Biowelt Konstanz

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Die Konstanzer Biowelt bietet stadtnah eine große Auswahl aus biologischen Lebensmitteln und 80 verschiedene Sorten frisches Obst sowie Gemüse. Zusätzlich gibt es mehr als 100 Sorten Biokäse und noch mehr Wurst- und Fleischvarianten. Zu finden ist der Biomarkt und das angeschlossene Bistro in der Schneckenburgerstraße 4 gegenüber Media Markt. Die Öffnungszeiten sind werktags 9:30 Uhr bis 19 Uhr sowie samstags von 9:30 Uhr bis 18 Uhr.

Das bereits erwähnte Bistro hat neben einem reichhaltigen Salatbuffet täglich frisch zubereitete Gerichte, die auch zum mitnehmen geeignet sind. Die Gerichte werden direkt vor den eigenen Augen zubereitet. Vegetarisches Essen ist ebenso verfügbar. Das Sortiment aus dem Markt ist bevorzugt aus der Region und stammt aus der Gegend rund um den Bodensee. Dazu gehören Käse, Wurst, Brot, Weine, Milchprodukte, Müsli, Teigwaren, Getreideprodukte, Tiefkühlprodukte und Naturkosmetika. Für spezielle Wünsche und Bedarfe gibt es eine fachkunde Beratung rund um Bio oder Ernährung. Wer also Raritäten aus biologischer Herkunft sucht, ist hier genau richtig.

Die Konstanzer Biowelt steht für Nachhaltigkeit und Bio, bei der Gentechnik nicht verkauft wird. Die Beratung ist hierbei gewünscht, das Personal weiß woher die Produkte kommen, da die Beziehungen zu regionalen Partnern viele Jahre lang gepflegt werden. Transparenz über Inhalte und Verunreinigung stehen im Vordergrund.

Um die “Spielregeln” zu vervollständigen, ist die Konstanzer Biowelt Mitglied im “Bundesverband Naturkost Naturwaren” (BNN) – dieser beinhaltet die Einhaltung des “Bio-Kodex”, welche weit über die gesetzlichen Vorschriften hinausgeht. Diese sagen was Sache ist und lassen von Naturkost alle profitieren: Mensch, Umwelt, Tiere und Ressourcen.

Die aktuelle Speisekarte wird wöchentlich gewechselt und ist hier zu finden. Dort sind auch Informationen wie Preise und Inhaltsstoffe enthalten. Wer auf der Suche nach gesunden, abwechslungsreichen und interessanten Rezepten ist, kann auch gerne hier vorbeischauen. Dies lohnt sich allein schon für Schwarzwald-Brownies oder das Orangensoufflé.

www.biowelt-kn.de

CO2nachten

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Zu Weihnachten gab es die Möglichkeit bei www.co2nachten.net eingespartes CO2 zu verschenken. Und obwohl das Fest schon vorüber ist, kann man dies weiterhin tun.

Das ganze funktioniert folgendermaßen: Auf der Übersicht findet man einige Möglichkeiten wie man CO2 einsparen kann, indem man alltägliche Gewohnheiten ändert. Dazu gehören z.B. Kaffeekonsum, Leitungswasser trinken oder kalt duschen. Hat man sich etwas ausgesucht, kann man angeben wie lange man dies tun möchte. Die sich daraus ergebene Einsparung dann per E-Mail oder Facebook verschenkt werden.

Zum aktuellen Zeitpunkt wurden bereits fast 27.300 Kilogramm CO2 in etwa 2.000 nachhaltigen Geschenken von 1.377 Personen verschenkt und somit eingespart. Auch wenn man daraus keine Geschenke machen will, ist es interessant zu sehen, wie einfach es ist CO2 einzusparen und erst recht, wie selbstverständlich man es verbraucht. Jeder Deutsche verbraucht täglich ca. 30 kg CO2 und zur Weihnachtszeit etwa das doppelte. Durch Kleinigkeiten wie der Umstieg auf vegetarisches Essen oder allein der Wechsel von Rind auf Huhn verringert die CO2 Bilanz. Auch über Getränke wie regionalen Wein oder Substitute wie Margarine statt Butter kann eingespart werden. Aber nicht nur die Ernährung kann ihren Beitrag leisten. Eine Umstellung der Mobilität auf ÖPNV bzw. Fahrrad, Energiesparlampen und Gefrierschrank abtauen, auf Bügeln oder Föhnen verzichten hilft der Umwelt.

- www.co2nachten.net

Germanwatch e.V.

Der Germanwatch e.V. ist ein Verein (hier zur Satzung), der sich seit 1991 für globale Gerechtigkeit und den Erhalt der Lebensgrundlagen einsetzt. Als unabhängige Entwicklungs -und Umweltorganisation sieht der Verein hin, analysiert die Situation und mischt sich dann ein. Entscheidungsgrundlage ist Zukunftsfähigkeit, diese bedeutet soziale Gerechtigkeit und ökologische Verträglichkeit bzw. Tragfähigkeit.

Diese Ziele sollen durch die Themen faire Handelsbeziehungen, verantwortungsbewusster Finanzmarkt, Einhaltung der Menschenrechte und Vermeidung eines gefährlichen Klimawandels erreicht werden. Unternehmensverantwortung, Welthandel, Ernährung, Klimaschutz und Anpassung, Nachhaltigkeit im Finanzsektor und Entwicklungsfinanzierung gehören ebenso zum Programm.

Der Aktionsradius begrenzt sich auf Deutschland und Europa, jedoch werden auch internationale Akteure aus Politik und Wirtschaft (hierbei liegt der Fokus) beobachtet und ein Netzwerk aus anderen Entwicklungs- und Umweltorganisationen oder Einzelpersonen gebildet. Wissenschaftsbasierte Analysen bilden die Grundlage für Lobby- und Bildungsarbeit. Es wird den Verbrauchern gezeigt, auf welche Art und Weise sie die Ziele des Vereins unterstützen können. Dabei wird eine grobe Unterscheidung in den Norden und Süden gemacht. Der nördliche Lebens- sowie Wirtschaftsstil beeinflusst das weltweite nachhaltige Leben. Es sollen Rahmenbedingungen beschaffen werden, bei denen den Menschen im Süden eine Zukunft ermöglicht werden soll, die nicht von einer ungezügelten Globalisierung beeinflusst wird.

Zusammen mit vielen Helfern, Ehrenamtlichen und Unterstützern soll in Kooperation mit anderen Zivilgesellschaften eine große Lobby für nachhaltige Entwicklung bebildet werden. Gewerkschaften, Unternehmen und Verbraucherschutzorganisationen nehmen dabei eine zentrale Rolle ein, da ohne dessen Einfluss ein Wandel erheblich erschwert wird. Damit der Germanwatch e.V. weiterhin so unabhängig mit seinen über 40 ehrenamtlichen Mitarbeitern sowie Praktikanten und dessen langjähriger Erfahrung und Expertise im Umgang mit solchen Themen bleibt, ist der Verein auf jede finanzielle und ideele Zuwendung angewiesen. Man kann ebenso Mitglied werden oder als Multiplikator helfen.

- www.germanwatch.org/de/startseite

Veggieday Konstanz

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Die Idee des Veggiedays kommt ursprünglich aus dem belgischen Gent. Nach Los Angeles, Kapstadt und Freiburg kommt die Initiative auch nach Konstanz. Die Idee besteht darin, dass möglichst viele Menschen dabei mitmachen, an einem Tag in der Woche auf Fleisch und Milchprodukte verzichtet und dass dadurch CO2 eingespart wird.

Der Hintergrund ist ein Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, denn die industrielle Nutztierhaltung ist für 18 Prozent aller Treibhausgasemissionen verantwortlich – nach dem Energiesektor und noch vor dem Verkehr. Durch Rodung von Regenwald, um Futter anzubauen, durch lange Transporte, Lagerung und Produktion entstehen also mehr Emissionen als durch sämtliche Pkw, Lkw, Schiffe und Flugzeuge! Wenn alle Konstanzer einen Veggieday einführen, würde das eine Einsparung von 11.000 Tonnen CO2 bedeuten oder etwa dem jährlichen Ausstoß von 6300 Pkw.

Neben Privatpersonen können natürlich vor allem Schulen, Kindergärten, Kantinen, Großküchen, Restaurants, Gesundheits-, Pflegeeinrichtung und Hotels mitmachen. Das ganze funktioniert umso besser, je mehr Verbreitung die Initiative findet und darüber geredet wird.

Den Tag an sich kann jeder für sich selbst bestimmen, doch da es gemeinsam leichter fällt, wird der Donnerstag als Veggieday vorgeschlagen. Dieser Tag soll auch weniger als Verlust betrachtet werden, sondern als Möglichkeit viele leckere und klimafreundliche Alternativen zu finden, um die eigene Ernährung zu erweitern. Regionale bzw. saisonale Produkte, viel Obst, Gemüse, Nudeln, Kartoffeln und Reis sind hier der Schlüssel, um auf eine einfache Weise wortwörtlich nachhaltig satt zu werden. Als Anreiz werden hier Rezeptideen, Tricks und Tipp gegeben.

Mehr zu den Hintergründen zur Geschichte der Idee, der Klimaproblematik und Welthunger findet man auf der Homepage:

- www.veggieday-konstanz.de
- www.facebook.com/veggieday.konstanz

Veranstaltungshinweis “Die große Verschwendung”

PodiumsdiskussionDIE GROßE VERSCHWENDUNG
Podiumsdiskussion
Freitag, 10.Mai 19:30 Uhr
Ort: Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal

An der Podiumsdiskussion beteiligt sind:

  • Oberbürgermeister Uli Burchardt,
  • Professor Kranert (Uni Stuttgart)
  • Gert Häuser (Vorsitzender des Bundesverbandes Deutsche Tafeln)
  • Eberhard Koch (Kreisvorsitzender BUND)
  • Moderation: Meinhard Schmidt-Degenhard

Die Podiumsdiskussion ist ein Teil der Aktionstage zur Lebensmittelverschwendung. Die Aktionstage in Konstanz werden von der Konstanzer Tafel / Tafeln im Landkreis Konstanz, dem Bundesverband der Tafeln und dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz durchgeführt.

Weitere Termine und mehr Informationen hier: Weiterlesen

Stammtisch “2000-Watt-Familie”

Am 01. März haben sich die Teilnehmer des  Projekts “2000-Watt-Familie” in Eugens Bio Restaurant getroffen, um sich in gemütlicher Runde über das Projekt und über nachhaltige Lebensstile zu unterhalten. Weiterlesen

Es geht weiter – Ideen für einen Stammtisch zur Nachhaltigkeit

Zunächst noch einmal herzlichen Dank an alle Akteure und alle Teilnehmer des ersten Multiplikatorenkurses der Naturschule Konstanz.  Das Pressebüro der Stadt hat einen ganz erfrischenden Bericht über das 3. Wochenende geschrieben. Den findet Ihr hier.

In der Endphase des 3. Kurses gab es Möglichkeit zu Diskussion und Wunschformulierungen an die Zukunft. Aus Diskussion und Angaben haben wir nun folgende Antwort auf die Frage „was nun“  verdichtet: vorgeschlagen wird eine Möglichkeit zu unverbindlichen Treffen, ein fester Tag pro Monat wird festgehalten (bspw.  letzter Mittwoch im Monat). Einen Anlaufpunkt können wir bieten in Form eines Raumes bzw. der Küche im Technologiezentrums, welches ja für innovative Tätigkeiten ohnehin offen steht. Gedacht ist an folgende, mögliche Inhalte, aus denen man bereits jetzt eine Abfolge für ein Jahr zusammenstellen könnte: Weiterlesen

Lust auf frische Äpfel- aber kein Garten? Rent a tree!

Bild: talliskeeton

Bild: Flickr

Der BUND Konstanz, unterstützt durch die ZukunftsWerkStadt Konstanz, sucht Baumpaten für sein Programm Rent-a-tree. Für ein Jahr hat man das Recht, seinen eigenen Baum abzuernten und zu pflegen.

Wer kann teilnehmen?

Familien, Privatperson oder gleich eine ganze Schulklasse- jeder kann einen Baum mieten. Im Jahr spendet der Pate 15 € für einen Apfelbaum, während Kirsch- oder Pflaumenbäume mit 30 € zu Buche schlagen.

Wie kann ich Obstbaumpate werden? Weiterlesen

Neue Lernideen für Nachhaltigkeit

Angela Klein stellte das Projekt Streuobstsortengarten in Möggingen vor

Angela Klein stellte das Projekt Streuobstsortengarten in Möggingen vor

Wie hängen Nachhaltigkeit und Ernährung zusammen? Dieser Frage ging der Kurs für ErzieherInnen, LehrerInnen und Mitgliedern von Naturschutzverbänden auf den Grund.

Rund 20 ErzieherInnen, LehrerInnen und Mitglieder von Naturschutzverbänden haben sich am Wochenende im Kurs „Best practice Beispiele für nachhaltige Entwicklung” mit dem Thema Ernährung auseinander gesetzt. Es war der dritte Teil eines Kurses über Nachhaltigkeit, den Sabine Schmidt-Halewicz und Frouzan Nasab von der Naturschule Konstanz konzipiert hatten und der zusammen mit der Stadt Konstanz als Teil des Projekts „ZukunftsWerkStadt” angeboten wurde. Bereits stattgefundene Module drehten sich um „Energie” und „Regionale und Faire Wirtschaft”. „Wir wollen damit den Kursteilnehmern das Handwerkszeug mitgeben, wie sie in den Kindergärten und Schulen das Thema Nachhaltigkeit unterrichten können”, erklärt Sabine Schmidt-Halewicz. Dadurch sollen Kinder und Schüler mit neuen Ideen motiviert werden, sich mit nachhaltiger Ernährung zu beschäftigen. Weiterlesen

Schlemmen für einen guten Zweck

Bild: Presseamt Konstanz

Bild: Presseamt Konstanz

Einmal im Jahr lädt die studentische Initiative „Studieren ohne Grenzen” zur Aktion „Schlemmen ohne Grenzen” ein. Wohngemeinschaften konnten dieses Mal mit Experten für Nachhaltigkeit beim Abendessen diskutieren.

Lebensmittel wegwerfen? Das kommt bei den Studierenden, die bei „Schlemmen ohne Grenzen“ über nachhaltige Ernährung diskutierten, kaum vor. Weiterlesen

Erlebnistour: aus dem Alltag eines Bio-Gemüsebauers

Bild: greentours

Bild: greentours

Ökologisch produzieren- verantwortlich konsumieren. Die letzten Artikel auf unserem Blog haben sich vor allem mit dem nachhaltigen Konsum von Nahrungsmitteln beschäftigt. Daher möchten wir euch auf die Erlebnistour am Samstag, den 26. Januar aufmerksam machen, bei dem der Demeterbetrieb der Pestalozzi-Gärtnerei besucht wird. Themen werden u.a. der Alltag eines Bio-Gemüsebauers sowie der Anbau und die Lagerung von Wintergemüse sein.

Ganz spannend wird es am Ende, wenn die Teilnehmer Informationen zum Start eines eigenen Nachhaltigkeits-Experiment bekommen. Weiterlesen