Energievisionen Teil 2 – fünf Veranstaltungen

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Am Freitag beginnt der zweite Teil der Energievisionen 2015. Innerhalb einer Woche sind folgende fünf Veranstaltungen geplant:

1.) Freitag, 17. April, 19.30 Uhr
Die Rolle der Photovoltaik in der Schweizer Energiestrategie 2050
Vortrag von Prof. Dr. Franz Baumgartner, Institut für Energiesysteme an der Züricher Hochschule für angewandte Wissenschaften, Winterthur Bildungszentrum Konstanz, Münsterplatz 11
www.bilungszentrum-konstanz.de

Gerade hat der Schweizer Nationalrat die Energiestrategie 2050 bestätigt. Sie sieht einen Ausbau der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz vor, lässt aber anders als in Deutschland ein festes Abschaltdatum für die bestehenden zum Teil sehr alten Kernkraftwerke vermissen. Es wird erwartet, dass die neu angebotene Investitionsförderung für kleine Photovoltaikanalgen von etwa einem Drittel der Errichtungskosten, von den Hausbesitzern rege angenommen wird. So kann mit den zukünftig zu erwartenden Strompreissteigerungen auch in der Schweiz eine wirtschaftliche Erzeugung von Solarstrom ermöglicht werden.

2.) Samstag, 18. April, 19 Uhr
Das Strompreiskomplott
Vortrag von Malte Kreutzfeldt, Umwelt- und Wirtschaftskorrespondent der taz – die Tageszeitung
K9 Kulturzentrum, Hieronymusgasse 3
www.k9-kulturzentrum.de

Der Referent macht Schluss mit der Behauptung, die Energiewende in Deutschland sei schuld an den stark steigenden Strompreisen und zeigt auf, warum unsere Stromrechnungen wirklich steigen.

3.) Montag, 20. April, 19 Uhr
Going Dark – Abrupter Klimawandel und das Streben nach einem erfüllten Leben
Vortrag von Guy McPherson, Prof. emeritus der University of Arizona
K9 Kulturzentrum, Hieronymusgasse 3
www.klimastadt-konstanz.de

McPherson geht dabei der Frage nach: Wie lange wird die Erde unserer permanenten Ausbeutung noch standhalten können? Die Veranstaltung ist in Englisch mit Übersetzung und kostenfrei. Der Referent verzichtet auf eine Vergütung seiner Vorträge und folgt der Philosophie der Schenkökonomie.

4.) Mittwoch, 22. April, 18 Uhr
Der nachhaltige Lebensstil der Zukunft und was die IT dazu beitragen kann
Vortrag von Professor Dr. Lorenz Hilty, Universität Zürich
HTWG, Brauneggerstr. 55, Aula, Gebäude A
www.htwg-konstanz.de

Der Vortrag diskutiert einige notwendige Voraussetzungen für einen nachhaltigen Lebensstil, wie z.B. die massive Reduktion der Nutzung fossiler Energieträger und die mögliche Rolle der IT bei der Schaffung dieser Voraussetzungen.

5.) Donnerstag, 23. April, 20 Uhr
Free Energy – heute ist schon übermorgen

Vortrag von Wolfgang Frey, Architekt, Freiburg K9 Kulturzentrum, Hieronymusgasse 3
www.bund-konstanz.de

Der 2012 vom Land Baden-Württemberg als Übermorgenmacher“ ausgezeichnete Freiburger Architekt Wolfgang Frey stellt sein innovatives und zukunftsweisendes Projekt Free Energy“ vor. Dabei stellt er die Frage, ob die Zukunft wirklich in großen Wind- und Solarparks liegt. Erfrischend undogmatisch zeigt der Querdenker Wolfgang Frey, dass um uns herum unzählige Energiequellen existieren. Es gilt, sie sinnvoll zu nutzen und nicht zu verschwenden. Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem BUND Konstanz statt.

Weitere Informationen unter:
www.energievisionen.org

Vortrag von Felix Müller – Energievisionen 2015

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Im Rahmen der Energievisionen 2015 zum Thema “Klimawandel” findet am Dienstag, den 24. März 2015 ein Vortrag von Felix Müller statt. Beginn ist um 19:30 Uhr im Palmenhaus. Hier ist eine Übersicht zu allen Events in diesem Jahr.

Hier ist die offizielle Beschreibung:

Last exit 2°- Mit Vollgas ins Klimachaos Klimaziele, Kipppunkte und Weltklimarat – wer blickt da eigentlich noch durch und warum überhaupt?

Unsere besten Klimaforscher sagen uns, dass wir nur noch etwa 550 Gigatonnen CO2 ausstoßen dürfen, um das Zwei-Grad-Ziel zu halten. Irgendwo bei zwei Grad globaler Erwärmung beginnt jedoch, nach allem was wir heute wissen, ein völlig außer Kontrolle geratenes Weltklima. 550 Gigatonnen CO2 klingt auch erstmal nach viel, ist aber nur ein Fünftel der heute bekannten Kohle- Erdöl- und Gasvorkommen. Wir sind also auf dem besten Weg fünf mal so viel CO2 auszustoßen, wie selbst konservative Wissenschaftler für sicher halten. Und trotzdem werden täglich hunderte Mio. Dollar in die Erkundung neuer Lagerstätten investiert, statt in saubere Energieerzeugung. WTF? Felix Müller beschäftigt sich seit seiner Diplomarbeit 2006 an der HTWG Konstanz mit den Themen Nachhaltigkeit und Klima und setzt sich u.a. in der Initiative Klimastadt-Konstanz gemeinsam mit anderen jungen Konstanzern für eine Stadt ohne fossile Energien ein. In seinem Vortrag wird der auf die Probleme des Klimawandels eingehen und aufzeigen, dass es höchste Zeit für einen Kurswechsel ist.

Veranstalter: Klimastadt-Konstanz und BUND Konstanz

www.klimastadt-konstanz.de

www.bund-konstanz.de

Naturschutztage 2015

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Auch 2015 ist es wieder soweit. Wie jedes Jahr finden die Naturschutztage zu Beginn des Jahres in Radolfzell am Bodensee statt. Der NABU Bezirksverband Donau-Bodensee hat das 4-tägige Event vom 3. Januar bis zum 6. Januar, das im Tagungs- und Kulturzentrum Milchwerk stattfindet, geplant und organisiert.

Die Veranstaltung bietet eine gute Möglichkeit über sich über interessante Themen zu informieren und sich mit Bekannten, Mitstreitern, Gleichgesinnten auszutauschen bzw. neue Weggenossen zu treffen und alte wieder zu finden. Ein breites Informationsangebot und Themenvielfalt laden dazu ein, sich von spannenden Projekten inspirieren zu lassen. Der erste Tag steht unter dem Zeichen “Brücken in die Zukunft“, an dem über die Planung, wie man in eine nachhaltige und generationsgerechte Zukunft gelangen kann, diskutiert wird. Welche “Brücken” müssen gebaut werden, um diese Entwicklung zu prägen?

Der Sonntag behandelt das Thema “grüne Infrastuktur“. Darunter ist das Verbundsystem der Wanderkorridore und Kernlebensräume wild lebender Tiere zu verstehen. Dazu sprechen z.B, Dr. Gisela Splett, Staatsekretärin Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg und Dr. Andre Baumann, Vorsitzender des NABU Baden-Württemberg. Nachmittags sind Foren, Seminare und Exkurtsionen geplant.

Am Montag und Dienstag sind dann die Themen “Klima/Energie” und “Kommunale Biodiversität” im Vordergrund. Auch hier sind wieder unzählige Vorträge und Diskussionen geplant. Dazu gehört der aktuellen Stand der Wissenschaft zu dem Klimawandel von Prof. Dr. Stefan Rahmstorf, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung oder die Bedeutung des Waldes für die Biodiversität in den Kommunen von Thomas Hauck, Forstkammer B-W, Städtisches Forstamt Baden-Baden. Exkursionen in das Naturschutzgebiet Mettnau oder auf die Insel Mainau sind nur Beispiele für das große Angebot an Ausflügen.

Die Eintrittspreise variieren zwischen 10€ für Tagesbesucher und 35€ für die vollen vier Tage. Es gibt einen Rabatt für rechtzeitige Reservierung bis zum 15. Dezember sowie reduzierte Kosten für SchülerInnen, Auszubildende, Studierende etc. Eine Anmeldung ist online hier möglich. Ein vollständiges Programm gibt es unter folgendem Link:

Naturschutztage Bodensee 2015 – Programmflyer (PDF, 2.0 MB)

Weitere Informationen zu Kinderbetreuung, Übernachtung an Anreise gibt es auf der Homepage:

- www.naturschutztage.de

Germanwatch e.V.

Der Germanwatch e.V. ist ein Verein (hier zur Satzung), der sich seit 1991 für globale Gerechtigkeit und den Erhalt der Lebensgrundlagen einsetzt. Als unabhängige Entwicklungs -und Umweltorganisation sieht der Verein hin, analysiert die Situation und mischt sich dann ein. Entscheidungsgrundlage ist Zukunftsfähigkeit, diese bedeutet soziale Gerechtigkeit und ökologische Verträglichkeit bzw. Tragfähigkeit.

Diese Ziele sollen durch die Themen faire Handelsbeziehungen, verantwortungsbewusster Finanzmarkt, Einhaltung der Menschenrechte und Vermeidung eines gefährlichen Klimawandels erreicht werden. Unternehmensverantwortung, Welthandel, Ernährung, Klimaschutz und Anpassung, Nachhaltigkeit im Finanzsektor und Entwicklungsfinanzierung gehören ebenso zum Programm.

Der Aktionsradius begrenzt sich auf Deutschland und Europa, jedoch werden auch internationale Akteure aus Politik und Wirtschaft (hierbei liegt der Fokus) beobachtet und ein Netzwerk aus anderen Entwicklungs- und Umweltorganisationen oder Einzelpersonen gebildet. Wissenschaftsbasierte Analysen bilden die Grundlage für Lobby- und Bildungsarbeit. Es wird den Verbrauchern gezeigt, auf welche Art und Weise sie die Ziele des Vereins unterstützen können. Dabei wird eine grobe Unterscheidung in den Norden und Süden gemacht. Der nördliche Lebens- sowie Wirtschaftsstil beeinflusst das weltweite nachhaltige Leben. Es sollen Rahmenbedingungen beschaffen werden, bei denen den Menschen im Süden eine Zukunft ermöglicht werden soll, die nicht von einer ungezügelten Globalisierung beeinflusst wird.

Zusammen mit vielen Helfern, Ehrenamtlichen und Unterstützern soll in Kooperation mit anderen Zivilgesellschaften eine große Lobby für nachhaltige Entwicklung bebildet werden. Gewerkschaften, Unternehmen und Verbraucherschutzorganisationen nehmen dabei eine zentrale Rolle ein, da ohne dessen Einfluss ein Wandel erheblich erschwert wird. Damit der Germanwatch e.V. weiterhin so unabhängig mit seinen über 40 ehrenamtlichen Mitarbeitern sowie Praktikanten und dessen langjähriger Erfahrung und Expertise im Umgang mit solchen Themen bleibt, ist der Verein auf jede finanzielle und ideele Zuwendung angewiesen. Man kann ebenso Mitglied werden oder als Multiplikator helfen.

- www.germanwatch.org/de/startseite

350 – eine globale Klimabewegung

Die 350 Bewegung ist ein Internetportal auf dem Projekte, Kampagnen und Aktionen zum Thema Klimawandel organisiert und vernetzt werden können. Das Ziel ist es, eine globale Klimabewegung aufzubauen, um gemeinsam gegen die Erdöl/gas- und Kohleindustrie vorzugehen. Durch kollektive Aktionen der Bevölkerung zeigen diese große Wirkung. Um ein gemeinsames Auftreten zu stärken, nutzt 350 eine dezentrale Graswurzelorganisationsform. Erst bilden sich kleine lokale Gruppen, die vor Ort Aufmerksamkeit erregen, um sich dann regionenübergreifend zu organisieren. Dadurch werden sich die Medien, und damit die Politik und Brennstoffindustie, der Missstände in unserem Umgang mit der Umwelt und Natur bewusst.

Der Name 350 ist eine Zahl, die den Anteil an CO2 in der Atmosphäre angibt. Aktuell liegt der Wert bei etwa 400 ppm (Teilchen pro Million). Damit unser Planet allerdings bewohnbar bleibt, müssen wir, so sagen Wissenschaftler, den Anteil auf unter 350 ppm reduzieren. Dies gelingt nur, wenn wir den Ausstoß von CO2 durch Verbrennung von Gas, Erdöl und Kohle drastisch verringern.

Die Bewegung bietet jedem Einzelnen viele Möglichkeiten sich zu beteiligen. Man kann entweder selbst ein lokale Gruppe initiieren bzw. sich eine suchen und beispielsweise an Demonstrationen teilnehmen, mit kreativer Kunst mitmachen, die Bewegung verbreiten oder Fotos und Videos erstellen. Eine weitere Möglichkeit ist eine Petitionskampagne.

Ein sprachenloses Erklärvideo zum Thema gibt es auf youTube, in dem auf einfache Art das Problem in 90 Sekunden erklärt wird:

www.youtube.com/watch?v=s5kg1oOq9tY

350 ist ebenso auf Facebook, Twitter und mit einer eigenen Homepage vertreten;

www.twitter.com/350
www.facebook.com/350.org
www.350.org/de

Lokale Agenda 21

In der Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung (UNECD) im Juni 1992 in Rio de Janeiro wurde das Aktionsprogramm “Agenda 21” verabschiedet, um den negativen globalen Entwicklungstrend zu stoppen und die Welt im 21. Jahrhundert nachhaltig zu gestalten. Die Nachfolgekonferenz 2002 bestätigte dieses Ziel noch einmal.

Seitdem werden alle Staaten aufgerufen Klimawandel, Ressourcenausbeutung und soziale Verwerfungen einzugrenzen. Aus den 40 Kapiteln der Agenda 21 entsteht somit auch eine lokale Verantwortung: Die lokale Agenda 21, dessen Ziele ein Beitrag zu dem globalen Lernprozess zu leisten ist. Je nach Situation der Kommune ist die Interpretation der lokalen Agenda 21 eine andere. Allein die Beteiligung vieler Menschen ist ein Beitrag zur Nachhaltigkeit.

Konstanz will in diesem Rahmen einen Impuls für einen Lernprozess an Verwaltung, Politik und Bürger geben, um gesellschaftliches Handeln zukunftsfähig zu machen. Gesprächs- und Diskussionsprozesse sowie Selbstverpflichtungen sollen dabei Mittel sein, um ein künftiges Handlungsprogramm zu entwickeln und soweit wie möglich umzusetzen. Projekte, demokratische Beteiligungsverfahren und Beispiele sollen den Begriff der LA 21 veranschaulichen und große Verbreitung unter den Bürgern bringen. Um ein nachhaltiges Projekt als solches einstufen zu können, gibt die Arbeitsgruppe der LA 21 Vorschläge für Nachhaltigkeitskriterien, die man hier nachlesen kann. Abgeschlossene Aktionen sind unter anderem “Klimafreundliche Geschwister-Scholl-Schule“, “Naturschutz in der Stadt” und “Gewässerpädogogik in Wollmatingen“. Aktuell laufen z.B. “Konstanz POWER” oder der Non-Profit Laden “Weitertragen“.

logo_stadt_konstanz_ZWSNeben den Projekten, haben sich die Zukunftswertkstätte gebildet, dessen Idee auf Robert Jungk in der 70er Jahren zurückgeht. Diese sind ein Werkzeug, um die lokale Bürgerbeteiligung umzusetzen und damit Menschen aus den unterschiedlichsten Lebenszusammenhängen zu verbinden und einen Austausch zu ermöglichen. In Konstanz werden die Werkstätte in die einzelnen Stadtteile gegliedert, um den Bürgern ein anschauliches Umfeld zu bieten. Die Vorgehensweise, um ein Problem zu lösen beruht auf dem “Drei-Phasen-Modell” (Quelle: www.stadt.konstanz.de/rathaus/00735/00849/00963/index.html)

I.    Beschwerde- und Kritikphase

Hier kritisieren die TeilnehmerInnen die von Ihnen empfundenen Missstände. Es entsteht eine Bestandsaufnahme z.B. auf Stadteilebene wie in Konstanz.

II.   Phantasie- und Utopiephase

Ideale Situationen und Vorstellungen über das künftige Aussehen von Quartieren werden entwickelt, positive Lösungsansätze formuliert und skizziert.

III. Verwirklichungs- und Praxisphase

Wie die zuvor entwickelten Utopien verwirklicht werden können, was machbar ist und wie es umgesetzt werden kann, wird hier diskutiert.
Aktuelle Aktivitäten der Gruppe findet man hier:

- www.stadt.konstanz.de/rathaus/00735/00849/00939/index.html

www.stadt.konstanz.de/rathaus/00735/00849/index.html

Bericht zu “Voices of Transition” der Plattform Nachhaltiges Lernen

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Am 25.2.14 lief der Film “Voices of Transition” von Nils Aguilar im Technologiezentrum. Organisiert war der Abend von der Plattform Nachhaltiges Lernen der Naturschule Konstanz. Es nahmen rund 30 TeilnehmerInnen an der Veranstaltung teil, die nach dem Film eine vielseitige Diskussion führten.

Dabei waren Aktive der Foodsharing Gruppe, der Gemeinwohl-Ökonomie, der Transition Town-Gruppe Konstanz und viele, die sich für das Thema des sozialökologischen Wandels im Hinblick auf Peak-Oil und Klimawandel interessieren. Es wurden Ansichten, Blickwinkel, Kontakte ausgetauscht und neue Netzwerke gesponnen bzw. die aktuelle Lage der Region Konstanz zu dem Konzept des Films besprochen. Gibt es nicht bereits Höfe und Gärten die das Konzept des Films umsetzen wollen?

Weitere Themen waren die Rolle der Lehrer an Schulen, die CSA, der Urban Gardening-Ansatz der Universität Konstanz, städtische Gemüseanbau, Mundraub und natürlich die Transition Town in der Region.

Wer den Film in seiner Umgebung verbreiten will, kann sich hier mit der Organisation in Verbindung setzen. Auf Facebook gibt es die Möglichkeit mit der noch virtuellen Transition Town Initiative Konstanz in Kontakt zu kommen. Im Folgenden kann man sich zu Transition Towns in Deutschland, Österreich und der Schweiz informieren, eine Karte mit interessierten Startern erkunden und weiter zum Thema belesen:

- www.transition-initiativen.de/group/ttinbadenwrttemberg
- www.transition-initiativen.de/page/karte-transition-inis
- Transition Initiativen – Ein Leitfaden (PDF, 1.31 MB)
- www.klimastadt-konstanz.de/transition-town.html
- www.faz.net/aktuell/wirtschaft/transition-towns-schrumpfen-von-unten-12727247.html

Hier gibt es den vollständigen Bericht.
Auf Doodle gibt es einen Verteiler, um über die neuesten Informationen der Plattform Nachhaltiges Lernen informiert zu sein:
- www.doodle.com/bb54kk7kxe5mqwwc

Einladung der Plattform Nachhaltiges Lernen – “Voices of Transition”

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Die Plattform “Nachhaltiges Lernen” der Naturschule Konstanz lädt wieder zu einem inspirierenden Film ein. Am Dienstag, den 25. Februar 2014, wird sie diesmal im Technologiezentrum (Blarerstrasse 56) um 18:30 Uhr den Film “Voices of Transition” (Stimmen des Wandels) von Nils Aguilar zeigen.

In diesem Mut machendem Dokumentarfilm geht es darum, wie wir unsere Gesellschaft, Städte und Felder auf die zukünftige doppelte Herausforderung von Klimawandel und Erdölknappheit vorbereiten können. Dabei berichten die wichtigsten Akteure des sozialökologischen Wandels aus Frankreich, England und Kuba. Letzteres ist vermutlich das spannendste Vorbild: Kuba schaffte es in den 90er aus einer schweren Wirtschaftskrise heraus und wurde dabei Vorreiter urbaner Ökolandwirtschaft, indem es sich unabhängig vom Öl entwickelte.

Weitere Hintergründe und Inhalte zu dem Film gibt es auf folgender Homepage:

- www.voicesoftransition.org/de
- www.naturschule-konstanz.de/index.htm

Naturschutztage Radolfzell, 3. bis 6. Januar 2014

Gänzlich im Sinne des Naturschutzes finden auch dieses Jahr wieder die Naturschutztage statt. Gleich zu Beginn des Jahres, vom 3.1.2014 bis zum 6.1.2014, wird es an vier Tagen viele Vorträge, Exkursionen und Diskussionen zu den Themen Energiepolitik, Naturschutz, nachhaltiges Leben und internationaler Naturschutz geben. Organisiert werden die Ausstellung & Organisation vom BUND Konstanz und die Anmeldung & Bezahlung vom BUND Baden-Württemberg. Die Veranstaltungen finden im Tagungs- und Kulturzentrum Milchwerk in Radolfzell statt.

Freitagnachmittag geht es los mit der Begrüßung des Bürgermeisters von Radolfzell, Martin Staab, und der Vorsitzenden des BUND Baden-Württemberg, Dr. Brigitte Dahlbender. Danach folgen Vorträge zum Thema “Neue Wege im Naturschutz” und endet mit einem Film über die Energiewende.

Am Samstag ist die Energiewende Thema des Tages. Für Informationen sorgen Vorträge von Politikern bzw. Fachleuten aus dem Fachgebiet. Nachmittags gibt es verschiedenste Seminare und Diskussionsrunden von Jugendgruppen über Elektrosmog bis hin zu Lichtverschmutzung. Gegen Abend findet ein Ortsgruppentreffen des BUND und NABU statt.

Um “Elektromobilität” wird am Sonntag diskutiert und informiert. Der Ablauf ist der Selbe – Informationen morgens, mittags selbst mitmachen! Dafür gibt es Seminare wie “Elektromobilität – Flexible Lösungen für Unternehmen und Privatleute” von Ralph J. Schiel, naturblau+++ und Tima Schneeweis, bizzcenter24. Dabei werden regionale Beispiele aus dem Wirtschafts- und Privatsektor gezeigt. Die Teilnehmer können mit Hilfe eines “Mobilitätsmodulkasten” eigenständig elektrische Lösungen finden und haben die Möglichkeit selbst ein Elektroauto zu fahren.

Am Montagvormittag finden letzte Veranstaltungen zum internationalen Naturschutz und die Verabschiedung durch den Landesvorsitzenden Dr. Andre Baumann des NABU Baden-Württemberg e.V. statt.

Die Übersicht der Zeiten der Veranstaltungen findet man hier (PDF) und die Anmeldung zu den Naturschutztagen 2014 hier. Informationen zu Preisen und Räumen findet man auf der Homepage.

- www.naturschutztage.de