„Nachhaltigkeit als Innovationsmotor“ – Gastvortag HTWG

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Die Reihe der externen Gastvorträge an der HTWG geht in die letzte Runde mit dem Thema “Nachhaltigkeit als Innovationsmotor“. Am Mittwoch, den 17. Juli 2015 um 18 Uhr beginnt der Vortrag in der Aula der HTWG Konstanz.

Dazu wurde der Referent Prof. Dr. Rainer Walz eingeladen, der sich durch viel Erfahrung in diesem Gebiet auszeichnet: Promotion und Habilitation in der Volkswirtschaftslehre und Studium der Politikwissenschaften an der Universität Freiburg sowie der Brock University in Kanada. 1992 erhielt er den Friedrich-August-von-Hayek Preis der Universität Freiburg. Wissenschaftlicher Mitarbeiter war er am Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI sowie an der University of Wisconsin. Weiterhin ist er Mitglied der Enquete-Kommission “Schutz der Erdatmosphäre” des Deutschen Bundestags. Eine außerplanmäßige Professur an der Universität Karlsruhe sowie eine Gastprofessor am Institute for Policy and Management der Chinese Academy of Sciences runden das Profil ab.

Der Vortrag legt offen, welche Bedingungen gegeben sein müssen, damit regelmäßige Innovationen zu Gunsten der ambitionierten Ziele einer nachhaltigen Entwicklung hervorgebracht werden. Welche Chancen und Risiken sind damit verbunden? Und wie müssen damit Politik, Wirtschaft, Gesellschaft aber auch Hochschulen damit umgehen? Diese und weitere Fragen werden behandelt und beantwortet.

Hier ist nochmal das gesamt Programm der Ringvorlesung zur nachhaltigen Entwicklung.

www.htwg-konstanz.de/Prof-Dr-Rainer-Walz.5927.0.html

Biergenuß von hier: nachhaltig! – Gastvortrag an der HTWG

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Es steht der letzte Gastvortrag für die Ringvorlesung “Nachhaltige Entwicklung” an der HTWG an. Dieser findet am Dienstag, den 9. Dezember um 18 Uhr in dem Raum G042 in der HTWG statt.

Referent ist Gottfried Härle, Geschäftsführer der Brauerei Clemens Härle KG aus Leutkirch. Er wird von seinem Unternehmen und dessen Erfolg durch Glaubwürdigkeit, Erfahrung und Begeisterung berichten. Dieser führt das Unternehmen mittlerweile in der vierten Generation und hat als erster Unternehmer Deutschlands eine vollständig nachhaltige Brauerei aufgebaut. Er integriert stark in das unternehmerische Handeln die damit einhergehende soziale und ökologische Verantwortung. Die Brauerei ist Mitglied der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit der Landesregierung und hat bereits zahlreiche Nachhaltigkeitspreise gewonnen.

Mehr zu der Brauerei Härle und deren Angebot gibt es hier:
- www.haerle.de
- www.htwg-konstanz.de/Gottfried-Haerle.5927.0.html

Weiterbildung „Naturpädagogik & Naturwissen vermitteln 2015“

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Die Naturschule Konstanz, der BUND Konstanz und die Volkshochschule Konstanz-Singen bieten auch nächstes Jahr wieder ihre Fortbildung zum Thema Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung an. Verteilt über sieben Monate wird es sieben Wochenendseminare jeweils am Samstag/Sonntag geben. Besonders geeignet ist die Veranstaltung für ErzieherInnen und LehrerInnen, die ihr Wissen im Bezug auf Naturswissenvermittlung erweitern wollen. Es sind jedoch auch alle anderen Interessenten herzlich eingeladen.

Der Abschluss wird von der  Volkshochschule Konstanz-Singen und von der Naturschule Konstanz zertifiziert und bescheinigt somit Ihre naturpädagogische Erfahrung.

Am Freitag, den 5. Dezember 2014 findet von 19 Uhr bis 20:30 Uhr ein Informationsabend in der Volkshochschule Konstanz-Singen statt. Weitere Informationen gibt es hier auf der Homepage und auf dem Flyer:

- www.naturschule-konstanz.de/ganzjahrkurs.htm
- Flyer (PDF)

Hier ist die Pressemeldung des Südkuriers vom 25.11.2014:

Pressemitteilung Südkurier, Konstanz 25.11. 2014

Im nunmehr 8. Jahrgang haben 10-12 TeilnehmerInnen bei Naturschule Konstanz, VHS
Konstanz-Singen und BUND Konstanz die Gelegenheit, in einer Berufs-gemischten Gruppe. Einiges und Wesentliches zur Vermittlung von Naturwissen neu hinzu zu lernen. Natürlich kommen dabei auch eigene neue Erfahrungen im Umgang mit der Natur zum Tragen. Klassische Umweltbildung (Naturpädagogik) ebenso wie Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) sind selbstverständlich Bestandteile der Weiterbildung.
Wie machen wir die Kinder fit für´s 21. Jahrhundert, was tun gegen Wissenserosion und für Biodiversität? Es fängt bei jedem Einzelnen an, ob die globale Entwicklung nachhaltiger wird oder nicht. Wir machen Lehrerinnen und Erzieherinnen fit, Bildungserfahrungen für Kinder anbieten und weitergeben zu können.
Mit der Weiterbildung ´Naturpädagogik und Naturwissen vermitteln´ können ErzieherInnen, LehrerInnen, Interessierte und Multiplikatoren aus der Kinder- und Jugendarbeit ihre Berufspersönlichkeit weiterentwickeln. Sie bringt frische Ideen, Methodik und Didaktik in Kindergarten- bzw. Grundschulalltag. Wie kann man den Kindern Naturerlebnisstunden und das Staunen über Naturphänomene ermöglichen und wie ihre Beobachtungsgabe ausdehen oder gar schulen?

Diesen Fragen widmet sich die Weiterbildung berufsbegleitend über 7 Monate, sie ist v.a.
praktisch gekoppelt an die Naturkindergruppen des BUND (ca. 20-25 Kinder der
Klassenstufen 1-2 oder 3-4), die 1 x monatlich samstags stattfinden. Auf diese Weise haben die Teilnehmenden die tatsächlich einmalige Möglichkeit, bereits während der
Weiterbildung Praxiserfahrungen mit Kindern zu sammeln. Diejenigen, die in einer
Eirichtung mit Kindern bereits tätig sind, brauchen daher nur anteilig an den
Praxissamstagen teilzunehmen (3x).
Der Abschluss der Weiterbildung wird von der Volkshochschule Konstanz-Singen und von der Naturschule Konstanz zertifiziert. Sie können mit diesem Zertifikat dem Arbeitsgeber Menge und Inhalte an naturpädagogischen Tätigkeiten mit Praxiserfahrung bescheinigen oder eine selbständige Karriere als Naturpädagoge beginnen. Wer darüber hinausgehend weitere Praxiserfahrung mit Kindern sammeln möchte, ist bei den KindergruppenleiterInnen gerne gesehen.
Weiteres erfahren Sie bzw. beim Informationsabend am Termin:

Freitag, den 5.12.14 von 19 bis ca. 20:30 Uhr, R 1.3
Ort: Volkshochschule Konstanz-Singen, Katzgasse 7 in 78462 Konstanz.
sowie im Internet unter www.naturschule-konstanz.de/ganzjahrkurs.htm
Dr. Sabine Schmidt-Halewicz (Kursleitung)”

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Spurensuche: wer hat da seine Spuren hinterlassen – März auf der Streuobstwiese, mit
Naturpädagogin Waltraud Kostmann (2. v. Links), Kurs 2013
Bild: Schmidt-Halewicz

Viva con Agua

Viva con Agua” (VcA) ist eine Gemeinschaft, die sich für einen menschenwürdigen Zugang eines Jeden zu Trinkwasser und sanitärer Grundversorgung einsetzt. Das Team hat seinen Sitz in Hamburg und leitet von dort aus die unterschiedlichsten Aktionen.

So ist einerseits die Bildung und Entwicklung ein Themenschwerpunkt. Um heranwachsende Kinder und Jugendliche für das Thema zu sensibiliseren, werden regelmäßig Veranstaltungen wie Spendenläufe, Vorträge, Fotoausstellungen, Filme und vieles mehr organisiert. Jährlich gibt es mehr als 200 Schulaktionen bzw. Bildungskooperationen! Am 27.6.2014 fand der letzte Spendenlauftag “RUN 4 WASH” statt an dem mehr als 50 Schulen für die Projekte von “viva con Agua” liefen.

Als eine weitere Aufgabe versteht die Organisation die Bildung eines Netzwerkes, an dem sich jeder nach seinen individuellen Fähigkeiten beteiligen und einbringen kann. Viele junge Menschen und Städte sind lokale VcA Vertreter, die “Zellen” genannt werden und als “local crews” den Verein dezentral vertreten. In der Onlinedatenbank “POOL” sind etwa 6000 Menschen registriert. Dort kann jeder beitreten, jedoch auch außerhalb dieser Strukturen ehrenamtlich dabei sein.

Durch gemeinschaftliche Aktionen auf Musikfestivals oder anderen kulturellen Veranstaltungen gewinnt das Netzwerk immer mehr Anhänger durch Freude, die dabei stets im Vordergrund steht. So ist VcA die erste ALL-Profit-Organisation der Welt, da dabei jeder etwas positives daraus ziehen kann. Kunst, Sport und Musik dienen dabei stets als Multiplikatoren.

Um das eigentliche Ziel, Wasser für alle, auch zu erreichen, wird eine Reihe von Wasserprojekten umgesetzt, die sich insbesondere auf den Schwerpunktländer Indien, Äthiopien und Nepal setzen. Um weitere Zahlen zu nennen: 2013 wurden so mehr als 500.000 Menschen unterstützt. Mittel zum Zweck ist dabei der Ansatz mit der Abkürzung WASH für Water, Sanitation und Hygiene. Die Projekte werden also immer mit Sanitärprojekten und Hygienemaßnahmen kombiniert. Die Personen vor Ort werden bei der Planung, Organisation und Umsetzung konsequent mit einbezogen, damit diese nach der Aktion autark vor Ort ihre Einrichtungen pflegen und nachhaltig in Stand halten können. Quelleneinfassungen, Latrinen oder Brunnen werden den Umständen entsprechend gebaut und ausgerichtet.

Hier geht es zur Online-Spende!

- www.vivaconagua.org

Germanwatch e.V.

Der Germanwatch e.V. ist ein Verein (hier zur Satzung), der sich seit 1991 für globale Gerechtigkeit und den Erhalt der Lebensgrundlagen einsetzt. Als unabhängige Entwicklungs -und Umweltorganisation sieht der Verein hin, analysiert die Situation und mischt sich dann ein. Entscheidungsgrundlage ist Zukunftsfähigkeit, diese bedeutet soziale Gerechtigkeit und ökologische Verträglichkeit bzw. Tragfähigkeit.

Diese Ziele sollen durch die Themen faire Handelsbeziehungen, verantwortungsbewusster Finanzmarkt, Einhaltung der Menschenrechte und Vermeidung eines gefährlichen Klimawandels erreicht werden. Unternehmensverantwortung, Welthandel, Ernährung, Klimaschutz und Anpassung, Nachhaltigkeit im Finanzsektor und Entwicklungsfinanzierung gehören ebenso zum Programm.

Der Aktionsradius begrenzt sich auf Deutschland und Europa, jedoch werden auch internationale Akteure aus Politik und Wirtschaft (hierbei liegt der Fokus) beobachtet und ein Netzwerk aus anderen Entwicklungs- und Umweltorganisationen oder Einzelpersonen gebildet. Wissenschaftsbasierte Analysen bilden die Grundlage für Lobby- und Bildungsarbeit. Es wird den Verbrauchern gezeigt, auf welche Art und Weise sie die Ziele des Vereins unterstützen können. Dabei wird eine grobe Unterscheidung in den Norden und Süden gemacht. Der nördliche Lebens- sowie Wirtschaftsstil beeinflusst das weltweite nachhaltige Leben. Es sollen Rahmenbedingungen beschaffen werden, bei denen den Menschen im Süden eine Zukunft ermöglicht werden soll, die nicht von einer ungezügelten Globalisierung beeinflusst wird.

Zusammen mit vielen Helfern, Ehrenamtlichen und Unterstützern soll in Kooperation mit anderen Zivilgesellschaften eine große Lobby für nachhaltige Entwicklung bebildet werden. Gewerkschaften, Unternehmen und Verbraucherschutzorganisationen nehmen dabei eine zentrale Rolle ein, da ohne dessen Einfluss ein Wandel erheblich erschwert wird. Damit der Germanwatch e.V. weiterhin so unabhängig mit seinen über 40 ehrenamtlichen Mitarbeitern sowie Praktikanten und dessen langjähriger Erfahrung und Expertise im Umgang mit solchen Themen bleibt, ist der Verein auf jede finanzielle und ideele Zuwendung angewiesen. Man kann ebenso Mitglied werden oder als Multiplikator helfen.

- www.germanwatch.org/de/startseite

Andreas Jung – „Nachhaltigkeit: Daueraufgabe statt Modebegriff“

Nachhaltigkeit KN

Es ist soweit, das Wintersemester beginnt wieder, und damit auch die Ringvorlesung “Nachhaltigkeit” an der HTWG Konstanz. Im Rahmen dieser wird es 13 Vorträge rund um das Thema der nachhaltigen Entwicklung geben. Diese beginnen am 13. Oktober mit der Einführung in das Thema von Prof. Dr. Maike Sippel bzw. Dr. Ruth Steinke und enden mit einer Abschlussdiskussion am 20. Januar 2015.

Die Vorträge der Professoren aus den verschiedenen Fakultäten werden von externen Referenten aus der Bodenseeregion ergänzt. Diese Experten und Wissenschafter stammen aus den unterschiedlichsten Instituten, Unternehmen oder Umweltorganisationen.

Eingeladen ist jeder, der sich für das Thema interessiert. Studenten können sich zusätzlich die Veranstaltungen als Studium Generale anrechnen lassen und sich je nach Mitarbeit 1-3 ETCS Punkte verdienen. Eine Anrechnung für das Hochschulzertifikat “Ethikum” ist ebenso möglich.

Außerdem wird es drei Gastvorträge von renommierten Fachleuten geben, die einen Einblick in ihr Spezialgebiet geben. Den ersten wird Andreas Jung, MdB, zu dem Thema “Nachhaltigkeit – Daueraufgabe statt Modebegriff!” halten. Der Politiker ist bereits seit 2005 Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Konstanz und langjähriger Vorsitzender des Parlamentarischen Beirats für nachhaltige Entwicklung (PBNE). Anhand des PBNE werden praxisnahe Beispiele zu der Nachhaltigkeitsprüfung von Gesetzesvorlagen vorgestellt. Chancen und Herausforderungen der nachhaltigen Entwicklung, langfristiges Denken und zivilgesellschaftliches Engagement sind weitere Inhalte des Vortrages. Dieser findet am Mittwoch, den 22. Oktober 2014 um 18 Uhr in der Aula der HTWG statt. Hier gibt es eine genaue Beschreibung des Vortrags:

www.htwg-konstanz.de/Andreas-Jung-MdB.5923.0.html

und im hier eine Übersicht zu den einzelnen Veranstaltungen der Ringvorlesung.