Slow Food

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Die Slow Food-Bewegung ist eine durch die gleichnamige Vereinigung geprägte Gemeinschaft, die sich als Kontrastprogramm zu dem alltäglichen Fast Food sieht. Sie besteht aus mündigen Genießern, die auf regionale Produkte und genussvolle, bewusste Nahrung setzen. Es wird die Kultur des Essens und Trinkens hervorgehoben und auf dessen Besonderheit geachtet. Die Organisation hat in Deutschland bereits über 12.000 Mitglieder in rund 80 lokalen Gruppen.

Grundlage dafür ist eine verantwortungsvolle Landwirtschaft und Fischerei, die eine artgerechte Viehzucht und somit eine regionale Geschmacksvielfalt ermöglicht. Die Verbraucher, Händler und Produzenten sollen in Kontakt treten und sich gegenseitig austauschen. Jeder Mensch sollte die Möglichkeit haben, zu wissen woher sein Essen und die entsprechenden Zutaten kommen, da diese sowohl über das eigene Wohlergehen, als auch über das des Produzenten selbst, maßgeblich entscheiden. Der Gründer und Vorsitzender Carlo Petrini definierte 2006 die Grundbegriffe dazu: Gut, sauber und fair. Er gründete 1989 den internationalen Verein in Italien. Der Slow Food Deutschland e.V. wurde 1992 als ersten Verein außerhalb Italiens gegründet.

Der Verein selbst beschäftigt sich mit vielen weiteren Themen rund um das Thema Nahrungsmittel. wie z.B. Lebensmittelverschwendung, solidarische Landwirtschaft, TTIP, Biodiversität, entsprechende Bildung (auch für Kinder und Jugend) und EU-Agrarpoltik. Zusätzlich werden Projekt wie “Teller statt Tonne“, ein Schulprojekt zur Heranführung von Kindern und Jugendlichen an das Thema, und Aktionen wie die Demonstration “Wir haben es satt!” durchgeführt.

Wer näheres Interesse hat, kann hier nachsehen, ob es Slow Food Conviven vor Ort gibt. Für den Bodensee hat sich bereits eine Gruppe organisiert. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit Mitglied zu werden, sich vor Ort einzubringen oder für Slow Food zu spenden.

Weiteres Informationsmaterial kann der Homepage oder der Infobroschüre entnommen werden.

- www.slowfood.de

Haettelihof

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Der Haettelihof ist ein kleiner Demeterhof nahe Allmannsdorf, der nach der Rinderrasse “Hinterwälder” (alemannisch “Haetteli”) benannt wurde. Auf über 60 Hektar Grünland betreiben Thomas Schumacher und seine Frau Ute Elise Paluch seit 13 Jahren Landwirtschaft, Tierhaltung, pädagogische Angebote, Landschaftserhaltung und Naturschutzpflege.

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Die Betreiber des Hofes Thomas Schumacher und Ute Elise Paluch
- Quelle: www.haettelihof.de


Das Besondere an der Landwirtschaft und der Tierhaltung ist, dass das Ehepaar besonders auf umweltverträgliche Nutzung der verschiedenen Grünlandtypen achtet. Daher wurde z.B. auch die Rindersorte ausgewählt. Die “Hinterwälder” sind klein, leicht, anspruchslos und schonen damit Naturschutzgebiete. Die Rinder werden eigenständig zum Metzger gebracht, dort verarbeitet und dann im Hof verkauft. Hier gibt es eine Preisliste. Neben Fleisch werden auch Äpfel und Apfelsaft sowie Walnüsse und Fruchtmus angeboten.

Auf der pädagogischen Seite werden Möglichkeiten für Schulklassen und Gruppen angeboten, um mit Landwirtschaft, Landschaft, Lebensmitteln und Natur in Berührung zu kommen. Der Hof stellt einen tollen außerschulischen Lernort für Schulen dar. Auf Anfrage sind auch Hofführungen und Informationsveranstaltungen möglich.

Weitere Informationen und eine Liste der aktuellen Veranstaltungen und Termine gibt es auf der Homepage:

- www.haettelihof.de

Veranstaltung “Welche Landwirtschaft wollen wir?”

EInladung Landwirtschaft Lokale Agenda Allensbach

Plakat Einladung “Welche Landwirtschaft wollen wir?”

Die Lokale Agenda Allensbach und die Global Marshall Regionalgruppe Bodensee laden herzlich zur Veranstaltung “Welche Landwirtschaft wollen wir?” am Donnerstag, den 14.11.2013 ein.
Es geht um 20 Uhr in der Aula der Allensbacher Grund- und Hauptschule los.
Diskutiert werden Alternativen zu Monokulturen, Massentierhaltung, Gift im Essen und zerstörten Regenwäldern. Dazu trägt Bernhard Nägele, Agraringenieur und Leiter des kath. Bildungshauses St- Ulrich, vor.
Der Eintritt ist kostenlos!