CO2nachten

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Zu Weihnachten gab es die Möglichkeit bei www.co2nachten.net eingespartes CO2 zu verschenken. Und obwohl das Fest schon vorüber ist, kann man dies weiterhin tun.

Das ganze funktioniert folgendermaßen: Auf der Übersicht findet man einige Möglichkeiten wie man CO2 einsparen kann, indem man alltägliche Gewohnheiten ändert. Dazu gehören z.B. Kaffeekonsum, Leitungswasser trinken oder kalt duschen. Hat man sich etwas ausgesucht, kann man angeben wie lange man dies tun möchte. Die sich daraus ergebene Einsparung dann per E-Mail oder Facebook verschenkt werden.

Zum aktuellen Zeitpunkt wurden bereits fast 27.300 Kilogramm CO2 in etwa 2.000 nachhaltigen Geschenken von 1.377 Personen verschenkt und somit eingespart. Auch wenn man daraus keine Geschenke machen will, ist es interessant zu sehen, wie einfach es ist CO2 einzusparen und erst recht, wie selbstverständlich man es verbraucht. Jeder Deutsche verbraucht täglich ca. 30 kg CO2 und zur Weihnachtszeit etwa das doppelte. Durch Kleinigkeiten wie der Umstieg auf vegetarisches Essen oder allein der Wechsel von Rind auf Huhn verringert die CO2 Bilanz. Auch über Getränke wie regionalen Wein oder Substitute wie Margarine statt Butter kann eingespart werden. Aber nicht nur die Ernährung kann ihren Beitrag leisten. Eine Umstellung der Mobilität auf ÖPNV bzw. Fahrrad, Energiesparlampen und Gefrierschrank abtauen, auf Bügeln oder Föhnen verzichten hilft der Umwelt.

- www.co2nachten.net

VEBU Konstanz

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Die VEBU Regionalgruppe hat sich im Jahre 2010 gegründet und besteht mittlerweile aus 15-20 Personen. Die Gruppe setzt sich für vegertarische/vegane Ernährungsweise sowie für die Rechte der Tiere ein.

Neben monatlichen Stammtischen, die zum Meinungs- und Gedankenaustausch gedacht sind, gibt es auch vegane Kochabende und diverse Aktionen, wie z.B. Flyerausgabe oder Infostände. Ziel ist ein gemeinsames öffentliches Auftreten, um Gehör zu finden. Es werden Mitbürger informiert, wie man sich gesünder und klimafreundlicher ernähren kann und welche Folgen Fleischkonsum für Mensch, Umwelt und Tier hat. Es werden Tipps zu Einkaufsmöglichkeiten sowie Restaurants gegeben. Für Interessierte gibt es auch praktische Unterstützung durch z.B. gemeinsame Einkäufe etc. Es gibt auch eine Rubrik in der Menschen berichten, wie sie zu Vegetarier oder Veganer wurden.

Jeder ist herzlich eingeladen bei einem der Treffen vorbeizuschauen, um sich kennenzulernen. Eine Mitgliedschaft ist nicht erforderlich. Zumeist finden die Stammtische im Café Exxtra (Hussenstr. 28) statt. Dort kann etwas gegessen werden, muss aber nicht. Der nächste ist am 5. Juli 2014 um 18 Uhr.

Unter Aktuelles findet man alle Veranstaltungen und weitere Informationen auf der Homepage:

www.konstanz.vebu.de

Veggieday Konstanz

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Die Idee des Veggiedays kommt ursprünglich aus dem belgischen Gent. Nach Los Angeles, Kapstadt und Freiburg kommt die Initiative auch nach Konstanz. Die Idee besteht darin, dass möglichst viele Menschen dabei mitmachen, an einem Tag in der Woche auf Fleisch und Milchprodukte verzichtet und dass dadurch CO2 eingespart wird.

Der Hintergrund ist ein Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, denn die industrielle Nutztierhaltung ist für 18 Prozent aller Treibhausgasemissionen verantwortlich – nach dem Energiesektor und noch vor dem Verkehr. Durch Rodung von Regenwald, um Futter anzubauen, durch lange Transporte, Lagerung und Produktion entstehen also mehr Emissionen als durch sämtliche Pkw, Lkw, Schiffe und Flugzeuge! Wenn alle Konstanzer einen Veggieday einführen, würde das eine Einsparung von 11.000 Tonnen CO2 bedeuten oder etwa dem jährlichen Ausstoß von 6300 Pkw.

Neben Privatpersonen können natürlich vor allem Schulen, Kindergärten, Kantinen, Großküchen, Restaurants, Gesundheits-, Pflegeeinrichtung und Hotels mitmachen. Das ganze funktioniert umso besser, je mehr Verbreitung die Initiative findet und darüber geredet wird.

Den Tag an sich kann jeder für sich selbst bestimmen, doch da es gemeinsam leichter fällt, wird der Donnerstag als Veggieday vorgeschlagen. Dieser Tag soll auch weniger als Verlust betrachtet werden, sondern als Möglichkeit viele leckere und klimafreundliche Alternativen zu finden, um die eigene Ernährung zu erweitern. Regionale bzw. saisonale Produkte, viel Obst, Gemüse, Nudeln, Kartoffeln und Reis sind hier der Schlüssel, um auf eine einfache Weise wortwörtlich nachhaltig satt zu werden. Als Anreiz werden hier Rezeptideen, Tricks und Tipp gegeben.

Mehr zu den Hintergründen zur Geschichte der Idee, der Klimaproblematik und Welthunger findet man auf der Homepage:

- www.veggieday-konstanz.de
- www.facebook.com/veggieday.konstanz

Fahrradworkshop des BUND

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In der Pressemitteilung vom 12.5.2014 lädt der BUND Konstanz Kinder im Alter zwischen sechs und 14 zu einem Fahrrad Reparatur-Workshop ein. Dieser findet um 14 Uhr im Palmenhaus am 23. Mai 2014 statt. (Weitere Termine: 5.6, 27.6, 25.7).

Nach einer Einführung zu Sicherheit und CO2-Einsparung wird es insgesamt vier Stationen zu Reifen, Bremsen, Kette und Licht geben, bei denen die Kinder lernen, was kaputt gehen kann und wie es entsprechend repariert wird. Ein Beispielfahrrad und ein Handout verdeutlichen die Arbeitsschritte. Die Kinder erhalten Hilfe von zwei Ehrenamtlichen und den FÖJlern des BUND.

Hier die originale Pressemitteilung:

“Am 16.5.14 um 14 Uhr findet ein Fahrradreparaturworkshop des BUND Konstanz für Kinder zwischen 6 und 14 Jahren im Palmenhaus statt. Beginn ist 14:00 Uhr! Weitere Termine sind 23.5/27.6/25.7.2014.

Es werden vier Stationen zu den Themen Reifen, Bremsen, Kette, Licht angeboten. An jeder Station wird erklärt worauf man achten muss, was kaputt gehen kann und wie man dies repariert. Nach einer Einführung zum Thema Sicherheit am Fahrrad und wie viel CO2 jeder durch Radfahren sparen kann, werden alle Schritte an einem Beispielfahrrad vorgestellt. Die Kinder und Jugendlichen können es dann an ihrem eigenen Fahrrad nachmachen. Zwei Ehrenamtliche und die FÖJler des BUND helfen den Teilnehmern und erklären die Arbeitsschritte. Am Ende jedes Workshops bekommen die Teilnehmer ein Handout, welches sie für zu Hause benutzen können.

Die Kinder sollen lernen, wie man sein Fahrrad für den alltäglichen Gebrauch richtig pflegt, da das Fahrrad einen ein Leben lang begleiten wird. So werden Ressourcen geschont. Außerdem ist es wichtig schon Kindern nachhaltige Mobilität nahezubringen.

Sebastian Krause FÖJ (BUND Konstanz)”

www.bund-konstanz.de