert es von Jahr zu Jahr nur an Wert. “Unter 12.000 km pro Jahr, sparen Sie mit CarSharing bares Geld” wirbt Stadtmobil. Neben wirtschaftlichen Vorteilen freut sich auch die Umwelt. Durch verminderten Verkehr und Autobestand gibt es weniger Lärm und mehr Platz, sei es für Kinder, Fußgänger oder Radfahrer. Stadtmobil hat sich zusätzlich dazu verpflichtet nur sparsame und somit CO2-arme Fahrzeuge einzusetzen.

- www.stadtwerke.konstanz.de/mobilitaet/car-sharing.html
Werbeflyer (PDF)
- www.stadtmobil-suedbaden.de/start
- www.see-online.info/autos-stehen-nur-dumm-rum-car2go-fur-konstanz

Einladung der Plattform Nachhaltiges Lernen – “Voices of Transition”

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Die Plattform “Nachhaltiges Lernen” der Naturschule Konstanz lädt wieder zu einem inspirierenden Film ein. Am Dienstag, den 25. Februar 2014, wird sie diesmal im Technologiezentrum (Blarerstrasse 56) um 18:30 Uhr den Film “Voices of Transition” (Stimmen des Wandels) von Nils Aguilar zeigen.

In diesem Mut machendem Dokumentarfilm geht es darum, wie wir unsere Gesellschaft, Städte und Felder auf die zukünftige doppelte Herausforderung von Klimawandel und Erdölknappheit vorbereiten können. Dabei berichten die wichtigsten Akteure des sozialökologischen Wandels aus Frankreich, England und Kuba. Letzteres ist vermutlich das spannendste Vorbild: Kuba schaffte es in den 90er aus einer schweren Wirtschaftskrise heraus und wurde dabei Vorreiter urbaner Ökolandwirtschaft, indem es sich unabhängig vom Öl entwickelte.

Weitere Hintergründe und Inhalte zu dem Film gibt es auf folgender Homepage:

- www.voicesoftransition.org/de
- www.naturschule-konstanz.de/index.htm

Stromsparcheck

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In Zeiten immer steigender Strompreise bietet es sich an, ein Blick auf seinen eigenen Verbrauch zu werfen, um den Kosten entgegenzuwirken. Eine tolle Unterstützung dabei stellt der Caritas Verband mit dem Stromspar-Check bereit. Jeder, der eine der folgenden Leistungen bezieht, ist berechtigt diesen zu nutzen:

  • Wohngeld
  • Arbeitslosengeld II
  • Hilfe zum Lebensunterhalt oder Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem SGB XII
  • Singles mit Nettoeinkommen unter 1050 Euro
  • 2 Personen unter 1440 Euro, 3 Personen unter 1660 Euro, usf.

Dabei messen qualifizierte Stromsparhelfer die Verbrauchswerte verschiedener elektronischer Geräte, wie z.B. Fernseher, Computer oder Kühlschränke und geben danach hilfreiche Tipps, um den Verbrauch einzugrenzen. Diese Helfer sind ehemalige Arbeitslose, die durch die Energieagentur Freiburg speziell geschult wurden. Zusätzlich werden kostenlos Energiesparlampen, wassersparende Duschköpfe, Steckerleisten und Zeitschaltuhren montiert, um die Verbräuche weiter einzudämmen.

Die Erfolge sind dabei klar zu erkennen: In fünf Jahren wurden Soforthilfen im Wert von 101.000 € installiert, die langfristig zu Gesamteinsparungen von 1,4 Millionen Euro und sieben Millionen kWh Wärme und Strom führen. Der durchschnittliche Haushalt spart dabei 65€ an jährlichen Stromkosten.

Unterstützt wird das Projekt von der Energieagentur Freiburg, dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, dem Job Center Landkreis Konstanz und dem Sozialamt der Stadt Konstanz.

Aktuelle Informationen gibt es auf der eigenen Homepage:

- www.stromspar-check-bodensee.eu

Paritätische Sozialdienste Konstanz

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Die Paritätische Sozialdienste Konstanz GmbH helfen chronisch psychisch kranken Menschen mit dem Hintergrund sie wieder an der Gesellschaft teilhaben zu lassen und sie wieder in die Arbeitswelt zu integrieren. Dazu gibt es verschiedene Angebote. Ziel hierbei ist die Förderung der Selbstständigkeit durch die Tagesstruktur mit den Bereichen Wohnung, Arbeit und Freizeit.

Je nach Eignung erfolgt die Aufnahme in das stationäre “Wohnheim am Briel” oder in das “Ambulant Betreute Wohnen”. Die Klienten werden in eigenen Wohnungen von Sozialarbeitern unterstützt, wobei ihnen damit nahezu ein eigenständiges Leben ermöglicht wird.

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Menü für Senioren, auch als Diät- oder Schonkost


In dem Bereich der Arbeit werden die Klienten auf eine Tätigkeit in einer Werkstatt für behinderte Menschen oder auf dem ersten Arbeitsmarkt in den Integrationsfirmen Indigo oder Bewasch vorbereitet. Diese vorbereitenden Maßnahmen finden entweder im eigenen Haus in der Küche bzw. Wäscherei statt oder in den arbeitstherapeutischen Werkstätten. Dort werden Fertigungen von regionalen Firmen übernommen. Dazu gehören Postversand, Konfektionierungsarbeiten aller Art, Bedrucken von CDs, DVDs und Montagearbeiten.

Eine individuelle und sinnvolle Freizeitgestaltung im kulturellen und sportlichen Bereicht gehören genau so wie Ferienfahrten zum Angebot. Die regelmäßige gemeinsame Ausführung dieser Freizeitaktivitäten ist hierbei sehr wichtig.

Seit mehr als 40 Jahren gibt es ebenso einen Menüservice bei dem über 100.000 Mahlzeiten jährlich ausgeliefert werden. Empfänger sind z.B. Schulen, Kindergärten und Seniorenwohnheime aber auch private Haushalte. Die Mahlzeiten werden frisch gekocht, auch Sonn- und Feiertags, innerhalb der Region ausgeliefert und bestehen aus einer Vorsuppe, einem Hauptgericht und einem Dessert. Die Zutaten werden möglichst regional bezogen, wobei sehr viel Wert auf beste Qualität gelegt wird.

Zur Homepage der Paritätischen Sozialdienst Konstanz geht es hier:

- www.paritaet-kn.de

Fairkauf

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Der Caritas Verband Konstanz bietet eine gute Möglichkeit alte Möbel, Kleider und alle möglichen Waren nachhaltig zu entsorgen und hilft dabei noch Menschen ohne Arbeit an Beschäftigung zu kommen. Es handelt sich dabei um Fairkauf, dem Beschäftigungsbetrieb, der ein Second-Hand Kaufhaus, eine Warenbörse, Haushaltsauflösungen, Entrümpelungen, eine Gardarobe und ein Stromsparcheck betreibt.

In Zusammenarbeit mit den Entsorgungsbetrieben Konstanz (EBK) wird die Warenbörse auf dem Werkstoffhofgelände im Industriegebiet betrieben. Dort finden sich die typischen Waren, die an Sperrmülltagen auf der Straße stehen. Das Second Hand Kaufhaus befindet sich in der Gartenstraße 48 im Paradies.

Der Grundgedanke von Fairkauf besteht darin, durch den Erlös vom Verkauf gespendeter Waren, arbeitslosen Menschen zurück auf den Arbeitsmarkt zu helfen, indem ihre sozialen Kompetenzen gefördert und qualifiziert werden, sie Erfahrung in der Dienstleistung bekommen, ihre Persönlichkeit stärken und einen strukturierten Tagesablauf haben. Durch Beratung, Begleitung und Schulungen für Bewerbungsprozesse werden die Integrations – und Vermittlungsaussichten wesentlich verbessert. Neben diesen positiven Aspekten wird ebenso ein Beitrag zur Erhaltung der Umwelt geleistet, da viele Ressourcen geschont werden, indem viele Güter, die sonst auf dem Müll landen würden, nochmals verwendet werden. Ganz nach dem Motto: “Spenden statt wegwerfen”.

Eine Übersicht zu den Leistungen von Fairkauf gibt es hier:

- www.caritas-konstanz.de/angeboteundhilfen/menschenarbeitgeben/fairkaufkonstanz/uebersicht

Bürgergemeinschaften

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Allmansdorf

Die Stadt Konstanz hat eine gut funktionierende Verwaltung und einen gewählten Gemeinderat, der für die Bürger anstehende Entscheidungen trifft bzw. die Verwaltung kontrolliert. Wozu dann noch Vereine der einzelnen Stadtteile?

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Petershausen

Diese Bürgergemeinschaften sind dazu da, um ihre Interessen zu bündeln und organisiert an die Entscheidungsträger zu bringen. Gemeinsam können die Bürger ihre Interessen wesentlich besser gegen andere Gruppen, wie z.B. Bauherren, Unternehmen oder Investoren durchsetzen, die hohen Druck auf Verwaltung und Stadtrat ausüben. Um sich nicht dauerhaft an eine Meinung zu binden, agieren die Bürgergemeinschaften überparteilich und verstehen sich als Forum interessierter Bürger und Bürgerinnen, die ihre Meinung öffentlich vertreten wollen. Sie helfen ein konstruktives Gespräch zwischen allen beteiligten Parteien zu führen, um die beste Entscheidungen für die Bürger des jeweiligen Stadtteils zu finden.

Wollmatingen_Wappen_ZWS

Wollmatingen

Aus diesen Gründen sind die Bürgergemeinschaften auf Beteiligung möglichst viele Bewohner angewiesen. Vertretungen gibt es für die Viertel Petershausen, Wollmatingen-Fürstenberg und Allmansdorf, Staad und Egg, die unter folgenden Adressen zu finden sind. Dort gibt es auch Anmeldeformulare für Mitgliedschaften, sowie aktuelle Projekte und Informationen zu den Satzungen, Vorständen und vielem mehr.

 

- www.bg-petershausen.de (Petershausen)
- www.bgfw.wordpress.com (Wollmatingen-Fürstenberg)
- www.bas-konstanz.de (Allmansdorf, Staad, Egg)

Randegger Mineralwasser

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Wasser ist die wichtigste Ressource für den Menschen und wird in großen Mengen verbraucht. Daher lohnt es sich, sich nach einem regionalen Anbieter umzusehen. Hier bietet sich die Randegger Ottilien-Quelle an. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts ist das Unternehmen nun im Besitz der Familie Fleischmann und verkauft neben dem klassischem Mineralwasser mittlerweile auch Limonaden und Schorle-Getränke in 18 verschiedenen Sorten.

Für die Familie ist das Wasser nicht nur Existenzgrundlage, sondern auch Lebensaufgabe. Neben 16 Millionen jährlich verkaufen Flaschen ist die Verbundenheit mit der Natur ein wichtiges Element des Unternehmens. So ist es selbstverständlich, dass Umweltschutz großgeschrieben wird. “Denk global, trink lokal” ist die Firmen-Philosophie. Im Namen der Nachhaltigkeit werden nur Mehrwegflaschen, -deckel und -kästen verwendet. Der lokale Vertieb wird selbst übernommen und trägt so zur Müll-, CO2 und -Verkehrsvermeidung bei, indem ein LKW auf Pflanzenöl-Nutzung umgerüstet wurde. Der Strombezug besteht zu 100% aus regenerativen Energien, 50% davon werden aus dem Singener Wasserkraftwerk bezogen und die Flaschenwaschanlage wird seit 2006 mit Holzpellets anstatt mit Heizöl betrieben. Die Randegger Ottilien-Quelle ist daher auch ein Mitglied des Vereins “Gutes vom See“.

Das Mineralswasser wird aus einem Tiefbrunnen aus 118 Metern Tiefe gefördert und ist daher auf natürliche Weise mit wertvollen Mineralien und Spurenelementen angereichert. Die Temperatur beträgt sowohl im Sommer als auch im Winter 12,8 Grad und ist somit ursprünglich rein und von konstanter Zusammensetzung.

- www.randegger.de

- www.gutes-vom-see.de/mitglieder/aktive-mitglieder/handel/randegger-ottilienquelle.html

Demeter

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der Demeter e.V. feiert 90 Jahre biodynamische Landwirtschaft. www.demeter.de/Verbraucher/Aktuell/90_jahre_biodynamische_landwirtschaft

Produkte mit dem Demeter-Siegel sind etwas ganz besonderes. Sie wurden mit einer Biologisch-Dynamischen Wirtschaftsweise angebaut. Diese Art Bewirtung gibt es bereits seit dem Anfang des 20. Jahrhundert und gilt mittlerweile in seiner Form als eine der nachhaltigsten überhaupt.

Im Gegensatz zu den staatlichen Bio-Siegeln setzt Demeter mehr als nur die Mindestanforderungen an die teilnehmenden Höfen und Bauern. Die wesentlichen Punkte dabei sind obligatorische Tierhaltung, 100 Prozent Bio-Futter, der Verzicht auf das Enthornen der Kühe, der Einsatz Biologisch-Dynamischer Präparate aus Kräutern, Mineralien und Kuhmist und die Verwendung von nur 13 absolut notwendigen Zusatzstoffen. (EU-Bio-Norm: 47 Zusatzstoffe). Genauere Ausführungen gibt es hier.

Die Vielfalt der Demeter Produkte ist groß, sie reicht von Babynahrung, Wein, Zwiebak bis zu Antipasti, Baumwolle und Kosmetika.

Zu Demeter gehören rund 1400 Landwirte, die auf über 66.000 Hektar biologisch-dynamisch anbauen, sowie 330 Demeter-Hersteller und Vertragspartner aus dem Naturkost- und Reformwaren-Großhandel. Allein in Deutschland engagieren sich ca. 500 Demeter-Aktiv-Partner-Läden (DAP) für biodynamische Qualität. Viele dieser Mitglieder sind hier aufzufinden. Auch international ist der Verein vertreten, so gibt es von Argentinien bis Ungarn etwa 50 Länder, die mit 4500 Bauern und 142.000 Hektar Anbaufläche nach den strengen Demeter-Richtlinien wirtschaften.

In der Region Konstanz findet man Demeterprodukte z.B. hier:

www.pestalozzi-kinderdorf.de
www.biohof-mueller.de
www.hottenlocherhof.de
www.riegel.de

Alle Demeter-Richtlinien und aktuelle Informationen findet man auf der Homepage des Demeter e.V.:

- www.demeter.de

Stahringer Streuobstmosterei

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Wer auf der Suche nach einem regionalen Produkt ist, für den lohnt sich ein Blick auf die Streuobstmosterei Stahringen. Diese gibt es bereits seit 1989 und befindet sich nach wie vor in Stahringen selbst.

Hergestellt werden verschiedene Getränkesorten, wie Saft, die Brisanti-Limmo, Brisanti-Cidre, Obstwein und Destillate. Die Geschmacksarten sind vielfältig und bestehen aus regionalen Äpfeln, Birnen, Holunder und Bohnäpfeln. Eine Übersicht findet man hier:

- www.streuobstmosterei.de/produkte.html

Besonders hervorzuheben ist die Qualität Zutaten und Zubereitung. Das beginnt bei der Auswahl des Obstes. Es wird nur Streuobst verwendet, kein Tafelobst und keine Lagerware. Die ungespritzte Ware wird genau auf Reife untersucht und nicht gespritzt und es werden keine Konzentrate, keine Aromen, kein Zucker und keine Konservierungsstoffe hinzugefügt. Wie Hoch z.B. der Zuckeranteil ist, ist von Jahr zu Jahr unterschiedlich, je nachdem wie stark die Sonne schien und wie der Reifeprozess des Obstes voranging, hierbei wird nicht durch beispielsweise synthetisches Vitamin C geschönt.

Wer in der Gegend wohnt, kann sich die Getränke liefern lassen oder sie selbst abholen. Alternativ gibt es das Angebot auch in Supermärkten oder in Restaurants.

- www.streuobstmosterei.de/bekommen.html

Zum Internetauftritt der Mosterei geht es hier:

- www.streuobstmosterei.de/index.html

Facebook-Gruppe “Foodsharing Konstanz”

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Wer kennt das nicht, ab und zu hat man Lebensmittel übrig, sei es vor dem Urlaub, nach einer Feier oder es ist nach dem Kochen einfach zu viel übrig. Für den Müll sind Lebensmittel zu schade, dennoch wirft jeder Bundesbürger jährlich durchschnittlich 81,6 kg davon weg, wobei noch gut zwei Drittel davon verwendet werden können!

Eine schöne Möglichkeit, um dies zu verhindern ist die Facebook-Gruppe “Foodsharing Konstanz“. Diese ist für jedes Facebook-Mitglied frei betretbar und funktioniert folgender Maßen: Wer Lebensmittel übrig hat, verfasst einen Eintrag, wovon er wie viel zu veräußern hat bzw. macht ein Foto davon. Ideal wäre die Angabe einer Straße bzw. eines Stadtteils. Wer einen Preis verlangt, sollte diesen ebenso direkt angeben. Näheres wird dann mit persönlichen Nachrichten geklärt. (Zur Info: Bekommt Ihr keine Nachricht, so landete diese vermutlich im “Sonstiges”-Ordner). Es findet sich immer jemand, der gerade Lebensmittel gebrauchen kann.

Die Gruppe findet man hier:
www.facebook.com/groups/foodsharingkonstanz

Eine interessante Studie der Universität Stuttgart mit weiteren Verbesserungsvorschlägen und Informationen gibt es hier:
www.bmelv.de/SharedDocs/Downloads/Ernaehrung/WvL/Studie_Lebensmittelabfaelle_Kurzfassung.pdf
(PDF, 1.45MB)

 

“Nachhaltig Einkaufen?” Gastvortrag an der HTWG

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Am kommenden Donnerstag findet der letzte Gastvortrag der Ringvorlesung “Nachhaltige Entwicklung” in diesem Semester an der HTWG Konstanz statt. Geladen ist der Diplom-Chemiker Prof. Dr. Rainer Grießhammer, Geschäftsführer des Ökoinstituts Freiburgs und Professor an der Universität Freiburg.

Sein Vortrag “Nachhaltig einkaufen? – System-Innovationen für nachhaltige Produkte” wird er in zwei Teile aufteilen. Zuerst wird die Nachhaltigkeitsanalyse PROSA (Product Sustainability Assessment) vorgestellt, mit der die Nachhaltigkeit von Dienstleistungen und Produkten ermittelt werden kann. Der zweite Teil handelt davon, wie entsprechende Nachhaltigkeit mit System-Innovationen umgesetzt werden kann. In Kombination mit gesetzlichen Rahmenbedingungen und sozialen Innovationen könnten diese Produkte weitaus besser durchgesetzt werden.

Am Donnerstag, den 16. Januar 2014 ist es soweit. Der Vortrag beginnt um 18 Uhr in der Aula der HTWG.

- www.htwg-konstanz.de/Prof-Dr-Rainer-Griesshammer.5927.0.html

Plattform Nachhaltiges Lernen – Rückblick zum Filmeabend “Mont” und Vorausschau für 2014

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Das Jahr 2013 ist vorbei – und hinterlässt viele Meilensteine für die Plattform Nachhaltiges Lernen. So auch die letzte Veranstaltung der Impulsreihe mit dem Film “Mont” und seiner Regisseurin Sylvia Rothe. Rund 30 Besucher und Besucherinnen kamen mit ihr und auch untereinander ins Gespräch über das bäuerliche und sozial engagierte Leben in den Schweizer Bergen. In Mont wird es auch 2014 Weiterentwicklungen geben. Neues gibt es auf der Homepage:
- www.lebenswelt-mont.ch/dokumentation-mont-vom-suchen-und-brauchen

Auch wird es von Sylvia Rothe weitere spannende Filme geben. Die Zusage für ihr nächstes Projekt hat sie bereits erhalten.
- www.rubin-film.de

Zurückblickend war das vergangene Jahr ein großer Schritt für die Naturschule Konstanz e.V., denn nach einer dreiteiligen Fortbildungsveranstaltung zweier Referentinnen wurde auf Grund großer Nachfrage die Plattform Nachhaltiges Lernen gegründet. Um die MultiplikatorInnen fortlaufen zu vernetzen und zu bilden, gab es im Rahmen der Best-Practce-Reihe neun Veranstaltungen. Darunter waren beispielsweise Vorträge über Kühe als vermeintliche Klimakiller sowie Diskussionen mit dem Bundestagsabgeordneten Andreas Jung (CDU). 130 TeilnehmerInnen erfreuten sich über das Angebot, inzwischen sind über 300 Email-Adressen in dem Verteiler. Mittlerweile ist ein Netzwerk zwischen Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und der Schweiz entstanden, das es schaffte nachhaltige Themen weiter ins Bewusstsein der Menschen zu bringen. Durch die Hilfe ehrenamtlicher Aktiver der Naturschule, Interessierte und engagierte Mitglieder und finanzieller Förderung des Plenum Bodensee, Schulamt Konstanz, Sparkasse Konstanz, Lernort Bauernhof Stockach, dem Umweltamt und privater Spenden konnten zumindest teilweise die Aufwändungen ausgeglichen werden.

2014 soll nun die (Nicht)Wahrnehmung im Fokus der Plattform stehen. Im Frühjahr geht es um Boden, Tier, Mensch und Konsum mit einem Workshop sowie Vortrag von Dr. med vet. Anita Idel aus Hessen. Im Sommer soll es dann um Wasser, Mensch und Bildung gehen. Ebenso ein Workshop, diesmal mit Dr. Sabine Schmidt-Halewicz (Konstanz). Gegen Herbst ist das Thema (Nicht)Wahrnehmung im Kontext von Tier, Konsum und Kunst – ein
Kabarettabend mit Pago Balke (Bremen). Ende des Jahres findet ein Besuch der Schokoladenfabrik Bernrain statt – zum Motto Regio, Fair Trade und Genuss.

In den Verteiler für Neuigkeiten kann man sich hier eintragen:
- www.doodle.com/bb54kk7kxe5mqwwc

Aktuelle Informationen findet man auf der Homepage der Naturschule Konstanz e.V.:
- www.naturschule-konstanz.de

Gutes vom See

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Der Verein “Gutes vom See” ist eine Gemeinschaft aus Privatiers und Unternehmer, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Region des Bodensees in ihrer kulturellen und landschaftlichen Vielfalt zu erhalten und zu stützen.

Zu den Mitgliedern von “Gutes vom See” gehören Unternehmen aus Landwirtschaft, Produktion, Gastronomie, Handel sowie der Gemeinschaftsverpflegung und Hotels. Eingeteilt werden diese in die Rubriken Produkte, Genießen und Einkaufen. Darunter findet man verschiedenste Produkte wie beispielsweise Ziegenkäse, Bier, Wasser oder auch Restaurants und Lebensmittelgeschäfte. Diese sind rund um den Bodensee verteilt, die höchste Konzentration liegt in Konstanz.

“Gutes vom See” steht für nachhaltige Umsetzung der regionalen Werte und will diese in das Bewusstsein der Anwohner und Gäste festigen. Ausbildungs- und Arbeitsplätze, wirtschaftliche Entwicklung, Kultur und Tourismus werden unter einem Siegel zusammengefasst, welches nicht zuletzt für Qualität steht.

Auf der Homepage gibt es wöchentlich neue Rezepte für Gerichte aus der Region sowie weitere Informationen:

- Rezepte

- www.gutes-vom-see.de/start

Ökologischer Fußabdruck

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Wenn alle Menschen der Erde so wie die Deutschen leben würden, würden wir 2,8 Erden benötigen. Dies ist das Ergebnis der WWF aus dem Living Planet Report für Deutschland aus dem Jahre 2010. Durchschnittlich braucht jeder von uns 5,09 Hektar der Erde, um die Rohstoffe und Energie die er verbraucht herzustellen. Jedoch hat jeder von uns nur 1,9 Hektar Platz auf dieser Erde.

Diesen Wert nennt man den Ökologischen Fußabdruck. Um ihn herauszufinden, muss man einige Fragen zu seiner Lebenssituation und -gewohnheit beantworten. Dabei werden Faktoren wie Wohnungsgröße, Energieverbrauch, Mobilität und Konsum miteinander verrechnet und mit der tatsächlichen Biokapazität der Erde verglichen. Daraus ergibt sich der Flächenverbrauch einer Person und, auf die Menschheit hochgerechnet, wie viel Erden wir bräuchten, wenn alle so leben würden. Mit einbezogen werden öffentliche Verbräuche wie Infrastruktur und Beleuchtung. Wie die genaue Berechnung aussieht erfährt man hier:

- www.footprint-deutschland.de/inhalt/was-ist-der-oekologische-fussabdruck

Dieser Nachhaltigkeitsindikator bietet eine gute Vergleichsmöglichkeiten und einen Anhaltspunkt, wie man nachhaltig verbessern kann.

Hier kann man herausfinden, ob man “auf zu großem Fuß lebt”:

- www.footprint-deutschland.de/inhalt/berechne-deinen-fussabdruck

Seewerk

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Das Seewerk ist ein Teil des Caritasverband Konstanz e.V. und übernimmt die Aufgabe erwachsene und psychisch behinderte Menschen in das Arbeitsleben wieder einzugliedern. Auf über 6000 Quadratmetern werden mittlerweile über 230 Mitarbeiter an den Standorten Konstanz und Radolfzell beschäftigt.

Die Integration in das Arbeitsleben wird durch ein 4-12 wöchiges Eingangsverfahren und einem anschließenden Berufsbildungsbereich (höchstens zwei Jahre) gewährleistet. Durch ein Angebot von externen Praktika und Arbeitsplätzen werden dann Grundarbeitsfertigkeiten wie Konzentration, Ausdauer, Durchhaltevermögen, Pünktlichkeit, Teamfähigkeit und motorische Geschicke gefördert. Verbessert werden in der Werkstatt neben beruflichen Grundkenntnissen auch die Arbeitsgeschwindigkeit, Arbeitssicherheit sowie die psychische Stabilität. Ausgeprägt werden z.B. Stresstoleranz, Kritikfähigkeit und eigenständige Lebensführung.

Voraussetzung für die Aufnahme ist die Finanzierung der Maßnahmen durch einen Kostenträger (z.B. Agentur für Arbeit, Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungsträger, Landratsämter), die Erfüllung der formalen Kriterien, Motivation und die Möglichkeit eines Erfolges. Nicht aufgenommen werden Gewalttätige, Drogenabhängige oder Schulpflichtige.

Um bei der Arbeit berufliche Erfüllung zu verwirklichen, ist das Seewerk bemüht, die Arbeitsplätze maximal sicher, ergonomisch, modern und umweltfreundlich zu gestalten.

Spenden für diese tolle Arbeit werden hier entgegengenommen:

- www.ssl.carinet.de/aspe_shared/spenden/spenden.asp?zweck=733&desc=REHA-Werkstatt&AGId=12870

Ein Interview von Christa Kral mit Antje Siegert über das Seewerk ich Radolfzell findet man unter:
- www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/radolfzell/Wie-das-Seewerk-in-Radolfzell-funktioniert;art372455,6067478

Mehr Wissenswertes wie Ansprechpartner und Zeiten gibt es hier:
- www.caritas-kn.de/52111.html
- www.caritas-kn.de/52110.html

Ökostrom der Stadtwerke Konstanz

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In Zeiten der Energiewende und des Klimawandels ist neben politischem Handeln auch das Verhalten der Verbraucher entscheidend. Ein einfacher Weg, einen Teil zu leisten, ist es Ökostrom zu beziehen. Hier bieten die Stadtwerke Konstanz verschiedene Ökostrom-Tarife an.

Neben der Grundversorgung, die aus dem typischem deutschen Strommix besteht, werden drei verschiedene Ökostrom-Tarife angeboten, die alle aus 100% Wasserkraft stammen. So kann man beispielsweise mit “SeeEnergie Ökostrom Online” seine Daten, Rechnungen und andere Abwicklungen direkt online am PC erledigen. Vorteile sind kurze Vertragslaufzeit und 24 Stunden-Onlineservice. Wer auf persönlichen Kontakt Wert legt, ist mit dem “BEST-Ökostrom“-Tarif gut beraten. Vorteile liegen hier in dem ausgezeichnetem Service vor Ort. Wer ein Elektrofahrzeug besitzt oder besonders aktiv nachhaltige Energieversorgung unterstützen möchte, für den lohnt sich ein Blick auf den Vertrag “SeeEnergie ÖkostromPlus“. Dabei wird für jede kWh verbrauchten Strom ein Cent in den Ausbau von erneuerbaren Energien in der Region investiert. Zusätzlich ist die Nutzung der Konstanzer Stromtankstelle kostenlos. Außerdem ist er mit dem Grüner Strom Label in Gold ausgezeichnet.

Eine Übersicht der Tarife gibt es hier. Schnelle Online-Beratung gibt es hier beim Tarifberater der Stadt Konstanz. (Hinweis: Ein Ein-Personenhaushalt benötigt etwa 1500 bis 1800 kWh Strom pro Jahr, jede weitere Person ca. 700 kWh). Interessant ist ebenso der Energiecheck. Mit diesem kann man sich mit dem Durchschnitt vergleichen und seinen seinen Stromverbrauch optimieren.

- Tarifübersicht
- Tarifberater
- Energiecheck

Ecocamping

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Der Verein Ecocamping e.V. engagiert sich für die Förderung von Umwelt- und Naturschutz, Sicherheit und Qualität in der Campingwirtschaft. Mit dem Sitz in Konstanz hat sich der Verein das Ziel gesetzt nachhaltige Tourismusentwicklung zu schaffen. “Ecology” und “Economy” soll die Silbe Eco bedeuten, wodurch klar wird, dass bei Ecocamping Umweltschutz und Wirtschaft sich nicht ausschliessen.

Gemeinsam mit vielen Partnern hilft Ecocamping Unternehmen zu einem zukunftsfähigen und umweltschonenden Campingbetreiber zu werden. Drei Bereiche stehen im Mittelpunkt der Arbeit: Naturerlebnis, ECOCAMPING MANAGEMENT und klimafreundlicher Betrieb. Für diese Bereiche werden Logos und Auszeichnung verliehen. Aber auch für naturbewusste Urlauber steht Ecocamping bereit und hilft bei der Suche und informiert zu einem nachhaltigen Campingurlaub.

Der Verein ist in zwei Organe aufgeteilt. Einerseits der Vorstand, der aktuell mit den vier Peronen Kurt Bonath (Landesverband der Campingplatzunternehmer in Baden-Württemberg e.V.), Marion Hammerl (Bodensee-Stiftung), Herbert Hamele (ECOTRANS) und Herbert Hamele (Landesverband der Campingwirtschaft in Bayern) besetzt ist, andererseits der Mitgliederversammlung.

Mehr Informationen zu Ecocamping und aktuellen Geschehnissen gibt es auf der Homepage:

- www.ecocamping.net
- Leitbild (PDF)

Second Heaven

Wer schöne Kleidung oder Accessoires übrig hat bzw. sucht, für den lohnt sich ein Blick in den Secondhandladen “Second Heaven“, bevor sie weggeworfen oder Neue gekauft werden. Diesen findet man in der Zollernstraße 4 direkt in Konstanz von Montag bis Freitag von 10:30 bis 12:30 Uhr bzw. 14:00 bis 18:30 Uhr. Samstags durchgehend von 10:30 bis 16:30 Uhr.

Angeboten werden verschiedene modische Markenbekleidungen sowie Accessoires für Sie und Ihn und diverse Dekoartikel. Das Sortiment wird stets erweitert und ist gut dafür geeignet, um sich inspirieren zu lassen oder um einen neuen Stil zu finden.

Aktuelles gib es auf Facebook und auf der Homepage:

www.facebook.com/pages/Second-heaven/310638869040455
www.second-heaven.de/index.html

Indigo Konstanz Fahrrad Verleih


Die Tochter des Paritätischen Wohlfahrtsverband Indigo bietet neben einem Bügelservice auch ein Parkhaus für Fahrräder, Anhänger, Tandems und Motorräder an. Die Preise werden gestaffelt angeboten und reichen bei Fahrrädern von einem Euro pro Tag bis 50 Euro für sechs Monate. Motorräder kosten zwischen zwei Euro (ein Tag) und 150 Euro (sechs Monate).

Es befindet sich mitten in Konstanz an der Kreuzlinger Straße 2, Ecke Bodanstraße/Obere Laube. Ebenso gibt es ein Fahrradverleih für 8€ pro Tag (wahlweise auch mit Elektromotor für 20€ pro Tag), Reinigung und Konservierungen (7,5€) von Fahrrädern, Gepäckaufbewahrung (1€ pro Tag) und einen Reparaturservice, der montags bis freitags von 9 bis 12:30 Uhr angboten wird. Besonders der Fahrradverleih ist hervorzuheben. Er ist gut geeignet, um dem dichten Verkehr in der Innenstadt auszuweichen und dennoch schnell zum Ziel zu gelangen.

Wer nach einer günstigen und umweltschonenden Art sich fortzubewegen sucht, für den lohnt sich ein Blick in die Gebrauchträder-Börse, die jedes erste Wochenende in den Monaten Mai-Oktober stattfindet.

Die Öffnungszeiten sind täglich von 9 bis 19 Uhr. Mehr Informationen gibt es auf der Homepage.

- www.indigo-konstanz.de/sites/bikeparking.html

Naturschutztage Radolfzell, 3. bis 6. Januar 2014

Gänzlich im Sinne des Naturschutzes finden auch dieses Jahr wieder die Naturschutztage statt. Gleich zu Beginn des Jahres, vom 3.1.2014 bis zum 6.1.2014, wird es an vier Tagen viele Vorträge, Exkursionen und Diskussionen zu den Themen Energiepolitik, Naturschutz, nachhaltiges Leben und internationaler Naturschutz geben. Organisiert werden die Ausstellung & Organisation vom BUND Konstanz und die Anmeldung & Bezahlung vom BUND Baden-Württemberg. Die Veranstaltungen finden im Tagungs- und Kulturzentrum Milchwerk in Radolfzell statt.

Freitagnachmittag geht es los mit der Begrüßung des Bürgermeisters von Radolfzell, Martin Staab, und der Vorsitzenden des BUND Baden-Württemberg, Dr. Brigitte Dahlbender. Danach folgen Vorträge zum Thema “Neue Wege im Naturschutz” und endet mit einem Film über die Energiewende.

Am Samstag ist die Energiewende Thema des Tages. Für Informationen sorgen Vorträge von Politikern bzw. Fachleuten aus dem Fachgebiet. Nachmittags gibt es verschiedenste Seminare und Diskussionsrunden von Jugendgruppen über Elektrosmog bis hin zu Lichtverschmutzung. Gegen Abend findet ein Ortsgruppentreffen des BUND und NABU statt.

Um “Elektromobilität” wird am Sonntag diskutiert und informiert. Der Ablauf ist der Selbe – Informationen morgens, mittags selbst mitmachen! Dafür gibt es Seminare wie “Elektromobilität – Flexible Lösungen für Unternehmen und Privatleute” von Ralph J. Schiel, naturblau+++ und Tima Schneeweis, bizzcenter24. Dabei werden regionale Beispiele aus dem Wirtschafts- und Privatsektor gezeigt. Die Teilnehmer können mit Hilfe eines “Mobilitätsmodulkasten” eigenständig elektrische Lösungen finden und haben die Möglichkeit selbst ein Elektroauto zu fahren.

Am Montagvormittag finden letzte Veranstaltungen zum internationalen Naturschutz und die Verabschiedung durch den Landesvorsitzenden Dr. Andre Baumann des NABU Baden-Württemberg e.V. statt.

Die Übersicht der Zeiten der Veranstaltungen findet man hier (PDF) und die Anmeldung zu den Naturschutztagen 2014 hier. Informationen zu Preisen und Räumen findet man auf der Homepage.

- www.naturschutztage.de

99 Rampen für Konstanz

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Stephan Grumpt, Behindertenbeauftragter der Stadt Konstanz, hat ein neues Konzept für ein Informations- und Leitsystem für Menschen mit Behinderungen jeglicher Art entwickelt. Es ist die Aktion “99 Rampen für Konstanz” und stellt ein kostenloses Gütesiegel für Geschäfte und Gastronomien dar, die ihre Behindertenfreundlichenkeit damit zeigen können, indem sie z.B. barrierefreie Eingänge, unterstützende Einrichtungen im WC oder spezielle Speisekarten bzw. einen Brillenservice für Sehbehinderte anbieten.

Dieses Ziel einer barrierefreien Stadt wird von dem Round Table Konstanz, der Stadtverwaltung, dem Stadtmarketing, Treffpunkt Konstanz e.V. und der DEHOGA Baden-Württemberg e.V. Konstanz unterstützt. Schlussendlich soll das Konzept ein Internet-Portal, eine gedruckte Broschüre und ein physisches Leitsystem umfassen.

Am 10. September 2013 wurde die erste Rampe vom Round Table Konstanz an die Schule Zoffingen gespendet.

Aktuelles und Informationen gibt es hier:
- www.facebook.com/99rampen
- www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/Bessere-Orientierung-fuer-Behinderte;art372448,6247985
- www.konstanz.de/soziales/00630/00703/05959/index.html
- Flyer_99Rampen.pdf (von www.konstanz.de)

Seezüngle

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Sorte Träuble
Quelle: seezuengle.de/11.html

Gerste, Wasser und Früchte – daraus bestehen die drei Sorten der “SeeZüngle“. Dabei handelt es sich um leckere Erfrischungsgetränke ohne Alkohol aus der Bodenseeregion, die vollständig aus Bio-Produkten bestehen. Es sind keinerlei Geschmacksverstärker, Farbstoffe oder Konservierungsmittel enthalten!

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Sorte Kirsche
Quelle: s.o.

Die Bio-Fruchtsäfte gibt es in drei verschiedenen Geschmacksrichtungen: Kirsche, Birne und Träuble, auch bekannt als schwarze Johannisbeere. Die Früchte wachsen allesamt am Bodensee und stammen auch von dort. Die Geste kommt auch Oberschwaben und das Wasser von der Adelegg. Einzig der Rübenzucker stammt aus anderen Teilen Deutschlands, da dieser hier nicht wächst.

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Sorte Birne
Quelle: s.o.

Sämtliche Rohstoffe werden nach ökologischen Regeln angebaut und werden von neutralen Kontrollstellen (Prüfinstitut ABCert aus Esslingen) überwacht. Daher trägt SeeZüngle unter anderem das Bioland Logo. Das besondere Herstellungsverfahren bewirkt, dass zahlreiche gesunde Inhaltsstoffe wie wertvolle Vitamine und Folsäure enthalten sind. Genauere Angaben gibt es hier.

Wenn Sie sich selbst überzeugen wollen, können Sie hier entsprechende Getränkemärkte und hier Gasthäuser finden, die Seezüngle anbieten.

- www.seezuengle.de

Einladung Plattform Nachhaltiges Lernen “Mont – ein Filmabend mit der Regisseurin Rothe”

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Nach dem erfolgreichem Vortrag “Spur wechseln – Impulse aus Bayern bis Österreich!” der Vortragsreihe 2013 mit Referentin Dr. Monika Gierth am 26. November 2013 laden die MultiplikatorInnen der Plattform Nachhaltiges Lernen der Naturschule Konstanz zu einer weiteren Veranstaltung ein.

Diesmal wird ein Ausflug in die Schweizer Berge gemacht. In dem Film “Mont” von Sylvia Rothe geht es um die Bäuerin Vreni von Wartburg, die als Pädagogin verschiedene Konzepte entwickelte, um Jugendlichen aus schwierigen Situationen zu helfen. Mit Hilfe des Bio-Betriebs und der Naturverbundenheit werden Werte wie Großzügigkeit, Vertrauen und Freiheit vermittelt. Angeboten werden z.B. Daueraufenthalte, sogenannte “Time outs”, oder Kinder-Ferienlager. Die Auswahl an individueller Sozialarbeit ist groß. Der Film ist eine interessante Anregung für MultiplikatorInnen, um mit neuen Methoden und Perspektiven Problemlösungen gegenüberzutreten.

Am Mittwoch, den 18. Dezember 2013, geht es um 18:30 Uhr im Palmenhaus des BUND Konstanz Ortgruppe e.V. in der Hussenstraße 12 los. Es wird um eine Anmeldung per doodle-Link gebeten:
- www.doodle.com/awx6r4vv7mpz8b59

Mehr Infos zu dem Film gibt es hier:
- www.lebenswelt-mont.ch/dokumentation-mont-vom-suchen-und-brauchen

Und noch mehr Filme von Sylvia Rothe sind hier zu finden:
- www.rubin-film.de

Greenpeace Gruppe Bodensee

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Die Greenpeace Gruppe Bodensee
- Quelle: gruppen.greenpeace.de/bodensee/ueber_uns.html

Die Greenpeace Bodensee Gruppe ist eine der 80 Ortsgruppen in Deutschland, die sich für lokalen Umweltschutz einsetzen. Die Gruppe wurde vor über 20 Jahren gegründet, folgt dem Motto “Taten statt Warten!” und handelt nach den Greenpeace-Grundsätzen Gewaltfreiheit, Überparteilichkeit, Unabhängigkeit und Internationalität. Ihre Arbeit besteht hauptsächlich aus Recherche, Aufklärung und Aktionen zu ökologischen Themen wie Atomkraft, Energie, Gentechnik, Klima, Verkehr und Ökostrom.

Ebenfalls sind die Greenpeace Gruppen miteinander vernetzt und treffen sich zu Weiterbildungen und Strategiediskussionen oder helfen bei Aktionen der bundesweiten Vereinigung.

Mitmachen kann man in jedem Alter. Für Kinder gibt es betreute “Greenteams” und für Jugendliche die “Greenpeace-Jugend-AG“. Jeden zweiten Donnerstag treffen sich die Mitglieder im Büro der Greenpeace Gruppe Bodensee um 18:30 Uhr. Mitmachen kann man, indem man eines der Treffen besucht oder das Kontaktformular ausfüllt.

Aktuelles und mehr Informationen gibt es auf der Homepage und auf Facebook.

- www.gruppen.greenpeace.de/bodensee/home.html
- www.facebook.com/greenpeacebodensee

Haettelihof

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Der Haettelihof ist ein kleiner Demeterhof nahe Allmannsdorf, der nach der Rinderrasse “Hinterwälder” (alemannisch “Haetteli”) benannt wurde. Auf über 60 Hektar Grünland betreiben Thomas Schumacher und seine Frau Ute Elise Paluch seit 13 Jahren Landwirtschaft, Tierhaltung, pädagogische Angebote, Landschaftserhaltung und Naturschutzpflege.

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Die Betreiber des Hofes Thomas Schumacher und Ute Elise Paluch
- Quelle: www.haettelihof.de


Das Besondere an der Landwirtschaft und der Tierhaltung ist, dass das Ehepaar besonders auf umweltverträgliche Nutzung der verschiedenen Grünlandtypen achtet. Daher wurde z.B. auch die Rindersorte ausgewählt. Die “Hinterwälder” sind klein, leicht, anspruchslos und schonen damit Naturschutzgebiete. Die Rinder werden eigenständig zum Metzger gebracht, dort verarbeitet und dann im Hof verkauft. Hier gibt es eine Preisliste. Neben Fleisch werden auch Äpfel und Apfelsaft sowie Walnüsse und Fruchtmus angeboten.

Auf der pädagogischen Seite werden Möglichkeiten für Schulklassen und Gruppen angeboten, um mit Landwirtschaft, Landschaft, Lebensmitteln und Natur in Berührung zu kommen. Der Hof stellt einen tollen außerschulischen Lernort für Schulen dar. Auf Anfrage sind auch Hofführungen und Informationsveranstaltungen möglich.

Weitere Informationen und eine Liste der aktuellen Veranstaltungen und Termine gibt es auf der Homepage:

- www.haettelihof.de

Grüne Onlineshops

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Verkauft Produkte mit Schwerpunkt Haushalt, Wohnen, Familie

Hat man gerade keine Zeit lokal einkaufen zu gehen oder überwiegt einfach die Bequemlichkeit, so greift man gut und gern mal zu Onlineshops. Um dennoch nicht auf Klimaschutz und Nachhaltigkeit verzichten zu müssen, hat die Internetseite www.utopia.de die besten grünen Onlineshops zusammengefasst.

Bedingungen, um in die Liste aufgenommen zu werden sind ökologische Produkte, nachhaltige Geschäftskonzepte, CO2-neutraler Versand, recycelbare Verpackung und ein Standort in Deutschland. Auf Öko- und Fairer Handels-Siegel wird ebenso viel Wert gelegt, zumindest muss ein Teil der Produkte ein Solches tragen.

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Verkauft nur Produkte aus Naturmaterialien

Die Online Shops sind in ihrerem Produktsortiment nicht eingeschränkt, d.h. es können z.B. Textilien, Büroartikel, Haushaltswaren, Kosmetik, Gesundheitsartikel und vieles mehr bestellt werden.

Zur Liste der Shops geht es hier:
www.utopia.de/produktguide/essen-trinken-39/die-besten-gruenen-onlineshops

Brauerei Ruppaner


Die Brauerei Ruppaner ist eine traditionsreiche Brauerei aus Konstanz. Sie blickt auf eine lange Historie zurück. 1795 gründete der Pfalzvogt Nikolaus Matt die “Bierbrauerei zur Sonne”. Sowohl die Produktion als auch die Gaststätte wurde dann 1872 von der Brauereifamilie Ruppaner übernommen. Mittlerweile behauptet sich die Brauerei in der vierten Generation als eigenständiges und mittelständisches Familienunternehmen.

Als konzerunabhängige Brauerei bezieht Ruppaner seine Rohstoffe, Materialien und Dienstleistungen nur aus Deutschland und hauptsächlich aus der Region. So kommt etwa der Hopfen aus Tettnang und das Malz aus Baden-Würrtemberg. Des Weiteren ist sie Mitglied des Vereins “Gutes vom See” und hat bereits viele Auszeichnungen erhalten.

Angeboten werden viele unterschiedliche Biersorten, insbesondere Weizen, Export, Pils und Biermischgetränke. Aus biologischem Anbau gibt es das Bio-Märzen und das Bio-Schimmele mit Tettnanger Aromahopfen und Gerstenmalz aus Oberschwaben.

Ein besonderes Angebot ist das Bierbike. Es stellt einen Wagen dar, an dem man sein Bier zapfen kann und gleichzeitig in die Pedale tritt. Mit eigener Musik und Platz für bis zu 17 Personen steht dem Spaß nichts mehr im Wege. Anmeldungen gibt es unter:
www.konstanz4bike.de/touren/ruppaner4bike

Mehr Informationen gibt es in Form einer anderthalbstündigen Brauereiführung und auf der Homepage direkt.

- www.ruppaner.de

Mobile Jugendarbeit Konstanz

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Mitja Frank und Manuela Fleer
- Quelle: www.mobile-jugendarbeit-konstanz.de/index.php/18.html


Die Einrichtung “Mobile Jugendarbeit Konstanz” ist ein Teil des Jugend- und Sozialamtes der Stadt Konstanz und gehört zur Abteilung Kinder- und Jugendarbeit.

Das Team Mitja Frank, Sozialpädagoge, und Manuela Fleer, Sozialpädagogin, haben sich das Ziel gesetzt, die persönlichen Lebensituationen und -bedingungen von Jugendlichen zu verbessern. Die Arbeit richtet sich dabei an junge Erwachsene, die zwischen 14 und 27 Jahren alt sind und z.B. von bestehenden Angeboten wenig bzw. gar nicht erreicht werden oder die schwierige Situationen zu lösen haben und dabei professionelle Hilfe benötigen und in Anspruch nehmen wollen.

Die Sozialpädagogen helfen Jugendlichen bei allen Lebensfragen und -situationen, indem sie sie bei Anliegen und Fragen unterstützen, sich für ihre Interessen einsetzen, beim Bewerbungen schreiben helfen, zu Ämtern und Beratungsstellen begleiten, bei der Wohnungssuche helfen und vieles mehr. Umfang, Themen und Dauer des Kontaktes entscheiden allein die Jugendlichen und erfolgen völlig unabhängig der politischen Einstellung und des Lebensstils des Jugendlichen. Informationen werden ebenfalls nicht weitergegeben.

Aktuelle Veranstaltungen findet man hier.

- www.mobile-jugendarbeit-konstanz.de
- www.konstanz.de/soziales/00626/01904/01909/index.html

Internetplattform für Bio-Anbieter und –Dienstleister im Bodenseegebiet

biobodensee.net_logo
Wer auf der Suche nach neuen Bio-Produkten oder Einrichtungen ist, für den lohnt sich ein Blick auf die Internetseite www.biobodensee.net. Sie stellt ein unabhängiges Verzeichnis vieler Bioanbieter rund um den Bodensee dar und ist ein Freizeitprojekt von überzeugten Bio-Anhängern und Bodensee-Liebhabern.

Mit dem Ziel diverse Bioanbieter miteinander zu vernetzen und als Anlaufstelle für Touristen sowie Einheimische zu fungieren, will biobodensee.net das “Bio” in der Region stärken.

Angeboten werden viele Tipps und Ideen, wo man Bio-Produkte kaufen oder konsumieren kann. Einkaufs- und Übernachtungsmöglichkeiten, Restaurants, Bio-Produzenten und Pflege- und Gesundheitsdienstleister werden in dem Verzeichnis aufgenommen. Dazu gehören beispielsweise Brauereien, Bäckereien, Gärtnereien, Naturfriseure und Hotels. Zu jedem Anbieter gibt es einen Info-Text zum entsprechendem Angebot sowie Öffnungszeiten und Adressen.

Informationen gibt es diekt auf der Homepage und auf Facebook, Twitter und Google+.

- www.biobodensee.net
- www.facebook.com/bioBodensee
- www.twitter.com/bioBodensee
- www.plus.google.com/+BiobodenseeNet/posts

BUND – Ortsverband Konstanz

BUND Konstanz Kinder

Naturkindergruppe
- Quelle: www.bund-konstanz.de/kinder-und-jugend

Den Ableger des BUND (Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland) in Konstanz gibt es mittlerweile seit 1985. Fast 2000 Mitglieder und Förderer setzen sich lokal für Umweltberatung, Umweltbildung und aktiven Naturschutz ein. Zentrum der Arbeit ist das BUND Umweltzentrum “Palmenhaus”, welches bis 2006 Teil der Konstanzer Stadtgärtnerei war. Stadtnah kann man Informationen zu nahezu allen Umweltthemen finden oder man lässt sich direkt beraten. Sei es zu Energieeinsparung, Dämmung, Bionahrung, Fracking, Feinstaub, Ökostrom oder Windkraft – der BUND Konstanz hilft gerne weiter.

Neben der Beratungsleistung arbeitet der BUND nah mit dem Stadtrat und der Verwaltung zusammen, um Umweltpolitik, wie etwa Stadtentwicklung, Verkehrslenkung und Luftreinhaltung, zu Gunsten der Einwohner Konstanz zu gestalten. Straßenbau, Flächenverbrauch und Verbesserungsvorschläge zu Bebauungsplänen sind ebenfalls Einsatzgebiete der BUNDs.

Im Rahmen der Umweltbildung und Naturpädagogik veranstalten die BetreuerInnen einmal im Monat Ausflüge für über 60 Kinder zwischen 6 und 10 Jahren. Ziele sind beispielsweise Riedpflege und Besichtigungen bei Imkern, Kläranlagen oder Streuobstpressen.

Mehr Informationen zu Aktivitäten und wie man sich selbst beteiligen kann gibt es auf der Homepage des BUNDs.

- www.bund-konstanz.de/start
- www.bund.net

Auszeichnung der Naturschule Konstanz durch die Unesco

UNESCO Auszeichnung Naturschule Konstanz

UNESCO Auszeichnung der Naturschule Konstanz
- Quelle: www.naturschule-konstanz.de


Die Naturschule Konstanz hat eine Auszeichnung im Rahmen der Weltdekade “Bildung für Nachhaltige Entwicklung”, insbesondere für das Projekt “Best practice” und den Tätigkeiten der Gruppe “Plattform Nachhaltiges Lernen”, erhalten. Am 29. Oktober gab es eine Präsentation zur UNESCO-Auszeichnung und zur generellen Arbeit der Naturschule.

Durch den restlichen Abend leitete Judith Wehr (Greentours, Naturschule Konstanz), in dem das Model zur 2000-Watt Gesellschaft vorgestellt sowie einige Informationen zu der Pilotgemeinde Hohentannen aus der Schweiz vorgetragen wurden.

Weiterhin gab es eine Diskussionsrunde mit den Teilnehmern, inwiefern nachhaltiges Leben mit Verzicht zu tun hat und welche Rolle die Stadt Konstanz, die Naturschule und schließlich wir selbst dabei spielen.

Die Naturschule Konstanz e.V. stellt eine Vereinigung von Naturwissenschaftlern, Naturpädagogen, Künstlern und anderen interessierten Fachpersonen dar, “die sich zum Ziel gesetzt haben, sich für ein positives, nachhaltiges Verhältnis von lernendem Mensch und Natur einzusetzen.” heißt es auf der Internetseite der Naturschule. Realisiert werden soll dies durch die Bildung und Vermittlung von Wissen bzw. durch Ermöglichung und Erfahrungen von praktischer Arbeit. Zielgruppe sind sowohl Kinder als auch Erwachsene. Für Letztere arbeitet sie mit Bildungs- und Kultureinrichtungen zusammen. Für die Weiterbildung von MultiplikatorInnen wurde die Plattform Nachhaltiges Lernen gebildet.

- www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kreis-konstanz/Unesco-zeichnet-Naturschule-Konstanz-aus;art372432,6420739
- www.naturschule-konstanz.de/index.htm

Veranstaltung “Spur wechseln – Impulse aus Bayern bis Österreich!”

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Am Dienstag, den 26. November 2013 findet ein Vortrag zur Veranstaltungsreihe 2013 der Naturschule Konstanz im Rahmen der Plattform nachhaltiges Lernen statt. Um 18:30 geht es im Vortragsraum des Technologiezentrums los.

Die Referentin Dr. Monika Gierth wird von ihrer spannenden Arbeit mit SpurwechselerInnen erzählen. Dabei geht es um Menschen, die erfolgreich die Spur wechselten, um zu einem erfüllten Leben zu gelangen, da sie einen neuen Weg gehen wollen bzw. müssen, weil sie noch jung sind und noch nicht wissen wo ihre Stärken liegen oder mit ihrer alten Lebenslage unzufrieden waren.

Bei Interesse wird um eine Anmeldung per doodle-Link gebeten:
www.doodle.com/awx6r4vv7mpz8b59
und um einen Beitrag von 5€ für die Unterstützung der Naturschule Konstanz.

Mehr Informationen gibt es hier:

- Einladung Vortrag “Spurwechseln (PDF)
- www.spur-wechseln.com
- Informationen Spurwechseln (PDF)

Gastvortrag des B.A.U.M. e.V. an der HTWG

Nachhaltigkeit im unternehmerischen Handeln Flyer
Prof. Dr. Maximilian Gege, Vorsitzender des B.A.U.M (Bundesdeutschen Arbeitskreises für Umweltbewusstes Management), hält am 5. Dezember 2013 um 18 Uhr in der Aula der HTWG den nächsten Gastvortrag zur Vortragsreihe “Nachhaltigkeit” zum Thema “Nachhaltigkeit im unternehmerischen Handeln”.

Der B.A.U.M. ist mit 550 Mitgliedern die größte Umweltinitiative der Wirtschaft in Europa. Ziel des Verbandes ist es, Kommunen, Organisationen und Unternehmen nicht nur für ökonomisches, sondern auch für ökologisches Handeln zu begeistern und dabei zu unterstützen.

Die Initiative arbeitet als Informations – und Kontaktnetzwerk und wirkt in zahlreichen Gremien als Beratungsstelle oder vertritt die unternehmerischen Interessen bzw. dient als Vermittler bei ungleichen Interessen.

Viel Anerkennung in der Öffentlichkeit und hohe Preise bestätigen das wirkungsvolle Engagement des B.A.U.M. Unter anderem gab es Preise von dem Umweltprogramm der Vereinigten Nationen, den Deutschen Umweltpreis, der Kampagne “Solar – na klar!” und der EU-Kommission als beste Nationale Kampagne für Erneuerbare Energien in Europa.

- www.htwg-konstanz.de/Prof-Dr-Maximilian-Gege.5928.0.html
- www.baumev.de

NABU Naturschutzzentrum

NABU Naturschutz Wollmatinger RiedUm die Schönheit der Bodenseeregion zu erhalten betreut das “NABU Naturschutzzentrum” das Naturschutzgebiet “Wollmatinger Ried-Untersee-Gnadensee”. Es liegt an der Schnittstelle zwischen Ober- und Untersee. Mit 767 Hektar ist es eines der bedeutendsten und ältesten der deutschen Seite und beherbergt zahlreiche seltene und vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten.

Um sich selbst ein Bild des Rieds zu machen kann man entweder dem Infopfad (Teil des internationalen Bodenseepfades) folgen oder man nimmt an einer der über 160 Veranstaltungen teil. Es können auch Termine für große Gruppen bzw. Schul- und Kindergruppen vereinbart werden.

Die Vielzahl an Veranstaltungen ist groß. So gibt es beispielsweise Beobachtungstreffs, Rundführungen, Vogelexkursionen mit dem Kanu, Ausflüge mit dem Solarboot oder Vorträge. Sie bieten schöne Ausflugsziele, um die Region besser kennenzulernen.

Genaue Informationen zu Zeiten, Preisen und Terminen können der Homepage entnommen werden:

- www.nabu-wollmatingerried.de/naturerlebnis.html

Gold für das HTWG-Solarhaus

ECOLAR Nachhaltiges Bauen Auszeichnung Gold

Denise Glod und Noemi Futás (von links nach rechts) nahmen als Vertreterinnen des Team ECOLAR die Auszeichnung von Amani Badr (DGNB Auditorin, ee concept) und Prof. Alexander Rudolphi (Präsident der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) entegegen. © DGNB
- Quelle: www.konstanz.de

Das von Studierenden der Hochschule Konstanz – Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG) gebaute Null-Energie-Haus ECOLAR-Home ist von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen mit dem Zertifikat in Gold ausgezeichnet worden.

Mehr als zwei Jahre haben zirka 150 studierende verschiedener Studiengänge der HTWG an der Entwicklung und dem Bau des ECOLAR-Home gearbeitet. Nach der erfolgreichen Teilnahme am internationalen Solarhaus-Architekturwettbewerb Solar Decathlon Europe 2012 in Madrid, wo die HTWG den vierten Platz belegte und zwei Disziplinen gewann, folgte nun eine weitere Auszeichnung: Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) hat das Haus zertifiziert – auf höchstem Niveau. Das ECOLAR-Home erhielt auf der größten internationalen Immobilienmesse Expo Real in München die Auszeichnung in Gold in der Kategorie „Neubau kleine Wohngebäude” mit lediglich drei weiteren Gebäuden verliehen. „Allen gemeinsam ist dabei die Verpflichtung zu einer intelligenten Planung und Betriebsweise, die zugleich in ihrer Vorbildfunktion zu einer nachhaltigeren Entwicklung des urbanen Lebens-und Arbeitsumfeldes beiträgt”, heißt es in der entsprechenden Pressemitteilung der DGNB.

Prof. Dr. Thomas Stark, der als Professor für energieeffizientes Bauen an der Fakultät Architektur und Gestaltung das Projekt zur Teilnahme am Solarhaus-Wettbewerb geleitet hatte, ist stolz auf die Zertifizierung. „Die Zertifizierung ist eine nochmalige Bestätigung unseres Anspruchs, neben der Energieoptimierung auch alle anderen Aspekte des nachhaltigen Bauens vorbildhaft umzusetzen.”

Bei der Zertifizierung wurde neben ökologischer, ökonomischer und technischer Qualität auch die soziokulturelle und funktionale Qualität bewertet. Während die ökologische Qualität durchgehend Höchstwerte erreichte, wurden zum Beispiel Barrierefreiheit oder die hohen Investitionskosten des Hauses etwas weniger positiv bewertet.
Die Durchführung der externen Zertifizierung wurde intensiv von Studierenden der HTWG begleitet, die alle erforderlichen Dokumentationen erarbeitet haben.
Das ECOLAR-Home, das nun auf dem HTWG-Campus an der Paul-und-Gretel-Dietrich-Straße steht, wird weiterhin Lehrenden und Studierenden verschiedener Studiengänge als Forschungshaus dienen.

Informationen zur Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen finden Sie hier:

www.dgnb.de/de
Quelle: www.konstanz.de/rathaus/medienportal/mitteilungen/05756/index.html

Veranstaltung “Welche Landwirtschaft wollen wir?”

EInladung Landwirtschaft Lokale Agenda Allensbach

Plakat Einladung “Welche Landwirtschaft wollen wir?”

Die Lokale Agenda Allensbach und die Global Marshall Regionalgruppe Bodensee laden herzlich zur Veranstaltung “Welche Landwirtschaft wollen wir?” am Donnerstag, den 14.11.2013 ein.
Es geht um 20 Uhr in der Aula der Allensbacher Grund- und Hauptschule los.
Diskutiert werden Alternativen zu Monokulturen, Massentierhaltung, Gift im Essen und zerstörten Regenwäldern. Dazu trägt Bernhard Nägele, Agraringenieur und Leiter des kath. Bildungshauses St- Ulrich, vor.
Der Eintritt ist kostenlos!

“Bodanbürger” – Redaktionskonferenz im Litzelstetter “Milchhäusle”.

Zukunftswerkstadt Bodanbuerger 13112013 Redaktionskonferenz Plakat

Bodanbuerger 13.11.2013 Redaktionskonferenz Plakat

Die Initiative “Bodanbürger” lädt am Mittwoch, den 13. November 2013, um 19:30 zur Redaktionskonferenz ins Litzelstetter “Michhäusle” ein. Thema ist: “Möglichkeiten der Information, Kommunikation und Präsentation in den Bodanrückteilorten”.

Bei dem Bürgerportal handelt es sich um eine Plattform für Informationsaustausch und dient als Blog bzw. Kommunikationsmittel. Die Initiatoren der Bodanbürger sind Dennis Riehle und Wolfgang Flick.

In den unterschiedlichen Portalen und Newslettern gestaltet sich dabei die Eingabe und Bearbeitung von Texten, Fotos und Daten durch moderne Module für den Nutzer einfach und simultan. Auch die Verarbeitung von Informationen geschieht mittlerweile meist automatisch und zeitgleich für die unterschiedlichsten Publikationen. Mit wenigen Schritten können sogar Inhalte für die eigene Webseite genutzt und problemlos eingepflegt werden.

Seien Sie herzlich eingeladen, um sich praktisch und hautnah die verschiedenen Funktionen und deren Handhabung erklären zu lassen, Fragen zu stellen und über die vernetzte Öffentlichkeitsarbeit ins Gespräch zu kommen. Rückfragen und Anmeldungen sind vorab möglich an redaktion@bodanbuerger.de.

www.bodanbuerger.de/litzelstetternet/index.php

Ethikum HTWG

HTWG Präsident Dr. Kai Handel mit Ethikum-Absolventen Marcel Münch, Rafael Horn und Kai Streicher (von links) - Quelle: www.htwg-konstanz.de/Antrag.5221.0.html

HTWG Präsident Dr. Kai Handel mit Ethikum-Absolventen Marcel Münch, Rafael Horn und Kai Streicher (von links)
- Quelle: www.htwg-konstanz.de/Antrag.5221.0.html

Studierende haben die Möglichkeit ihr Engagement und ihre Kompetenzen zu den Zukunftsthemen Ethik und Nachhaltigkeit mit dem Zertifikat „Ethikum“ auszeichnen zu lassen. Es wird in Zusammenarbeit mit der entsprechenden Hochschule vom rtwe (Referat für Technik- und Wissenschaftsethik) ausgestellt, wenn immatrikulierte Studierende mindestens drei benotete Veranstaltungen bestanden haben. Zusätzlich werden 300 Ethikpunkte benötigt, diese erhält man beispielsweise durch Projektarbeit, Blockseminare oder Vorlesungen. Wie genau diese verteilt werden, erfährt man auf der Homepage der HTWG. Nachdem der Antrag, zusammen mit dem Nachweisformular, bestätigt wurde, wird das Zertifikat vom Präsidenten der HTWG verliehen.

- www.htwg-konstanz.de/Ethikum.5218.0.html
- www.rtwe.de
- Ethikum-Antrag-2010-04.pdf
- Ethikpunkte-Nachweis-2010-04.pdf

ISC Konstanz

Zukunftswerkstadt ISC Konstanz

– Quelle: www.isc-konstanz.de/isc/institut/unsere-ziele.html

Research for a sunny future! ist das Motto des „International Solar Energy Research Center e.V.“, kurz I.S.C. Konstanz. Gegründet wurde das Solarforschungsinstitut von den 17 Gründungsmitgliedern, überwiegend Physiker, an der Uni Konstanz im Jahre 2005. Der gemeinnützige Verein hat das Ziel die Solarenergie zu verbreiten und so umweltfreundliche Technologien zu fördern. Dafür wollen sie Solarzellen effizienter gestalten, mit der Industrie zusammenarbeiten, Forschungsprojekte betreiben und Produktionskosten senken. Auch entwickeln sie neue Produktionsschritte oder optimieren bestehende und erproben neue Solarzellenkonzepte.

Entwicklungshilfe betreibt das ISC Konstanz ebenso. Viele soziale Probleme in Entwicklungsländern lassen sich mit Solarstrom lösen. So werden die Ergebnisse der Forschungen und Projekte dort zum Einsatz gebracht und mit anderen Organisationen umgesetzt. Damit werden Schulen, Krankenstationen und ganze Dörfer mit Strom und Frischwasser versorgt.

Derzeit beschäftigt das ISC Konstanz 60 Mitarbeiter, die Im Jahr 2010 Forschungsprojekte im Wert von 3 Millionen Euro abwickelten. Finanziert wird der Verein von Industriepartnern, Spenden und Beiträgen von Mitgliedern sowie von öffentlichen Mitteln der EU und dem Bundesumweltministerium.

Ebenso versteht sich das Institut als Vermittler zwischen Technik und der Öffentlichkeit. Es will die Anerkennung und die Chancen, die Solarenergie bringt verbreiten und die Bürger informieren. Daher werden gern Praktika für Studenten und Schüler angeboten, aber auch Besucher durch die Labore geführt.

Noch mehr Informationen über Partner, Sponsoren, Leistungen und Struktur gibt es in der Broschüre und auf der Homepage.

- www.isc-konstanz.de/isc/institut/wir-ueber-uns.html
- ISC_Infobroschuere.pdf
- Entwicklungszusammenarbeit_am_ISC_Sept2010.pdf

Tatenbörse Konstanz

Tatenbörse KonstanzDie Tatenbörse Konstanz ist eine Informations- und Vermittlungsstelle der Stadt Konstanz, die als Anlaufstelle für engagierte Bürger dienen soll. Jedem der sich freiwillig beteiligen möchte wird über die unterschiedlichsten Organisationen in Konstanz informiert und auch verbunden. Es gibt weit über 100 Organisationen, Verbände, Vereine, Initiativen und Gruppen, die die Möglichkeiten bieten, sich ehrenamtlich zu engagieren. Sei es für die Umwelt/Natur, Kultureinrichtungen, Seniorenhilfe oder Pflegeheime – jeder engagierte Freiwillige weiß, Arbeit ist kostenlos, aber nie umsonst. Freiwilliges Engagement fördert das Zusammenleben der Gesellschaft, weckt Vertrauen und bringt die Menschen zusammen. Dafür setzt sich die Tatenbörse ein.

Weitere Informationen gibt es bei der Stadt Konstanz oder auf der Homepage der Tatenbörse selbst:

- http://www.konstanz.de/soziales/00631/index.html
- http://www.tatenboerse.de/engagement.htm

Greentours – grüne Stadtrundgänge

Zukunftswerkstadt Konstanz Greentours der gruene Stadtrundgang

Quelle: www.greentours.de/index.php/konstanz.html

Greentours bietet verschiedene Veranstaltungen an, in denen man Konstanz und Umgebung mal von einer ganz anderen Seite sieht. Bei dem „Grünen Stadtrundgang“ wird im Gegensatz zu normalen Stadttouren ganz bewusst das Augenmerk auf Nachhaltigkeit gerichtet. Es werden Wege für einen umweltbewussten Lebensstil direkt und vor Ort gezeigt. Fragen zu Themen wie regionale Produkte, biologische Landwirtschaft und Öko-Mode und vielen mehr werden bei diesem Stadtrundgang beantwortet.
Die Veranstaltung “Geschichte trifft Zukunft” vereint damalige Stadtgeschichte und Aspekte der heutigen Stadtentwicklung. In Zusammenarbeit mit Carola Berszin, Anthropologin und Archäologin, werden Trinkwasseraufbereitung, Bedeutung der Bodenseeregion, Energiegewinnung und weitere Gebiete der Nachhaltigkeit zu Zeiten des Mittelalters mit der heutigen verglichen.
Ab nächsten Frühsommer werden wieder Erlebnistouren angeboten, die vor allem für Familien mit Kindern geeignet sind. Gezeigt wird z.B. wie regionale Produkte oder Erneuerbare Energien hergestellt werden.

Weitere Informationen zu Zeiten, Preisen und Gruppengrößen gibt es direkt auf der Website von Greenstours oder auf Facebook:

- www.greentours.de
- www.facebook.com/Greentours.Stadtrundgaenge?fref=ts

Energia Bodensee

Zukunfswerkstadt Konstanz Energia Bodensee Daecher gesucht

Quelle: http://www.energia-bodensee.org/

„Gemeinsam mehr erreichen“. Der Ansporn der Energia Bodensee ist es, nicht nur zu demonstrieren sondern selbst Teil der Energierevolution zu sein. Diesen Teil will die Bürger–Energiegenossenschaft mit Unterstützung zur Förderung, Gewinnung und Vertrieb Erneuerbarer Energien in der Bodenseeregion leisten.
Sie sind davon überzeugt, dass dezentrale Energiegewinnung durch Solar- und Windstrom mehr Potenzial haben als die Politik bisher annimmt. Daher wird weiterhin nach Mitgliedern (Mitglied werden) und freien Dächern und Wiesen für Solaranlagen geworben.
Details zur Satzung und welche Bedingungen es für eine Mitgliedschaft gibt erfahren Sie auf der Homepage:

- www.energia-bodensee.org
- Satzung

Fernbusse als Alternative zur Bahn

MeinFernbus Bus Zukunfswerkstadt

MeinFernbus

Seit der Liberalisierung am 1. Januar 2013 des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) etabliert sich eine günstige und umweltfreundliche Reise-Alternative zur Bahn (auf Strecken über 50 km) wie es sie in den USA, Italien oder England schon lange gibt – der Fernbus. Mittlerweile ist nahezu jede größere Stadt Deutschlands (z.B. Berlin, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart, Hamburg) miteinander verbunden.
Die Busse fahren in der Regel länger als die Bahn, dafür kostengünstiger bei nahezu gleichem Komfort. Einige bieten auch Steckdosen und WLAN. Die Buslinien sind daher vor allem für Bürger geeignet, die ein knappes Budget, dafür viel Zeit haben. Beispielsweise fährt man mit dem Bus „MeinFernbus“ von Konstanz nach Freiburg für 8 €.
Auch ökologisch sind die Busse im Vorteil. Im Gegensatz zur Bahn, dem Flugzeug oder dem Auto stößt ein Bus weit weniger CO2 pro Person und auf 100 Kilometer Fahrstrecke aus.
Mittlerweile gibt es über 40 Anbieter von Fernbussen wie Berlin Linien Bus, Deutsche Touring, City2City, Flixbus, DeinBus und MeinFernbus. Wobei letzterer auch direkt aus und nach Konstanz fährt.

Verbindungen aus Konstanz finden Sie direkt auf der Homepage:
- meinfernbus.de

Ringvorlesung Nachhaltigkeit an der HTWG

Nachhaltigkeit HTWG

Nachhaltigkeit HTWG

In diesem Wintersemester wird die Reihe der Ringvorlesungen an der HTWG mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit fortgesetzt. Dies ist mittlerweile der vierte Ableger dieser Serie. Die Veranstaltungen sind öffentlich, Studierende können die Ringvorlesung jedoch als Studium Generale oder für das Hochschulzertifikat Ethikum anrechnen lassen.

In den insgesamt dreizehn Vorträgen referieren Professoren der HTWG, Wissenschaftler, Experten aus der Bodensee-Region, Unternehmer oder Umweltbeauftragte zum Thema Nachhaltigkeit; in der Regel wöchentlich am  Montagabend in den Räumen der Hochschule. Themen sind beispielsweise die Energiewende, Nachhaltige Entwicklung und unternehmerische Verantwortung.

Genauere Informationen bezüglich Uhrzeiten, Themen und Räumen gibt es im Flyer bzw. auf der Seite der HTWG.

- http://www.htwg-konstanz.de/Ringvorlesung.5209.0.html
- Flyer der Ringvorlesungen

Verschenk’s Konstanz auf Facebook

Zukunftswerkstadt Facebook Verschenk's Konstanz

Zukunftswerkstadt Facebook Verschenk’s Konstanz

„Jeder von uns besitzt ollen Plunder, den er oder sie nicht mehr braucht“ dachten die Gründer Sarah Summers-Jones, Cool Cassis, Sabine Wacker und David Günther und gründeten die Facebook Gruppe Verschenk’s Konstanz nach Münchner Vorbild. Diese ist für jedes Facebook Mitglied frei zugänglich.

Das Ganze funktioniert gänzlich einfach: Jeder der etwas verschenken möchte, postet ein Bild davon in diese Gruppe. Nachdem ein/e Interessent/in das Bild kommentiert hat, wird die Übergabe privat abgewickelt. Es haben sich in Konstanz und Umgebung mittlerweile über 13500 Mitglieder dafür gefunden. Ob nun Fahrräder, Möbel oder Geschirr – „Verschenk’s Konstanz“ ist eine tolle Möglichkeit, um das Wegwerfen von Gegenständen zu vermeiden und somit Ressourcen zu schonen.

Parallel dazu gibt es noch die Gruppe Such’s Konstanz , in der ebenso das Verschenken im Vordergrund steht, allerdings nur gesuchte Gegenstände gepostet werden.

Mehr Informationen dazu gibt es direkt auf Facebook:

- https://www.facebook.com/groups/209306299187614/
- http://www.facebook.com/groups/366982186686421/

- http://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/Verschenks-Konstanz-Geben-macht-Spass;art372448,5828786>

Ideen- und Realisierungsteil des Architektenwettbewerbs zur Litzelstetter Ortsmitte

Architektenwettbewerb Litzelstetter Ortsmitte

Architektenwettbewerb Litzelstetter Ortsmitte

In einer neuneinhalbstündigen Sitzung haben die Mitglieder der Jury für den Ideen- und Realisierungsteil zur Litzelstetter Dorfmitte am 20. September 2013 getagt. Unter Mitwirkung von Fachpersonen aus Städtebau, Planung und Architektur, aber auch Vertretern aus Politik, Ortschaftsrat und WOBAK sowie Gästen aus der Spurgruppe für Bürgerbeteiligung wurden die 36 eingereichten Entwürfe des Ideenteils, der grobe Grundzüge für die neue Bebauung und das Umfeld des frei werdenden Geländes an der Martin-Schleyer-Straße, Ecke Kornblumenweg, liefern soll, debattiert und bewertet. Etwa die Hälfte der eingegangenen Projekte wurden für den zweiten, den Realisierungsteil, ausgewählt. In diesem geht es nun um die konkrete Ausgestaltung des Bauvorhabens. Am 22. November 2013 findet dann die endgültige Siegerfestlegung statt. Ortsvorsteher Heribert Baumann sprach von einem spannenden und interessanten Prozess, der viele bunte und ungeahnte Anregungen gebracht habe.

Zuvor hatte die durch den Ortschaftsrat Litzelstetten aus engagierten Bürgern zusammengestellte Spurgruppe, die einen repräsentativen Querschnitt aus der Bevölkerung des Teilortes abbilden sollte, über Monate hinweg den Prozess über die Ausgestaltung der Wettbewerbsausschreibung kritisch begleitet. In mehreren Sitzungen war ein Bürgerworkshop vorbereitet worden, auf dem die Einwohner anhand verschiedenster Fragestellungen ihre Ideen, Erwartungen und Wünsche an die neue Bebauung in der Ortsmitte einbringen konnten. In enger Rückkoppelung mit dem Amt für Stadtplanung und Umwelt und unter Moderation von „translake“-Geschäftsführer Wolfgang Himmel wurden durch die Spurgruppe stellvertretend stets neue Impulse eingegeben, die letztlich auch in den Ausschreibungstexten Niederschlag fanden. Diese waren wiederum Gegenstand einer Präsentation vor der Bürgerschaft, ehe anschließend über Erfahrungen der Abläufe mit Bürgermeister Kurt Werner gesprochen wurde.

Neben einem Ausflug mit Besichtigung von Dorfentwicklungskonzepten in der Schweiz und Vorarlberg gehörte zum weiteren Aufgabenprogramm der Spurgruppe schlussendlich auch die Entsendung von Bürgervertretern in die Entscheidungsrunden des Architektenwettbewerbs, an dem diese als Gäste beratend teilnahmen. Das Team aus Regina Armbruster, Wolfgang Flick, Dennis Riehle, Katja Romer, Bernfried Treude, Regina Wesner und Brigitte Wind will auch nach der Auswahl für ein Bebauungskonzept sicherstellen, dass die Interessen aus der Einwohnerschaft in Erinnerung bleiben und dass die Bürgerinnen und Bürger fortlaufend transparent über den Fortgang des Neubaus informiert werden. Dazu gehört auch, die auf dem Tisch liegenden Planungen rechtzeitig offen zu legen und gegebenenfalls nochmals mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Wichtig ist der Spurgruppe aber auch, die im Ideenteil gefassten Rahmenbedingungen für das Umfeld des Baugebietes als mögliche Leitlinie für die künftige Dorfentwicklung fortzuschreiben.

Die Gemeinwohlökonomie Regionalgruppe Konstanz – Wirtschaft mit Vision

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GWÖ-Gruppe Konstanz

Seit Oktober 2010 wächst eine Bewegung mit dem Grundgedanken einer nachhaltigen, ethisch gesamtverantwortlichen Form des Wirtschaftens. Die Gemeinwohl-Ökonomie, “ein Wirtschaftsmodell mit Zukunft” hat inzwischen auch in Konstanz eine Regionalgruppe.
Zentral hierbei ist die Erstellung einer Gemeinwohl-Bilanz, die den unternehmerischen Erfolg im Beitrag des Unternehmens zum Gemeinwohl bemisst.
Aktuell unterstützen 1405 Unternehmen sowie Organisationen, Politiker und Privatpersonen öffentlich die Gemeinwohl-Ökonomie-Bewegung.

Informationen über Vorträge, Inhalte und vieles mehr gibt es auf

konstanz.gwoe.net oder
www.gemeinwohl-oekonomie.org

Mit kleinen Dingen einen großen Wandel anstoßen: Wir leben 2000-Watt-Kampagne

wirleben2000watt.com

Website der Kampagne

Dies ist das Credo der Wir leben 2000-Watt-Kampagne, einer Idee durch eine Initiative der Städte Konstanz, Radolfzell, Singen, St. Gallen, Feldkirch und vielen weiteren. Dabei dreht sich alles um besagte 2000 Watt, die laut Wissenschaftlern der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) jedem Menschen weltweit im Durchschnitt zur Verfügung stehen können, um damit die Klimaerwärmung zu begrenzen und knappe Ressourcen gewissenhaft zu nutzen.
Dies entspräche in etwa dem weltweiten Durchschnittsverbrauch von 1990. Für heutige Verhältnisse hieße das den Verbrauch um zwei Drittel zu senken. Eine Herausforderung – nach ETH-Experten aber durchaus machbar! Die Kampagne hat das Ziel bis zum Jahr 2050 durch konsequente Reduktion von CO2-Ausstoß und Energieverbrauch eine regionale 2000-Watt-Gesellschaft umzusetzen. Ein Vorhaben, das im Kleinen beginnt und bei dem jeder mithelfen kann.

Informationen über die Kampagne und wie man selbst Teil der Aktion wird gibt es auf der Website und einer Broschüre im PDF-Format:

www.wirleben2000watt.com
- Broschüre zum Download (2,6 MB)

Zwischenfazit „ZukunftsWerkStadt“ – Teilprojekt Litzelstetter Ortsmitte Evaluationsgedanken aus Sicht eines beteiligten Bürgers

Zwischenfazit „ZukunftsWerkStadt“ – Teilprojekt Litzelstetter Ortsmitte

Evaluationsgedanken aus Sicht eines beteiligten Bürgers 

Die „ZukunftsWerkStadt“ hat mit ihren Projekten in der Stadt Konstanz deutlich gemacht, dass Bürgerbeteiligung dann funktionieren kann, wenn die Menschen das Gefühl haben, zu einem möglichst frühen Zeitpunkt in Planungen und Entscheidungsprozesse einbezogen zu werden. Die Spurgruppe aus Litzelstetten, in der sich sieben Bürger unter Moderation und fachkundige Begleitung des Amtes für Stadtplanung und Umwelt dafür eingesetzt haben, dass die Einwohner über das Bauvorhaben in der Ortsmitte rechtzeitig und umfassend informiert und mit ihren Ideen und Wünsche berücksichtigt werden, konnte exemplarisch darlegen, wonach die Bürger bei strukturiertem und ehrlichem Vorgehen für Partizipation gewonnen werden können.

In meinen Auskünften gegenüber dem Evaluationsteam zum Zwischenstand der „ZukunftsWerkStadt“ in Konstanz war es mir ein Anliegen, zu verdeutlichen, dass solch ein Prozess über mehrere Monate hinweg stets von Lerneffekten geprägt ist. Es ist keinesfalls alles optimal verlaufen. Diese Erwartung wäre aber auch angesichts dessen, dass die methodische Bürgerbeteiligung erst nach und nach zu einem alltäglichen und anerkannten Feld direktdemokratischer Normalität wird, weitaus überzogen. Jedes neue Verfahren zur Bürgerbeteiligung muss geprägt sein von der Bereitschaft und Offenheit, Fehler und Probleme ernsthaft zu benennen und sie ehrlich aufzuarbeiten. Bürgerbeteiligung ist damit nicht nur ein nach vorne gerichtetes Machen, sondern gleichzeitig ein stetiger Blick zurück, der reflektiert und im Zweifel auch Schritte rückwärts oder neue Abzweigungen oder Zielsetzungen einfordert.

Für mich hat insbesondere die Erfahrung des Zusammenwirkens mit der Verwaltung auf Augenhöhe nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Ein oftmals in der Bevölkerung wahrgenommener Graben zwischen Bürgern und Ämtern konnte hier zumindest in einem ersten Schritt dadurch überwunden werden, dass Vertrauen notwendig war, um als Spurgruppe in Einklang mit der Verwaltung den Einwohnern das gemeinsame Ziel zu vermitteln. Transparenz, in unserem Falle über die Eckpunkte des Bauprojekts, sowie der Versuch, stetig untereinander informiert zu bleiben, waren wesentliche Merkmale, die zum Gelingen beigetragen haben. Gleichsam lag ein Grundstein für den Erfolg aber auch in der bereits von Anfang an durch den Ortschaftsrat gut zusammengewürfelten Spurgruppe. Niemand der beteiligten Bürger schien aus einem hervorstechenden Eigeninteresse mitwirken zu wollen. Der Wille, etwas für den gesamten Ort erreichen zu wollen, schien bei allen im Vordergrund zu stehen. Die Bereitschaft des Ortschaftsrates, des Ortsvorstehers, aber auch des Gemeinderates und der Stadtverwaltung sowie des Eigentümers, sich auf die Meinungen von Menschen unterschiedlichster sozialer, beruflicher, familiärer Herkunft, des Alters und der Intention für Engagement einzulassen, war ein Wagnis, das belohnt wurde.

Zeitweise gab es aber auch Momente, in denen wir deutliche Defizite ausmachen konnten. Dann, wenn sich die Wahrnehmung breit macht, fertige Pläne lägen bereits in den Schubladen und Bürgerbeteiligung verkommt zu einem nach außen gerichteten, medialen Versuch, Partizipation lediglich zu suggerieren, um Ruhe und das Gefühl des Einbeziehens der Bürgerschaft zu erwirken. Deshalb ist es wesentlich, von Beginn an zu klären: Was ist möglich, welche Mitsprache haben die Bürger? Sowohl rechtliche Vorgaben, wie in unserem Fall des Baurechts, als auch die Vorstellungen des Eigentümers müssen klar auf dem Tisch liegen. Ein Bürgerbeteiligungsprozess kann den größten Schaden dadurch erleiden und verursachen, indem Erwartungen zugelassen werden, von denen bereits anfänglich feststeht, dass sie nicht erfüllbar sind. Enttäuschungen können vermieden werden, wenn sowohl alle nötigen Daten und Fakten als Ausgangslage bekannt sind. Kommunikation darf nicht einseitig verlaufen, sondern muss alle mitwirkenden Akteure einbeziehen. Das, was Bürger als „hinter dem Rücken“ abgesprochen empfinden, führt zur typischen Reaktion „Bürgerbeteiligung ist nur eine Farce“. Hierdurch erlangt Partizipation nicht nur dauerhaft negatives Image und verliert dramatisch an Wert; sie macht sich zudem lächerlich und bringt Resignation bei den Menschen, die bereit waren, mitgestalten und etwas verändern zu wollen.

Gleichsam gilt auch: Jedem muss bewusst sein, dass ein Bürgerbeteiligungsverfahren, das letztlich auf eine Entscheidung eines politischen und verwaltenden Gremiums zuläuft, nur Weichen stellenden Charakter haben kann und nicht das abschließende Votum – wie hier des Stadtrates und seiner Ausschüsse und städtischen Ämter – ersetzt. Je konkreter und realitätsnaher die Arbeit der Bürger jedoch ist, umso größer bleibt die Chance, eine Umsetzung mit größtmöglicher Einwirkung der Anliegen aus der Bürgerschaft zu erreichen. Dies haben wir in unserem Teilprojekt lebendig spüren können. Durch die Vernunft, nur umsetzbare Forderungen aufzustellen, sind in den Ausschreibungstext für das Bauvorhaben möglichst viele Einflüsse von der Bevölkerung integriert worden.

Meine Erfahrung hat mir auch gezeigt: Bürgerbeteiligung kann nicht für jedes Projekt sinnvoll sein. Nur dann, wenn sich die Beteiligten allesamt bereit erklären, einen auf Basis des Machbaren offenen Ausgang des Verfahrens zuzulassen, kann Partizipation ihren Zweck erfüllen. Gerade bei Vorhaben, bei denen halböffentliche Projektpartner mitwirken, muss diese Bereitwilligkeit geklärt sein. Für unseren Erfolg zielführend war nicht zuletzt auch eine unabhängige Moderation, die nicht wertet, sondern orientiert und lenkt. Ebenso gilt dies auch für die Evaluation: Der Blick von außen muss neutral, am besten örtlich und sachlich entfernt, erfolgen. Nur dann können diejenigen, die in solchen Prozessen Verantwortung tragen, erzielen, dass wichtige negative Erfahrungen differenziert aufgearbeitet und für zukünftige Vorhaben beachtet werden.

Die Bereitschaft von allen Seiten, ihr Tun regelmäßig der Öffentlichkeit zur Prüfung vorzulegen, ist zwingende Voraussetzung dafür, dass der Ansporn vorhanden bleibt, den Beteiligungsprozess aktiv bis zum Ende mitzugestalten. Und deshalb kann auch zum Zeitpunkt des Zwischenfazits von meiner Perspektive aus nur animiert werden: Mit dem Architektenwettbewerb, der darüber bestimmt, welcher eingereichte Vorschlag für den Neubau in der Litzelstetter Ortsmitte mitsamt seiner Nutzung und planerischen Gestaltung am besten geeignet ist, ist die Partizipation noch nicht beendet. Viel eher heißt es auch für die Bürger, die Umsetzung dessen, was sie an Ideen eingebracht haben und was beschlossen wurde, kritisch zu begleiten. Und nicht nur das: Die Bürgerbeteiligung hat zutage gebracht, dass neben der Verwirklichung des konkreten Bauvorhabens (Realisierungsteil) eine weitere Dorfentwicklung nötig sein wird (Ideenteil), die zentral von der neu gestalteten Dorfmitte ausgeht.

Das, was geschaffen wird,  muss sich nicht nur in die bestehenden baulichen Strukturen einpassen. Die Anforderung, aus dem Bauprojekt heraus eine Philosophie abzuleiten, mit der auch nachträglich Entscheidungen auf den Prüfstand gestellt und vor allem Konzepte für die weitere Gestaltung des Dorfes einem Motto entspringen können, war Ansinnen vieler beteiligter Bürger. Deshalb ist das zwischenzeitliche Fazit aus meiner Einschätzung nach ebenso Auftrag, die Bürgerbeteiligung weiterhin zu nutzen. Dem Ortschaftsrat und dem Ortsvorsteher, aber auch der Stadt wurde deutlich gemacht: Partizipation kann funktionieren, wenn sie nachhaltig ist. Die guten Erfahrungen haben gezeigt, dass viele Einwohner bereit waren, sich mit dem Bauvorhaben auseinander zu setzen. Nirgendwo sonst sind Menschen von Veränderungen so hautnah betroffen, wie vor der eigenen Haustüre, in der Kommune. Daher ist Bürgerbeteiligung dort auch am wichtigsten und effektivsten, gleichzeitig aber auch sensibelsten und schwierigsten. Das darf nicht abschrecken, mit dem bewährten Team und allen, die selbst aktiv mitgestalten wollen, bei neuen Fragen der Ortsentwicklung und Themen, die die Bürger über den individuellen Belang hinaus betreffen, mit den gewonnenen Methoden neue Beteiligungsprozesse zu wagen.

Dennis Riehle

Mitglied der Spurgruppe für

Bürgerbeteiligung Litzelstetten

 Martin-Schleyer-Str. 27

78465 Konstanz

Mail: anfrage@riehle-dennis.de

Web: www.dennis-riehle.de

Blog: www.dennis-riehle-blog.de

Regionales Kräutersammeln für nachhaltiges Fingerfood

Regionales Kräutersammeln für nachhaltiges Fingerfood

- Ein Erlebnisbericht von Dr. Sabine Schmidt-Halewicz-
Am Mittwoch, den 26.06.13 war es wieder soweit: ein neuer Plattform Nachhaltiges
Lernen –Termin. Besonders spannend diesmal: eine Verlosung hatte stattgefunden,
(Voucers siehe unten) und zwei Studentinnen von der Nachhaltigkeitsgruppe an der
Uni Konstanz fanden ebenso den Weg zur Kräuterwanderung mit unserer
Kräuterpädagogin Sabine Stoll-Bruder in Dingelsdorf, wie 12 weitere Teilnehmer-
Innen.
Was haben wir gemacht? Ein Runde gedreht bis fast zum Olber, dem Hausberg von
Dingelsdorf. Aber wo viele Kräuter stehen, da bleibt man auch oft stehen. Es gab
einen Weißdorn-Likör und anschließend köstlichstes Fingerfood mit eben diesen
Kräutern, die wir unterwegs gesehen, gerochen, gefühlt, geschmeckt hatten.
Als kleine Impression dieses Bild der Köstlichkeiten mit Bärlauch, Giersch,
Vogelmiere, Dost, Minze, Kleeblüten u.a.:

kräuter natur

Informationen zur Nazurschule finden Sie unter folgendem Link:http://www.naturschule-konstanz.de/

Unter folgendem Link finden Sie den Orginaltext, der uns von Dr. Sabine Schmidt-Halewicz zur Verfügung gestellt wurde.

Text Nachschau_Kräuter

Rede von Dr. Jeannette Behringer

Im Folgenden finden Sie eine kurze Zusammenfassung der Rede von Dr. Jeannette Behringer bei der Veranstaltung “Zwischenbilanz” am 15.06.2013 im Wolkensteinsaal Konstanz.

„Das Projekt „ZukunftsWerkstadt Konstanz“ ist ein zentraler Baustein im Rahmen der Bemühungen der Stadt Konstanz um eine Nachhaltige Entwicklung. Im Projekt ist die so wichtige Transdisziplinärität umgesetzt, die verschiedene Lebenswelten und Wissensformen aus Bürgerschaft, Verwaltung, Politik und Hochschulen und damit auch verschiedene Gestaltungs- und Machtansprüche im wissenschaftlichen Beirat an einen Tisch einlädt. Das Projekt war zudem partizipativ angelegt und hat sich stets mit der Frage auseinandergesetzt, wie eine Bürgerbeteiligung einerseits ergebnisoffen sein kann und der Horizont der Nachhaltigen Entwicklung nicht aus den Augen verloren geht. Denn beileibe nicht überall, wo das Adjektiv „nachhaltig“ draufsteht, ist Nachhaltige Entwicklung drin. Neben zentralen Themen wie die zukunftsfähige Entwicklung der Mobilität oder der Forschung wurde auch der häufig vernachlässigte Bereich eines veränderten Lebensstils angegangen, ein Thema, an das sich andere Projekte nicht „herantrauen“. Denn schliesslich wird man hier zum grundlegenden Nachdenken über den eigenen Material- und Ressourcenverbrauch angeregt. Und ohne diese grundsätzlichen Veränderungen wird es keine Nachhaltige Entwicklung geben.”

Dr. Jeannette Behringer

 

Unter folgendem Link finden Sie die komplette Rede von Dr. Jeannette Behringer: Behringer_ZukunftsWerkStadt

 

Wir danken Frau Dr. Jeannette Behringer für diese freundlichen Worte.

Konstanz fährt voraus- elektromobile Eröffnung der Umgehungsstraße

Mit 15 Mio. € war es eines der größten Straßenbauprojekte der Region – der Bau der Westtangente im Konstanzer Westen. Die Neue Tangente verbindet die alte Radolfzellerstraße mit der B33. Gerade im Ortsteil Wollmatingen erhofft man sich von diesem Mammutprojekt verkehrstechnische Entlastungen.Nicht ganz unkritisch sieht die NABU-Gruppe Konstanz die neue Straße, da Schutzgebiete zerschnitten und Naherholungsgebiete beeinträchtigt würden. Nach der Eröffnung der Straße am 24.06.2013 bleibt abzuwarten, ob die Westtangente die erhoffte Entlastung für die Konstanzer Straßen bringt.

Bei der feierlichen Eröffnung säumten interessierte Konstanzer und Konstanzerinnen die Straße.  Ein Konvoi mit elektrisch betriebenen Fahrzeugen fuhr dem offiziellen Zug der Vertreter von Stadt und Land voran und sorgte dafür, dass die ersten Fahrzeuge  auf der neuen Straße mit nachhaltigem Ökostrom angetrieben werden.  Der größte der Teil der folgenden 21.000 Fahrzeuge pro Tag wird wohl (noch)nicht auf fossile Energieträger verzichten.

Die zukunftsträchtige Aktion liefert einen weiteren Beweis für den  Pioniergeist der Konstanzer Bürger, die auf ganz eigenem Weg die Mobilitätswende vorantreiben.

Weiter Informationen und einen „surrenden“ Dank finden sie unter:

http://blog.naturblau.de/2013/06/konstanz-unter-strom-elektromobile-umgehungsstrassen-eroffnung/

Zwischenbilanz ZukunftsWerkStadt: Uli Burchardts Rede

Ralph Schiel von naturblau+++ hat die Rede zur Zwischenbilanz der ZukunftsWerkStadt von Oberbürgermeister Uli Burchardt gefilmt und auf Youtube zu Verfügung gestellt. Viel Spaß beim Zuschauen!

„Expedition N“ der Baden-Württemberg-Stiftung zu Gast bei den EBK

Die europaweit einmalige Informations- und Bildungsinitiative „Expedition N- Nachhaltigkeit für Baden-Württemberg“  der Baden-Württemberg-Stiftung macht  am Freitag, 21. Juni  und Samstag, 22. Juni Station bei den Entsorgungsbetrieben in Konstanz.

In dem zweistöckigen Expeditionsmobil gibt es eine interaktive Multimedia-Ausstellung und Live-Präsentationen ausgewählter Exponate, wie sich Energie klima- und umweltfreundlich nutzen lässt: Von  A wie Algenbioreaktor über B wie Brennstoffzellen bis hin zu W wie Wärmedämmung. Zugleich können sich Besucher über Zukunftsthemen wie Energieversorgung von morgen oder Elektromobilität informieren. Weiterlesen

In der F.A.Z. gelesen…

Kurzmitteilung

Lieber die Biokartoffel aus Ägypten oder doch eher die deutsche Kartoffel, welche nicht aus dem biologischen Anbau stammt? In der F.A.Z. gab es einen interessanten Artikel zu den immer billiger werdenden Biolebensmitteln, welche es nun auch vermehrt im Discount-Supermarkt gibt: Wie gut ist Billig-Bio?

ZukunftsWerkStadt soll zur Marke werden

Konstanzer schaffen Klima! Dieses Motto, unter dem die Initiative ZukunftsWerkStadt stand, soll auch weiterhin Richtschnur für die nachhaltige Stadtentwicklung sein. So die Zwischenbilanz, die am Samstag, 15. Juni, von den Teilnehmern gezogen wurde.


Ein Beispiel für gelungene Bürgerbeteiligung ist die Neugestaltung der Ortsmitte Litzelstetten. Ortsvorsteher Heribert Baumann (ganz links) und Katja Romer und Bernfried Treude von der Spurgruppe Litzelstetten freuten sich über die konstruktive Zusammenarbeit.Ein Beispiel für gelungene Bürgerbeteiligung ist die Neugestaltung der Ortsmitte Litzelstetten. Ortsvorsteher Heribert Baumann (ganz links) und Katja Romer und Bernfried Treude von der Spurgruppe Litzelstetten freuten sich über die konstruktive Zusammenarbeit.

Grundstein für nachhaltiges Handeln gelegt

Konstanz war eine von 15 Städten und Landkreisen, die im Rahmen der Initiative ZukunftsWerkStadt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wurden.  Weiterlesen

Entdecken-Riechen-Schmecken, eine Kräuterwanderung

Einladung zur Veranstaltung der Plattform Nachhaltiges Lernen: Entdecken-Riechen-Schmecken, eine Kräuterwanderung

Wir möchten Sie / Euch zum nächsten Treffen der Plattform Nachhaltiges Lernen zu einer Kräuterwanderung einladen.

Wann: Mittwoch 26.06.13 um 18.00 – 20.00 Uhr.

Ort: Dingelsdorf im Heugäßle 9 Weiterlesen

Die Kuh ist kein Klima-Killer – ein Bericht

Ein bunter Kreis engagierter MultiplikatorInnen aus Deutschland und Schweiz traf sich am 28. Mai 2013 anlässlich der monatlich stattfindenden Veranstaltung der Plattform Nachhaltiges Lernen: es nahmen knapp 40 TeilnehmerInnen aus allen Berufsbranchen, Tiermediziner, Behörden, Pädagogen, Ingenieure und Wissenschaftle an dem Impulsvortrag teil.

Die Veranstaltung wurde möglich durch die finanzielle Unterstützung vom Lernort Bauernhof, dem Schulamt Konstanz sowie einer privaten Spende. Anschaulich stellte die Referentin Anita Idel die Bedeutung von Boden und Gras für Wurzelwachstum und Humusaufbau dar, um den Bogen zu artgerechter Rinderhaltung zu ziehen: die CoEvolution von Gras und Grasern und ihre Bedeutung für die Potenziale nachhaltiger Land- und Weidewirtschaft wurden anschaulich vermittelt. Weiterlesen

Der Trailer zur nachhaltigen Party ist da!

Kurzmitteilung

Nicht nur Fotos wurden während der Party gemacht- es wurde auch gefilmt…und erste Ausschnitte gibt es schon im Trailer zu sehen. Wir feiern – Hauptsache nachhaltig – der Trailer bei Vimeo.

Teamgeist führt zum Erfolg

Das prämierte Ecolar Home wurde auf dem HTWG-Campus aufgebaut. Es soll künftig dauerhaft als Lehr-, Forschungs- und Demonstrationsgebäude dienen.


Professor Dr. Thomas Stark (M., am Mikro) und seine Decathleten. Die Studierenden haben das prämierte Ecolar Home gebaut und beim Solar Decathlon 1012 in Madrid Preise eingeheimst. Das Gebäude steht nun dauerhaft auf dem HTWG-Campus
(Foto HTWG).

Es war der Tag der Danksagungen bei der Übergabe des „Ecolar Home”, dem innovativen Null-Energie-Haus der HTWG Konstanz. Insgesamt drei Mal ist das Gebäude aufgebaut worden, bis es nun endgültig seinen Platz auf dem Campus gefunden hat: einmal beim Probeaufbau in Konstanz, dann beim Solar Decathlon in Madrid, dem internationalen Wettbewerb für Solarhäuser im Sommer 2012, und nun wieder auf dem Campus. Weiterlesen

Die Fotos der nachhaltigen Party sind da!

Die nachhaltige Party vom 6. Juni war ein voller Erfolg mit rund 200 Besuchern! Die Fahrradgeneratoren liefen fast ohne Unterlass, draußen vor der Tür wurden durch die tollen Fahrradtutoren von der Uniwerkstatt alle Drahtesel repariert, während drinnen die Leute zur Musik von Bombilla tanzten. Das Improtheater, die nachhaltigen Lose und Getränke wollen wir natürlich auch nicht vergessen.

Wir haben nun die Fotos und wollen sie euch natürlich nicht vorenthalten. Vielen Dank an unseren tollen Fotografen Alastair Brady!

Zweites Treffen des Arbeitskreises Solarstadt Konstanz

Am Donnerstag, dem 13. Juni 2013, findet um 19:30 Uhr im Thurgau-Saal der HTWG-Bibliothek das zweite Treffen des Arbeitskreises Solarstadt Konstanz statt, zu dem wir Sie wieder herzlich einladen möchten. Auch wenn Sie beim ersten Treffen nicht dabei waren, können Sie jederzeit dazu kommen. Wir freuen uns auf Sie!

Der Bundestag wird nachhaltiger!

Kurzmitteilung

Auch der Bundestag wird nachhaltiger – 10.000 Drucksachen werden pro Wahlperiode gedruckt und sind zwischen ein paar und 3000 Seiten dick. Jetzt sollen diese nur noch elektronisch an die Abgeordnetenbüros übermittelt werden. Mehr dazu bei der Süddeutschen Zeitung.

Ein Interview mit dem Nachhaltigkeitsrat

Wir feiern - Hauptsache nachhaltig!

Wir feiern – Hauptsache nachhaltig!

Maren und Philip vom Nachhaltigkeitsrat der Uni Konstanz (NUK) haben im Uniradio ein Interview zur ihrer Arbeit gegeben- unter anderem auch zur nachhaltigen Party, welche diesen Donnerstag stattfindet. Einfach mal reinhören!

Mehr Infos über die Party gibt es hier!

Wir feiern – Hauptsache nachhaltig!

Design: Kommunikationsdesign-StudentInnen, HTWG Konstanz

Design: Kommunikationsdesign-StudentInnen, HTWG Konstanz

Es wird rot, gelb, diskobunt, ein bisschen blau, aber vor allem grün. Denn wenn wir feiern, dann Hauptsache nachhaltig! Aber auch fair, ökologisch, regional, phänomenal, unerwartet und unvergesslich. Am 6. Juni steigt im Kula die erste nachhaltige Party in Konstanz. Ein Paar wie Blumen und Atommüll? Keinesfalls! Wir zeigen, dass grünes Gewissen und Feierei eine Zukunft haben und dich nachhaltig beeindrucken können.

Wir starten mit den lokalen Helden des Improtheaters. Für nur sieben Euro sprengen die Talente ab 22 Uhr eingefahrene Denkmuster und überkommene Klischees. DJ Bombilla und sein experimenteller Electrosound lösen um 23 Uhr ab und begleiten dich zuverlässig durch eine abwechslungsreiche Nacht: Strampel mit dem Fahrrad gen Fürstenberg und die Uni-Fahrradwerkstatt unterzieht deinem treuen Begleiter einem kostenlosen Routinecheck. Weiterlesen

ZukunftsWerkStadt in Bottrop

Kurzmitteilung

In Bottrop haben sich die BürgerInnen im Rahmen der ZukunftsWerkStadt Gedanken über die Elektromobilität in ihrer Stadt gemacht- wäre das auch etwas für Konstanz? Mehr Informationen im Artikel der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung.

“Die Kuh ist kein Klimakiller” – Einladung der Plattform Nachhaltiges Lernen

 Kuh KlimakillerDie Kuh ist kein Klima-Killer!

Vortrag und Diskussion mit der Autorin Dr. med. vet. Anita Idel.

Wann: 28. Mai, 18:30 Uhr

Wo: Konstanz, Technologiezentrum, Vortragsraum

Wir freuen uns auf umfassende Einblicke in Fragen artgerechter und klimaschonender Tierhaltung. Ausführlichere Informationen finden sich hier.

Der Impulsabend ist zudem eine ideale Gelegenheit, sich mit anderen MultiplikatorInnen aus dem Landkreis Konstanz zu vernetzen. Weiterlesen

Andreas Jung (MdB) bei der Plattform Nachhaltiges Lernen

Naturschule Konstanz LogoAm Dienstag, den 30.04.13 besuchte Andreas Jung (MdB) die Naturschule Konstanz, bzw. die Plattform Nachhaltiges Lernen. Der Impulsabend der Plattform Ende März in Radolfzell zum Thema regionale Eiweißversorgung am Beispiel der „Alb Linse“ hatte ihn aufmerksam werden lassen auf diese neue Einrichtung. Die Teilnahme einiger neuer InteressentInnen an dem Abend macht deutlich, dass die Plattform Nachhaltiges Lernen sich zu einer kleinen, vitalen Schmiede nachhaltiger Themen im Landkreis Bodensee entwickelt.

Herr Jung stellte bei diesem Anlass u.a. die Aufgaben des Parlamentarischen Beirates für nachhaltige Entwicklung vor: Weiterlesen

Veranstaltungshinweis “Die große Verschwendung”

PodiumsdiskussionDIE GROßE VERSCHWENDUNG
Podiumsdiskussion
Freitag, 10.Mai 19:30 Uhr
Ort: Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal

An der Podiumsdiskussion beteiligt sind:

  • Oberbürgermeister Uli Burchardt,
  • Professor Kranert (Uni Stuttgart)
  • Gert Häuser (Vorsitzender des Bundesverbandes Deutsche Tafeln)
  • Eberhard Koch (Kreisvorsitzender BUND)
  • Moderation: Meinhard Schmidt-Degenhard

Die Podiumsdiskussion ist ein Teil der Aktionstage zur Lebensmittelverschwendung. Die Aktionstage in Konstanz werden von der Konstanzer Tafel / Tafeln im Landkreis Konstanz, dem Bundesverband der Tafeln und dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz durchgeführt.

Weitere Termine und mehr Informationen hier: Weiterlesen

Korona Minis- Schülerwettbewerb für Solarboote

HTWG Konstanz

HTWG Konstanz

Schon im sechsten Jahr organisiert die Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik der HTWG den Schülerkonstruktionswettbewerb für Solar-Modellboote, welcher mit einem Renntag am 18. Juli 2013 auf der Insel Mainau endet.

Jede Schule kann ein Team entsenden, welches sich den verschiedensten Herausforderungen stellen muss! Dabei soll das Boot auf einem Poster präsentiert werden- jeweils für das Rennergebnis, die Konstruktion, Präsentation und das Posterdesign werden Preise verliehen. Mehr Informationen gibt es auf der Homepage der Korona Minis. Weiterlesen

Die Kultur des Reparierens

Kurzmitteilung

Heute gab es in der Süddeutschen einen interessanten Artikel- Thema: lieber reparieren statt wegwerfen. Hier weiterlesen!

Fahrt nach Fläsch und Langenegg

Heute fuhr eine Gruppe Konstanzer Bürger und Bürgerinnen nach Fläsch in der Schweiz und Langenegg in Österreich, um sich hier anzuschauen, wie Städte und Dörfer in unseren Nachbarländern nachhaltige Stadtentwicklungsstrategien entwickeln und umsetzen. Hierbei wurden sie von Jochen Friedrichs (ASU) und den Ortvorstehern Roger Tscheulin (Dettingen) und Heribert Baumann (Litzelstetten) begleitet.

Die TeilnehmerInnen zeigten sich von den informativen Führungen begeistert.

Fairtrade Frühstück 2013

Fairtrade Frühstück

Foto: naturblau

Vom 22. April bis zum 5. Mai frühstücken überall in Deutschland Menschen mit nachhaltig gehandelten Produkten, um auf unsere Verantwortung gegenüber den Produzenten hinzuweisen und gleichzeitig Gutes zu genießen.

Auch in Konstanz hat schon ein faires Frühstück stattgefunden, organisiert von der Agentur naturblau und dem Technologiezentrum Konstanz.

Auf dieser Karte kann man sich anschauen, wo an welchen Tagen fair gefrühstückt wird- privat, von Firmen oder öffentlich. Und wann frühstückst du fair?

Anmerkungen zu dem Bürgerbeteiligungsprozess der Zukunftswerkstatt Litzelstetten

Der Bürgerbeteiligungsprozess in Litzelstetten ist sehr zu begrüßen. Nun haben Bürger von jeher Ideen sowohl auf Bundes-, Landes- als auch kommunaler Ebene eingebracht, jedoch mit vorwiegend geringerem Erfolg. Der Grund lag und liegt nicht in einer Verkennung der Sachlage seitens des Bürgers, sondern darin, dass Amtspersonen oder Kommunalpolitiker eine gewisse Skepsis gegenüber Außenstehenden an den Tag legten und noch legen.

In Litzelstetten warten Bürger seit 9 Jahren auf eine Beleuchtung an dem Verbindungsweg vom Dorffriedhofsweg zum Kornblumenweg westlich der Dorfwiese. Diese dringende Maßnahme wurde Jahr für Jahr permanent angemahnt. Für die Freizeitgestaltung wurden dagegen Geldmittel für das Anlegen einer Boule- Bahn an der Dorfwiese bereit gestellt, die jedoch sehr selten genutzt wird. Weiterlesen

Was passiert in den anderen ZukunftsWerkStädten?

Fona…denn nicht nur Konstanz, sondern insgesamt 16 deutsche Städte nehmen am Projekt der ZukunftsWerkStadt teil.

Konstanz hat dabei die Vision der 2000-Watt-Gesellschaft, bei der der Energiebedarf jedes Einwohners seiner durchschnittlichen Leistung von 200 Watt entsprechen soll.  Um das erreichen zu können, braucht es auf verschiedenen Ebenen  angepasste Maßnahmen, um die gezielten Wirkungen hervorzurufen. Die Stadt gestaltet daher Bürgerbeteiligungsprozesse bei der Neugestaltung der Ortsmitte, Bürgerforen zu den Themen Energie und Mobilität und gibt ihren Einwohner die Möglichkeit, Nachhaltigkeit im Selbstversuch zu testen. Weiterlesen

Ortschaftsrat stimmt Beschlusstext zum Architektenwettbewerb zu

Nachdem bereits ein Arbeitstitel für das Projekt Litzelstetten-Mitte gefunden wurde („Litzelstetten – ein lebendiges Dorf am See im Wandel“), erläuterte Jochen Friedrichs vom Amt für Stadtplanung und Umwelt in der April-Sitzung des Ortschaftsrates den Beschlusstext über die Durchführung des Architektenwettbewerbs, der dem Technischen und Umwelt-Ausschuss der Stadt zur Abstimmung vorgelegt wird. Friedrichs zeigte nochmals auf, wie sich das Vorgehen um das Areal an der Martin-Schleyer-Straße entwickelt hatte: Vom einstigen Vorschlag des Litzelstetter Unternehmer- und Gastgeberkreises (LUGa) für deinen Dorfplatz über den Studentenworkshop, der mehrere „Mitten“ im Ort erkannte, den Beschluss über die Durchführung eines Wettbewerbs im Gemeinderat, den Kauf des Geländes durch die WOBAK und schließlich die umfassende Bürgerbeteiligung, mit deren Hilfe viele der Anliegen aus der Einwohnerschaft berücksichtigt werden konnten. Weiterlesen

Arbeitskreis Solarstadt Konstanz – Die Bürgerwerkstatt findet ihre Fortsetzung

Auftakt des Arbeitskreises Solarstadt Konstanz am 10. April 2013

Bürger, Forscher und Studenten haben zwischen November 2012 und Januar 2013 in einem dreimonatigen Workshop gemeinsam Ideen für das Solarkonzept Konstanz entwickelt. Mit viel Engagement und Kreativität wurden 20 innovative Projekte ausgearbeitet, die schon heute einen Ausblick auf die solare Zukunft der Stadt geben. Nachdem sich bei der abschließenden Präsentation sowohl die Gäste als auch die Teilnehmer von den Ergebnissen überaus beeindruckt gezeigt hatten, waren sich alle Beteiligten einig, dass dies nur der erste Schritt gewesen sein sollte.

Nun findet die Bürgerwerkstatt ihre Fortsetzung. Im “Arbeitskreis Solarstadt Konstanz” möchten sich die Teilnehmer dafür einsetzen, die Ideen weiterzuentwickeln und sinnvolle Projekte voranzutreiben. Zum Auftakt trafen sich 15 engagierte Teilnehmer, darunter auch Vertreter der Stadt sowie Experten aus Wirtschaft und Forschung. Kristian Peter vom ISC Konstanz, einer der Initiatoren des Arbeitskreises, zeigte sich sehr erfreut über das große Interesse und die Motivation der Teilnehmer. So konnten gleich in mehreren Teilprojekten Fortschritte erzielt werden.

Interessierte Bürger können sich auch bei den kommenden Terminen über den Stand der Entwicklung informieren und sich, falls Interesse besteht, selbst im Arbeitskreis einbringen. Weiterlesen

Nachhaltiges Theater für Kinder – am 23. Juli auf der Insel Mainau

Staunbaum

Staunbaum

Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Aber was bedeutet das eigentlich und was können wir alle selbst dazu beitragen?

Das Projekt Staunbaum – unser neues, natur- und umweltpädagogisches Figurenthe-aterstück – setzt liebevoll bei den Kindern an. Sie sind es, die die Zukunft gestalten werden.

Das Theaterstück Staunbaum sensibilisiert Kinder ab 4 Jahren für die Themen Natur- und Umweltschutz – kindgerecht über ver­schiedene Waldtiere als sympathische Botschafter und ohne erhobenen Zeigefinger. Das Stück wird in interaktiver Spielweise aufgeführt, es bezieht die Kinder mit ein und regt sie zum Mitmachen an.   Weiterlesen

Nachhaltige Mobilität- Bus fahren in Konstanz

Zum Thema nachhaltige Mobilität haben die “2000-Watt-Familien” viele Informationen rund um das Fahrrad erhalten (siehe Blogeintrag) , sowie ein zweiwöchiges Schnupperticket im Februar für den Busverkehr in Konstanz (gesponsert von den Stadtwerken Konstanz). Weiterlesen

Nachhaltigkeit in der Politik – ist das möglich!?

Wir möchten Sie zum nächsten Treffen der Plattform Nachhaltiges Lernen einladen.

Ort: Technologiezentrum, Blarerstr. 56, 78462 Konstanz,  2.OG (ggf. nach Ausschilderung anderer Raum)

Wann: 30.04.2013

Uhrzeit:18:30 Uhr

Nachhaltigkeit in der Politik – ist das möglich!?

Der als grüner Schwarzer titulierte Bodenseeabgeordnete Andreas Jung (CDU)* ist u.a. Vorsitzender des Parlamentarischen Beirates für nachhaltige Entwicklung sowie Botschafter der bundesweit tätigen Nachhaltigkeits-Plattform zukundo. Weiterlesen

Arbeitskreis Solarstadt Konstanz am 10. April

Die Bürgerwerkstatt zum Solarkonzept findet ihre Fortsetzung. Interessierte Bürger sind herzlich eingeladen, sich im Arbeitskreis Photovoltaik über den aktuellen Stand der Entwicklung der Bürger-Projektideen zu informieren und gemeinsam darüber zu diskutieren. Der Arbeitskreis Photovoltaik trifft sich erstmals am Mittwoch, dem 10. April, um 18:30 Uhr im Thurgau-Saal der Bibliothek der HTWG Konstanz (Campus an der Brauneggerstraße). Weiterlesen

“Was kostet mein Zuhause?”

Kurzmitteilung

In der Süddeutschen gab es heute einen interessanten Artikel: Was kostet mein Zuhause?

Hier kann man sich schön aufbereitet anschauen, wie viel Strom welches Haushaltsgerät verbraucht (Ofen, Trockner, Laptop im Gegensatz zum PC…) – und vor allem, was es pro Jahr kostet. Viel Spaß beim Lesen!

Fahrt nach Fläsch und Langenegg am 27. April 2013

Am Samstag, den 27. April 2013 organisieren wir für die Bürgerinnen und Bürger Dettingens und Litzelstettens im Rahmen der ZukunftsWerkStadt Konstanz eine Fahrt nach Fläsch in der Schweiz und Langenegg in Österreich. Dies sind Gemeinden, welche durch ihre jahrelangen Dorfentwicklungsprozesse unter der starken Beteiligung der Bürger bereits Preise für ihre erfolgreichen Umsetzungen gewonnen haben. Wir möchten Sie gerne einladen, sich diese Gemeinden anzuschauen und vielleicht Ideen auch für Litzelstetten und Dettingen mitzunehmen. Wir würden uns freuen, wenn Sie als engagierte Bürgerinnen und Bürger bei dieser Fahrt dabei sind!

Die Fahrt ist für die Bürgerinnen und Bürger kostenlos, die Verpflegung muss selbst mitgebracht bzw. vor Ort erstanden werden (es wird wahrscheinlich in Langenegg eine Kaffeepause geben). Das Programm ist noch nicht ganz festgelegt, jedoch wird es sicherlich aufgrund der Distanzen eine ganztägige Fahrt- vermutlich wird um 8 Uhr morgens gestartet, während die Rückkehr zwischen 17 und 18 Uhr liegen wird.

Mehr Informationen zu Fläsch gibt hier und zu Langenegg kann man sich diese Seite anschauen.

Bei Interesse bitte bei mir melden: entweder per Mail catherin.krukenmeyer@translake.org, per Telefon 07531 – 3659230 oder Fax 07531 – 3659234. Bitte geben Sie dabei Ihre Kontaktdaten an.

Pressespiegel – was passiert in den anderen ZukunftsWerkStädten?

Kurzmitteilung

Auch in den anderen ZukunftsWerkStädten entwickeln sich aus der Zusammenarbeit von BürgerInnen und Verwaltung interessante Projekte. Wer möchte, kann sich ein paar Beispiele im aktuellen Pressespiegel durchlesen:

Wie die Lüneburger leben wollen

ZukunftsWerkStadt findet positives Echo (Leutkirch)

Projekte schreiten weiter voran (Norderstedt)

Bericht zur Veranstaltung der “Plattform Nachhaltiges Lernen”

Die Alb Linse als Beispiel einer Nachhaltigen Ernährung”

Zwölf Aktive MultiplikatorInnen aus dem Nachhaltigen Bildungsbereich trafen sich am 26. März im Radolfzeller Bio Bistro Safran, um sich engagiert über das Thema auszutauschen. Nach der Stärkung mit indischer Alb Linsensuppe und köstlichen Biotees stellte die Referentin Sigrid Alexander die Vielfalt der Alb Leisa dar. Diese erhaltenswerte Species bietet von Anbau bis Vermarktung sowie Zubereitung für alle Bereiche der Nachhaltigkeit (Ökonomie, Ökologie, Soziales) eine Vielfalt an Themen. Es wurden zahlreiche Materialien vorgestellt, die das Einbringen der Alb Linse in die Arbeitsbereiche der MultiplikatorInnen unterstützen und vereinfachen. Die verschiedenen TeilnehmerInnen aus Schule und Kindergarten, Bildungsträgern und Kultureinrichtungen sowie Gartenbaupraxis ergänzten den Vortrag durch eigene Erfahrungen und weitere spannende Beispiele Nachhaltiger Best Practice-Initiativen.

Im Rahmen des durch die Naturschule Konstanz initiierten zweistündigen Anlass gelang es, wertvolle Anregung, Austausch und Vernetzung zu gestalten. Es sind monatlich weitere Veranstaltungen geplant von artgerechter Tierhaltung über Wildkräuter, Nachhaltigkeitsmanagement und Gesprächen mit den 2000-Watt-Familien in Konstanz. Weitere TeilnehmerInnen sind herzlich willkommen. Um verbindliche Anmeldung wird gebeten. Interessierte MultiplikatorInnen können sich gerne in die Liste der Plattform eintragen, dass sie über die nächsten Termine informiert werden.

Text: S. Schmidt-Halewicz

Nachhaltige Mobilität: Das Fahrrad

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Jakob Schröter testet ein Pedelec.

Beim letzten Treffen der “2000-Watt-Familien” zum Thema nachhaltige Mobilität drehte sich alles rund um das Fahrrad. Thematisiert wurden Weiterlesen

Stammtisch “2000-Watt-Familie”

Am 01. März haben sich die Teilnehmer des  Projekts “2000-Watt-Familie” in Eugens Bio Restaurant getroffen, um sich in gemütlicher Runde über das Projekt und über nachhaltige Lebensstile zu unterhalten. Weiterlesen

E-Bike: Förderung der Stadtwerke

Kurzmitteilung

Wer vom Auto auf’s E-Bike umsteigt, spart nicht nur der Umwelt einiges an CO2, sondern tut auch etwas für sich selbst. Schon gewusst? Die Konstanzer Stadtwerke fördern den Kauf eines E-Bikes mit 50 €! Mehr Informationen auf der Homepage der Stadtwerke.

3sat-Themenwoche “Hauptsache Konsum?”

In der Woche vom 8. bis zum 13. April 2013 wird es bei 3sat um unsere Überflussgesellschaft gehen- aber genauso auch über Ideen, wie man diesem Überfluss auf einer persönlichen Ebene begegnen kann.

 

 Bereits im Vorfeld gab es eine Internetumfrage zu der folgenen Frage: “Worauf kann ich am wenigsten verzichten?” Zur Auwahl standen alltägliche Dinge wie Kaffee oder Elektrogeräte, aber auch Wassersport oder Flugreisen.

 Sarah Wiener, Urban Priol, Ildikó von Kürthy, Carolin Kebekus, Gert Scobel, Claudia Kemfert, Harald Welzer und Uwe Schneidewind werden als Kommentatoren dabei sein.

Hier kann man sich einen kurzen Trailer zur Show am 8. April anschauen.

 

Spurgruppe trifft Lenkungsgruppe

Die Litzelstetter Spurgruppe, die die Bürgerbeteiligung in Sachen Gestaltung von Litzelstetten-Mitte vorbereitet und begleitet hat, ist auf die federführende Lenkungsgruppe aus Baubürgermeister Werner, WOBAK-Vertreter Lehmann und Ortsvorsteher Baumann getroffen. Im technischen Rathaus in Konstanz tauschte man sich über die bisherigen Schritte aus und warf einen Blick auf die Weiterentwicklung der Überplanung des Geländes an der Martin-Schleyer-Straße. Nach der Vorstellung des ersten Entwurfes des Auslobungstextes für den Architektenwettbewerb in der Litzelstetter Grundschule wurde in der März-Sitzung des Ortschaftsrates ein Titel für das Projekt gewählt. Im April wird die endgültige Ausschreibungsformulierung im Gremium beschlossen, ehe sie danach in den Technischen und Umweltausschuss der Stadt gelangt. Weiterlesen

Aktionstag erneuerbare Energien am 8. März 2013 war voller Erfolg

So lange Strom aus der Steckdose kommt, vergessen Verbraucher gerne die Endlichkeit der fossilen Energieträger. Mit einem „Aktionstag erneuerbare Energien“ sensibilisierte die Stadt Konstanz Schüler für die Energiewende. Prof. Dr. Gunter Voigt hielt den Abschlussvortrag in der HTWG.

Wie sieht die Energieversorgung der Zukunft aus? Wie ist eine Energiewende hin zu den regenerativen Energien möglich? Warum ist sie überhaupt erstrebenswert? Viele Fragen, mit denen sich rund 80 Schülerinnen und Schüler am zweiten Aktionstag Erneuerbare Energien der Stadt Konstanz unter dem Motto „Abschalten – Umschalten – Einschalten“ beschäftigten. Die Schüler der Mittel- und Oberstufe hatten die Möglichkeit, nach einer gemeinsamen Einführung ins Thema verschiedene Firmen und Institutionen in Konstanz zu besuchen, die sich unmittelbar mit den Themen Energieverbrauch, -produktion und -wende beschäftigen. Darunter unter anderem die Universität Konstanz, die Grüne Schule Mainau, das ISC  (International Solar Energy Research Center Konstanz) und die HTWG.

Energieversorgung mit Höhen und Tiefen: Prof. Voigt stellte die Probleme bei der Energiewende ideenreich anschaulich dar.

Energieversorgung mit Höhen und Tiefen: Prof. Voigt stellte die Probleme bei der Energiewende ideenreich anschaulich dar.

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Ecolarhaus Konstanz

Kurzmitteilung

Psssst! Am Ecolarhaus in Konstanz wird wieder gebaut! Hier immer die aktuellen Webcambilder anschauen: Klick!

Kurzmitteilung

Aurelia Scherrer berichtete im Südkurier von der Informationsveranstaltung für die Litzelstetter Bürger und Bürgerinnen am 26. Februar 2013. Den Artikel kann man sich im Südkurier-Archiv anschauen: Litzelstetten auf dem Weg zur neuen Mitte.

Die Plattform Nachhaltiges Lernen

Aus dem Wunsch nach weiterer Möglichkeit, Nachhaltiges zu lernen entstand diese Plattform.

Statt des Namens Stammtisch, befand eine Abstimmung zu drei Namensvorschlägen, dass Plattform Nachhaltiges Lernen besser ist.

1 x mtl. Treffen (TZK oder außer Haus)

Themen können sein:

  • Gemeinsames Essen, mitgebrachte Speisen, immer verbunden mit Austausch
  • Kochen nach Jahreszeiten
  • Kochen mit Experten (von der Kräuterfrau bis zum Einkaufs- oder Logistikexperten)
  • „Hausbesuche“ bei innovativen Firmen mit Nachhaltigkeitsmanagement (Barbarossa, BUND, Safran, Bio-Restaurant in KN, Firmen wie Naturblau+++, Reichenau Gemüse EG) Weiterlesen

„Litzelstetten – Ein lebendiges Dorf am Bodensee im Wandel“

Der Ortschaftsrat hat sich in seiner März-Sitzung dem Titel für den Ausschreibungstext zum Architektenwettbewerb über die Überplanung des Areals Litzelstetten-Mitte an der Martin-Schleyer-Straße gewidmet, der im April dem Gremium zur Abstimmung vorgelegt wird. Die Überschrift soll einerseits für die Architekten als herausfordernde und zum Nachdenken anregende Leitlinie, aber darüber hinaus auch längerfristig zur Nachprüfung des Erreichten und als identitätsstiftende Aussage für die Litzelstetter gedacht sein.

 Deshalb nahmen sich die Ortschaftsräte auch viel Zeit, verschiedene Vorschläge zu diskutieren. Jochen Friedrichs vom Amt für Stadtplanung und Umwelt, der neben Renate Gauß als Planer der Stadt unter anderem in der Lenkungs- und Spurgruppe zur Bürgerbeteiligung bei diesem Bauvorhaben vertreten ist, hatte bereits einen Vorschlag mitgebracht: „Litzelstetten, ein zeitgenössisches Dorf“. Ihm ging es dabei darum, das im Bürgerworkshop angesprochene Bedürfnis nach Beibehaltung des Dorflebens mit der Weiterentwicklung Litzelstettens, die sich besonders seit den 70er-Jahren offenbart hat, zu kombinieren und indirekt die Frage zu stellen: Wie sieht ein Dorf heute aus? Weiterlesen

Ringvorlesung “Nachhaltigkeit” an der HTWG Konstanz

Auch im kommenden Sommersemester wird es an der HTWG Konstanz wieder eine Ringvorlesung zur Nachhaltigkeit geben, welche mit Professoren und Professorinnen der HTWG sowie externen Vortragenden durchgeführt wird. Die Themen werden von der Energiewende über die nachhaltigen Stadtentwicklung bis zur Bürgerbeteiligung reichen. Wer mehr darüber erfahren möchte, kann sich das Programm hier anschauen: Flyer Ringvorlesung SoSe 2013

Die erste Vorlesung findet am 18. März 2013 statt- auch sonst wird die Ringvorlesung immer Montags, 17:30-19:00 in Raum G 260 veranstaltet werden. Die Ringvorlesung ist öffentlich, HTWG-StudentInnen können sie sich sogar mit Credits anrechnen lassen!

Ein guter Tag hat 100 Punkte- nachhaltig Leben einfach gemacht!

Wie viel Punkte hat Euer Tag?

Mit dem Projekt “Ein guter Tag hat 100 Punkte” kann man anschaulich und spielerisch herausfinden, mit welchen alltäglichen Handlungen man klimagerecht lebt. Das ganze wird praktischerweise nicht in Tonnen CO2 pro Kopf angegeben, sondern in einem überschaulichen Punktesystem.  Weiterlesen

Litzelstetten-Mitte: Applaus für Stadtplanung

Präsentation des Auslobungstextes für den Architektenwettbewerb

Mit großem Lob und Dank konnte Jochen Friedrichs vom Amt für Stadtplanung und Umwelt (ASU) der Stadt Konstanz nach einer überaus zustimmenden und konstruktiven Debatte über seine Präsentation des Auslobungstextes für den Architektenwettbewerb zu Litzelstetten-Mitte die Grundschule verlassen. Dort hatte am 26. Februar 2013 eine Informationsveranstaltung für die Bürgerinnen und Bürger, aber auch für den Ortschaftsrat stattgefunden, auf welcher rund 50 Zuhörer wissen wollten, was sich nach dem Workshop am 1. Dezember 2012 im katholischen Gemeindehaus getan hatte – und wie es nun weitergeht. Weiterlesen

Bürgerworkshop Solarkonzept – die Projekte im Detail

Die Ergebnisse des zweitägige Bürgerworkshops zum Solarkonzept Konstanz im November wurden Ende Januar präsentiert und die besten Ideen prämiert. Wir wollen jetzt allen denjenigen, welche nicht dabei sein konnten, die Möglichkeit geben, sich die tollen Projektideen anzuschauen- online. Die folgende Galerie fasst alle Projektplakate zusammen: Weiterlesen

Ortsmitte Litzelstetten – Präsentation der Ergebnisse

Jochen Friedrichs präsentiert den Auslobungstext.

Jochen Friedrichs präsentiert den Auslobungstext.

Gestern fand in der Litzelstetter Grundschule die Bürgerinformation zu den weiteren Schritten der Bürgerbeteiligung für die Ortsmitte statt.

Bereits im Dezember letzten Jahres, vorbereitet durch eine Spurgruppe aus Litzelstetter BürgerInnen, hatte ein Bürgerworkshop stattgefunden. Hier waren Ideen, Wünsche und Bedürfnisse der Litzelstetter gesammelt worden. Daraus wurden die Grundlagen für den Auslobungstext von Jochen Friedrichs und Renate Gauß (Amt für Stadtplanung und Umwelt) präsentiert. Dieser bildet die Grundlage für den Architektenwettbewerb, welcher einen Ideen- wie auch einen Realisierungsteil beinhalten wird.

Bürgerinformation Litzelstetten

Bürgerinformation Litzelstetten

Wer gestern nicht dabei sein konnte und Interesse an weiteren Informationen hat, kann sich aber gerne die Präsentationen auf diesem Wege anschauen:

Vorstellung des Auslobungsentwurfs

Ergebnisworkshop Präsentation

“Energievisionen” – eine außergwöhnliche Veranstaltungsreihe

Energievisionen

Energievisionen

Im dritten Jahr in Folge findet die Reihe “Energievisionen ” in Konstanz statt, organisiert von Karl-Ulrich Schaible. Dabei geht es um so spannende Themen wie Fracking im Bodenseeraum oder erneuerbare Energien in einem bunten Veranstaltungsmix aus Vorträgen, Filmen und Demos. Eines der Highlight dieses Jahr ist sicherlich der Besuch von Hiroko Uehara, einer ehemaligen Bürgermeisterin aus der Präfektur Fukushima- Thema “Lehren aus der Nuklearkatastrophe von Fukushima”. Das  gesamte Programm steht hier zum Download bereit:

Programm Energievisionen

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage Energievisionen.

Es geht weiter – Ideen für einen Stammtisch zur Nachhaltigkeit

Zunächst noch einmal herzlichen Dank an alle Akteure und alle Teilnehmer des ersten Multiplikatorenkurses der Naturschule Konstanz.  Das Pressebüro der Stadt hat einen ganz erfrischenden Bericht über das 3. Wochenende geschrieben. Den findet Ihr hier.

In der Endphase des 3. Kurses gab es Möglichkeit zu Diskussion und Wunschformulierungen an die Zukunft. Aus Diskussion und Angaben haben wir nun folgende Antwort auf die Frage „was nun“  verdichtet: vorgeschlagen wird eine Möglichkeit zu unverbindlichen Treffen, ein fester Tag pro Monat wird festgehalten (bspw.  letzter Mittwoch im Monat). Einen Anlaufpunkt können wir bieten in Form eines Raumes bzw. der Küche im Technologiezentrums, welches ja für innovative Tätigkeiten ohnehin offen steht. Gedacht ist an folgende, mögliche Inhalte, aus denen man bereits jetzt eine Abfolge für ein Jahr zusammenstellen könnte: Weiterlesen

Ortsmitte Litzelstetten: Vorstellung des Auslobungstextes

Plakat Bürgerinfo

Bild& Design: W. Flick, B. Treude, B. Wind

Die Bürgerbeteiligung um die Ortsmitte Litzelstetten geht in die nächste Runde!

Am Dienstag den 26. Februar 2013, 18 Uhr wird in der Aula der Grundschule Litzelstetten der Entwurf des Ausschreibungstextes für den Architektenwettbewerb zur Neugestaltung der Litzelstetter Ortsmitte präsentiert.

Hierzu laden wir gerne alle interessierten Bürger und Bürgerinnen ein!

Auch im Litzelstetter Ortsblättle und Newsletter wurde die Bürgerinformation bereits angekündigt (ein Dankeschön an Dennis Riehle): Klick!

Drittes Mobilitätsforum „Grenzüberschreitende Mobilität”

UnbenanntAm Mittwoch, 27. Februar 2013, findet von 18.00 – 21.00 Uhr im Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal, das 3. Mobilitätsforum statt.

Die Verwaltung informiert über das  Agglomerationsprogramm Kreuzlingen-Konstanz und über die konkreten Verkehrsplanungsprojekte. Anschließend besteht die Gelegenheit, sich zu äußern, was beim grenzüberschreitenden Verkehr verbessert werden könnte.

 Bei der Veranstaltung stehen neben der Verkehrsexpertin Dipl. Ing. Gisela Stete vom Büro für Stadt- und Verkehrsplanung Darmstadt und Vertretern der Stadtverwaltung Konstanz auch Vertreter der Stadtverwaltung Kreuzlingen als Gesprächspartner zur Verfügung. Die Moderation des Forums übernimmt wieder Dr. Christine Grüger mit ihrem Team vom Büro suedlicht aus Freiburg.

Anmeldungen bitte bis zum 22. Februar 2013 an mobilsein@stadt.konstanz.de!

Informationen über die ersten Foren gibt es im Internet unter www.mobil-in-konstanz.de

Aktionstag Energie – Die Highlights

Zu ihrem 2. Aktionstag am 8. März 2013 unter dem Motto: Abschalten – Umschalten – Einschalten konnte die Stadt Konstanz wieder interessante Kooperationspartner  gewinnen.  Fünf Schulklassen aus der Region werden moderne Technologien aus dem Bereich der erneuerbaren Energien hautnah miterleben können.

Die Aktionen bei den Kooperationspartnern

  • International Research Center ISC:  Herstellung und Funktion einer Solarzelle
  • Hochschule Konstanz - Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG): ECOLAR Home – Energieeffizientes Gebäude im Baukastenprinzip
  • Universität Konstanz: Labortour “Einem Wissenschaftler über die Schulter schauen”
  • Stadtwerke Konstanz: Erlebnis Energiewürfel
  • Insel Mainau: Grüne Schule Mainau, Projekt zu nachhaltigen Energieformen mit Besichtigung der Holzvergaseranlage und Holzhackschnitzelheizung

Abschluss-Highlight für alle – der öffentliche Vortrag in der HTWG Weiterlesen

Abschalten, Umschalten, Einschalten

Wie schon 2011 bietet die Stadt Konstanz auch in diesem Jahr wieder einen Aktionstag “Erneuerbare Energien” für Schüler aus der Region an. Erleben, Mittendrinsein und Hinterfragen stehen für die fünf Schulklassen der Mittel- und Oberstufe dabei im Mittelpunkt .

Logo Amt für schule, Bildung und WissenSchülerprogramm:

Schulklassen aus der Region haben die Gelegenheit, sich dem Themengebiet „Erneuerbare Energien“ interaktiv zu nähern.
Bei den Kooperationspartnern Universität, Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung, Insel Mainau, International Solar Research Center und Stadtwerke Konstanz werden moderne Technologien erlebbar gemacht. Ein Energie-Quiz winkt zudem mit interessanten Preisen für die beteiligten Schüler.

Öffentlicher Vortrag:

Höhepunkt des Aktionstages ist der Vortrag „Energiewende ohne Blackout“ von Prof. Dr.-Ing. Gunter Voigt von der HTWG. In einer Mischung aus Hochschulvorlesung und Science Slam wird jüngeren wie älteren Zuhörern das Thema Energiewende in ansprechender Form näher gebracht.

Hierzu ist die interessierte Öffentlichkeit herzlich eingeladen.

Datum: 08. März 2013, 15.30 Uhr
Ort: HTWG, Gebäude L, Raum 007
Veranstalter: Stadt Konstanz, Projekt ZukunftsWerkStadt

Lust auf frische Äpfel- aber kein Garten? Rent a tree!

Bild: talliskeeton

Bild: Flickr

Der BUND Konstanz, unterstützt durch die ZukunftsWerkStadt Konstanz, sucht Baumpaten für sein Programm Rent-a-tree. Für ein Jahr hat man das Recht, seinen eigenen Baum abzuernten und zu pflegen.

Wer kann teilnehmen?

Familien, Privatperson oder gleich eine ganze Schulklasse- jeder kann einen Baum mieten. Im Jahr spendet der Pate 15 € für einen Apfelbaum, während Kirsch- oder Pflaumenbäume mit 30 € zu Buche schlagen.

Wie kann ich Obstbaumpate werden? Weiterlesen

Konstanzer Bürger möchten ihre Stadt zur Solarhauptstadt machen

Bild: Sven Simon (HTWG)

Bild: Sven Simon (HTWG)

Konstanz macht sich auf den Weg, eine der Solarhauptstädte in Deutschland zu werden. Einen großen Schritt auf diesem Weg machten die Konstanzer beim Ideenwettbewerb zum Solarkonzept Konstanz. Mehr als sechzig Bürger, Forscher und Studenten haben in einem dreimonatigen Workshop gemeinsam Ideen entwickelt und 20 innovative Projekte ausgearbeitet, die schon heute einen Ausblick auf die solare Zukunft der Stadt geben. Die Ergebnisse wurden nun der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Anschluss an die Präsentation zeigten sich die Gäste auf einem gemeinsamen Besichtigungsrundgang von den rein ehrenamtlich erstellten Arbeiten sehr beeindruckt. Weiterlesen

Kurzmitteilung

Am vergangenen Wochenende wurden die Gewinner des Fotovoltaikwettbewerbs bekannt gegeben. Julia Russ vom Südkurier hat hierzu einen tollen Artikel geschrieben: Fotovoltaik-Projekt der Zukunftswerkstadt: Auf dem Weg zur Solarstadt

Klimafreundlich ernähren- ein Erfahrungsbericht der “2000-Watt-Familien”

Gemüse und Obst frisch vom Feld

Gemüse und Obst frisch vom Feld

Für den Themenbereich Ernährung erhielten die 2000-Watt-Familien in einem Vortrag von Elisabeth Auer vom Amt für Landwirtschaft Stockach praktische Tipps zur Lebensmittellagerung. Im Anschluss an den Vortrag bekamen die Teilnehmer eine Reichenauer Gemüsekiste mit saisonalem Gemüse zum Testen. Weiterlesen

Neue Lernideen für Nachhaltigkeit

Angela Klein stellte das Projekt Streuobstsortengarten in Möggingen vor

Angela Klein stellte das Projekt Streuobstsortengarten in Möggingen vor

Wie hängen Nachhaltigkeit und Ernährung zusammen? Dieser Frage ging der Kurs für ErzieherInnen, LehrerInnen und Mitgliedern von Naturschutzverbänden auf den Grund.

Rund 20 ErzieherInnen, LehrerInnen und Mitglieder von Naturschutzverbänden haben sich am Wochenende im Kurs „Best practice Beispiele für nachhaltige Entwicklung” mit dem Thema Ernährung auseinander gesetzt. Es war der dritte Teil eines Kurses über Nachhaltigkeit, den Sabine Schmidt-Halewicz und Frouzan Nasab von der Naturschule Konstanz konzipiert hatten und der zusammen mit der Stadt Konstanz als Teil des Projekts „ZukunftsWerkStadt” angeboten wurde. Bereits stattgefundene Module drehten sich um „Energie” und „Regionale und Faire Wirtschaft”. „Wir wollen damit den Kursteilnehmern das Handwerkszeug mitgeben, wie sie in den Kindergärten und Schulen das Thema Nachhaltigkeit unterrichten können”, erklärt Sabine Schmidt-Halewicz. Dadurch sollen Kinder und Schüler mit neuen Ideen motiviert werden, sich mit nachhaltiger Ernährung zu beschäftigen. Weiterlesen

Modelle entwerfen für die Stadt der Zukunft

Insgesamt 27 Städte und Landkreise in Deutschland nehmen an dem Projekt der ZukunftsWerkStadt teil – die nachhaltige Stadtentwicklung wird ein immer wichtigeres Thema. Die Bürgerbeteiligung ist ein wichtiger Bestandteil- die Bürgerinnen und Bürger sollen miteintscheiden und mitdenken dürfen, wie ihre Stadt in der Zukunft aussehen soll.

Die Leuphana-Universität Lüneburg bietet hierzu einen sehr spannenden Online-Kurs an: Im “ThinkTank Cities“ entwerfen internationale Teams Modelle für das künftige Leben in den Städten. Geleitet wird der Kurs durch den amerikanischen Architekten Professor Daniel Libeskind, welcher in Deutschland vor allem für den Bau des Jüdischen Museums in Berlin bekannt ist.

Zwar hat der Kurs bereits begonnen, aber es ist noch möglich, sich zu registrieren. Der Kurs ist umsonst und für Studenten auch anrechenbar- nur wer ein Zertifikat erhalten möchte, muss eine Gebühr von 20 € bezahlen. Der Arbeitsaufwand kann, je nach persönlicher Situation, angepasst werden (zwischen weniger als 5 und mehr als 15 Stunden pro Woche). Mehr Infos gibt es hier und registrieren kann man sich auf dieser Seite.

Schlemmen für einen guten Zweck

Bild: Presseamt Konstanz

Bild: Presseamt Konstanz

Einmal im Jahr lädt die studentische Initiative „Studieren ohne Grenzen” zur Aktion „Schlemmen ohne Grenzen” ein. Wohngemeinschaften konnten dieses Mal mit Experten für Nachhaltigkeit beim Abendessen diskutieren.

Lebensmittel wegwerfen? Das kommt bei den Studierenden, die bei „Schlemmen ohne Grenzen“ über nachhaltige Ernährung diskutierten, kaum vor. Weiterlesen

Kurzmitteilung

Zum Vortrag über die Lebensmittellagerung Elisabeth Auer vom Amt für Landwirtschaft in Stockach gibt es jetzt auch einen Artikel im Südkurier:

Haushalts-Tipps für 2000-Watt-Familien!

Saisonales Gemüse zubereiten- ein Selbstversuch

 Liebe “2000-Watt-Familien”,

die letzte Veranstaltung mit dem Vortrag zur Lebensmittellagerung und der Reichenauer Gemüsekiste hat bei mir- und wie ich schon gehört habe auch bei euch- reichlich positven Eindruck hinterlassen. Ein herzliches Dankeschön an Frau Auer vom Amt für Landwirtschaft, Landratsamt Konstanz und an die Reichenauer Gemüsekiste. Weiterlesen

Kurzmitteilung

Nicht nur Städte “können nachhaltig”- auch Hochschulen engagieren sich! In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung findet sich ein interessanter Artikel zu den Projekten deutscher Universitäten.

Solarkonzept Konstanz: Ergebnisse und Preisvergabe!

Logo: Konstanzer schaffen KlimaNachdem sich im November 2012 BürgerInnen und ForscherInnen zusammen für neue Solarprojekte in Konstanz auf den Weg gemacht haben, sind wir nun alle sehr gespannt, welche Projekte die Teams hervorbringen werden. Denn wenn wir gemeinsam anpacken und konkret vor Ort neue Dinge entwickeln um Perspektiven für die Zukunft aufzubauen, dann befinden wir uns auf dem richtigen Weg: wir bringen Konstanz gemeinsam voran!

Am 26. Januar 2013 wird nun der Ideenwettbewerb zum Solarkonzept Konstanz mit der Präsentation und Prämierung der Ergebnisse an der HTWG ab 10 Uhr (Gebäude G, Raum G 042) seinen Abschluss finden. Dazu möchten wir alle interessierten Bürgerinnen und Bürger der Stadt Konstanz herzlich einladen!

Das Programm kann man sich hier anschauen (PDF-Datei). Wer sich noch mal über den vergangenen Workshop selbst informieren möchte, kann das in diesem Artikel tun!

Erlebnistour: aus dem Alltag eines Bio-Gemüsebauers

Bild: greentours

Bild: greentours

Ökologisch produzieren- verantwortlich konsumieren. Die letzten Artikel auf unserem Blog haben sich vor allem mit dem nachhaltigen Konsum von Nahrungsmitteln beschäftigt. Daher möchten wir euch auf die Erlebnistour am Samstag, den 26. Januar aufmerksam machen, bei dem der Demeterbetrieb der Pestalozzi-Gärtnerei besucht wird. Themen werden u.a. der Alltag eines Bio-Gemüsebauers sowie der Anbau und die Lagerung von Wintergemüse sein.

Ganz spannend wird es am Ende, wenn die Teilnehmer Informationen zum Start eines eigenen Nachhaltigkeits-Experiment bekommen. Weiterlesen

Filmabend: “Die Zukunft pflanzen”

Teilnehmer des Multiplikatorenkurs

Bild: Naturschule Konstanz e.V.

Es ist doch möglich, 9 Mrd. Menschen mit Bioanbauweise zu ernähren – dies und noch mehr überraschend mögliches verdeutlicht ein Film, der im Oktober 2012 bei arte ausgestrahlt wurde: Die Zukunft pflanzen – von Marie-Monique Robin.

Im Rahmen des Kurses Best practice Beispiele für nachhaltige Entwicklung gibt die Naturschule Konstanz zusammen mit dem BUND Konstanz den Teilnehmern und einem erweiterten Kreis die Möglichkeit, den Film anzusehen.

Daher möchten BUND und Naturschule Konstanz recht herzlich einladen zum Filmabend im Foyer des Palmenhauses (Zum Hussenstein 12) am 21.1.2013 um 19 Uhr.

Die Vorführung ist kostenfrei. Im Anschluss bietet der BUND zur Diskussion einen Weinausschank.