Slavery Footprint

SlaveryFootprint_ZWS
Die Umfrage zu dem “Slavery Footprint” funktioniert ähnlich wie die des ökologischen Fußabdrucks. Hierbei geht es jedoch nicht darum, wie viele Erden benötigt würden, wenn alle so leben wie wir, sondern darum, wie viele Sklaven für uns arbeiten. Damit sind nicht die Sklaven im typischen Sinne gemeint, sondern diese, die der erste Teil der Zulieferkette sind. Es geht um Zwangsarbeit in Mienen und Tagebau, Rohstoffgewinnung und Kinderarbeit in überwiegend Ländern der dritten Welt.

Obwohl viele Produkte von renommierten Marken gekauft werden, ist selten der Ursprung dessen Ressourcen bekannt. Woher kommen die Edelmetalle, woher das Plastik oder wie und vor allem von wem wird produziert? Herauszufinden, welche Arbeitsbedingungen vorliegen bzw. ob Kinderarbeit stattfindet ist umso schwerer. Um sich ein einführendes Bild in die Thematik zu bilden, ist die Umfrage des “Slavery Footprint” gut geeignet. Dazu werden einige Informationen zur Person, Wohnumfeld, Mobilität, Konsum, Ernährung und Technikaffinität abgefragt und daraus die Anzahl der Sklaven, die für einen arbeiten berechnet. Die genaue Methodik dieser Berechnung findet sich hier.

Die Homepage arbeitet mit “Made in a free World” zusammen, einer Organisation, die sich gegen moderne Sklaverei einsetzt. Sie kämpft gegen Kinderarbeit und unfreiwillige Arbeitsverhältnisse. Ein Mittel zum Zweck ist die Zusammenarbeit mit vielen Unternehmen, die tief in ihre Lieferkette einblicken müssen, um diese Probleme zu beheben.

Die Bewegung ist auf Aufmerksamkeit angewiesen und ruft daher zur Verbreitung des Slavery Footprint auf. Es gibt neben der Homepage auch eine Facebookseite:

- www.slaveryfootprint.org
- www.madeinafreeworld.com
- www.facebook.com/madeinafreeworld?nr