Flüchtlinge willkommen!

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Über die Website www.flüchtlinge-willkommen.de gibt es die Möglichkeit in einem WG-Zimmer Flüchtlinge wohnen zu lassen anstatt diese in Massenunterkünfte unterzubringen, wo sie weniger schnell Anschluss an die Gesellschaft finden.

Das ganze ist sehr einfach gehalten und wird größtenteils von den Betreibern organisiert. Im ersten Schritt muss man sich mit einigen Informationen auf der Website anmelden. Diese werden benötigt, um die Wohnsituation zu verstehen, damit ein entsprechender Flüchtling gefunden werden kann – es wird ein Ansprechpartner vor Ort gefunden und der Kontakt hergestellt. Im Folgenden sollte in Zusammenarbeit mit “Flüchtlinge willkommen” die Finanzierung gesichert werden. Positive Erfahrung wurde mit Mikrospenden gemacht, bei denen mehrere Leute monatliche kleine Spenden zusagen – diese reichen etwa von 3 bis 50€. Es gibt auch die Möglichkeit eines Crowdfundings oder eine Förderung der Bundesländer.

Sind die Mieteinnahmen geklärt, kann es losgehen. Der geflüchtete Mensch zieht ein und es können die beidseitigen Vorteile genutzt werden: Der Flüchtling kann sich besser in die Gesellschaft integrieren und die Sprache schneller lernen während man selbst eine andere Kultur kennen lernen kann und einem anderen Menschen hilft. In dieser Zeit wird man von dem Team unterstützend begleitet. Ebenso kann man sich an eine lokale Flüchtlings-Organisationen wenden. Dort werden häufig Sprachkurse, Praktika und Uni-Kurse angeboten.

Auf der Homepage selbst gibt es detaillierte Informationen zu Ablauf und Organisation. Ein umfassendes FAQ ist auch enthalten.

www.flüchtlinge-willkommen.de

“save me” Flüchtlingsorganisation

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Seit Juni 2013 gibt es in Konstanz einen Ableger der Flüchtlingsorganisation “save me“, welche sich dafür einsetzt, dass in Deutschland Flüchtlinge aufgenommen werden, ohne dass diese einen gefährlichen Weg alleine bestreiten müssen.

Das Ziel der lokalen Gruppe “save me, eine Stadt sagt ja” ist es, Flüchtlingen die Möglichkeit zu geben, ein Leben in Würde und Sicherheit selbstständig aufzubauen. Um dies zu realisieren, werden die nötigen Strukturen bereitgestellt, um Patenschaften zu ermöglichen. Dabei ist das Prinzip des persönlichen und direkten Austausches zwischen Konstanzer Bürger und Flüchtlingen elementar. Die Paten unterstützen, informieren, begleiten und bringen den Flüchtlingen unsere Kultur näher. Es sind weitere Informationsveranstaltungen und Patenschulungen geplant.

Neben der Unterstützung der Gemeinschaftsunterkünfte in Konstanz, bietet “save me” auch Kinder- und Hausaufgabenbetreuung an. Es werden auch regelmäßig Deutschkurse unterschiedlichsten Niveaus angeboten. Weitere Aktivitäten sind angepasste Stadtführungen (um einen Überblick über Konstanz zu bekommen), Informationsveranstaltungen, Unterstützung bei der Wohnungssuche, Fahrradvermittlungen und regelmäßige Kaffee-Treffs, die in Petershausen stattfinden. Der nächste wird am 7. Juli von 15 Uhr bis 17 Uhr sein.

Um weiterhin effektiv zu arbeiten, braucht die Organisation viel Unterstützung und Menschen, die mitmachen. Organisationen wie z.B. das Zebra Kino, die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen, Energia Bodensee oder Amnesty International helfen bereits. Jeder, der selbst Menschen, die aus ihrer Heimat flüchten müssen, helfen will, kann sich engagieren. Sei es durch symbolische Unterstützung, Spenden, Pate werden oder ehrenamtliche Hilfe bei “save me – eine Stadt sagt ja”. Hier ist eine Liste der bisherigen Unterstützer und deren Motivation.

- www.konstanz.save-me-kampagne.de