Food & Water Watch

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Die Organisation “Food & Water Watch” setzt sich für die Nahrung ein, die wir täglich konsumieren. Sie kämpft seit 2005 für eine nachhaltige, sichere und erreichbare Produktion der Lebensmittel, Fischerei, Wasserversorgung und somit für die Umwelt und die Reinheit der Ozeane. Sie übt außerdem Druck auf die Regierungen aus, dass diese die Lebensgrundlage der Bürger sichern und informiert über die hohe Relevanz, dass gemeinsame Ressourcen öffentlich kontrolliert werden. Es gibt genügend Ressourcen, diese müssen jedoch durch politischen Willen fair verteilt werden.

Ziel ist, dass wir glaubwürdig genießen und trinken können und die Herkunft der Produkte kennen. Nur so kann sichergestellt werden, dass Essen und Trinken sauber, gesund, umweltfreundlich und erschwinglich bleibt. Die Vision ist eine Welt, in der jeder seine Grundbedürfnisse stillen kann und Regierungen sich für ihre Bürger verantwortlich fühlt und eine nachhaltige Versorgung organisiert.

Die Grundwerte von “Food & Water Watch” sind Unabhängigkeit, Demokratie, Menschenrechte und Nachhaltigkeit. Die Organisation will frei von fremden Einflüssen im Diskurs mit der Allgemeinheit die Ernährung aller ermöglichen und dabei nicht auf Kosten folgender Generationen wirtschaften.

Umgesetzt werden diese Forderungen in 15 Büros in den USA. Diese arbeiten eng mit den Wahlkreisen zusammen, um Entscheidungsträger für ihr Handeln verantwortlich zu machen. Auch in Lateinamerika und Europa (Food & Water Europe) gibt es Niederlassungen. Diese beschäftigen sich hauptsächlich mit den globalen Auswirkungen der amerikanischen Gemeinschaften auf die öffentliche Politik. Das Personal besteht hauptsächlich aus Politikwissenschaftlern, Kommunikationsexperten und Verwaltungspersonal mit wissenschaftlichen und erzieherischem Hintergrund. Diese haben viel Erfahrung in der Durchführung von Demonstrationen, politische Strategien, Kampagnen und führen Gespräche mit Experten, politischen Entscheidungsträgern und diversen Medien.

Die Food & Water Watch hat neben einem Internetauftritt Profile auf den gängigen sozialen Plattformen:

www.foodandwaterwatch.org
- www.twitter.com/foodandwater
- www.facebook.com/FoodandWaterWatch/timeline
- www.youtube.com/user/GoodFoodnH2O

Avaaz – die Welt in Aktion

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Die Plattform www.avaaz.org besteht seit 2007 und arbeitet seither für den Ausgleich und Austausch zwischen Menschen, Wirtschaft und Politik. Der Ausdruck bedeutet “Stimme” auf den unterschiedlichsten asiatischen, osteuropäischen und nahöstlichen Sprachen und steht für die demokratische Arbeit des Netzwerkes. Weltweit gibt es 39 Millionen Mitglieder in 194 Ländern. Das Netzwerk arbeitet auf 15 Sprachen und besteht aus einem Team aus sechs Kontinenten und vieler Freiwilliger.

Die Mission ist es, die Lücke zwischen der ersten und der dritten Welt durch die Mobilisierung der Menschen zu schließen. Durch Avaaz bekommt jeder eine Stimme, die er einbringen kann, um regionale, nationale oder globale Angelegenheiten die nötige Relevanz zu bringen. Durch diese Aufmerksamkeit kann die Bevölkerung demokratisch Einfluss auf die Politik nehmen.

Der Einsatz wird in der Regel durch Petitionen, Finanzierung von Anzeigekampagnen und Direkt-Aktionen, Kontaktaufnahme mit Regierungsvertretern per Telefon oder Mail oder die Durchführung von Offline-Protesten und Events gezeigt.

Auf dieser Karte werden unter anderem knapp 15.000 Geschichten aus der ganzen Welt präsentiert – eine tolle Idee, um die Einstellungen und Motivation der Mitglieder zu erfahren. Ein Beispiel für einen aktuellen Erfolg der Avaaz stammt aus Tansania: Die dortige Regierung versuchte seit 20 Jahren ein Massai-Volk von seinem Land zu vertreiben, damit ein Unternehmen dort für Großwildjagt Touristen wilde Tiere töten lässt – doch durch den Druck, den die Organisation dort ausübte wurde das Vorhaben gestoppt. Um dies zu erreichen, gab es eine Petition von über 1,7 Millionen Menschen und eine Medienkampagne zusammen mit CNN und Al Jazeera. Diese brachten den Umstand an die Öffentlichkeit. Kurz vor Vertreibung wurden Anzeigen in regionalen Zeitungen finanziert, die sich an die Regierung wandten. Der Durchbruch gelang dann durch eine Demonstration in der Hauptstadt und dem Zelten vor dem Büro des Premierministers. Diese musste der Aktion dann schließlich seine Aufmerksamkeit widmen. Kurz darauf bestätigte die Regierung die Unterlassung der Vertreibung.

Weitere solche Höhepunkte gibt es hier sowie weitere aktuelle Kampagnen auf der Homepage. Dort kann man auch selbst Mitglieder werden, spenden und beispielsweise Petitionen starten.

- www.avaaz.org/de/index.php