Weltladen Dettingen

Weltladen_Dettingen_ZWS

Der Weltladen ist ein Fairtrade-Fachgeschäft, das seit 1993 rein ehrenamtlich betrieben wird. Zu finden ist er am Ortsausgang Dettingen Richtung Dingelsdorf. Geöffnet hat er werktags von 12 Uhr bis 18:30 Uhr und samstags von 9 Uhr bis 12:30.

Wer dort zu Besuch ist, kann die Welt des Fairen Handels entdecken. Die Produkte werden von partnerschaftlichen und verlässlichen Handelsbeziehungen mit den benachteiligeten Produzenten im Süden bezogen. Der Hintergrund ist die Verbesserung dessen Lebensgrundlage durch kostendeckende, faire Preise, langfristige Handelsbeziehungen, Vorfinanzierung und Beratung. So wird den Handwerkern und Kleinbauerfamilien geholfen. Zudem ist der Schutz von Umwelt und Mensch ein wichtiges Anliegen.Fairer-Handel_ZWS

Das Sortiment besteht aus den typischen Produkten aus Südamerika, Afrika und Asien: Handgeschöpften Schokoladen aus der Schokoladenmanufaktur des preisgekrönten Chocolatiers Josef Zotter, Gewürzen, Weine, Gebäck, verschiedene Teesorten, Mangos in allen Varianten, Honigsorten, Waschnüsse und die “Konstanzer Mischung” – ein Agenda-Kaffee, geröstet in Heilbronnn von der Kaffeerösterei Hagen. Besonders hervorzuheben ist der Apfel-Mango-Birnen Saft, eine Mischung aus Mangos der Philippinen und regionalem Streuobst. Viele kunsthandwerklichen Produkte eignen sich übrigens als tolles Geschenk.

Neben dem Verkauf von Fair Trade Produkten engagiert sich der Weltladen in diversen Projekten und Aktionen. Dazu gehören neben der “Konstanzer Mischung” und dem Mango-Apfel-Birnen Saft der “Dettinger Wald in Ghana“, die Schokoladenspezialitäten und der Fair Trade Point an der Uni Konstanz.

- www.weltladen-dettingen.de

Bürgerbeteiligung in Litzelstetten: Wohnbau Dorfmitte kommt auf den Weg

Rund 60 Zuhörer aus der Litzelstetter Bevölkerung verfolgten den Informationsabend über den endgültigen Entwurf für die bauliche Gestaltung des WOBAK-Areals in der Litzelstetter Dorfmitte am 18. September 2014 in der Aula der Grundschule. Ortsvorsteher Heribert Baumann begrüßte auch eine seiner Vorgängerinnen, Dr. Helga Jauss-Meyer, in den Reihen, ebenso wie frühere und aktuell amtierende Ortschaftsräte. Er dankte den Bürgerinnen und Bürgern dafür, dass sie auch weiterhin Interesse an der Entwicklung der Ortsmitte zeigten, deren Verlauf mit der Einsetzung einer Spurgruppe aus repräsentativen Vertretern der Einwohnerschaft zur Vorbereitung und Durchführung eines Beteiligungsverfahrens begonnen hatte und mit der Jury-Entscheidung im zweistufigen Architektenwettbewerb Ende 2013 zu einem Siegerentwurf einen vorläufigen Abschluss gefunden hatte.

Einstimmig war damals die Auswahl auf eine Planung eines Berliner Architektenbüros gefallen, die allerdings noch einer Überarbeitung bedurfte. Die Wohnungsbaugesellschaft Konstanz GmbH (WOBAK) hat diese Änderungen nun mithilfe eines ihrer Architekten vorgenommen und die beschlussfertige Fassung in den Aufsichtsrat eingebracht, der letztlich einvernehmlich seine Zustimmung gab. Da auch für die WOBAK der Umfang und die Form des Partizipationsprozesses in Litzelstetten neu waren, war es ihr ein Anliegen, den fertigen Entwurf vor Einreichung eines Bauantrages nochmals der Litzelstetter Bevölkerung zur Diskussion vorzustellen. Hierfür waren der Referent der Geschäftsführung, Lehmann, und der Prokurist und Leiter der technischen Abteilung, Eppler, gekommen.

Lehmann erläuterte nach seinem Dank dafür, dass die WOBAK nochmals die Möglichkeit erhalten habe, auf der Veranstaltung die Meinung der Bürger abzufragen, welche drei wesentlichen Änderungen am Siegerentwurf des Architektenwettbewerbes vorgenommen wurden, die zur nun vorliegenden Fassung geführt haben. Abzusehen war, dass die Planungen der Berliner Architekten zu wenig Wohnraum vorgesehen hatten. Im Vergleich zur Verfügung stehenden Fläche hatte hier eine Anpassung vorgenommen werden müssen, so Lehmann, zumal sich die WOBAK ja vornehmlich auf den Wohnungsbau konzentriere. Entsprechend wurde die im Siegerentwurf vorgesehene gewerbliche Fläche verkleinert und drittens die gewünschte imaginäre Achse zwischen den wichtigen Punkten in Litzelstetten – vom katholischen Gemeindehaus am Kornblumenweg über das „Milchhäusle“ im Komturweg zum Rathaus in der Großherzog-Friedrich-Straße mit ihrem Mittelpunkt an besagtem Gelände durch bauliche Hervorhebungen nochmals betont.

Architekt Eppler der WOBAK, der die Überarbeitung maßgeblich betreut hatte, führte weitergehend aus, dass der geplante Baukörper in seiner nun geplanten Form gut nach Litzelstetten passe. Mit zwei vorgesehenen Giebeln in Richtung Martin-Schleyer-Straße und in den Kornblumenweg werde eine prägnante Ansicht geschaffen, der Aufenthaltsbereich an der Ecke zwischen beiden Straßen weite das dortige Areal auf. Das bereits im Siegerentwurf vorgesehene Café an dortiger Stelle bleibt vorhanden und ergänzt die entstehende Freifläche durch Sitzgelegenheiten. Der offene Übergang zu diesem ebenerdigen Terrassenbereich lasse ausreichend Platz für die praktische Nutzung, allerdings werde eine ästhetisch passende Höhenerhebung vorgenommen, um eine Abgrenzung von der Fahrbahn vorzunehmen. Das ebenfalls bereits in der ursprünglichen Planung vorgesehene WC für das Café bildet mit dem öffentlichen, welches Zugang von der Martin-Schleyer-Straße hat, eine Synergie. Es ist – ebenso wie die gesamte Anlage – umfassend barrierefrei vorgesehen, worauf die WOBAK besonderen Wert gelegt habe, so Eppler.

Die Tiefgarage mit 17 Stellplätzen wird ihre Einfahrt zwischen dem heutigen Wohnhaus und dem nebenstehenden Blumengeschäft haben. Durch die Rückversetzung des Gebäudes um fünf Meter von den jeweiligen Straßen werden ein- und ausfahrende Autos zunächst einen breiten Freiflächen- und Gehwegbereich überqueren müssen, sodass ein direktes und schlecht einsehbares Auftreten auf die Martin-Schleyer-Straße vermieden wird. Entlang der Hauptstraße wird sich das neue Haus sogar um sieben bis acht Meter vom Kornblumenweg entfernen, man sei damit vielfachen Wünschen aus der Bürgerschaft nachgekommen, betonte Eppler. Das Gebäude wird zwei Erschließungsteile haben, einmal in Richtung des Kornblumenweges, einmal in Richtung der Hauptstraße. Entsprechend sind auch zwei Eingänge vorgesehen, die in ein durch alle Geschosse durchgehendes Treppenhaus samt Aufzug führen.

Im Erdgeschoss ist eine Physiotherapie-Praxis vorgesehen, der Innenhof wird von den Straßen abgewandt in Form von Grünflächen gestaltet, gegebenenfalls sind Fahrradabstellständer vorgesehen. Die insgesamt 16 Wohnungen mit bis zu vier Zimmern werden zum Schutz vor Lärm und Dreck ebenfalls nicht mehr zur Hauptstraße hingewendet; sie orientieren sich im ersten und zweiten Obergeschoss sowie jeweils eine weitere in den beiden Dachgeschossen. Dieser dritte Stock hat während des Abends noch zu weiteren Diskussionen geführt. Nach Meinungen aus der Bürgerschaft wich dieser erheblich vom Siegerentwurf ab, der zunächst einen äußerst flachen Giebel ohne entsprechende Wohnraumnutzung vorgesehen hatte. Einer der anwesenden Einwohner verwies darauf, dass im allernächsten Umfeld des Areals eine zweistöckige Bebauung vorliege und sich das neue Gebäude somit nicht unmittelbar in die Umgebung einpasse. Anderen Litzelstettern erschienen die Giebel zu mächtig und zu breit, die WOBAK entgegnete, dass man im Ort immer wieder dreigeschossige Bauten finden könne und die prägnante Darstellung des Hauses ausdrücklich auch von den Bürgern gewünscht worden war. Das markante Dach solle zudem dem Eindruck eines „Kastenbaus“ entgegenwirken.

Im weiteren Verlauf legte Architekt Eppler dar, dass im Tiefbau neben der Garage auch technische Anlagen und Keller für die Bewohner des Hauses geschaffen werden sollten. Das Dach werde ziegelbedeckt sein, die Außenfassade aus Putz mit Elementen aus Holz. Fragen aus der Bevölkerung kamen dazu, wie die beiden Giebel miteinander verbunden werden. Zu diesem Thema diskutiere man noch weitere Alternativen, so die WOBAK. Dass die vorliegenden Planungen idealisieren würden, wie aus der Bürgerschaft zu hören war, liege auch an der darstellenden Kunst der Geometrie, wie sie die Architekten in ihren Präsentationen verwendeten. Hiervon dürfe man sich nicht irritieren lasse, unterstrich auch Ortsvorsteher Heribert Baumann. Die Außengestaltung, beispielsweise die Martin-Schleyer-Straße im Bereich des neuen Gebäudes, werde in einem zweiten Bürgerbeteiligungsverfahren zum Ideenteil des Architektenwettbewerbes näher besprochen. Den Baubeginn für das Wohngebäude erwartet die WOBAK für Mitte 2015, nachdem alsbald der Bauantrag gestellt werden wird. Man sei durch die niedrigen Zinsen und weitere Fördergelder für energetisches Bauen nicht mehr zwingend auf die anfangs vorgesehenen Mittel zum sozialen Wohnungsbau angewiesen, erklärte Lehmann. Deshalb konnte sich der Zeitplan auch etwas nach hinten verschieben. Man beabsichtige mit einem Mietpreis von 7 bis 9,50 Euro pro Quadratmeter, das mittlere Preissegment zu bedienen. Im Einklang mit dem durch die Stadt beschlossenen „Handlungsprogramm Wohnen“ wird damit auch für Menschen, die keinen Anspruch auf einen Wohnungsberechtigungsschein haben, aber keine Preise auf dem freien Markt zahlen können, erschwinglich sein.

Zum Abschluss des Abends dankte der Ortsvorsteher nochmals allen Beteiligten im Planungsprozess. Insbesondere hob Baumann die Spurgruppe unter Moderator Wolfgang Himmel hervor, aber auch die WOBAK, die Verwaltung und die Grundschule, die wiederholt ihre Aula für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt hatte.

Für die Spurgruppe scheint das Ergebnis, das am Ende des von ihr mitgestalteten Bürgerbeteiligungsprozesses steht, ein Erfolg. So äußerte das Mitglied der siebenköpfigen Vertretung aus der Einwohnerschaft, Dennis Riehle, seine positiven Eindrücke über den nun endgültig vorliegenden Entwurf: „Man kann deutlich erkennen, dass viele der Anliegen, die die Bürger während des Projektes geäußert haben, in die Planungen aufgenommen wurden. Das gilt nicht nur für den geräumigen Innenhof und die Sitzgelegenheiten im Eckbereich zwischen Martin-Schleyer-Straße und Kornblumenweg. Auch wesentliche Aspekte im Bezug auf die Geräumigkeit der Tiefgarage und die vorgesehene Vielzahl an Wohnungen haben mich wohlwollend überrascht. Mit dem Ziel, auch Menschen mit geringem Einkommen einen Platz in Litzelstetten zu geben, hat die WOBAK darüber hinaus einen wesentlichen Beitrag für eine lebendige Dorfgemeinschaft geleistet. Rückblickend dürfte allen Mitwirkenden in Erinnerung bleiben, dass die Partizipation der Bevölkerung vom Anfang bis zum Schluss geholfen hat, Konflikte und späteren Unmut über den Bau zu verhindern und gemeinsam an der Gestaltung unseres Ortes zu arbeiten. Ich erhoffe mir, dass dieses vorbildliche Beispiel ermutigt, Bürgerbeteiligung auch künftig als gewinnbringendes Mittel zur Umsetzung von Großprojekten einzusetzen. Ich bin überzeugt, sowohl Bevölkerung als auch Verwaltung haben anhand dieses Vorhabens gelernt, mögliche Ängste oder Vorbehalte abzubauen und die Bedeutung zivilgesellschaftlichen Engagements zu schätzen“.

Autor: Dennis Riehle

- www.konstanz-litzelstetten-mainau.de/krueger/index.php
- www.konstanz-dingelsdorf-oberdorf.de/ov-dingelsdorf/index.php
- www.konstanz-dettingen-wallhausen.de/ov-dettingen-wallhausen/index.php
- www.bodanbuerger.de/litzelstetternet/index.php

“Bodanbürger” – Redaktionskonferenz im Litzelstetter “Milchhäusle”.

Zukunftswerkstadt Bodanbuerger 13112013 Redaktionskonferenz Plakat

Bodanbuerger 13.11.2013 Redaktionskonferenz Plakat

Die Initiative “Bodanbürger” lädt am Mittwoch, den 13. November 2013, um 19:30 zur Redaktionskonferenz ins Litzelstetter “Michhäusle” ein. Thema ist: “Möglichkeiten der Information, Kommunikation und Präsentation in den Bodanrückteilorten”.

Bei dem Bürgerportal handelt es sich um eine Plattform für Informationsaustausch und dient als Blog bzw. Kommunikationsmittel. Die Initiatoren der Bodanbürger sind Dennis Riehle und Wolfgang Flick.

In den unterschiedlichen Portalen und Newslettern gestaltet sich dabei die Eingabe und Bearbeitung von Texten, Fotos und Daten durch moderne Module für den Nutzer einfach und simultan. Auch die Verarbeitung von Informationen geschieht mittlerweile meist automatisch und zeitgleich für die unterschiedlichsten Publikationen. Mit wenigen Schritten können sogar Inhalte für die eigene Webseite genutzt und problemlos eingepflegt werden.

Seien Sie herzlich eingeladen, um sich praktisch und hautnah die verschiedenen Funktionen und deren Handhabung erklären zu lassen, Fragen zu stellen und über die vernetzte Öffentlichkeitsarbeit ins Gespräch zu kommen. Rückfragen und Anmeldungen sind vorab möglich an redaktion@bodanbuerger.de.

www.bodanbuerger.de/litzelstetternet/index.php

Fahrt nach Fläsch und Langenegg

Heute fuhr eine Gruppe Konstanzer Bürger und Bürgerinnen nach Fläsch in der Schweiz und Langenegg in Österreich, um sich hier anzuschauen, wie Städte und Dörfer in unseren Nachbarländern nachhaltige Stadtentwicklungsstrategien entwickeln und umsetzen. Hierbei wurden sie von Jochen Friedrichs (ASU) und den Ortvorstehern Roger Tscheulin (Dettingen) und Heribert Baumann (Litzelstetten) begleitet.

Die TeilnehmerInnen zeigten sich von den informativen Führungen begeistert.

Fahrt nach Fläsch und Langenegg am 27. April 2013

Am Samstag, den 27. April 2013 organisieren wir für die Bürgerinnen und Bürger Dettingens und Litzelstettens im Rahmen der ZukunftsWerkStadt Konstanz eine Fahrt nach Fläsch in der Schweiz und Langenegg in Österreich. Dies sind Gemeinden, welche durch ihre jahrelangen Dorfentwicklungsprozesse unter der starken Beteiligung der Bürger bereits Preise für ihre erfolgreichen Umsetzungen gewonnen haben. Wir möchten Sie gerne einladen, sich diese Gemeinden anzuschauen und vielleicht Ideen auch für Litzelstetten und Dettingen mitzunehmen. Wir würden uns freuen, wenn Sie als engagierte Bürgerinnen und Bürger bei dieser Fahrt dabei sind!

Die Fahrt ist für die Bürgerinnen und Bürger kostenlos, die Verpflegung muss selbst mitgebracht bzw. vor Ort erstanden werden (es wird wahrscheinlich in Langenegg eine Kaffeepause geben). Das Programm ist noch nicht ganz festgelegt, jedoch wird es sicherlich aufgrund der Distanzen eine ganztägige Fahrt- vermutlich wird um 8 Uhr morgens gestartet, während die Rückkehr zwischen 17 und 18 Uhr liegen wird.

Mehr Informationen zu Fläsch gibt hier und zu Langenegg kann man sich diese Seite anschauen.

Bei Interesse bitte bei mir melden: entweder per Mail catherin.krukenmeyer@translake.org, per Telefon 07531 – 3659230 oder Fax 07531 – 3659234. Bitte geben Sie dabei Ihre Kontaktdaten an.

Dokumentation des Bürgerworkshops in Dettingen

Design: R. Schiel.

Die Dokumentation des Bürgerworkshops in Dettingen vom 18. November 2012 ist nun vollständig und kann hier heruntergeladen werden: Dokumentation Bügerworkshop Dettingen.

Bereits im Vorfeld hatten Dettinger Bürger sich Gedanken über die Entwicklung ihrer Dorfmitte gemacht. Diese Ideen und Konzepte stellen wir ebenfalls zum Download bereit: Weiterlesen

Dettingen – die Mitte – sind wir alle

Dettingen - die Mitte - sind wir alle

Design: R. Schiel

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger von Dettingen-Wallhausen!

Die Ortsmitte von Dettingen soll zu einem attraktiven, liebenswerten Begegnungsraum
für Jung und Alt neu gestaltet werden, der alle Interessensbereiche weitestgehend zufrieden
stellt. In neuen oder auch teilweise umgestalteten Räumen soll Platz geschaffen
werden für allerlei Aktivitäten:

  • für Musik, Sport, Gymnastik
  • Aktivitäten der VHS und privaten Anbietern
  • Café und Seniorenwohnanlage mit Pflegeeinrichtung
  • für Feste, Flohmärkte, Weihnachtsmärkte,
  • Fasnet, Maibaum setzen usw.

Kurzum: eine Begegnungsstätte für alle! Weiterlesen