Kultur-Rädle Konstanz – mit dem Rad um den See

Der Radverleih Kultur-Rädle Konstanz befindet sich direkt an dem Konstanzer Hauptbahnhof und hat werktags von 9:00 bis 12:30 Uhr und von 14:30 bis 18:00 Uhr geöffnet sowie am Samstag von 10:00 bis 16:00 Uhr. Im Sommer auch am Sonntagvormittag.

Im Rahmen des Radverleihs werden 8-Gang Räder, Trekkingräder, Kinderräder, Anhänger, Trailer, Tandems und Pedelecs (Elektrofahrräder) vermietet. Die Preise belaufen sich dabei auf 13€ pro Tag, 25€ für zwei Tage etc. Dies ist bis zu zwei Wochen möglich. Kinderräder und -anhänger kosten die Hälfte, E-Bikes liegen bei 25€ pro Tag.

Das Besondere an dem Verleih ist der Schwerpunkt auf Natur- und Kulturreisen. Es werden unter dem Motto “Der unbekannte Bodensee” die verschiedensten Tagestouren und Routentipps rund um die Bodenseeregion angeboten. Zu entdecken gibt es dabei die komplette Vielfalt des kultur-historischen Reichtums der umliegenden Landschaft sowie unberührte Orte der Natur. Ein Überblick zu den Tagestouren ist hier verlinkt.

Unter dem Stichwort “SehWege” werden Touren per Rad oder Fuß angeboten, die Interessierte ansprechen, welche Unbekanntes und Sehenswürdigkeiten entdecken wollen. “Gemeinsam Grenzen überschreiten” ist die Kernidee und verbindet die Ländergrenzen mit denen der Geschichte und Gegenwart, Natur und Kultur, den Dialekten und Mentalitäten. Die Leistung umfasst die individuelle Ausarbeitung, Organisation und Begleitung der Unternehmungen. Zielgruppen können z.B. Schulen, Hochschulen, Studienreisen, Verein, Verbände, Einzelreisende oder Privatgruppen sein, die die Region kennenlernen wollen. Aber auch Einheimische und Zugezogene sind angesprochen. Thematisch bietet Kultur-Rädle folgende Beispiele an:

- Schlösser und Burgen
- Klöster und Klosterkultur
- Maler und Dichter
- Bibliothekslandschaft Bodensee – Industriearchäologie
- Jüdisches Leben im Bodenseeraum
- Barock am See
- Naturschutz und Landwirtschaft
- Uferwege und Flussbiographien
- Neues Bauen am See
- Auf Panoramawegen rund um den Bodensee

Die Touren können auch auf Englisch, Französisch oder Italienisch begleitet werden. Mehr Informationen auf folgender Homepage:

- www.kultur-raedle.de/index.html

Solarcomplex – erneuerbare Energien am Bodensee

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Das Unternehmen Solarcomplex wurde im Jahre 2000 in Singen gegründet und hat sich seitdem das Ziel gesetzt die Energieversorgung der Bodenseeregion bis 2030 weitgehend auf regenerative Energien umzubauen. Gelingen soll dies, indem sowohl der Strom- als auch der Wärmebedarf bis dahin halbiert wird und sämtliche regenerative Energie-Potentiale ausgeschöpft werden.

Damit spielt die regionale Energiebereitstellung eine wichtige Rolle. Dies hat Vorteile für lokale Wirtschaft und Umwelt: Die Kaufkraft bleibt in der Region, es entstehen Arbeitsplätze und die Menschen bzw. Firmen sind Mitbesitzer und werden an der Wertschöpfung beteiligt. Eine Übersicht der Großprojekte (über 100kW) findet sich hier. Diese befinden sich aktuell hauptsächlich im Hegau sowie der westlichen Bodenseeregion. In Konstanz selbst wurden bereits drei großflächige Photovoltaikanlagen installiert.

Zu den Anlagen, die Solarcomplex plant und umsetzt, gehören neben den Klassikern der Windkrafträder und Solarstrom auch Bioenergiedörfer, Holzenergie, Biogas und Wasserkraft. Dieser Energiemix kann sinnvoll kombiniert werden, womit sich im Jahresverlauf eine Tendenz zum natürlichen Ausgleich ergibt. An diesen Anlagen bietet das Unternehmen ebenso Kapitalbeteiligungen als ökologische Geldanlage an. So wächst der Kraftwerkspark stetig und umfasst mittlerweile Beteiligungen an Projektgesellschaften und Kraftwerken.

Wer sich die regenerative Energie einmal selbst sehen möchte, kann an einer der Besichtigungen teilnehmen, die regelmäßig angeboten werden. Welche Anlagen zur Verfügung stehen und was gezeigt wird, ist hier zu finden.

Mehr zu Solarcomplex und dessen Unternehmungen gibt es auf der Homepage:

www.solarcomplex.de

Randegger Mineralwasser

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Wasser ist die wichtigste Ressource für den Menschen und wird in großen Mengen verbraucht. Daher lohnt es sich, sich nach einem regionalen Anbieter umzusehen. Hier bietet sich die Randegger Ottilien-Quelle an. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts ist das Unternehmen nun im Besitz der Familie Fleischmann und verkauft neben dem klassischem Mineralwasser mittlerweile auch Limonaden und Schorle-Getränke in 18 verschiedenen Sorten.

Für die Familie ist das Wasser nicht nur Existenzgrundlage, sondern auch Lebensaufgabe. Neben 16 Millionen jährlich verkaufen Flaschen ist die Verbundenheit mit der Natur ein wichtiges Element des Unternehmens. So ist es selbstverständlich, dass Umweltschutz großgeschrieben wird. “Denk global, trink lokal” ist die Firmen-Philosophie. Im Namen der Nachhaltigkeit werden nur Mehrwegflaschen, -deckel und -kästen verwendet. Der lokale Vertieb wird selbst übernommen und trägt so zur Müll-, CO2 und -Verkehrsvermeidung bei, indem ein LKW auf Pflanzenöl-Nutzung umgerüstet wurde. Der Strombezug besteht zu 100% aus regenerativen Energien, 50% davon werden aus dem Singener Wasserkraftwerk bezogen und die Flaschenwaschanlage wird seit 2006 mit Holzpellets anstatt mit Heizöl betrieben. Die Randegger Ottilien-Quelle ist daher auch ein Mitglied des Vereins “Gutes vom See“.

Das Mineralswasser wird aus einem Tiefbrunnen aus 118 Metern Tiefe gefördert und ist daher auf natürliche Weise mit wertvollen Mineralien und Spurenelementen angereichert. Die Temperatur beträgt sowohl im Sommer als auch im Winter 12,8 Grad und ist somit ursprünglich rein und von konstanter Zusammensetzung.

- www.randegger.de

- www.gutes-vom-see.de/mitglieder/aktive-mitglieder/handel/randegger-ottilienquelle.html

Stahringer Streuobstmosterei

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Wer auf der Suche nach einem regionalen Produkt ist, für den lohnt sich ein Blick auf die Streuobstmosterei Stahringen. Diese gibt es bereits seit 1989 und befindet sich nach wie vor in Stahringen selbst.

Hergestellt werden verschiedene Getränkesorten, wie Saft, die Brisanti-Limmo, Brisanti-Cidre, Obstwein und Destillate. Die Geschmacksarten sind vielfältig und bestehen aus regionalen Äpfeln, Birnen, Holunder und Bohnäpfeln. Eine Übersicht findet man hier:

- www.streuobstmosterei.de/produkte.html

Besonders hervorzuheben ist die Qualität Zutaten und Zubereitung. Das beginnt bei der Auswahl des Obstes. Es wird nur Streuobst verwendet, kein Tafelobst und keine Lagerware. Die ungespritzte Ware wird genau auf Reife untersucht und nicht gespritzt und es werden keine Konzentrate, keine Aromen, kein Zucker und keine Konservierungsstoffe hinzugefügt. Wie Hoch z.B. der Zuckeranteil ist, ist von Jahr zu Jahr unterschiedlich, je nachdem wie stark die Sonne schien und wie der Reifeprozess des Obstes voranging, hierbei wird nicht durch beispielsweise synthetisches Vitamin C geschönt.

Wer in der Gegend wohnt, kann sich die Getränke liefern lassen oder sie selbst abholen. Alternativ gibt es das Angebot auch in Supermärkten oder in Restaurants.

- www.streuobstmosterei.de/bekommen.html

Zum Internetauftritt der Mosterei geht es hier:

- www.streuobstmosterei.de/index.html

Seezüngle

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Sorte Träuble
Quelle: seezuengle.de/11.html

Gerste, Wasser und Früchte – daraus bestehen die drei Sorten der “SeeZüngle“. Dabei handelt es sich um leckere Erfrischungsgetränke ohne Alkohol aus der Bodenseeregion, die vollständig aus Bio-Produkten bestehen. Es sind keinerlei Geschmacksverstärker, Farbstoffe oder Konservierungsmittel enthalten!

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Sorte Kirsche
Quelle: s.o.

Die Bio-Fruchtsäfte gibt es in drei verschiedenen Geschmacksrichtungen: Kirsche, Birne und Träuble, auch bekannt als schwarze Johannisbeere. Die Früchte wachsen allesamt am Bodensee und stammen auch von dort. Die Geste kommt auch Oberschwaben und das Wasser von der Adelegg. Einzig der Rübenzucker stammt aus anderen Teilen Deutschlands, da dieser hier nicht wächst.

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Sorte Birne
Quelle: s.o.

Sämtliche Rohstoffe werden nach ökologischen Regeln angebaut und werden von neutralen Kontrollstellen (Prüfinstitut ABCert aus Esslingen) überwacht. Daher trägt SeeZüngle unter anderem das Bioland Logo. Das besondere Herstellungsverfahren bewirkt, dass zahlreiche gesunde Inhaltsstoffe wie wertvolle Vitamine und Folsäure enthalten sind. Genauere Angaben gibt es hier.

Wenn Sie sich selbst überzeugen wollen, können Sie hier entsprechende Getränkemärkte und hier Gasthäuser finden, die Seezüngle anbieten.

- www.seezuengle.de

Brauerei Ruppaner


Die Brauerei Ruppaner ist eine traditionsreiche Brauerei aus Konstanz. Sie blickt auf eine lange Historie zurück. 1795 gründete der Pfalzvogt Nikolaus Matt die “Bierbrauerei zur Sonne”. Sowohl die Produktion als auch die Gaststätte wurde dann 1872 von der Brauereifamilie Ruppaner übernommen. Mittlerweile behauptet sich die Brauerei in der vierten Generation als eigenständiges und mittelständisches Familienunternehmen.

Als konzerunabhängige Brauerei bezieht Ruppaner seine Rohstoffe, Materialien und Dienstleistungen nur aus Deutschland und hauptsächlich aus der Region. So kommt etwa der Hopfen aus Tettnang und das Malz aus Baden-Würrtemberg. Des Weiteren ist sie Mitglied des Vereins “Gutes vom See” und hat bereits viele Auszeichnungen erhalten.

Angeboten werden viele unterschiedliche Biersorten, insbesondere Weizen, Export, Pils und Biermischgetränke. Aus biologischem Anbau gibt es das Bio-Märzen und das Bio-Schimmele mit Tettnanger Aromahopfen und Gerstenmalz aus Oberschwaben.

Ein besonderes Angebot ist das Bierbike. Es stellt einen Wagen dar, an dem man sein Bier zapfen kann und gleichzeitig in die Pedale tritt. Mit eigener Musik und Platz für bis zu 17 Personen steht dem Spaß nichts mehr im Wege. Anmeldungen gibt es unter:
www.konstanz4bike.de/touren/ruppaner4bike

Mehr Informationen gibt es in Form einer anderthalbstündigen Brauereiführung und auf der Homepage direkt.

- www.ruppaner.de

Internetplattform für Bio-Anbieter und –Dienstleister im Bodenseegebiet

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Wer auf der Suche nach neuen Bio-Produkten oder Einrichtungen ist, für den lohnt sich ein Blick auf die Internetseite www.biobodensee.net. Sie stellt ein unabhängiges Verzeichnis vieler Bioanbieter rund um den Bodensee dar und ist ein Freizeitprojekt von überzeugten Bio-Anhängern und Bodensee-Liebhabern.

Mit dem Ziel diverse Bioanbieter miteinander zu vernetzen und als Anlaufstelle für Touristen sowie Einheimische zu fungieren, will biobodensee.net das “Bio” in der Region stärken.

Angeboten werden viele Tipps und Ideen, wo man Bio-Produkte kaufen oder konsumieren kann. Einkaufs- und Übernachtungsmöglichkeiten, Restaurants, Bio-Produzenten und Pflege- und Gesundheitsdienstleister werden in dem Verzeichnis aufgenommen. Dazu gehören beispielsweise Brauereien, Bäckereien, Gärtnereien, Naturfriseure und Hotels. Zu jedem Anbieter gibt es einen Info-Text zum entsprechendem Angebot sowie Öffnungszeiten und Adressen.

Informationen gibt es diekt auf der Homepage und auf Facebook, Twitter und Google+.

- www.biobodensee.net
- www.facebook.com/bioBodensee
- www.twitter.com/bioBodensee
- www.plus.google.com/+BiobodenseeNet/posts

Greentours – grüne Stadtrundgänge

Zukunftswerkstadt Konstanz Greentours der gruene Stadtrundgang

Quelle: www.greentours.de/index.php/konstanz.html

Greentours bietet verschiedene Veranstaltungen an, in denen man Konstanz und Umgebung mal von einer ganz anderen Seite sieht. Bei dem „Grünen Stadtrundgang“ wird im Gegensatz zu normalen Stadttouren ganz bewusst das Augenmerk auf Nachhaltigkeit gerichtet. Es werden Wege für einen umweltbewussten Lebensstil direkt und vor Ort gezeigt. Fragen zu Themen wie regionale Produkte, biologische Landwirtschaft und Öko-Mode und vielen mehr werden bei diesem Stadtrundgang beantwortet.
Die Veranstaltung “Geschichte trifft Zukunft” vereint damalige Stadtgeschichte und Aspekte der heutigen Stadtentwicklung. In Zusammenarbeit mit Carola Berszin, Anthropologin und Archäologin, werden Trinkwasseraufbereitung, Bedeutung der Bodenseeregion, Energiegewinnung und weitere Gebiete der Nachhaltigkeit zu Zeiten des Mittelalters mit der heutigen verglichen.
Ab nächsten Frühsommer werden wieder Erlebnistouren angeboten, die vor allem für Familien mit Kindern geeignet sind. Gezeigt wird z.B. wie regionale Produkte oder Erneuerbare Energien hergestellt werden.

Weitere Informationen zu Zeiten, Preisen und Gruppengrößen gibt es direkt auf der Website von Greenstours oder auf Facebook:

- www.greentours.de
- www.facebook.com/Greentours.Stadtrundgaenge?fref=ts