translake


Der Think + Do – Tank “translake” hat seinen Sitz in Konstanz und agiert aus dem Zentrum der Vierländerregion Bodensee. Das Unternehmen versteht sich selbst als Entwicklungspartner und unterstützt seine Auftraggeber in Bereichen des Arbeitsmarktes, der Bildung, nachhaltigen Stadt- und Regionalentwicklung, Bürgerbeteiligung und Kundendialog, Kooperation, Fördermittelanträge und Abrechnungen.

Die GmbH setzt dabei auf konkrete Werte: So sieht man sich als Pioniere, die gemeinsam neue Wege und Lösungen finden. Es werden Grenzen durch Strukturen überschritten und Kooperation bzw. Wissensaustausch spielen eine wichtige Rolle. Engagement in der Region, offene Kommunikation, Netzwerkbildung und ein gesundes Arbeitsklima bilden die Grundlage für grenz- und strukturüberschreitende Projekte.

Das interdisziplinäre Team, das zwischen Romanisten und und Volkswirten alles abbildet, wird von den Kooperationspartnern “amedico“, “Vierländerregion Bodensee” und “PlanKom” unterstützt. Diese beschäftigen sich ebenso mit nachhaltiger Beratung sowie konsequenter regionaler Planung und Lösungsfindung. Des weiteren werden regelmäßig Praktikanten eingestellt sowie Newsletter verschickt.

Als lösungsorientiert und auf das Wirken konzentriert will translake auftreten und somit nachhaltige bzw. tragfähige Möglichkeiten finden, um für den Kunden eine ideale Lösung zu finden. Regelmäßige Evaluationen sollen dabei die Arbeitsweise stetig verbessern. So entstanden unter anderem die Zukunftswerkstadt 2.0, eine Seminarreihe für interkulturelle Kompetenz für Auszubildende oder das “Forum Ausbau und Fassade“.

Um trankslakes Aktivitäten zu verfolgen gibt es neben der Homepage einen youTube-Channel und eine Facebookseite.

Gemeinwohl-Ökonomie Konstanz

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Weihnachten 2013 der GWÖ-Regionalgruppe Konstanz – Quelle: www.konstanz.gwoe.net

“Gemeinsam arbeiten, gemeinsam verändern” lautet die Motivation der Regionalgruppe Konstanz des “Wirtschaftsmodell mit Zukunft”, der Gemeinwohl-Ökonomie. Die Idee dahinter entstand aus den gegenwärtigen sozialen, ökonomischen und ökologischen Krisen, die mutige und tatkräftige Menschen dazu verleitet an einer nachhaltigen Zukunft zu arbeiten. Die Bewegung wird als Initiator und Impulsgeber verstanden, die auf die Mitarbeit vieler Menschen zählt.

Die inhaltliche Grundlage basiert auf dem gleichnamigen Buch; Wichtig dabei ist, dass die einzige Forderung der GWÖ-Bewegung ist, dass Schlüsselfragen und Kernelemente demokratisch diskutiert und entschieden werden. Das Konzept besteht darin, dass die Wirtschaft auf den selben Werten wie zwischenmenschliche Beziehungen beruht: Vertrauensbildung, Wertschätzung, Kooperation, Solidarität und Teilen. Renditeziele sollen durch Gemeinwohlstreben und Kooperation, das Bruttoinlandsprodukt durch das Gemeinwohl-Produkt, die Unternehmensbilanz durch die Gemeinwohl-Bilanz ersetzt werden. Dazu gibt es steuerliche Anreize und Finanzgewinne dürfen nur noch für Beiträge für das allgemeine Wohl, begrenzte Rücklagen und Rückzahlungen von Krediten eingesetzt werden. Parteispenden, Steuern auf Unternehmensgewinne, Finanzmärkte und feindliche Aufkäufe sollen verboten werden. Einkommens- und Vermögensungleichheit sollen begrenzt werden, die Verringerung des ökologischen Fußabdrucks soll das Wachstum ersetzen. Hier gibt es eine ausführlichere Zusammenfassung der 20 wichtigen Aspekte der Gemeinwohl-Ökonomie.

Die Beteiligung wächst stetig, während 2011 erst 53 Unternehmen eine Gemeinwohlbilanz erstellten, waren es 2012 bereits 91. Derzeit (Stand Juni 2013) unterstützen 1257 Unternehmen die Bewegung. Die GWÖ ist also keine Utopie, sondern bereits gelebte Realität.

Mitmachen kann man ganz einfach, in dem man z.B. die Regionalgruppe Konstanz kontaktiert und als Pionierunternehmen ebenso eine Gemeinwohl-Bilanz erstellt. Als Privatperson ist man herzlich zu den monatlichen Treffen im Technologiezentrum eingeladen. (Jeden ersten Dienstag im Monat, von 18:30-20:30 in der Blararstr. 56). Am besten meldet man sich dazu unter konstanz@gemeinwohl-oekonomie.org an. Hier geht es zu der gemeinsamen Motivation der Gruppe. Diese Konstanzer Unternehmen haben die Gemeinwohl-Bilanz bereits erstellt:

Im Folgenden noch ein interessanter Artikel aus dem Südkurier zu einer lokalen Fahrradwerkstatt, die sich der GWÖ Konstanz angeschlossen hat:

- konstanz.gwoe.net/files/2013/09/S%C3%BCdkurier_GW%C3%96_Fahrradwerkstatt-Stahlross-Konstanz.pdf
- www.konstanz.gwoe.net
- www.gemeinwohl-oekonomie.org/de