Bürgerbeteiligung in Litzelstetten: Wohnbau Dorfmitte kommt auf den Weg

Rund 60 Zuhörer aus der Litzelstetter Bevölkerung verfolgten den Informationsabend über den endgültigen Entwurf für die bauliche Gestaltung des WOBAK-Areals in der Litzelstetter Dorfmitte am 18. September 2014 in der Aula der Grundschule. Ortsvorsteher Heribert Baumann begrüßte auch eine seiner Vorgängerinnen, Dr. Helga Jauss-Meyer, in den Reihen, ebenso wie frühere und aktuell amtierende Ortschaftsräte. Er dankte den Bürgerinnen und Bürgern dafür, dass sie auch weiterhin Interesse an der Entwicklung der Ortsmitte zeigten, deren Verlauf mit der Einsetzung einer Spurgruppe aus repräsentativen Vertretern der Einwohnerschaft zur Vorbereitung und Durchführung eines Beteiligungsverfahrens begonnen hatte und mit der Jury-Entscheidung im zweistufigen Architektenwettbewerb Ende 2013 zu einem Siegerentwurf einen vorläufigen Abschluss gefunden hatte.

Einstimmig war damals die Auswahl auf eine Planung eines Berliner Architektenbüros gefallen, die allerdings noch einer Überarbeitung bedurfte. Die Wohnungsbaugesellschaft Konstanz GmbH (WOBAK) hat diese Änderungen nun mithilfe eines ihrer Architekten vorgenommen und die beschlussfertige Fassung in den Aufsichtsrat eingebracht, der letztlich einvernehmlich seine Zustimmung gab. Da auch für die WOBAK der Umfang und die Form des Partizipationsprozesses in Litzelstetten neu waren, war es ihr ein Anliegen, den fertigen Entwurf vor Einreichung eines Bauantrages nochmals der Litzelstetter Bevölkerung zur Diskussion vorzustellen. Hierfür waren der Referent der Geschäftsführung, Lehmann, und der Prokurist und Leiter der technischen Abteilung, Eppler, gekommen.

Lehmann erläuterte nach seinem Dank dafür, dass die WOBAK nochmals die Möglichkeit erhalten habe, auf der Veranstaltung die Meinung der Bürger abzufragen, welche drei wesentlichen Änderungen am Siegerentwurf des Architektenwettbewerbes vorgenommen wurden, die zur nun vorliegenden Fassung geführt haben. Abzusehen war, dass die Planungen der Berliner Architekten zu wenig Wohnraum vorgesehen hatten. Im Vergleich zur Verfügung stehenden Fläche hatte hier eine Anpassung vorgenommen werden müssen, so Lehmann, zumal sich die WOBAK ja vornehmlich auf den Wohnungsbau konzentriere. Entsprechend wurde die im Siegerentwurf vorgesehene gewerbliche Fläche verkleinert und drittens die gewünschte imaginäre Achse zwischen den wichtigen Punkten in Litzelstetten – vom katholischen Gemeindehaus am Kornblumenweg über das „Milchhäusle“ im Komturweg zum Rathaus in der Großherzog-Friedrich-Straße mit ihrem Mittelpunkt an besagtem Gelände durch bauliche Hervorhebungen nochmals betont.

Architekt Eppler der WOBAK, der die Überarbeitung maßgeblich betreut hatte, führte weitergehend aus, dass der geplante Baukörper in seiner nun geplanten Form gut nach Litzelstetten passe. Mit zwei vorgesehenen Giebeln in Richtung Martin-Schleyer-Straße und in den Kornblumenweg werde eine prägnante Ansicht geschaffen, der Aufenthaltsbereich an der Ecke zwischen beiden Straßen weite das dortige Areal auf. Das bereits im Siegerentwurf vorgesehene Café an dortiger Stelle bleibt vorhanden und ergänzt die entstehende Freifläche durch Sitzgelegenheiten. Der offene Übergang zu diesem ebenerdigen Terrassenbereich lasse ausreichend Platz für die praktische Nutzung, allerdings werde eine ästhetisch passende Höhenerhebung vorgenommen, um eine Abgrenzung von der Fahrbahn vorzunehmen. Das ebenfalls bereits in der ursprünglichen Planung vorgesehene WC für das Café bildet mit dem öffentlichen, welches Zugang von der Martin-Schleyer-Straße hat, eine Synergie. Es ist – ebenso wie die gesamte Anlage – umfassend barrierefrei vorgesehen, worauf die WOBAK besonderen Wert gelegt habe, so Eppler.

Die Tiefgarage mit 17 Stellplätzen wird ihre Einfahrt zwischen dem heutigen Wohnhaus und dem nebenstehenden Blumengeschäft haben. Durch die Rückversetzung des Gebäudes um fünf Meter von den jeweiligen Straßen werden ein- und ausfahrende Autos zunächst einen breiten Freiflächen- und Gehwegbereich überqueren müssen, sodass ein direktes und schlecht einsehbares Auftreten auf die Martin-Schleyer-Straße vermieden wird. Entlang der Hauptstraße wird sich das neue Haus sogar um sieben bis acht Meter vom Kornblumenweg entfernen, man sei damit vielfachen Wünschen aus der Bürgerschaft nachgekommen, betonte Eppler. Das Gebäude wird zwei Erschließungsteile haben, einmal in Richtung des Kornblumenweges, einmal in Richtung der Hauptstraße. Entsprechend sind auch zwei Eingänge vorgesehen, die in ein durch alle Geschosse durchgehendes Treppenhaus samt Aufzug führen.

Im Erdgeschoss ist eine Physiotherapie-Praxis vorgesehen, der Innenhof wird von den Straßen abgewandt in Form von Grünflächen gestaltet, gegebenenfalls sind Fahrradabstellständer vorgesehen. Die insgesamt 16 Wohnungen mit bis zu vier Zimmern werden zum Schutz vor Lärm und Dreck ebenfalls nicht mehr zur Hauptstraße hingewendet; sie orientieren sich im ersten und zweiten Obergeschoss sowie jeweils eine weitere in den beiden Dachgeschossen. Dieser dritte Stock hat während des Abends noch zu weiteren Diskussionen geführt. Nach Meinungen aus der Bürgerschaft wich dieser erheblich vom Siegerentwurf ab, der zunächst einen äußerst flachen Giebel ohne entsprechende Wohnraumnutzung vorgesehen hatte. Einer der anwesenden Einwohner verwies darauf, dass im allernächsten Umfeld des Areals eine zweistöckige Bebauung vorliege und sich das neue Gebäude somit nicht unmittelbar in die Umgebung einpasse. Anderen Litzelstettern erschienen die Giebel zu mächtig und zu breit, die WOBAK entgegnete, dass man im Ort immer wieder dreigeschossige Bauten finden könne und die prägnante Darstellung des Hauses ausdrücklich auch von den Bürgern gewünscht worden war. Das markante Dach solle zudem dem Eindruck eines „Kastenbaus“ entgegenwirken.

Im weiteren Verlauf legte Architekt Eppler dar, dass im Tiefbau neben der Garage auch technische Anlagen und Keller für die Bewohner des Hauses geschaffen werden sollten. Das Dach werde ziegelbedeckt sein, die Außenfassade aus Putz mit Elementen aus Holz. Fragen aus der Bevölkerung kamen dazu, wie die beiden Giebel miteinander verbunden werden. Zu diesem Thema diskutiere man noch weitere Alternativen, so die WOBAK. Dass die vorliegenden Planungen idealisieren würden, wie aus der Bürgerschaft zu hören war, liege auch an der darstellenden Kunst der Geometrie, wie sie die Architekten in ihren Präsentationen verwendeten. Hiervon dürfe man sich nicht irritieren lasse, unterstrich auch Ortsvorsteher Heribert Baumann. Die Außengestaltung, beispielsweise die Martin-Schleyer-Straße im Bereich des neuen Gebäudes, werde in einem zweiten Bürgerbeteiligungsverfahren zum Ideenteil des Architektenwettbewerbes näher besprochen. Den Baubeginn für das Wohngebäude erwartet die WOBAK für Mitte 2015, nachdem alsbald der Bauantrag gestellt werden wird. Man sei durch die niedrigen Zinsen und weitere Fördergelder für energetisches Bauen nicht mehr zwingend auf die anfangs vorgesehenen Mittel zum sozialen Wohnungsbau angewiesen, erklärte Lehmann. Deshalb konnte sich der Zeitplan auch etwas nach hinten verschieben. Man beabsichtige mit einem Mietpreis von 7 bis 9,50 Euro pro Quadratmeter, das mittlere Preissegment zu bedienen. Im Einklang mit dem durch die Stadt beschlossenen „Handlungsprogramm Wohnen“ wird damit auch für Menschen, die keinen Anspruch auf einen Wohnungsberechtigungsschein haben, aber keine Preise auf dem freien Markt zahlen können, erschwinglich sein.

Zum Abschluss des Abends dankte der Ortsvorsteher nochmals allen Beteiligten im Planungsprozess. Insbesondere hob Baumann die Spurgruppe unter Moderator Wolfgang Himmel hervor, aber auch die WOBAK, die Verwaltung und die Grundschule, die wiederholt ihre Aula für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt hatte.

Für die Spurgruppe scheint das Ergebnis, das am Ende des von ihr mitgestalteten Bürgerbeteiligungsprozesses steht, ein Erfolg. So äußerte das Mitglied der siebenköpfigen Vertretung aus der Einwohnerschaft, Dennis Riehle, seine positiven Eindrücke über den nun endgültig vorliegenden Entwurf: „Man kann deutlich erkennen, dass viele der Anliegen, die die Bürger während des Projektes geäußert haben, in die Planungen aufgenommen wurden. Das gilt nicht nur für den geräumigen Innenhof und die Sitzgelegenheiten im Eckbereich zwischen Martin-Schleyer-Straße und Kornblumenweg. Auch wesentliche Aspekte im Bezug auf die Geräumigkeit der Tiefgarage und die vorgesehene Vielzahl an Wohnungen haben mich wohlwollend überrascht. Mit dem Ziel, auch Menschen mit geringem Einkommen einen Platz in Litzelstetten zu geben, hat die WOBAK darüber hinaus einen wesentlichen Beitrag für eine lebendige Dorfgemeinschaft geleistet. Rückblickend dürfte allen Mitwirkenden in Erinnerung bleiben, dass die Partizipation der Bevölkerung vom Anfang bis zum Schluss geholfen hat, Konflikte und späteren Unmut über den Bau zu verhindern und gemeinsam an der Gestaltung unseres Ortes zu arbeiten. Ich erhoffe mir, dass dieses vorbildliche Beispiel ermutigt, Bürgerbeteiligung auch künftig als gewinnbringendes Mittel zur Umsetzung von Großprojekten einzusetzen. Ich bin überzeugt, sowohl Bevölkerung als auch Verwaltung haben anhand dieses Vorhabens gelernt, mögliche Ängste oder Vorbehalte abzubauen und die Bedeutung zivilgesellschaftlichen Engagements zu schätzen“.

Autor: Dennis Riehle

- www.konstanz-litzelstetten-mainau.de/krueger/index.php
- www.konstanz-dingelsdorf-oberdorf.de/ov-dingelsdorf/index.php
- www.konstanz-dettingen-wallhausen.de/ov-dettingen-wallhausen/index.php
- www.bodanbuerger.de/litzelstetternet/index.php

“Bodanbürger” – Redaktionskonferenz im Litzelstetter “Milchhäusle”.

Zukunftswerkstadt Bodanbuerger 13112013 Redaktionskonferenz Plakat

Bodanbuerger 13.11.2013 Redaktionskonferenz Plakat

Die Initiative “Bodanbürger” lädt am Mittwoch, den 13. November 2013, um 19:30 zur Redaktionskonferenz ins Litzelstetter “Michhäusle” ein. Thema ist: “Möglichkeiten der Information, Kommunikation und Präsentation in den Bodanrückteilorten”.

Bei dem Bürgerportal handelt es sich um eine Plattform für Informationsaustausch und dient als Blog bzw. Kommunikationsmittel. Die Initiatoren der Bodanbürger sind Dennis Riehle und Wolfgang Flick.

In den unterschiedlichen Portalen und Newslettern gestaltet sich dabei die Eingabe und Bearbeitung von Texten, Fotos und Daten durch moderne Module für den Nutzer einfach und simultan. Auch die Verarbeitung von Informationen geschieht mittlerweile meist automatisch und zeitgleich für die unterschiedlichsten Publikationen. Mit wenigen Schritten können sogar Inhalte für die eigene Webseite genutzt und problemlos eingepflegt werden.

Seien Sie herzlich eingeladen, um sich praktisch und hautnah die verschiedenen Funktionen und deren Handhabung erklären zu lassen, Fragen zu stellen und über die vernetzte Öffentlichkeitsarbeit ins Gespräch zu kommen. Rückfragen und Anmeldungen sind vorab möglich an redaktion@bodanbuerger.de.

www.bodanbuerger.de/litzelstetternet/index.php

Tatenbörse Konstanz

Tatenbörse KonstanzDie Tatenbörse Konstanz ist eine Informations- und Vermittlungsstelle der Stadt Konstanz, die als Anlaufstelle für engagierte Bürger dienen soll. Jedem der sich freiwillig beteiligen möchte wird über die unterschiedlichsten Organisationen in Konstanz informiert und auch verbunden. Es gibt weit über 100 Organisationen, Verbände, Vereine, Initiativen und Gruppen, die die Möglichkeiten bieten, sich ehrenamtlich zu engagieren. Sei es für die Umwelt/Natur, Kultureinrichtungen, Seniorenhilfe oder Pflegeheime – jeder engagierte Freiwillige weiß, Arbeit ist kostenlos, aber nie umsonst. Freiwilliges Engagement fördert das Zusammenleben der Gesellschaft, weckt Vertrauen und bringt die Menschen zusammen. Dafür setzt sich die Tatenbörse ein.

Weitere Informationen gibt es bei der Stadt Konstanz oder auf der Homepage der Tatenbörse selbst:

- http://www.konstanz.de/soziales/00631/index.html
- http://www.tatenboerse.de/engagement.htm

Mit kleinen Dingen einen großen Wandel anstoßen: Wir leben 2000-Watt-Kampagne

wirleben2000watt.com

Website der Kampagne

Dies ist das Credo der Wir leben 2000-Watt-Kampagne, einer Idee durch eine Initiative der Städte Konstanz, Radolfzell, Singen, St. Gallen, Feldkirch und vielen weiteren. Dabei dreht sich alles um besagte 2000 Watt, die laut Wissenschaftlern der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) jedem Menschen weltweit im Durchschnitt zur Verfügung stehen können, um damit die Klimaerwärmung zu begrenzen und knappe Ressourcen gewissenhaft zu nutzen.
Dies entspräche in etwa dem weltweiten Durchschnittsverbrauch von 1990. Für heutige Verhältnisse hieße das den Verbrauch um zwei Drittel zu senken. Eine Herausforderung – nach ETH-Experten aber durchaus machbar! Die Kampagne hat das Ziel bis zum Jahr 2050 durch konsequente Reduktion von CO2-Ausstoß und Energieverbrauch eine regionale 2000-Watt-Gesellschaft umzusetzen. Ein Vorhaben, das im Kleinen beginnt und bei dem jeder mithelfen kann.

Informationen über die Kampagne und wie man selbst Teil der Aktion wird gibt es auf der Website und einer Broschüre im PDF-Format:

www.wirleben2000watt.com
- Broschüre zum Download (2,6 MB)

Rede von Dr. Jeannette Behringer

Im Folgenden finden Sie eine kurze Zusammenfassung der Rede von Dr. Jeannette Behringer bei der Veranstaltung “Zwischenbilanz” am 15.06.2013 im Wolkensteinsaal Konstanz.

„Das Projekt „ZukunftsWerkstadt Konstanz“ ist ein zentraler Baustein im Rahmen der Bemühungen der Stadt Konstanz um eine Nachhaltige Entwicklung. Im Projekt ist die so wichtige Transdisziplinärität umgesetzt, die verschiedene Lebenswelten und Wissensformen aus Bürgerschaft, Verwaltung, Politik und Hochschulen und damit auch verschiedene Gestaltungs- und Machtansprüche im wissenschaftlichen Beirat an einen Tisch einlädt. Das Projekt war zudem partizipativ angelegt und hat sich stets mit der Frage auseinandergesetzt, wie eine Bürgerbeteiligung einerseits ergebnisoffen sein kann und der Horizont der Nachhaltigen Entwicklung nicht aus den Augen verloren geht. Denn beileibe nicht überall, wo das Adjektiv „nachhaltig“ draufsteht, ist Nachhaltige Entwicklung drin. Neben zentralen Themen wie die zukunftsfähige Entwicklung der Mobilität oder der Forschung wurde auch der häufig vernachlässigte Bereich eines veränderten Lebensstils angegangen, ein Thema, an das sich andere Projekte nicht „herantrauen“. Denn schliesslich wird man hier zum grundlegenden Nachdenken über den eigenen Material- und Ressourcenverbrauch angeregt. Und ohne diese grundsätzlichen Veränderungen wird es keine Nachhaltige Entwicklung geben.”

Dr. Jeannette Behringer

 

Unter folgendem Link finden Sie die komplette Rede von Dr. Jeannette Behringer: Behringer_ZukunftsWerkStadt

 

Wir danken Frau Dr. Jeannette Behringer für diese freundlichen Worte.

Fahrt nach Fläsch und Langenegg

Heute fuhr eine Gruppe Konstanzer Bürger und Bürgerinnen nach Fläsch in der Schweiz und Langenegg in Österreich, um sich hier anzuschauen, wie Städte und Dörfer in unseren Nachbarländern nachhaltige Stadtentwicklungsstrategien entwickeln und umsetzen. Hierbei wurden sie von Jochen Friedrichs (ASU) und den Ortvorstehern Roger Tscheulin (Dettingen) und Heribert Baumann (Litzelstetten) begleitet.

Die TeilnehmerInnen zeigten sich von den informativen Führungen begeistert.

Was passiert in den anderen ZukunftsWerkStädten?

Fona…denn nicht nur Konstanz, sondern insgesamt 16 deutsche Städte nehmen am Projekt der ZukunftsWerkStadt teil.

Konstanz hat dabei die Vision der 2000-Watt-Gesellschaft, bei der der Energiebedarf jedes Einwohners seiner durchschnittlichen Leistung von 200 Watt entsprechen soll.  Um das erreichen zu können, braucht es auf verschiedenen Ebenen  angepasste Maßnahmen, um die gezielten Wirkungen hervorzurufen. Die Stadt gestaltet daher Bürgerbeteiligungsprozesse bei der Neugestaltung der Ortsmitte, Bürgerforen zu den Themen Energie und Mobilität und gibt ihren Einwohner die Möglichkeit, Nachhaltigkeit im Selbstversuch zu testen. Weiterlesen

Ortschaftsrat stimmt Beschlusstext zum Architektenwettbewerb zu

Nachdem bereits ein Arbeitstitel für das Projekt Litzelstetten-Mitte gefunden wurde („Litzelstetten – ein lebendiges Dorf am See im Wandel“), erläuterte Jochen Friedrichs vom Amt für Stadtplanung und Umwelt in der April-Sitzung des Ortschaftsrates den Beschlusstext über die Durchführung des Architektenwettbewerbs, der dem Technischen und Umwelt-Ausschuss der Stadt zur Abstimmung vorgelegt wird. Friedrichs zeigte nochmals auf, wie sich das Vorgehen um das Areal an der Martin-Schleyer-Straße entwickelt hatte: Vom einstigen Vorschlag des Litzelstetter Unternehmer- und Gastgeberkreises (LUGa) für deinen Dorfplatz über den Studentenworkshop, der mehrere „Mitten“ im Ort erkannte, den Beschluss über die Durchführung eines Wettbewerbs im Gemeinderat, den Kauf des Geländes durch die WOBAK und schließlich die umfassende Bürgerbeteiligung, mit deren Hilfe viele der Anliegen aus der Einwohnerschaft berücksichtigt werden konnten. Weiterlesen

Arbeitskreis Solarstadt Konstanz am 10. April

Die Bürgerwerkstatt zum Solarkonzept findet ihre Fortsetzung. Interessierte Bürger sind herzlich eingeladen, sich im Arbeitskreis Photovoltaik über den aktuellen Stand der Entwicklung der Bürger-Projektideen zu informieren und gemeinsam darüber zu diskutieren. Der Arbeitskreis Photovoltaik trifft sich erstmals am Mittwoch, dem 10. April, um 18:30 Uhr im Thurgau-Saal der Bibliothek der HTWG Konstanz (Campus an der Brauneggerstraße). Weiterlesen

Fahrt nach Fläsch und Langenegg am 27. April 2013

Am Samstag, den 27. April 2013 organisieren wir für die Bürgerinnen und Bürger Dettingens und Litzelstettens im Rahmen der ZukunftsWerkStadt Konstanz eine Fahrt nach Fläsch in der Schweiz und Langenegg in Österreich. Dies sind Gemeinden, welche durch ihre jahrelangen Dorfentwicklungsprozesse unter der starken Beteiligung der Bürger bereits Preise für ihre erfolgreichen Umsetzungen gewonnen haben. Wir möchten Sie gerne einladen, sich diese Gemeinden anzuschauen und vielleicht Ideen auch für Litzelstetten und Dettingen mitzunehmen. Wir würden uns freuen, wenn Sie als engagierte Bürgerinnen und Bürger bei dieser Fahrt dabei sind!

Die Fahrt ist für die Bürgerinnen und Bürger kostenlos, die Verpflegung muss selbst mitgebracht bzw. vor Ort erstanden werden (es wird wahrscheinlich in Langenegg eine Kaffeepause geben). Das Programm ist noch nicht ganz festgelegt, jedoch wird es sicherlich aufgrund der Distanzen eine ganztägige Fahrt- vermutlich wird um 8 Uhr morgens gestartet, während die Rückkehr zwischen 17 und 18 Uhr liegen wird.

Mehr Informationen zu Fläsch gibt hier und zu Langenegg kann man sich diese Seite anschauen.

Bei Interesse bitte bei mir melden: entweder per Mail catherin.krukenmeyer@translake.org, per Telefon 07531 – 3659230 oder Fax 07531 – 3659234. Bitte geben Sie dabei Ihre Kontaktdaten an.

„Litzelstetten – Ein lebendiges Dorf am Bodensee im Wandel“

Der Ortschaftsrat hat sich in seiner März-Sitzung dem Titel für den Ausschreibungstext zum Architektenwettbewerb über die Überplanung des Areals Litzelstetten-Mitte an der Martin-Schleyer-Straße gewidmet, der im April dem Gremium zur Abstimmung vorgelegt wird. Die Überschrift soll einerseits für die Architekten als herausfordernde und zum Nachdenken anregende Leitlinie, aber darüber hinaus auch längerfristig zur Nachprüfung des Erreichten und als identitätsstiftende Aussage für die Litzelstetter gedacht sein.

 Deshalb nahmen sich die Ortschaftsräte auch viel Zeit, verschiedene Vorschläge zu diskutieren. Jochen Friedrichs vom Amt für Stadtplanung und Umwelt, der neben Renate Gauß als Planer der Stadt unter anderem in der Lenkungs- und Spurgruppe zur Bürgerbeteiligung bei diesem Bauvorhaben vertreten ist, hatte bereits einen Vorschlag mitgebracht: „Litzelstetten, ein zeitgenössisches Dorf“. Ihm ging es dabei darum, das im Bürgerworkshop angesprochene Bedürfnis nach Beibehaltung des Dorflebens mit der Weiterentwicklung Litzelstettens, die sich besonders seit den 70er-Jahren offenbart hat, zu kombinieren und indirekt die Frage zu stellen: Wie sieht ein Dorf heute aus? Weiterlesen

Ringvorlesung “Nachhaltigkeit” an der HTWG Konstanz

Auch im kommenden Sommersemester wird es an der HTWG Konstanz wieder eine Ringvorlesung zur Nachhaltigkeit geben, welche mit Professoren und Professorinnen der HTWG sowie externen Vortragenden durchgeführt wird. Die Themen werden von der Energiewende über die nachhaltigen Stadtentwicklung bis zur Bürgerbeteiligung reichen. Wer mehr darüber erfahren möchte, kann sich das Programm hier anschauen: Flyer Ringvorlesung SoSe 2013

Die erste Vorlesung findet am 18. März 2013 statt- auch sonst wird die Ringvorlesung immer Montags, 17:30-19:00 in Raum G 260 veranstaltet werden. Die Ringvorlesung ist öffentlich, HTWG-StudentInnen können sie sich sogar mit Credits anrechnen lassen!

Litzelstetten-Mitte: Applaus für Stadtplanung

Präsentation des Auslobungstextes für den Architektenwettbewerb

Mit großem Lob und Dank konnte Jochen Friedrichs vom Amt für Stadtplanung und Umwelt (ASU) der Stadt Konstanz nach einer überaus zustimmenden und konstruktiven Debatte über seine Präsentation des Auslobungstextes für den Architektenwettbewerb zu Litzelstetten-Mitte die Grundschule verlassen. Dort hatte am 26. Februar 2013 eine Informationsveranstaltung für die Bürgerinnen und Bürger, aber auch für den Ortschaftsrat stattgefunden, auf welcher rund 50 Zuhörer wissen wollten, was sich nach dem Workshop am 1. Dezember 2012 im katholischen Gemeindehaus getan hatte – und wie es nun weitergeht. Weiterlesen

Ortsmitte Litzelstetten – Präsentation der Ergebnisse

Jochen Friedrichs präsentiert den Auslobungstext.

Jochen Friedrichs präsentiert den Auslobungstext.

Gestern fand in der Litzelstetter Grundschule die Bürgerinformation zu den weiteren Schritten der Bürgerbeteiligung für die Ortsmitte statt.

Bereits im Dezember letzten Jahres, vorbereitet durch eine Spurgruppe aus Litzelstetter BürgerInnen, hatte ein Bürgerworkshop stattgefunden. Hier waren Ideen, Wünsche und Bedürfnisse der Litzelstetter gesammelt worden. Daraus wurden die Grundlagen für den Auslobungstext von Jochen Friedrichs und Renate Gauß (Amt für Stadtplanung und Umwelt) präsentiert. Dieser bildet die Grundlage für den Architektenwettbewerb, welcher einen Ideen- wie auch einen Realisierungsteil beinhalten wird.

Bürgerinformation Litzelstetten

Bürgerinformation Litzelstetten

Wer gestern nicht dabei sein konnte und Interesse an weiteren Informationen hat, kann sich aber gerne die Präsentationen auf diesem Wege anschauen:

Vorstellung des Auslobungsentwurfs

Ergebnisworkshop Präsentation

Ortsmitte Litzelstetten: Vorstellung des Auslobungstextes

Plakat Bürgerinfo

Bild& Design: W. Flick, B. Treude, B. Wind

Die Bürgerbeteiligung um die Ortsmitte Litzelstetten geht in die nächste Runde!

Am Dienstag den 26. Februar 2013, 18 Uhr wird in der Aula der Grundschule Litzelstetten der Entwurf des Ausschreibungstextes für den Architektenwettbewerb zur Neugestaltung der Litzelstetter Ortsmitte präsentiert.

Hierzu laden wir gerne alle interessierten Bürger und Bürgerinnen ein!

Auch im Litzelstetter Ortsblättle und Newsletter wurde die Bürgerinformation bereits angekündigt (ein Dankeschön an Dennis Riehle): Klick!

Drittes Mobilitätsforum „Grenzüberschreitende Mobilität”

UnbenanntAm Mittwoch, 27. Februar 2013, findet von 18.00 – 21.00 Uhr im Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal, das 3. Mobilitätsforum statt.

Die Verwaltung informiert über das  Agglomerationsprogramm Kreuzlingen-Konstanz und über die konkreten Verkehrsplanungsprojekte. Anschließend besteht die Gelegenheit, sich zu äußern, was beim grenzüberschreitenden Verkehr verbessert werden könnte.

 Bei der Veranstaltung stehen neben der Verkehrsexpertin Dipl. Ing. Gisela Stete vom Büro für Stadt- und Verkehrsplanung Darmstadt und Vertretern der Stadtverwaltung Konstanz auch Vertreter der Stadtverwaltung Kreuzlingen als Gesprächspartner zur Verfügung. Die Moderation des Forums übernimmt wieder Dr. Christine Grüger mit ihrem Team vom Büro suedlicht aus Freiburg.

Anmeldungen bitte bis zum 22. Februar 2013 an mobilsein@stadt.konstanz.de!

Informationen über die ersten Foren gibt es im Internet unter www.mobil-in-konstanz.de

Modelle entwerfen für die Stadt der Zukunft

Insgesamt 27 Städte und Landkreise in Deutschland nehmen an dem Projekt der ZukunftsWerkStadt teil – die nachhaltige Stadtentwicklung wird ein immer wichtigeres Thema. Die Bürgerbeteiligung ist ein wichtiger Bestandteil- die Bürgerinnen und Bürger sollen miteintscheiden und mitdenken dürfen, wie ihre Stadt in der Zukunft aussehen soll.

Die Leuphana-Universität Lüneburg bietet hierzu einen sehr spannenden Online-Kurs an: Im “ThinkTank Cities“ entwerfen internationale Teams Modelle für das künftige Leben in den Städten. Geleitet wird der Kurs durch den amerikanischen Architekten Professor Daniel Libeskind, welcher in Deutschland vor allem für den Bau des Jüdischen Museums in Berlin bekannt ist.

Zwar hat der Kurs bereits begonnen, aber es ist noch möglich, sich zu registrieren. Der Kurs ist umsonst und für Studenten auch anrechenbar- nur wer ein Zertifikat erhalten möchte, muss eine Gebühr von 20 € bezahlen. Der Arbeitsaufwand kann, je nach persönlicher Situation, angepasst werden (zwischen weniger als 5 und mehr als 15 Stunden pro Woche). Mehr Infos gibt es hier und registrieren kann man sich auf dieser Seite.

Solarkonzept Konstanz: Ergebnisse und Preisvergabe!

Logo: Konstanzer schaffen KlimaNachdem sich im November 2012 BürgerInnen und ForscherInnen zusammen für neue Solarprojekte in Konstanz auf den Weg gemacht haben, sind wir nun alle sehr gespannt, welche Projekte die Teams hervorbringen werden. Denn wenn wir gemeinsam anpacken und konkret vor Ort neue Dinge entwickeln um Perspektiven für die Zukunft aufzubauen, dann befinden wir uns auf dem richtigen Weg: wir bringen Konstanz gemeinsam voran!

Am 26. Januar 2013 wird nun der Ideenwettbewerb zum Solarkonzept Konstanz mit der Präsentation und Prämierung der Ergebnisse an der HTWG ab 10 Uhr (Gebäude G, Raum G 042) seinen Abschluss finden. Dazu möchten wir alle interessierten Bürgerinnen und Bürger der Stadt Konstanz herzlich einladen!

Das Programm kann man sich hier anschauen (PDF-Datei). Wer sich noch mal über den vergangenen Workshop selbst informieren möchte, kann das in diesem Artikel tun!

Die Dokumentation des Workshops Litzelstetten ist online!

Bürgerworkshop Litzelstetten

Bild: C. Krukenmeyer / translake GmbH. Bürgerworkshop Litzelstetten.

Die Dokumentation des Bürgerworkshops zur Ortsmitte Litzelstetten ist nun vollständig und kann hier heruntergeladen werden:

Dokumentation Bürgerworkshop Litzelstetten Teil 1

Dokumentation Bürgerworkshop Litzelstetten Teil 2

Über Anregungen und Ergänzungen, Lob und Kritik freuen wir uns!

Bürgerworkshop zu Litzelstettens Ortsmitte: Konstruktiv und voller Aufbruchsstimmung

Litzelstetter bei der Arbeit

Bild: C. Krukenmeyer, translake GmbH. Eine Arbeitsgruppe.

Gut 40 Bürgerinnen und Bürger haben sich am 01. Dezember 2012 im Katholischen Gemeindehaus am Kornblumenweg zum Work- shop über die Weiterentwicklung der Litzelstetter Ortsmitte Ge- danken gemacht. Im Vorfeld hatte eine Spurgruppe aus sieben Bürgern, die nach einem Kriterienkatalog ausgewählt worden waren, in Zusammenarbeit mit dem Amt für Stadtplanung und Umwelt und unter Moderation von Wolfgang Himmel („translake“ GmbH) den Tag vorbereitet. Plakate, Flyer und Logos machten auf die Veranstaltung aufmerksam. Weiterlesen

Erste Fotos vom Bürgerworkshop Litzelstetten

Bild: C. Krukenmeyer / translake GmbH. Mehrere Generationen von Litzelstettern während des Workshops.

Bild: C. Krukenmeyer / translake GmbH. Mehrere Generationen von Litzelstettern während des Workshops.

Am Samstag, den 1. Dezember 2012, trafen sich knapp 50 Bürger im Katholischen Gemeindezentrum in Litzelstetten, um Ideen zur Entwicklung der Ortsmitte zu sammeln.

Zurzeit wird die Dokumentation zum Workshop zusammengestelt- währenddessen können Sie sich hier schon einmal erste Impressionen über unsere Bildergalerie holen!

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Dokumentation des Bürgerworkshops in Dettingen

Design: R. Schiel.

Die Dokumentation des Bürgerworkshops in Dettingen vom 18. November 2012 ist nun vollständig und kann hier heruntergeladen werden: Dokumentation Bügerworkshop Dettingen.

Bereits im Vorfeld hatten Dettinger Bürger sich Gedanken über die Entwicklung ihrer Dorfmitte gemacht. Diese Ideen und Konzepte stellen wir ebenfalls zum Download bereit: Weiterlesen

Spurgruppe in Aktion: Bilder zur Ortsmitte

Teile der Spurgruppe Litzelstetten vor Schaufenster.

Bild: W. Flick; (v. l.n.r.): Brigitte Wind, Wolfgang Flick, Katja Romer, Regina Wesner, Bernfried Treude, Klaus Frommer (Verwaltungsleiter), Catherin Krukenmeyer (translake GmbH); es fehlen: Regina Armbruster, Dennis Riehle, Wolfgang Himmel (Moderator, translake GmbH), Renate Gauß, Jochen Friedrichs (beide Amt für Stadtplanung und Umwelt)

Im Vorfeld des Bürgerworkshops am 01. Dezember 2012 hat die Litzelstetter Spurgruppe aus sieben Einwohnern in einer Aktion Werbung für die Veranstaltung gemacht und sichtbare Zeichen gesetzt:

 Am Schaufenster des ehemaligen „Schlecker“-Ladens in der Martin-Schleyer-Straße haben sich die für die Bürgerbeteiligung in Sachen Ortsmitte verantwortlichen Litzel-stetter zum Aufkleben von Fotos aus dem Dorfkern versammelt, die Alt-Ortschaftsrat und Hobbyfotograf Erwin Gloe Weiterlesen

Pressespiegel zur Ortsmitte Litzelstetten

Kurzmitteilung

Was passiert zurzeit beim Bürgerbeteiligungsprozess in Litzelstetten und Dettingen? Hier finden Sie die letzten Pressestimmen:

Bürger sollen Ideen für Litzelstetter Ortsmitte liefern

Hintergrund: So werden die Einwohner von Litzelstetten am Planungsprozess beteiligt

Intensive Debatte um Dorfentwicklung

Die Artikel stammen von Aurelia Scherrer und Nikolaj Schutzbach und wurden am 15. November 2012 im Südkurier veröffentlicht.

Ortsmitte Litzelstetten – seit langem im Gespräch

Wolfgang Flick ist der Sprecher des Litzelstetter Unternehmer- und Gastgeberkreises (LUGa) und stellt das folgende “historische” Dokument aus dem Jahre 2010 online, welches die ersten Ideen aus Sicht des LUGa zur Ortsmitte Litzelstetten präsentiert.

 Catherin Krukenmeyer für die translake GmbH Weiterlesen

Dettingen – die Mitte – sind wir alle

Dettingen - die Mitte - sind wir alle

Design: R. Schiel

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger von Dettingen-Wallhausen!

Die Ortsmitte von Dettingen soll zu einem attraktiven, liebenswerten Begegnungsraum
für Jung und Alt neu gestaltet werden, der alle Interessensbereiche weitestgehend zufrieden
stellt. In neuen oder auch teilweise umgestalteten Räumen soll Platz geschaffen
werden für allerlei Aktivitäten:

  • für Musik, Sport, Gymnastik
  • Aktivitäten der VHS und privaten Anbietern
  • Café und Seniorenwohnanlage mit Pflegeeinrichtung
  • für Feste, Flohmärkte, Weihnachtsmärkte,
  • Fasnet, Maibaum setzen usw.

Kurzum: eine Begegnungsstätte für alle! Weiterlesen

Bürgerbeteiligung in Litzelstetten: Neuland für Verwaltung und Bürger

Die rot-grüne Koalition in Baden-Württemberg dürfte damit zu ihrem Wahlsieg beigetragen haben, die Stuttgarter haben es bezüglich Tiefbahnhof lange Zeit vermisst und die Kanzlerin versucht es über Videobotschaften und Chats: Bürgerbeteiligung ist zu einem geflügelten Wort geworden, das sich derzeit immer wieder in Medien und gesellschaftlichen Diskursen finden lässt.

Das Anliegen, die Bevölkerung nicht nur zum Engagement zu bewegen, sondern ihr auch Rechte der Mitwirkung zu geben, berührt den Ansatz direkter Demokratie. Und sie sind  gerade in einem repräsentativen System immer ein heikler Pfad zwischen denen, die gewählte Verantwortung tragen – und denen, die als Souverän auf das Recht des Gehörtwerdens verweisen. Weiterlesen

Einladung: Bürgerworkshop Ortsmitte Litzelstetten

Plakat Workshop Ortsmitte Litzelstetten

Bild & Design: W. Flick

Liebe Litzelstetter Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Wie Sie sicher aus der Presse und dem Dorfgeschehen entnommen haben, beschäftigt uns derzeit die Neugestaltung unserer Ortsmitte: Nicht nur, dass an markanter Stelle in der Martin-Schleyer-Straße alsbald ein Freiraum zur Nutzung und Bebauung entstehen wird, sondern auch die uns seit langem drängende Frage nach einem wahren Dorfkern stellen uns vor die Herausforderung und die Gelegenheit, als Bürger das Wort zu ergreifen. Weiterlesen

Spurgruppe lotet Wege für Bürgerbeteiligung in Litzelstetten-Mitte aus

Spurgruppe Litzelstetten

Bild: C. Krukenmeyer / translake GmbH
v.l.n.r.: Regina Armbruster, Wolfgang Himmel (Moderator), Regina Wesner, Bernfried Treude, Brigitte Wind,Jochen Friedrichs (ASU), Wolfgang Flick, Renate Gauss (ASU), Katja Romer, Dennis Riehle

Mit ersten Sitzungen in der Litzelstetter Ortsverwaltung hat sich ein eingesetztes Gremium zur Auslotung von Wegen der Bürgerbeteiligung im Rahmen einer Weiterentwicklung der Dorfmitte an  der Martin-Schleyer-Straße mitsamt dem frei werdenden Areal und den angrenzenden Gebieten in Kornblumen-, Komturweg u.a. getroffen. Die sogenannte „Spurgruppe“ ist von einem Lenkungsteam aus Ortsvorsteher Heribert Baumann, Baubürgermeister Kurt Werner und einem Vertreter der WOBAK beauftragt, den Dialogprozess mit den Litzelstetter Einwohnern zu fördern. Weiterlesen

Ortsmitte Litzelstetten und Dettingen

*Passivhausbesitzer

Neben der urbanen Kernstadt werden exemplarisch in den Ortsteilen Litzelstetten und Dettingen mögliche städtebauliche Veränderungen angegangen. Diese sollen die Attraktivität des Ortsteils (kurze Wege) steigern und so einen Beitrag zur ressourceneffizienten Stadt leisten. Durch eine frühzeitige Beteiligung der Bürgerinnen und Bürgern sollen die Zielkonflikte zwischen Verkehr, Aufenthaltsqualität, Begegnungsräumen, Nahversorgung mit dem täglichen Bedarf und Wohnraum für unterschiedliche Zielgruppen bearbeitet werden. So werden mögliche Chancen für eine nachhaltige Gestaltung ausgelotet und von allen getragene Lösungen gefunden.

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