Global Frackdown Day am 11. Oktober

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Auch der BUND Konstanz nimmt an dem Global Frackdown Day teil.

Am 11. Oktober 2014 ist der dritte internationale Frackdown Day, an dem gemeinsam gegen das umweltgefährdende Fracking demonstriert wird. Initiiert wurde die Kampagne von der “food & water watch” Organisation. Weltweit sind die verschiedensten Aktionen gegen die umstrittenen Methoden zur Erdöl und -gasförderung geplant. Der letzte Frackdown Day war bereits sehr erfolgreich mit 250 Aktionen in 30 Ländern, die über sechs Kontinente verteilt lagen. Der dritte soll noch mehr Präsenz in die Medien bringen und das Thema in den Vordergrund rücken. Insbesondere muss politische Einsicht herrschen, um die Gesetzeslage entsprechend zu ändern.

Bei der Methode des “Frackings” werden enorme Mengen Trinkwasser in Kombination mit diversen Chemikalien in den Erdboden gepresst, um an bisher unerreichte Öl- und Gasvorkommen zu fördern. Durch den hohen Druck entstehen Risse, durch die das Gas aufsteigen kann. Problematisch sind dabei die Chemikalien, sie bestehen aus hunderten von Giftstoffen, u. a. aus Salzsäure, Borsäure, Korrosionsschutzmittel, Oxidationsmittel, giftigem Blei, Quecksilber, radioaktiven Stoffen und krebserregendem Benzol. Diese können erheblich das Trinkwasser verunreinigen und damit die Lebensgrundlage für sämtliches umliegendes Leben vernichten. Eine genaue Beschreibung mit Visualisierung gibt es unter anderem bei dem BUND hier.

Die Folgen und Belastung für die Umwelt und Klima sind dabei nicht vorhersehbar. Fest steht jedoch, dass damit viel nutzbares Trinkwasser verschwendet wird, um noch mehr fossile Brennstoffe verbrennen zu können. Dies ist insbesondere für die Bodenseeregion als größter Trinkwasserspeicher Deutschlands von hoher Bedeutung. Eine Aufsuchungserlaubnis für Kohlenwasserstoffe in der Region wurde bereits bis Ende 2015 vergeben, um das Gebiet genauer zu untersuchen.

Um auch regional einen Beitrag zu leisten und diese gefährliche Förderungsmethode zu bremsen, wird es am 11. Oktober ab 9 Uhr vor dem Rosgartenmuseum einen Informationsstand des BUND Konstanz rund um das Thema geben. Auch auf der Homepage gibt es viele interessanten Informationen, wo z.B. gefrackt werden soll und wo nicht. Was sagt das Eckpunktepapier der Bundesregierung? Wie lang würden die Gasreserven reichen? Welche Auswirkungen ergeben sich für die Region?

www.globalfrackdown.org/about
www.foodandwaterwatch.org

Große Demo gegen TTIP, Fracking und Gentechnik am 8. Mai in Konstanz

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Am 8. Mai demonstrieren der BUND und seine Partner gegen das Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und den USA. Jeder ist herzlich eingeladen gemeinsam gegen TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership) ein Zeichen zu setzen, um die Verhandlungen sofort zu stoppen. Um 11 Uhr beginnt die Demonstration am Benediktinerplatz in Konstanz und um 12 Uhr findet die Kundgebung auf der Marktstätte statt. Des Weiteren wird ein Verbot des Frackings und von Agar-Gentechnik gefordert.

Hier die originale Pressemitteilung:
“TTIP – hinter diesen vier Buchstaben verbirgt sich die „Transatlantic Trade and Investment Partnership“, das geplante Handelsabkommen zwischen der Europäischen Union und den USA. Um „Freihandel“, wie immer wieder behauptet wird, geht es dabei nicht. Schon heute sind die Zölle zwischen der EU und den USA sehr niedrig, viele Waren sind ohnehin zollfrei. Vielmehr sollen Regelungen abgebaut und Grundprinzipien abgeschafft werden, die dem unstillbaren Profitstreben der großen multinationalen Konzerne im Weg stehen: Umweltstandards, Verbraucherschutz, Arbeitnehmerrechte, staatliche Souveränität. Diese werden als „Handelshemmnisse“ betrachtet und
sollen auf den kleinsten gemeinsamen Nenner zurückgefahren werden. Das heißt für Europa: Umwelt- und Sozialstandards, für die jahrzehntelang gekämpft wurde, stehen vor dem Aus.
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TTIP bedeutet Fracking, Genmais und Dumpinglöhne!

Am 8. Mai demonstrieren der BUND und seine Partner anlässlich der Umweltministerkonferenz in Konstanz für einen sofortigen Stopp der Verhandlungen. Kommen auch Sie, und setzen wir gemeinsam ein starkes Zeichen: TTIP stoppen! Kein Handelsabkommen gegen die Bürgerinnen und Bürger!”

Mehr Hintergründe zu den Gefahren der Freihandelsabkommen TTIP CETA, den Gefahren von Fracking bzw. Agro-Gentechnik hat der BUND hier zusammengefasst:

- www.bund-konstanz.de/aktuelles