Einladung zur Gündungsversammlung Stadtplan Zukunft am 21.11.2015

Stadtplan Zukunft

Das Projekt des Stadtplans Zukunft (www.stadtplan-zukunft.de) für die Stadt Konstanz schreitet weiter voran. Die nächste Veranstaltung ist die Gründungsversammlung, die am 21. November 2015 im Sitzungssaal (Verwaltungsgebäude Laube, Untere Laube 24, 6. OG) um 13 Uhr stattfindet.

Hier die offizielle Einladung. Im Anschluss gibt es die Einladung sowie die Vereinssatzung auch als Download.

Einladung zur Gründungsversammlung

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir beabsichtigen, zur Förderung des Stadtplans Zukunft (http://stadtplan-zukunft.de/) einen Verein zu gründen. Zur Gründungsversammlung am Samstag, 21. November 2015 um 13.00 Uhr im Sitzungssaal (Verwaltungsgebäude Laube, Untere Laube 24, 6. OG) laden wir Sie herzlich ein.

Als Tagesordnung ist vorgesehen:

  1. Begrüßung
  2. Festlegung Versammlungsleiter*in und Protokollant*in
  3. Genehmigung der Tagesordnung
  4. Aussprache zur Gründung des Vereins
  5. Festlegung der Gründungsmitglieder
  6. Verabschiedung der Vereinssatzung
  7. Festlegung des Wahlmodus zur Vorstandswahl
  8. Wahl des Vereinsvorstandes (Zwei Vorstände, ein*e Schriftführer*in, ein*e Kassenwart*in)
  9. Wahl des/der Verantwortlichen für die Homepage des Stadtplans Zukunft
  10. Wahlen der Themenpaten für die acht Kategorien des Stadtplans Zukunft
  11. Thematische Erweiterung des Stadtplans
  12. Anmeldung des Vereins und weiteres Vorgehen
  13. Empfehlung der Mitgliedsbeiträge (Privatperson: 25 €/Jahr, Student*innen und ermäßigt: 10 €/Jahr, Fördermitglied: 50 €/Jahr)
  14. Verschiedenes

Den aktuellen Stand der Vereinssatzung fügen wir bei.

Sollten Sie Interesse daran haben, an der Versammlung Gründungsmitglied zu werden oder einen der Vorstandsposten zu übernehmen, freuen wir uns über eine kurze Nachricht an: zukunftswerkstadt@translake.org.

Gerne können Sie die Einladung auch an weitere interessierte Personen weiterleiten. Wir freuen uns über Ihr zahlreiches Erscheinen!

Mit freundlichen Grüßen

Dietmar Messmer”

StadtplanZukunft_Vereinssatzung

Einladung_Gründungsversammlung

It fits – organische Textilien

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It fits ist seit 1995 ein Unternehmen aus Konstanz, das sich als Partner für Textil- und Bekleidungsunternehmen versteht. Der Schwerpunkt liegt dabei auf ökologische Inhalte, die mit nachhaltigen Innovationen und Konzepten zum Erfolg führen sollen.

Das Ziel ist es, soziale, ökologische und ökonomische Aspekte, kurz Nachhaltigkeit, in der Textilbranche zu etablieren. Dazu stehen hauptsächlich projektbezogene Beratungstätigkeiten zur Verfügung, die bei der Kooperation entlang der Wertschöpfungskette helfen und typische Aufgaben wie die Organisation und Durchführung von Seminaren, Workshops, Recherchen oder Schulungen übernimmt. Zu dem Angebot gehört aber auch die Umsetzung von von Qualitäts- und Umweltmanagementsystemen, Öko-Textil-Standards, Prozessoptimierung und
Ressourcenmanagement.

Als Spezialist im Bio-Textilbereich veranstaltet it fits regelmäßig internationale Konferenzen, die unter anderem zum Wissenstransfer und Networking dienen. Zudem ist das Unternehmen Mitglied im Internationalen Verband der Naturtextilwirtschaft e.V. (IVN) und die Geschäftsführerin Katharina Schaus bei dem Textile Exchange Integrity Forum.

Seit dem Juli 2012 gibt es die Labelschule, in der man Stück für Stück die mittlerweile sehr umfassende Welt der Öko-Labels erklärt und gezeigt bekommt. Die Grundlagen und Recherchen zu vielen Labels sind direkt unter folgendem Link zu finden:

www.itfits.de/labelschule_inhalt_de,3172.html

Auf der Homepage finden sich weitere Informationen zu it fits (z.B. dessen Referenzen) und der Welt rund um nachhaltige Kleidung.

- www.itfits.de/index_de.html

Die Glücksmanufaktur – Kultur der kleinen Aufmerksamkeit

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Die Glücksmanufaktur ist ein Unternehmen aus Konstanz, das kleine Kuchen und andere Leckereien in Gläsern verkauft. Geeignet sind diese als Mitbringsel, Geschenk oder einfach nur als kleine Aufmerksamkeit. Damit wird mit einer Kleinigkeit große Freude bereitet und viel Positives ausgestrahlt. Die Manufaktur selbst nennt ihre Kuchen Glückskuchen.

Neben den verschiedensten Kuchensorten wie beispielsweise dem Einfach-so-Kuchen, dem Mitbewohner-Kuchen oder einem Konstanz- bzw. Bodensee-Kuchen gibt es auch Risotto, Milchreis oder Fondue im Glas. Speziell für Weihnachten werden auch Leb- und Winter-Kuchen angeboten. Alternativ ist das Ganze als “Glückspäckchen” erhältlich, in dem individuelle Zusammenstellungen in Kombination mit einer eigenen Grußkarte in einer Box verschickt werden.

Für die nachhaltige Produktion werden nur natürliche, hochwertige und regionale Produkte verwendet, um die Produktphilosophie und Qualität zu erhalten. Außerdem erhalten die Kinder der Nachsorgeklinik in Tannheim für jedes Glas Kuchen 50 Cent.

Für Firmen sind die Kuchen als Reizvolles Giveaways auf Messen und Besprechnungen eine tolle Möglichkeit, die eigene Verbundenheit mit der Region und einer gewissen Besonderheit aufzubereiten. Firmenlogo oder -claim können ebenso angebracht werden.

Als Wiederverkäufer kann man sich in sein Ladengeschäft ein originelles Produkt stellen und erhält so besondere Konditionen. Insbesondere Feriengäste und Touristen sowie Hotel- und Pensionsgäste sind hier die Zielgruppe. Das Glas kann übrigens sehr gut als dekoratives Element genutzt werden.

Hier geht es zu der Homepage und damit auch dem Onlineshop:

- www.die-gluecksmanufaktur.de

Internationaler plastiktütenfreier Tag – Konstanz macht mit

Zum internationalen plastiktütenfreien Tag am 3. Juli lädt eine von monomeer.de, dem BUND Konstanz und dem Netzwerk:Zukunft:Wirtschaft organisierte Initiative ein an dieser Aktion mitzumachen. Hier ist die offizielle Pressemitteilung mit allen Informationen:

Presseinformation Internationaler Plastiktütenfreier Tag 2015 in Konstanz

Wieviele Plastiktüten haben Sie zu Hause?
Konstanzer Initiative veranstaltet Aktionstag zum Internationalen Plastiktütenfreien Tag am 3. Juli

Zum Internationalen Plastiktütenfreien Tag am 3. Juli macht eine Konstanzer Initiative vom Versandhandel monomeer.de, der BUND-Geschäftsstelle und dem Netzwerk:Zukunft:Wirtschaft auf die Plastiktütenproblematik aufmerksam. An Infoständen können sich die Konstanzerinnen und Konstanzer informieren, auch einen Flashmob wird es geben.

Sowohl am Kaiserbrunnen auf der Marktstätte als auch im E-Center an der Reichenaustraße wird an Infoständen über Plastiktüten und die mit ihnen verbundene Umweltproblematik informiert. Um 12.00 Uhr findet ein Flashmob auf der Marktstätte statt. Am Abend zeigt die Initiative im Palmenhaus den Film „Weggeworfen“, der sich dokumentarisch mit dem Thema Müll auseinandersetzt. Die Buchhandlung „Schwarze Geiß“ beteiligt sich am Internationalen Plastiktütenfreien Tag, indem sie an diesem Tag keine Plastiktüten ausgibt. Stattdessen werden die Kundinnen und Kunden auffordert, eigene Taschen mitzubringen. Bereits am 2. Juli thematisiert die dritte Klasse der Stephansschule Konstanz Plastiktüten im Unterricht.
„Plastiktüten sind ein großes Problem“, sagt Susan Rößner von monomeer.de, die die Idee hatte, den Internationalen Plastiktütenfreien Tag auch in Konstanz mit einem Aktionstag zu begehen. „Wir wollen nicht auf die Regulation durch die Europäische Union warten, sondern die Bürgerinnen und Bürger dazu ermutigen, schon jetzt ihren Plastiktütenkonsum einzuschränken“.
Laut dem Umweltbundesamt verbraucht jede/r Deutsche etwa 76 Plastiktüten pro Jahr – eine Gesamtsumme von etwa 5,3 Milliarden Stück. In Deutschland werden jedes Jahr 100.000 Tonnen Kunststoff nur für die Herstellung von Plastiktüten verwendet. Dabei wird jede Plastiktüte im Durchschnitt nur etwa 25 Minuten benutzt. Weltweit beläuft sich die Zahl der pro Jahr verwendeten Plastiktüten auf eine Billion. Nur ein Bruchteil davon wird recycelt – in Europa etwa jede zehnte Tüte. Etwa 90 Prozent der weltweit verwendeten Plastiktüten werden auf Mülldeponien entsorgt, wo sie für den vollständigen Verfall zwischen 100 und 500 Jahre benötigen und während des Zerfallsprozesses Giftstoffe freisetzen.
„Viele Plastiktüten gelangen als fliegender Müll in die Umwelt. Sie sind dort schädlich für Tiere und verursachen hohe Kosten für die Reinigung vermüllter Stadtflächen und Landstriche“, erklärt Antje Boll vom BUND Konstanz. „In immer kleinere Teile aufgespalten, ohne biologisch abgebaut zu werden, gelangt Plastik in Form von Mikropartikeln in Gewässer (Seen, Flüsse, Meere), vermindert aufgrund freigesetzter Chemikalien die Wasserqualität und gelangt als Nahrungsbestandteil von Fischen auch in die Nahrungskette des Menschen. Auch der Bodensee ist mit Mikroplastik belastet“, ergänzt Boll.
Für die Herstellung, das Recycling und die Entsorgung von Plastiktüten werden wertvolle Ressourcen verbraucht, etwa Erdöl, Energie und Wasser. Es wird geschätzt, dass die weltweit 1 Billion verbrauchten Plastiktüten pro Jahr 30 Millionen Tonnen CO2-Emissionen erzeugen.
Als Alternativen zu Plastiktüten empfiehlt die Konstanzer Initiative Stofftaschen, Rucksäcke oder Körbe, die immer wieder mit zum Einkauf genommen werden. Wer Plastiktüten benutzen möchte oder bereits einen großen Vorrat zu Hause hat, sollte diese so oft wie möglich wieder verwenden. Nur eingeschränkt zu empfehlen sind Papiertüten, insbesondere wenn sie aus neuem Papier hergestellt werden. Der Herstellungsprozess ist hier ähnlich ressourcenintensiv wie der von Plastiktüten. Allerdings ist der Recyclingprozess bei Papierprodukten ausgereifter und effektiver.
Ebenso rät die Initiative von der Verwendung von Tüten aus Bioplastik ab, wie sie etwa für den Biomüll benutzt werden. Der Zersetzungsprozess dieser Tüten liegt mit 6 bis 8 Wochen deutlich über der in Deutschland üblichen Verarbeitungsdauer von Biomüll, die etwa 2 Wochen beträgt. Bio-Plastiktüten müssen von den Entsorgungsbetrieben oft umständlich aus dem Biomüll entfernt werden. Für die Herstellung von Bioplastik wird zudem auf Lebensmittel, etwa Mais, zurückgegriffen.
Der Internationale Plastiktütenfreie Tag wurde in Spanien ins Leben gerufen und findet jedes Jahr am 3. Juli statt.
Der Aktionstag wird durchgeführt mit der freundlichen Unterstützung von der Konstanzer Kommunikationsagentur naturblau, Kiss und Klein Media sowie der Gemeinwohl-Ökonomie-Regionalgruppe Konstanz.

Kooperationspartner:
monomeer.de ist ein in Konstanz ansässiger Onlineversand für plastikfreie Produkte.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Konstanz engagiert sich seit Jahrzehnten für den Umwelt- und Naturschutz in Konstanz (www.bund-konstanz.de). Der Verein Netzwerk:Zukunft:Wirtschaft e.V. ist eine Unternehmerinitiative zur nachhaltigen Stadtentwicklung in Konstanz. Er setzt sich aktiv für eine zukunftsfähige nachhaltige Kommunalentwicklung ein.

Das Programm in der Übersicht:
10.00 bis 18.00 Uhr: Infostände auf der Marktstätte (Kaiserbrunnen) und im E-Center Reichenaustraße.
12.00 Uhr: Flashmob auf der Marktstätte.
20:15 Uhr: „Weggeworfen“ (2012), Film-Screening im Palmenhaus am Hussenstein 12, Eintritt: 3,00 Euro.

Pressevertretungen sind herzlich eingeladen, an den Veranstaltungen teilzunehmen.

Kontakt:
monomeer. alles ohne plastik
Dr. Susan Rößner
Gottlieber Straße 25
78462 Konstanz
Telefon: +49-(0)1573-0304178
E-mail: info@monomeer.de

BUND, Ortsgruppe Konstanz
Dr. Antje Boll
Zum Hussenstein 12
78462 Konstanz
Telefon: 07531-15164
E-mail: bund.konstanz@bund.net”

Saubere Kleidung – ökologisch nachhaltig und transparent

Im Folgenden ist eine Einladung zu der Veranstaltung “Saubere Kleidung – ökologisch nachhaltig und transparent” von der Plattform Nachhaltiges Lernen, Greentours und dem K9.

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Saubere Kleidung – ökologisch nachhaltig und transparent

Eine Kooperation von Plattform Nachhaltiges Lernen, Greentours und K9

Vortrag und Diskussion mit Alexander Schrörs, Gründer der Cordhosenkampagne und Katharina Schaus, Geschäftsführerin von it fits – Organic Textile Partner

Liebe Interessierte Für Nachhaltigkeitsthemen,
beim Baumwollanbau werden 8 Mal mehr Pestizide eingesetzt als in der konventionellen Landwirtschaft. Dieser überaus hohe Einsatz von Chemikalien und die fehlende Schutzausrüstung stellen ein hohes Gesundheitsrisiko für die Bauern dar. Dies ist nur eines von vielen ökologischen und sozialen Problemen, die mit der Herstellung von Kleidung verbunden ist.

Doch es geht auch anders. Dies zeigt uns Alexander Schrörs, Gründer der Cordhosenkampagne. Seine Cordhosen und Jeans sind aus Bio-Baumwolle und fair gehandelt. Dies ist aber nicht alles. Um Transparenz zu schaffen hat er die Preiszusammensetzung seiner Hosen auf seiner Webseite veröffentlicht und lässt den Kunden innerhalb einer Preisspanne entscheiden, wie viel er für die Hose ausgeben möchte. Katharina Schaus ist Geschäftsführerin von it fits- Organic Textile Partner und Expertin für Ökolabels. Sie stellt die wichtigsten Labels vor, berichtet wie die Einhaltung der ökologischen und sozialen Standards sichergestellt wird und bringt so Licht in den Labeldschungel.

Wann: Dienstag 30.06.2015, 18:30 – ca. 20 Uhr
Ort/Treffpunkt: K9, Hieronymusgasse 3
Kosten: 5 €, ermäßigt 3 €, Tickets an der Abendkasse erhältlich”

www.greentours.de
www.k9-kulturzentrum.de
www.naturschule-konstanz.de/bne

Herberge und Geschäft Glückseeligkeit

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Das Geschäft “Glückseeligkeit” befindet sich in der Kreuzlinger Str. 9 in der Konstanzer Innenstadt und dient als Marktplatz für überwiegend regional produzierte und gehandelte Produkte.

Das Konzept besteht darin, Menschlichkeit und die Verringerung von Armut in einem Geschäftsmodell umzusetzen – die Produkte dienen als Medium für Nachhaltigkeit, Inhalte, Verantwortungsbewusstsein und Fainess. Es wird einerseits eine Plattform für kreative, mutige und engagierte Menschen in dem Verkaufsraum des Konstanzer Ladengeschäfts geboten, andererseits findet zwei mal im Jahr eine Messe (Verkaufs- und Informationsveranstaltung im Bürgersaal) statt, die für das Netzwerk mit Produkten und Vertriebspartnern geeignet ist.

Der Marktplatz wird um eine Herberge (www.herberge-konstanz.de, in der Neugasse 10) erweitert, das bis zu 10 Personen aufnehmen kann. Das Altstadthaus aus dem Jahre 1565 ist ein idealer Ort für Begegnungen in einem “home awas from home”. Gegenüber befinden sich zwei 4-Sterne-zertifizierten Appartments.

Für schweizer Kunden gibt es die Möglichkeit sich für eine deutsche Lieferadresse anzumelden, um Zugriff auf ein erweitertes Warenangebot und reduzierte Portokosten zu erhalten.

Weitere Informationen sind auf den folgenden Webseiten zu finden:
- www.glückseeligkeit.com
- www.herberge-konstanz.de

Klamottenwechsel Uni Konstanz

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Vom 22.06 bis zum 26.06.2015 findet von 11 bis 14 Uhr im Foyer der Universität Konstanz ein Kleidertausch / Klamottenwechsel statt, an dem jeder, unabhänigig ob man selbst etwas mitbringt, sich Kleidung aussuchen darf, die ihn anspricht. Damit wird den Textilleichen in den Kleiderschränken sowie der Inflationierung der Kleidungsstücke entgegengewirkt. Organisiert wird die Veranstaltung von dem Nachhaltigkeitsreferat des AstA der Uni Konstanz. Im Anhang ist die originale Pressemeldung.

KLAMOTTENWECHSEL
Es werden immer noch Unmengen an Kleidungsstücken hergestellt, wovon viele kaum getragen und schnell durch neue ersetzt werden. Dabei benötigen Baumwollanbau, Textilveredelung und Transport enorm viel Wasser und Energie. Diese Ressourcen werden unnötig verschwendet, wenn Kleidung nur kurz genutzt wird. Hinzu kommen die nicht selten unfairen Bezahlungen und Arbeitsbedingungen der Produzent_innen unserer wertvollen Textilien.

Mehr Informationen und aktuelle Beiträge zur Nachhaltigkeit in der Textilindustrie findest du auf folgendem Blog, der von einer Studierendeninitiative ins Leben gerufen wurde: konconscious.wordpress.com Wir machen mit unserer Aktion Klamottenwechsel genau auf diese Probleme aufmerksam und geben dir die Möglichkeit, mitzumachen! Somit hilfst du, schon produzierte Produkte auch zu nutzen.

„Benutzen statt Besitzen“
Vom 22.6.-26.6.2015 von 11-14 Uhr
Im Foyer der Uni Konstanz
[Kostenlos]

WIE funktioniert es?
Komm einfach vorbei und suche dir aus den mitgebrachten Textilien das aus, was dir gefällt, ganz ungezwungen, auch ohne etwas mitzubringen. Gerne kannst du aber auch deine gut erhaltenen Klamotten vorbeibringen, wir werden uns sorgsam um sie kümmern.
Jede_r Einzelne zählt! Mach mit und komm vorbei. Gute Laune und Musik gibt’s dazu. Wir freuen uns auf Dich!
Organisiert vom Nachhaltigkeitsreferat des AstA der Uni Konstanz.”

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Reichenauer Gemüse

Gemüse_Reichenau_ZWSDie Reichenau ist bekannt für ihr reichhaltiges Gemüse-, Salat- und Kräuterangebot. Das Gemüse selbst ist frisch und knackig, da es direkt aus der Region stammt und ökologisch, da bei dem Anbau und der Infrastruktur stark auf Nachhaltigkeit geachtet wird.

Das Angebot des Gemüses reicht von Auberginen bis Zucchinis. Auf Grund der guten Lage der Reichenau wächst dort neben den typischen deutschen Sorten auch ungewöhnliches Gemüse für diese Breitengrade wie beispielsweise Paprika. Es muss weder haltbar noch lagerbar für den Transport gemacht werden, da es direkt an lokalen Verkaufsstellen angeboten wird. Das Absatzgebiet ist auf Bayern und Baden-Württemberg sowie ein kleiner Teil des Vorarlbergs in Österreich begrenzt. Ein modernes und umweltfreundliches Kühlsystem sorgt unter anderem auf den kurzen Transportwegen zu einer optimalen Frische. Die Kühlkette wird nicht unterbrochen und ist getreu dem Motto “innerhalb 24 Stunden vom Produzenten zum Konsumenten” geplant.

Die Qualität der Reichenauer Lebensmittel wird durch viele Zertifikate bestätigt: IFS (International Food Standard), QS (Qualitätssicherung für Lebensmittel), QZ BW (Qualitätszeichen Baden-Württemberg), Reichenauer QS (Reichenauer Qualitätssicherung), GGA (Geschützte geografische Angabe) und den Biozertifikaten EU-Bio, Bioland und Naturland, wobei die letzten beiden nur teilweise zutreffen. Die Kontrolle erfolgt durch eine Vorerntekontrolle, die die Freigabe zur Ernte gibt, sowie durch innere und äußere Kontrolle durch Rückstandskontrollen bzw. Ein-/Ausgangskontrollen. Die Verpackung ist produktspezifisch für den Schutz und Frische der Produkte konzipiert. Nachhaltige Mehrwegbehältnisse sind ebenso im Einsatz wie recyclebare Einwegverpackungen. Beispiel sind hierfür, dass viel Holz, Altpapier, Pappschalen und Kunststoffklappboxen.

Nachhaltiges Wirtschaften wird für das Reichenauer Gemüse aktiv umgesetzt durch die Verwendung von erneuerbare Energien (Wasserkraft, Photovoltaik, Gas-Blockheizkraftwerke), einer effizienter Beregnung und eines sparsamen Versorgungsnetz. Der Pflanzenschutz ist durch geringen Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln, mechanische Unkrautbekämpfungen, thermische Bekämpfung von Bodenschädlingen mit heißem Wasserdampf und dem Einsatz von Nützlingen gegen Schädlinge in den Gewächshäusern geprägt.

Die Reichenau-Gemüse-Vertriebs eG ist ein Zusammenbund aus vielen Partnern, die durch viel Erfahrung ein gut eingespieltes Netz aus Bauern, Händlern und Familienbetrieben ergeben. Dazu gehören beispielsweise die Reichenauer Gemüsekiste, das Gemüsepavillon Blum, das Einzelhandelgeschäft Markant-Markt, das Erzeugerportal Reichenau-Gemüse, das Reichenauer Gärtner Center und viele weitere. Aufgelistet sind alle Partner hier und alle Erzeuger hier.

Die Homepage des Reichenau-Gemüse-Vertriebs beinhaltet noch viele weitere Informationen rund um die Themen Ernährung, Nachhaltigkeit, Verantwortung und Tradition:

- www.reichenaugemuese.de

Einladung: Camping Schachenhorn – Nachhaltigkeitsmanagement, Naturliebe und Jugendfreundlichkeit

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Die Plattform für nachhaltiges Lernen der Naturschule Bodensee lädt am 18. Juni zu einer Besichtigung des Campingplatzes “Schachenhorn” ein. Dieser ist Ecocamping-Anhänger und betreibt aktives Nachhaltigkeitsmanagement. Hier ist die originale Einladung:

“Plattform Nachhaltiges Lernen: Programm Juni 2015
Einladung: Camping Schachenhorn – zwischen Nachhaltigkeitsmanagement, Naturliebe und Jugendfreundlichkeit

Liebe Interessierte für Nachhaltigkeitsthemen,

am 18. Juni möchten wir mit Euch „Campingplatz Schachenhorn“ besichtigen. Richard Schieß ist begeisterter Campingplatzbetreiber und Ecocamping-Anhänger der ersten Stunde. Was Nachhaltigkeitsmanagement bei einem Campingplatz bedeuten kann, und wie das Ecocamping-System funktioniert, bekommen wir bei diesem Besuch life erläutert.

ECOCAMPING e.V. arbeitet europaweit zur Förderung von nachhaltigem Campingtourismus.

Wann: Donnerstag 18.06.2015, 15 – 17 Uhr

Ort/Treffpunkt: Campingplatz Schachenhorn, Radolfzeller Straße 23, 78351 Bodman-Ludwigshafen

Anmeldeschluss: 11.06.15, Anmeldung erforderlich bei vhs Konstanz-Singen: falk@vhs-konstanz-singen.de

Max. Teilnehmerzahl: 20 Teilnehmer

Kosten: Keine, Spendenbox

Infos zu dieser Veranstaltung und weitere Veranstaltungen in diesem Jahr findet Ihr im unseren Programm 2015 unter dem Link: www.naturschule-konstanz.de/files/Jahresprogramm_PNL2015_web_gross.pdf.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und würden uns freuen, wenn Ihr diese Einladung weitergebt.

Mit sonnigen Grüßen
Plattform Nachhaltiges Lernen”

Tauschring Konstanz e.V.

Tauschring_ZWSUpdate: Der Termin für das monatliche Treffen wurde korrigiert.

Tauschringe sind Netzwerke für private Hilfeleistungen und bieten die Möglichkeit Gegenstände zu tauschen. Sie basieren auf einem monatlichen Treffen und auf einer positiven sozialen Grundhaltung. Auf diesen Treffen kann man sich kennen lernen und jeder wird unabhängig von Einkommen und Vermögen wertgeschätzt. Dabei gilt, dass gegenseitige Hilfe getauschte Lebenszeit ist und somit gleichwertig anerkannt wird.

Der Gedanke dahinter ist, dass wenn sich jeder mit seinem Können einbringt, eine soziales gemeinschaftliches Gefüge entsteht, das mit einer dörflichen Gemeinschaft zu vergleichen ist. Dies begegnet der städtischen Vereinsamung durch nachbarschaftliche Hilfe. Das ganze findet dabei ohne Geld statt – von seinen Freunden oder Nachbarn nimmt man schließlich ebenso wenig Geld an.

Die Tauschringe wollen kein alternatives Wirtschaftssystem darstellen oder gar eine Schattenwirtschaft aufbauen – das Ziel ist ein netteres Umfeld, in dem Werte und Anerkennung wichtig sind.

In Konstanz wird seit 1996 getauscht, seit 2010 ist der Verein offiziell eingetragen. Das ganze funktioniert dabei so: Jeder kann seine Angebote in die Marktzeitung eintragen und wer diese in Anspruch nehmen möchte, kann das dieses Mitglied kontaktieren. Jeder führt ein Konto, in dem die Verrechnungseinheit Talente sind. Eine Stunde Hilfe entsprechen 10 Talente. Wer Talente durch geleistete Hilfe erworben hat, kann diese wieder entsprechend in Unterstützung von anderen Mitgliedern investieren.

Das monatliche Treffen findet immer am ersten Mittwoch im Monat im AWO Treffpunkt Chérisy, Chérisystr. 15, 78467 Konstanz um 20 Uhr statt. Im August fällt dieses aus, im Januar ist es in der Regel eine Woche später.

Den Marktplatz, die Anmeldung für neue Mitglieder und häufige Fragen findet man auf der Homepage:

- www.tauschring-konstanz.de/index.html

sneep Konstanz

Der Kern von sneep – dem student network for ethics in economics und practice – sind dessen Regionalgruppen. Solche sind unter anderem in Freiburg, München, Zürich, St. Gallen und Konstanz vertreten. Zusammen bilden über 20 Gruppen ein Netzwerk für Wirtschafts- und Unternehmensethik, das sich hauptsächlich an Studierende, Doktoranden/innen, Berufseinsteiger/innen und Auszubildende aller Art richtet.

Sneep hat sich zum Ziel gesetzt, den Diskurs bzgl. Unternehmens- und Wirtschaftsethik in der Gesellschaft und Wissenschaft zu fördern, um nachhaltiges Wirtschaften in die Realität umzusetzen. Mittel zum Zweck sind dabei die Lokalgruppen, die sich häufig an Hochschulen ansiedeln, um dort diverse Projekte, Workshops, Diskussionsveranstaltungen, Ausstellungen, Shows, Filmabende oder Tagungen zum Thema durchzuführen. Um diesen Veranstaltungen einen gemeinsamen Nenner zu geben, findet jedes Jahr die sneep Herbsttagung statt, in der Schwepunktthemen festgelegt werden. Diese sollen zur tiefgehenden Beschäftigung mit diesen einladen. Die letzten Themen waren beispielsweise Nachhaltigkeit und Wachstum, Ethik in der Finanzwirtschaft oder nachhaltige Wertschöpfungsketten.

Um ein weites Netzwerk aufzubauen arbeitet sneep mit dem Deutschen Netzwerk Wirtschaftsethik (DNWE) zusammen und ist seit 2012 offizieller Partner des United Nations Global Compact.Sneep_Konstanz_Logo_ZWS

Die Lokalgruppe in Konstanz gibt es seit Herbst 2012. Dessen Aktivitäten kann man am einfachsten bei Facebook verfolgen, denn dort werden unter anderem die Treffen und Veranstaltungen geplant. Zu den letzten Aktivitäten gehören beispielsweise ein Vortrag von Rainer Voss mit dem Thema “Markt. Macht. Mensch”.

Es ist jeder herzlich willkommen, der sich aktiv engagieren will. Dies ist per Mail (konstanz@sneep.de) oder telefonisch unter 07531-206619 möglich.

- www.sneep.info/lokalgruppen/konstanz
- www.facebook.com/SneepKonstanz/info?tab=page_info

GemeinsamGarten Initiative

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Die GemeinsamGarten Initiative Konstanz hatte ihr ersten öffentlichen Auftritt bei der AktionsWerkStadt am 14. März 2015 im Konzil. Dabei haben sich viele Interessenten gefunden, die sich beteiligen wollen.

Die Idee der Initiative besteht darin, dass KonstanzerInnen und Flüchtlinge gleichberechtigt einen biologischen Garten anlegen und pflegen. Am 9. April wurde eine entsprechende Wiese besichtigt, die die Grundlagen für das gemeinsame Gärtnern werden soll.

Die Gründer freuen sich über die positive Resonanz, insbesondere bei den Flüchtlingen, die aktuell in Konstanz leben. Dennoch ist jeder herzlich eingeladen mitzumachen, um gemeinsam einem Hobby nachzugehen. Frei nach dem Motto “gemeinsam ackern – zusammen genießen” soll auch ein kultureller Austausch auf Augenhöhe ermöglicht werden und gleichzeitig Nachhaltigkeit selbst erlebbar gemacht werden.

Auf der Facebookseite gibt es regelmäßig Neues rund um die Initiative und dessen Fortschritt. Durch ein “gefällt mir” kann man außerdem seine Unterstützung für dieses Vorhaben kundgeben.

www.facebook.com/GemeinsamGarten/timeline

Energievisionen Teil 2 – fünf Veranstaltungen

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Am Freitag beginnt der zweite Teil der Energievisionen 2015. Innerhalb einer Woche sind folgende fünf Veranstaltungen geplant:

1.) Freitag, 17. April, 19.30 Uhr
Die Rolle der Photovoltaik in der Schweizer Energiestrategie 2050
Vortrag von Prof. Dr. Franz Baumgartner, Institut für Energiesysteme an der Züricher Hochschule für angewandte Wissenschaften, Winterthur Bildungszentrum Konstanz, Münsterplatz 11
www.bilungszentrum-konstanz.de

Gerade hat der Schweizer Nationalrat die Energiestrategie 2050 bestätigt. Sie sieht einen Ausbau der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz vor, lässt aber anders als in Deutschland ein festes Abschaltdatum für die bestehenden zum Teil sehr alten Kernkraftwerke vermissen. Es wird erwartet, dass die neu angebotene Investitionsförderung für kleine Photovoltaikanalgen von etwa einem Drittel der Errichtungskosten, von den Hausbesitzern rege angenommen wird. So kann mit den zukünftig zu erwartenden Strompreissteigerungen auch in der Schweiz eine wirtschaftliche Erzeugung von Solarstrom ermöglicht werden.

2.) Samstag, 18. April, 19 Uhr
Das Strompreiskomplott
Vortrag von Malte Kreutzfeldt, Umwelt- und Wirtschaftskorrespondent der taz – die Tageszeitung
K9 Kulturzentrum, Hieronymusgasse 3
www.k9-kulturzentrum.de

Der Referent macht Schluss mit der Behauptung, die Energiewende in Deutschland sei schuld an den stark steigenden Strompreisen und zeigt auf, warum unsere Stromrechnungen wirklich steigen.

3.) Montag, 20. April, 19 Uhr
Going Dark – Abrupter Klimawandel und das Streben nach einem erfüllten Leben
Vortrag von Guy McPherson, Prof. emeritus der University of Arizona
K9 Kulturzentrum, Hieronymusgasse 3
www.klimastadt-konstanz.de

McPherson geht dabei der Frage nach: Wie lange wird die Erde unserer permanenten Ausbeutung noch standhalten können? Die Veranstaltung ist in Englisch mit Übersetzung und kostenfrei. Der Referent verzichtet auf eine Vergütung seiner Vorträge und folgt der Philosophie der Schenkökonomie.

4.) Mittwoch, 22. April, 18 Uhr
Der nachhaltige Lebensstil der Zukunft und was die IT dazu beitragen kann
Vortrag von Professor Dr. Lorenz Hilty, Universität Zürich
HTWG, Brauneggerstr. 55, Aula, Gebäude A
www.htwg-konstanz.de

Der Vortrag diskutiert einige notwendige Voraussetzungen für einen nachhaltigen Lebensstil, wie z.B. die massive Reduktion der Nutzung fossiler Energieträger und die mögliche Rolle der IT bei der Schaffung dieser Voraussetzungen.

5.) Donnerstag, 23. April, 20 Uhr
Free Energy – heute ist schon übermorgen

Vortrag von Wolfgang Frey, Architekt, Freiburg K9 Kulturzentrum, Hieronymusgasse 3
www.bund-konstanz.de

Der 2012 vom Land Baden-Württemberg als Übermorgenmacher“ ausgezeichnete Freiburger Architekt Wolfgang Frey stellt sein innovatives und zukunftsweisendes Projekt Free Energy“ vor. Dabei stellt er die Frage, ob die Zukunft wirklich in großen Wind- und Solarparks liegt. Erfrischend undogmatisch zeigt der Querdenker Wolfgang Frey, dass um uns herum unzählige Energiequellen existieren. Es gilt, sie sinnvoll zu nutzen und nicht zu verschwenden. Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem BUND Konstanz statt.

Weitere Informationen unter:
www.energievisionen.org

Über 200 Besucher auf der AktionsWerk – Stadt Stadtplan Zukunft ist online

Stadtplan Zukunft

Im Rahmen der AktionsWerkStadt am vergangenen Samstag mit über 200 Besuchern wurde der Stadtplan Zukunft online geschalten.

Der Stadtplan Zukunft

Diese “grüne Landkarte Konstanz” macht sichtbar, was in Konstanz bereits alles getan wird, um Aspekte eines nachhaltigen Lebens im eigenen Alltag zu verankern. Hierfür werden Gruppen, in denen man sich engagieren kann und Angebote, die man als Konsument wahrnehmen kann auf dem Online-Stadtplan gesammelt dargestellt. So kann ein schneller Überblick gewonnen werden, wo sich Bürgerinnen und Bürger engagieren können, sich informieren und Anregungen für das eigene alltägliche Handeln in Bezug auf einen ressourcenschonenden Lebensstil gewinnen.

Die NutzerInnen können anhand von unterschiedlichen Kategorien (z.B.  Energie, Konsum, Mobilität) oder Schlagwörtern suchen. Die dazugehörigen Orte werden dann mit einer kurzen Beschreibung und einem weiterführenden Link angezeigt. Der grüne Branchenführer beinhaltet somit nicht nur Umwelt- sondern auch soziale Aspekte.

Der Stadtplan Zukunft wird ab Sommer 2015 als Bürgerunternehmen (e.V.) wirtschaftlich eigenständig weitergeführt.

 

Die AktionsWerkStadt

Das Thema Klimaschutz und Nachhaltigkeit ist auch in Konstanz ein aktuelles Thema. Bei der am 14. März stattgefunden Aktionswerkstadt, informierten sich über 200 BesucherInnen an über 40 Ständen über Gruppen, Initiativen und Organisationen, die sich in Konstanz und der Region unterschiedlich um mehr Ressourceneffizienz und Klimaschutz, soziales Miteinander und zukunftsweisende Lebensstile bemühen.

Bildergalerien:
> Fotostrecke 01 auf Facebook
> Fotostrecke 02 auf Facebook

Videogalerien: > Filmclips und Vorträge auf youtube

AktionsWerkStadt im Konzil am 14. März 2015

AktionsWerkStadt_PlakatKonstanzer schaffen Klima. Wie, verrät die AktionsWerkStadt am Samstag, 14. März 2015 von 14 bis 18 Uhr im Unteren Saal des Konzils. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

Zahlreiche Aussteller präsentieren zu den Themen Bildung&Kultur, Energie, Konsum, Wohnen, Reparieren &Wiederverwenden, Tourismus, Mobilität und Soziales.

Der neue Stadtplan-Zukunft wird ebenfalls vorgestellt.

Die Stadt Konstanz beschäftigt in der ZukunftsWerkStadt 2.0 mit dem Thema Nachhaltigkeit. Dabei geht es darum zu erfahren, wie kreativ und vielfältig Konstanzer*innen ihren Alltag nachhaltig gestalten. Lernen Sie im Rahmen der Veranstaltung ‚AktionsWerkStadt‘ am 14. März 2015 Strategien kennen, mit denen Sie Ihren Alltag nachhaltiger gestalten können.

Programm
14.00 Uhr Begrüßung durch Oberbürgermeister Burchardt
Informationen zum Projekt
15.00 Uhr Vortrag Dr. Jürg Minsch
Ressourcenleichtigkeit – Gedanken zu Nachhaltiger Entwicklung und Suffizienz
16.00 Uhr Austausch ‚Umsetzung von Nachhaltigkeit im Alltag‘
Marktplatz von nachhaltigen Gruppen aus Konstanz
17.30 Uhr Abschluss durch Bürgermeister Langensteiner-Schönborn
Weitere Schritte im Projekt

 

 

Solarwerkstatt und Vortrag im Expeditionsmobil

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Im Rahmen der Expedition N, die vom 24.-26. März 2015 auf dem Münsterplatz stattfindet, lädt das ISC Konstanz zu dem Workshop “Solarwerkstatt” und einem Vortrag zum Thema “Solarenergie: Eine Chance für Entwicklung?”. Hier die zwei Einladungen:

Solarwerkstatt

Ein Workshop für Bürger, 14.00-15.30 Uhr im Expeditionsmobil auf dem Münsterplatz Konstanz.

Seit zehn Jahren erforscht und entwickelt der ISC Konstanz e.V. kristalline Silizium Solarzellen. Mit viel Engagement arbeiten unsere Mitarbeiter an der Optimierung von Solarzellen und der Senkung ihrer Produktionskosten, damit die Attraktivität und Verbreitung dieser umweltfreundlichen Technologie steigt.

Die Solarwerkstatt für Bürger soll Interessierte über die derzeitige Nutzung und das Potential von Solarenergie in Deutschland und der Welt informieren. Anhand von Bilder und Videos wird Einblick in die kommerzielle Herstellung von Photovoltaikmodulen gewährt. Als Höhepunkt haben Teilnehmer des Workshops die Möglichkeit unter fachlicher Anleitung ein eigenes Solar-Demonstrationsmodell zu bauen und mit nach Hause zu nehmen. Mitarbeiter des ISC Konstanz freuen sich auf eine angeregte Diskussion und das Experimentieren mit Ihnen!

Interessierte bitten wir sich bis zum 16. März anzumelden. Kontakt: Janina.ackermann@isc-konstanz.de oder telefonisch 0160 989 858 28.

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Solarenergie: Eine  Chance für Entwicklung? EZ-Projekte  des ISC Konstanz e.V.

Vortrag mit Diskussion, 16.30-18.00 Uhr im Expeditonsmobil auf dem Münsterplatz Konstanz

Energie ist eine Voraussetzung für Entwicklung. Sie wird benötigt für den Betrieb von Schulen und Krankenhäusern, für eine funktionierende Wirtschaft und den Anbau von Lebensmitteln, um nur einige wenige Beispiele zu nennen. Solarenergie ist eine bereits oft genutzte Möglichkeit um sonnenreiche Regionen günstig mit sauberer Energie zu versorgen. Dies ist insbesondere in Gegenden mit instabilem oder nicht vorhandenem Stromnetz interessant.

Als gemeinnütziger Verein engagiert sich der ISC Konstanz e.V. in der Verbreitung von Technologie und Wissen über Photovoltaik in Deutschland und dem Rest der Welt. In diesem Sinne wurden seit 2009 eine Reihe Elektrifizierungsprojekte in Asien, Afrika und Südamerika durchgeführt. Anhand anschaulicher Beispiele sollen durch diesen Vortrag Möglichkeiten und Chancen für Entwicklung durch Solarenergie, aber auch Hindernisse und Schwierigkeiten aufgezeigt werden.

Eine Anmeldung zum Vortrag ist nicht erforderlich.

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Allgemeine Informationen zur Expedition N sind in folgendem Dokument zusammengefasst:

Expedition N_Infoblatt (PDF, 3.1 MB)

Repair Café am 28. März 2015

Das Repair Café des Verein Miteinander Konstanz e.V. geht in die nächste Runde. Am 28. März 2015 findet es von 14-18 Uhr im Quartierszentrum Berchen-Öhmdwiesen statt.

Dabei werden gemeinsam defekte Gegenstände repariert, um ein Wegwerfen zu vermeiden. Dazu können Kleidung, Möbel, elektrische Geräte, Spielzeug und Gebrauchsartikel gehören. Das Angebot ist kostenlos, jedoch kann ein Betrag gespendet werden.

Hier der offizielle Aushang:

RepairCafe_Miteinander_ZWS

Expedition N – Nachhaltigkeit für Baden-Württemberg

Expedition_N_Logo

Vom 24. März bis zum 26. März kommt die Expedition N nach Konstanz auf den Münsterplatz. Dabei handelt es sich um eine Bildungs- und Informationsinitiative, die im Rahmen des Eine-Welt-PromotorInnenprogramms vom ISC Konstanz e.V. organisiert wird.

Die Veranstaltung ist öffentlich und besonders für Schulklassen geeignet. Es wird neun Workshops und ein Stadtrundgang geben, die sich mit den Themen rund um Nachhaltigkeit beschäftigen. Unter anderem handelt es sich um Erneuerbare Energien, Agrarstoffe und Konsumverhalten. Das Vormittagprogramm ist für Schulkinder geeignet und erfordert eine Anmeldung. Diese kann von den Fachlehrern bis zum 1. März erfolgen.

In folgenden beiden Dokumenten sind weitere Informationen zu Terminplan und den einzelnen Programmpunkten enthalten.

Expedition_N_Veranstaltungsposter_Konstanz (0.6 MB)

Informationen_zu_den_Veranstaltungen (0.5 MB)

Überblick zur ZukunftsWerkStadt 2.0.

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Die Stadt Konstanz und translake haben einen informativen Übersichtstext zu der aktuellen Projektlage verfasst. In diesem wird ein Überblick zur Initiative ZukunftsWerkStadt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gegeben. Die Initiative läuft nun seit 2012 und wurde im September 2014 um das Nachfolgeprojekt erweitert. Außerdem wird nochmals das Thema rund um die Interviews, die als Grundlage für die AktionsWerkStadt dienen, aufgegriffen.

Die Text ist im folgenden als PDF-Dokument zu finden. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Stadt Konstanz.

Projektüberblick_ZWS

- www.konstanz.de/umwelt/01064/04952/index.html

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AktionsWerkStadt

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Im Rahmen der ZukunftsWerkStadt 2.0 werden aktuell die letzten Interviews mit interessierten KonstanzerInnen zu Thema Nachhaltigkeit durchgeführt. Ziel dabei war herauszufinden, wie die Bürger dieser Stadt, ihren Alltag in den kleinen und großen Dingen ressourcenschonend gestalten.

Erste Ergebnisse dieser Gespräche werden in der Veranstaltung AktionsWerkStadt vorgestellt. Neben der Chance zu erfahren, wie Mitbürger ihr Leben nachhaltig gestalten, erhält man die Möglichkeit zu einem Austausch mit Mitbürgern, Initiativen und Organisationen, die im Bereich der Nachhaltigkeit aktiv sind.

Die AktionsWerkStadt “Konstanzer schaffen Klima. Wie?” findet am 14. März 2015 um 14 Uhr im unteren Saal des Konzils statt. Nach einer Begrüßung des Oberbügermeisters Burchardt wird es diverse Informationen zu dem Projekt geben. Danach geht es um den Austausch der Umsetzung von Nachhaltigkeit im Alltag und von nachhaltigen Gruppen aus Konstanz.

Die Stadt Konstanz lädt Sie herzlich zur Teilnahme ein! Eine Anmeldung ist unter zukunftswerkstadt@transkale.org, +49 7531 365 92 30 oder direkt hier auf dem Blog (oben links) möglich. Anmeldeschluss ist der 6. März.

- www.konstanz.de/rathaus/medienportal/mitteilungen/07355/index.html

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Nachhaltigkeit bei InselDENKER: Monika Griefahn und Michael Braungart

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Im Rahmen der Portraitshow “InselDENKER” lädt der Konstanzer Entertainer und Moderator Tobias Bücklein regelmäßig zu einer spannenden Show ein, die mit Gesprächen, Musik und Überraschungen untermalt wird.

In der 5. Ausgabe von “inselDENKER” sind diesmal die Schauspielerin Ursula Cantienti, Dr. Monika Griefahn und Dr. Michael Braungart zu Gast auf der Insel Mainau. Das Event findet am Mittwoch, den 21. Januar 2015 statt. Mit einer gültigen Eintrittskarte (ab 22€) ist der Zutritt zur Mainau und den Parkplätzen gestattet. Vor und nach der Show verwöhnen die Mainauköche die Veranstaltungsgäste mit einer kleinen Speisenauswahl.

Dr. Monika Griefahn war von 1990 bis 1998 Umweltministerin im Kabinett von Gerhard Schröder in Hannover. Das Gründungsmitglied von Greenpeace Deutschland berät zwischenzeitlich Unternehmen und Organisationen in nachhaltigen Themen und ist Vorsitzende des Vereins “Cradle to Cradle e.V.“. Dieser will ein breites Netzwerk aus Regionalgruppen, Wirtschaft, Politik und Bürgern bilden, um den Herausforderungen von morgen bereits heute zu begegnen.

Weiterer Gast ist ihr Mann Dr. Michael Braungart, der das Cradle to Cradle (übersetzt: „Von der Wiege zur Wiege“) Konzept mit begründete. Er ist unter anderem Chemiker und Verfahrenstechniker und setzt sich für einen neuen Umgang mit Ressourcen ein. Produkte sollen so gestaltet werden, dass sie nach ihrem Lebenszyklus erneuert verwendet werden können. Recycling ist ihm zufolge der Schlüssel zur nachhaltigen Entwicklung.

Tickets zu der Veranstaltung können online oder per Abendkasse (Zuschlag 3€) erworben werden. Vorverkaufsstellen sind die showmanufaktur, Glückseeligkeit und die Insel Mainau.

- www.inseldenker.de/sites/termine.php

Biowelt Konstanz

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Die Konstanzer Biowelt bietet stadtnah eine große Auswahl aus biologischen Lebensmitteln und 80 verschiedene Sorten frisches Obst sowie Gemüse. Zusätzlich gibt es mehr als 100 Sorten Biokäse und noch mehr Wurst- und Fleischvarianten. Zu finden ist der Biomarkt und das angeschlossene Bistro in der Schneckenburgerstraße 4 gegenüber Media Markt. Die Öffnungszeiten sind werktags 9:30 Uhr bis 19 Uhr sowie samstags von 9:30 Uhr bis 18 Uhr.

Das bereits erwähnte Bistro hat neben einem reichhaltigen Salatbuffet täglich frisch zubereitete Gerichte, die auch zum mitnehmen geeignet sind. Die Gerichte werden direkt vor den eigenen Augen zubereitet. Vegetarisches Essen ist ebenso verfügbar. Das Sortiment aus dem Markt ist bevorzugt aus der Region und stammt aus der Gegend rund um den Bodensee. Dazu gehören Käse, Wurst, Brot, Weine, Milchprodukte, Müsli, Teigwaren, Getreideprodukte, Tiefkühlprodukte und Naturkosmetika. Für spezielle Wünsche und Bedarfe gibt es eine fachkunde Beratung rund um Bio oder Ernährung. Wer also Raritäten aus biologischer Herkunft sucht, ist hier genau richtig.

Die Konstanzer Biowelt steht für Nachhaltigkeit und Bio, bei der Gentechnik nicht verkauft wird. Die Beratung ist hierbei gewünscht, das Personal weiß woher die Produkte kommen, da die Beziehungen zu regionalen Partnern viele Jahre lang gepflegt werden. Transparenz über Inhalte und Verunreinigung stehen im Vordergrund.

Um die “Spielregeln” zu vervollständigen, ist die Konstanzer Biowelt Mitglied im “Bundesverband Naturkost Naturwaren” (BNN) – dieser beinhaltet die Einhaltung des “Bio-Kodex”, welche weit über die gesetzlichen Vorschriften hinausgeht. Diese sagen was Sache ist und lassen von Naturkost alle profitieren: Mensch, Umwelt, Tiere und Ressourcen.

Die aktuelle Speisekarte wird wöchentlich gewechselt und ist hier zu finden. Dort sind auch Informationen wie Preise und Inhaltsstoffe enthalten. Wer auf der Suche nach gesunden, abwechslungsreichen und interessanten Rezepten ist, kann auch gerne hier vorbeischauen. Dies lohnt sich allein schon für Schwarzwald-Brownies oder das Orangensoufflé.

www.biowelt-kn.de

Repaircafé in der HTWG am 17.12.2014

Nachhaltigkeit KN
Neben den Repair Cafés des Vereins “Miteinander in Konstanz e.V.” gibt es nun auch eins in der Hochschule Konstanz. Dies findet am Mittwoch, den 17. Dezember im Café Endlicht in der HTWG statt. Die Veranstaltung ist kostenfrei und außerdem wird herzlich zu einem Glühwein und Weihnachtsgebäck eingeladen. Die Organisatoren stammen aus dem Studiengang Umwelttechnik und Ressourcenmanagement.

Dort kann man sich zwischen 12 und 16 Uhr von Studierenden der Fächer Elektrotechnik, Maschinenbau und Informatik sowie Laboringenieuren helfen lassen. Mitbringen kann man dabei so gut wie alles was einen Stecker hat: Laptops, Smartphones, Küchengeräte etc.

Der Hintergrund ist bekannt: Es soll die Idee des Reparierens gefördert werden, d.h. Abstand von der Wegwerfgesellschaft nehmen und dadurch Ressourcen sparen bzw. Kosten vermeiden.

Es wurde auch eine Veranstaltung auf Facebook erstellt:

www.facebook.com/events/982956498398269/?notif_t=plan_user_joined

 

Food & Water Watch

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Die Organisation “Food & Water Watch” setzt sich für die Nahrung ein, die wir täglich konsumieren. Sie kämpft seit 2005 für eine nachhaltige, sichere und erreichbare Produktion der Lebensmittel, Fischerei, Wasserversorgung und somit für die Umwelt und die Reinheit der Ozeane. Sie übt außerdem Druck auf die Regierungen aus, dass diese die Lebensgrundlage der Bürger sichern und informiert über die hohe Relevanz, dass gemeinsame Ressourcen öffentlich kontrolliert werden. Es gibt genügend Ressourcen, diese müssen jedoch durch politischen Willen fair verteilt werden.

Ziel ist, dass wir glaubwürdig genießen und trinken können und die Herkunft der Produkte kennen. Nur so kann sichergestellt werden, dass Essen und Trinken sauber, gesund, umweltfreundlich und erschwinglich bleibt. Die Vision ist eine Welt, in der jeder seine Grundbedürfnisse stillen kann und Regierungen sich für ihre Bürger verantwortlich fühlt und eine nachhaltige Versorgung organisiert.

Die Grundwerte von “Food & Water Watch” sind Unabhängigkeit, Demokratie, Menschenrechte und Nachhaltigkeit. Die Organisation will frei von fremden Einflüssen im Diskurs mit der Allgemeinheit die Ernährung aller ermöglichen und dabei nicht auf Kosten folgender Generationen wirtschaften.

Umgesetzt werden diese Forderungen in 15 Büros in den USA. Diese arbeiten eng mit den Wahlkreisen zusammen, um Entscheidungsträger für ihr Handeln verantwortlich zu machen. Auch in Lateinamerika und Europa (Food & Water Europe) gibt es Niederlassungen. Diese beschäftigen sich hauptsächlich mit den globalen Auswirkungen der amerikanischen Gemeinschaften auf die öffentliche Politik. Das Personal besteht hauptsächlich aus Politikwissenschaftlern, Kommunikationsexperten und Verwaltungspersonal mit wissenschaftlichen und erzieherischem Hintergrund. Diese haben viel Erfahrung in der Durchführung von Demonstrationen, politische Strategien, Kampagnen und führen Gespräche mit Experten, politischen Entscheidungsträgern und diversen Medien.

Die Food & Water Watch hat neben einem Internetauftritt Profile auf den gängigen sozialen Plattformen:

www.foodandwaterwatch.org
- www.twitter.com/foodandwater
- www.facebook.com/FoodandWaterWatch/timeline
- www.youtube.com/user/GoodFoodnH2O

Biokontakte

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Die Suche nach biologischen, nachhaltigen und generationsgerechten Produkten fällt nicht immer besonders leicht. Auch Dienstleistungen und zuverlässige Gütesiegel umweltfreundlicher Herkunft sind nicht immer einfach zu finden. In Zeiten des Internets sind jedoch einige Adressen entstanden, die entsprechende Anbieter sammeln und in Kategorien sortiert anbieten.

Eine Möglichkeit dies zu tun, hat Isabella Stranzl mit ihrem Blog www.biokontakte.com gefunden. Dort werden regelmäßig neue Artikel vorgestellt, die von Produkten, Anbietern oder Gütesiegel nachhaltiger Waren berichten. In diese Kategorien (und viele weitere Unterkategorien) werden die Beiträge dann auch eingeteilt, damit sie im Nachhinein auch wieder gefunden werden können. Hier geht es zu der Übersicht.

Durch solche Sammlungen wird nochmal deutlich, dass Konsumbewusstsein nichts mehr mit Verzicht zu tun hat. Es gibt für alles eine gesündere, umweltfreundlichere und faire Alternative! Menschen wie Isabella Stranzl ist die Herkunft und Entstehungsgeschichte ihrer Konsumprodukte des täglichen Bedarfs nicht egal und trägt mit ihrem Blog dazu bei dieses Verhalten auch bei anderen zu fördern. Daher gibt es auch für jedes Unternehmen die Möglichkeit sich in der Verzeichnis eintragen zu lassen und seine Produkte direkt in der richtigen Zielgruppe zu bewerben. Man profitiert außerdem durch eine suchmaschinenoptimierte Website und ein zum Stöbern einladendes Kategoriensystem. Ein redaktioneller Eintrag geschieht in enger Absprache mit biokontakte.com.

www.biokontakte.com

Slow Food

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Die Slow Food-Bewegung ist eine durch die gleichnamige Vereinigung geprägte Gemeinschaft, die sich als Kontrastprogramm zu dem alltäglichen Fast Food sieht. Sie besteht aus mündigen Genießern, die auf regionale Produkte und genussvolle, bewusste Nahrung setzen. Es wird die Kultur des Essens und Trinkens hervorgehoben und auf dessen Besonderheit geachtet. Die Organisation hat in Deutschland bereits über 12.000 Mitglieder in rund 80 lokalen Gruppen.

Grundlage dafür ist eine verantwortungsvolle Landwirtschaft und Fischerei, die eine artgerechte Viehzucht und somit eine regionale Geschmacksvielfalt ermöglicht. Die Verbraucher, Händler und Produzenten sollen in Kontakt treten und sich gegenseitig austauschen. Jeder Mensch sollte die Möglichkeit haben, zu wissen woher sein Essen und die entsprechenden Zutaten kommen, da diese sowohl über das eigene Wohlergehen, als auch über das des Produzenten selbst, maßgeblich entscheiden. Der Gründer und Vorsitzender Carlo Petrini definierte 2006 die Grundbegriffe dazu: Gut, sauber und fair. Er gründete 1989 den internationalen Verein in Italien. Der Slow Food Deutschland e.V. wurde 1992 als ersten Verein außerhalb Italiens gegründet.

Der Verein selbst beschäftigt sich mit vielen weiteren Themen rund um das Thema Nahrungsmittel. wie z.B. Lebensmittelverschwendung, solidarische Landwirtschaft, TTIP, Biodiversität, entsprechende Bildung (auch für Kinder und Jugend) und EU-Agrarpoltik. Zusätzlich werden Projekt wie “Teller statt Tonne“, ein Schulprojekt zur Heranführung von Kindern und Jugendlichen an das Thema, und Aktionen wie die Demonstration “Wir haben es satt!” durchgeführt.

Wer näheres Interesse hat, kann hier nachsehen, ob es Slow Food Conviven vor Ort gibt. Für den Bodensee hat sich bereits eine Gruppe organisiert. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit Mitglied zu werden, sich vor Ort einzubringen oder für Slow Food zu spenden.

Weiteres Informationsmaterial kann der Homepage oder der Infobroschüre entnommen werden.

- www.slowfood.de

Germanwatch e.V.

Der Germanwatch e.V. ist ein Verein (hier zur Satzung), der sich seit 1991 für globale Gerechtigkeit und den Erhalt der Lebensgrundlagen einsetzt. Als unabhängige Entwicklungs -und Umweltorganisation sieht der Verein hin, analysiert die Situation und mischt sich dann ein. Entscheidungsgrundlage ist Zukunftsfähigkeit, diese bedeutet soziale Gerechtigkeit und ökologische Verträglichkeit bzw. Tragfähigkeit.

Diese Ziele sollen durch die Themen faire Handelsbeziehungen, verantwortungsbewusster Finanzmarkt, Einhaltung der Menschenrechte und Vermeidung eines gefährlichen Klimawandels erreicht werden. Unternehmensverantwortung, Welthandel, Ernährung, Klimaschutz und Anpassung, Nachhaltigkeit im Finanzsektor und Entwicklungsfinanzierung gehören ebenso zum Programm.

Der Aktionsradius begrenzt sich auf Deutschland und Europa, jedoch werden auch internationale Akteure aus Politik und Wirtschaft (hierbei liegt der Fokus) beobachtet und ein Netzwerk aus anderen Entwicklungs- und Umweltorganisationen oder Einzelpersonen gebildet. Wissenschaftsbasierte Analysen bilden die Grundlage für Lobby- und Bildungsarbeit. Es wird den Verbrauchern gezeigt, auf welche Art und Weise sie die Ziele des Vereins unterstützen können. Dabei wird eine grobe Unterscheidung in den Norden und Süden gemacht. Der nördliche Lebens- sowie Wirtschaftsstil beeinflusst das weltweite nachhaltige Leben. Es sollen Rahmenbedingungen beschaffen werden, bei denen den Menschen im Süden eine Zukunft ermöglicht werden soll, die nicht von einer ungezügelten Globalisierung beeinflusst wird.

Zusammen mit vielen Helfern, Ehrenamtlichen und Unterstützern soll in Kooperation mit anderen Zivilgesellschaften eine große Lobby für nachhaltige Entwicklung bebildet werden. Gewerkschaften, Unternehmen und Verbraucherschutzorganisationen nehmen dabei eine zentrale Rolle ein, da ohne dessen Einfluss ein Wandel erheblich erschwert wird. Damit der Germanwatch e.V. weiterhin so unabhängig mit seinen über 40 ehrenamtlichen Mitarbeitern sowie Praktikanten und dessen langjähriger Erfahrung und Expertise im Umgang mit solchen Themen bleibt, ist der Verein auf jede finanzielle und ideele Zuwendung angewiesen. Man kann ebenso Mitglied werden oder als Multiplikator helfen.

- www.germanwatch.org/de/startseite

Naturnahe Gärten

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Naturgärten, naturnahe Gärten oder auch Ökogarten genannt, sind Gärten, die natürlich gewachsen sind, jedoch durch menschliche Hand geplant, angelegt und gepflegt werden. Sie dienen zum Naturschutz und bilden eine wichtige Grundlage für Wildtiere und Wildpflanzen (Flora und Fauna), da diese dadurch speziell gefördert werden. Nachhaltigkeit spielt hierbei eine zentrale Rolle. Regionale Flora ist günstiger, auf Grund ihrer Robustheit pflegeleichter und vor allem langlebiger, weil sie sich in der entsprechenden Region mit seinen Wind- und Wetterverhältnissen entwickelt und gebildet haben. Grundlage, einen solchen anzulegen und zu gestalten, ist die Freude am Gärtnern sowie Offenheit für Neues. Wichtig dabei ist die große Vielfalt aus Arten und Strukturen für Menschen, Pflanzen und Tiere.

Es werden keine gentechnisch veränderte Saaten, Pflanzen oder Organismen verwendet. Diese stammen möglichst größtenteils aus biologisch kontrolliertem Anbau, zu empfehlen sind zertifizierte “Produkte” wie z.B. VWW-Regiosaaten oder zertifizierte Baumschulerzeugnisse wie beispielsweise „eab-zertifizierte autochthone Qualität”.

Es gibt verschiedene Anwendungsorte, die sich für das Anlegen eines solchen Gartens anbieten. Neben privaten und gemeinschaftlichen Flächen sind Siedlungsgärten und Areale wie Spielräume, Schulen, Kindergärten, soziale Einrichtungen, Institute, Firmen, Parks und Verkehrsbegleitgrün eine gute Möglichkeit. Es sollten dabei möglichst viele Flächen, wie Wege, Beete, Dächer, Kiesstreifen, Trockenmauern etc. begrünt werden. Man sollte außerdem standortgerechte Bepflanzung (Temperatur, Licht…) und jahreszeitbedingte versetzte Blüh- und Fruchtfolgen berücksichtigt werden.

Je nach Möglichkeit werden natürliche, regionale oder recycelte Ressourcen verwendet. Altmaterialien und die Benutzung vorhandener Böden sind Neuanschaffungen vorzuziehen. Unbehandeltes Holz aus nachhaltiger Waldwirtschaft, wenige Kunststoffe, wenige Transporte, nur nötigen Maschineneinsatz, regenerative Energiequellen für Licht sind nur weniger Punkte, die dabei auch zu beachten sind. Eine sehr umfangreiche Ausführung der Leitgedanken für einen Naturgarten gibt es hier bei dem “Naturgarten e.V.” Verein.

Wer selbst zu wenig Zeit oder Know-How hat, kann natürlich auch einen entsprechenden Gärtner beauftragen. Hier einige Beispiele für solche Anbieter:

- www.naturnahe-gaerten.biz (Nahe Bodensee)
- www.wilde-gaerten.com
- www.naturgartenplaner.de

Andreas Jung – „Nachhaltigkeit: Daueraufgabe statt Modebegriff“

Nachhaltigkeit KN

Es ist soweit, das Wintersemester beginnt wieder, und damit auch die Ringvorlesung “Nachhaltigkeit” an der HTWG Konstanz. Im Rahmen dieser wird es 13 Vorträge rund um das Thema der nachhaltigen Entwicklung geben. Diese beginnen am 13. Oktober mit der Einführung in das Thema von Prof. Dr. Maike Sippel bzw. Dr. Ruth Steinke und enden mit einer Abschlussdiskussion am 20. Januar 2015.

Die Vorträge der Professoren aus den verschiedenen Fakultäten werden von externen Referenten aus der Bodenseeregion ergänzt. Diese Experten und Wissenschafter stammen aus den unterschiedlichsten Instituten, Unternehmen oder Umweltorganisationen.

Eingeladen ist jeder, der sich für das Thema interessiert. Studenten können sich zusätzlich die Veranstaltungen als Studium Generale anrechnen lassen und sich je nach Mitarbeit 1-3 ETCS Punkte verdienen. Eine Anrechnung für das Hochschulzertifikat “Ethikum” ist ebenso möglich.

Außerdem wird es drei Gastvorträge von renommierten Fachleuten geben, die einen Einblick in ihr Spezialgebiet geben. Den ersten wird Andreas Jung, MdB, zu dem Thema “Nachhaltigkeit – Daueraufgabe statt Modebegriff!” halten. Der Politiker ist bereits seit 2005 Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Konstanz und langjähriger Vorsitzender des Parlamentarischen Beirats für nachhaltige Entwicklung (PBNE). Anhand des PBNE werden praxisnahe Beispiele zu der Nachhaltigkeitsprüfung von Gesetzesvorlagen vorgestellt. Chancen und Herausforderungen der nachhaltigen Entwicklung, langfristiges Denken und zivilgesellschaftliches Engagement sind weitere Inhalte des Vortrages. Dieser findet am Mittwoch, den 22. Oktober 2014 um 18 Uhr in der Aula der HTWG statt. Hier gibt es eine genaue Beschreibung des Vortrags:

www.htwg-konstanz.de/Andreas-Jung-MdB.5923.0.html

und im hier eine Übersicht zu den einzelnen Veranstaltungen der Ringvorlesung.

Repair Café Konstanz

Im Rahmen der Sparkassen-Aktion “Vereinsdings” nimmt der Verein “Miteinander” an einer Online-Abstimmung teil. Der Gewinner wird mit bis zu 5000€ gefördert. Teilgenommen wird mit dem Projekt “Repair Café“, das ab Ende Oktober startet.

Bei dem Café geht es darum, dass (idealerweise monatlich) ein Treffen zu Stande kommt, an dem ehrenamtliche Fachkräfte oder Hobby-Bastler Menschen aus dem Quartier helfen, ihre leicht kaputten Sachen, wie z.B. Spielzeug, Möbel, Kleidung. Gebrauchsgegenständen oder elektrischen Geräten zu reparieren. Hilfe zur Selbsthilfe steht dabei im Vordergrund. Ziel ist es, sich von der Wegwerfgesellschaft zu entfernen und einen nachhaltigen Umgang mit Materialien zu fördern.

Der Verein “Miteinander in Konstanz e.V.” betreibt das Quartieszentrum Berchen-Öhmdwiesen. Als Treffpunkt für soziales Zusammenkommen dient der Ort zur gesellschaftlichen Teilhabe durch Spracherwerb, Berufsberatung, Pflegeberatung und Informationen. Das Vermitteln des deutschen Bildungssystems und sozialpädagogische Unterstützung helfen bei der Problembewältigung im Alltag. Zusammenfassend sollen nachbarschaftliche Beziehungen unter den Menschen im Quartier entstehen und die Integration fortschreiten. Hier ist eine Liste, was wann wo los ist.

Das Repair Café benötigt die Mittel, um den finanziellen Start zu ermöglichen. Öffentlichkeitsarbeit durch Flyer und Pakete sollen für ehrenamtliche Helfer sorgen und auf das Projekt aufmerksam machen. Werkzeuge, Materialien, Verpflegung etc. müssen ebenso besorgt werden.

Mit der Abstimmung für das Café wird dieses vorbildhafte Vorhaben unterstützt und erst ermöglicht. Bis 12 Uhr am 13. Oktober ist dies noch möglich. Einzige Voraussetzung ist eine Email Adresse zur Verifizierung.

Hier geht es zur Abstimmung!

Mehr Informationen und Hintergründe zu den “Repair Cafés” im allgemeinen gibt es hier und im speziellen hier.

Update:

Nun steht der Termin für das erste Café. Am Samstag, den 25. Oktober 2014 von 14 bis 18 Uhr findet es im Quartierszentrum Berchen-Öhmdwiesen statt. Der Verein sucht noch immer fachkundige Reparateure, die ehrenamtlich unterstützen möchten. Hier ein Auszug aus dem entsprechendem Aushang:

“Repair Café ist:
• gemeinsam kaputte Sachen reparieren
• fachkundige Beratung
• nette Begegnungen und viel Inspirationrepaircafe_ZWS2

Wir suchen fachkundige Reparateure, die uns ehrenamtlich unterstützen möchten. 

• Kleidung • Möbel • Elektrische Geräte • Spielzeug • Gebrauchsartikel

Es sollen alltägliche, kleine Reparaturen durchgeführt werden bzw. den Besuchern gezeigt werden, wie sie manches vielleicht selber reparieren können.

Für kostenfreie Verpflegung ist gesorgt!

Sie sind handwerklich begabt und haben etwas Zeit oder kennen jemanden, der vielleicht seit kurzem in Rente ist?  Bitte erzählen Sie Ihnen von unserer Aktion. Wir freuen uns auf Unterstützung!

Künftig soll es etwa 1 mal im Monat ein Repair Café bei uns geben.

Das 1. Café findet statt am:

Samstag den 25. Okt. 2014  von  14 – 18 Uhr

im Quartierszentrum Berchen-Öhmdwiesen,

Miteinander in Konstanz e.V., Allensteiner Str. 1b, 78467 Konstanz, Tel. KN 8020737

www.miteinander-konstanz.de  •  repaircafe@miteinander-konstanz.de  •  repaircafe.org.de

Wassertour zur Gass

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Unermüdlich plant die Naturschule Konstanz über die Plattform “Nachhaltiges Lernen” weitere Veranstaltungen, um wichtige Zusammenhänge interessant zu gestalten. Diesmal gibt es passend zum September Gassenfreitag eine drei km lange Führung entlang des Grenzbaches am Rande des Stadtteils Paradies, beginnend am Technologiezentrum (Blarerstr. 56) über das Schänzle bis hin zum Seerhein und der Niederburg.

Neben pädagogischen Elementen wird ein weiter thematischer Bogen gespannt. Es geht um Wasserbiologie, Pflegewidersprüche an städtischen Bächen, Naturkunde, Fische, Vögel, außergewöhnliche Wasserreinigung und um den historischen Kontext im Bezug auf das Konzil und dessen Wassergebrauch. Spannende Zusammenhänge werden hautnah und direkt vor Ort gezeigt.

Am Freitag, den 5. September 2014 um 16 Uhr ist Treffpunkt der Führung am Technologiezentrum. Diese endet gegen 18:30 Uhr. Die Teilnahme kostet 10€ pro Person.

Im Folgenden wird die originale EInladung zitiert:

Einladung der Plattform Nachhaltiges Lernen zur Veranstaltung am Freitag, 05. 09.2014 16 – 18:30 Uhr
WasserTour-zur-Gass mit Dr. Sabine Schmidt-Halewicz, Gewässerbiologin, u.a. Mitgliedern der Naturschule Konstanz

S. Schmidt-Halewicz (li) und Frouzan Nasab (re), 2 von 4 OrganisatorInnen der Plattform Nachhaltiges Lernen 2014

S. Schmidt-Halewicz (li) und Frouzan Nasab (re), 2 von 4 OrganisatorInnen der Plattform Nachhaltiges Lernen 2014

Die WasserTour-zur-Gass ist eine geleitete Führung vom Grenzbach entlang dem Rand des Stadtteils Paradies, über Schänzle und den Seerhein bis zur Niederburg.
In mehreren Stationen werden typische pädagogische Elemente der Naturschule den Rundgang gliedern. Thematisch wird ein weit gespannter Bogen von Wasserbiologie eines städtischen Baches, Pflegewidersprüche an einem solchen Gewässer, Naturkunde bzw. Nutzung von Vögeln und Fischen von Seerhein und Bodensee, eine Art der Wasserreinigung, die nicht nur Kinder verblüfft (Bildung für nachhaltige Entwicklung), bis zum thematischen Anschluss an das aktuelle Mittelalter-Thema Konzil – etwas Wasserhistorie, die zu den Gebräuchen bezüglich Wasser in den letzten 600 Jahren Einblick gibt.
Fehlen soll auch nicht ein dazu passendes G´schmäckle, welches nun mal jene Zeit auszeichnete.
Lernen durch Erleben und Verstehen, nachhaltige Zusammenhänge, auf die man erst gebracht werden muss.

Die Tour endet zeitlich passend zum Start des September Gassenfreitags in der Niederburg.
Die etwa 3km lange Führung startet am Technologiezentrum Konstanz, Treffpunkt ist die Brücke über den Grenzbach am Ende der Blarerstr. In 78462 Konstanz. Die Führung kostet pro Person 10 € , die am Ort eingesammelt werden.

Mit herzlichen Grüßen
Plattform Nachhaltiges Lernen
eine Initiative der Naturschule Konstanz e.V.
Benedikt-Bauerstr. 25
78467 Konstanz
www.naturschule-konstanz.de
mail: info@naturschule-konstanz.de”

- www.naturschule-konstanz.de/index.htm
- Einladung (PDF, 0.16MB)

Update:

Hier gibt es einen Bericht, die zusammenfassend das Ereignis kommentiert:

Bericht Wassertour zur Gass vom 5.9.14 (PDF)

Führung durch das Biogewächshaus Aach

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Die Plattform Nachhaltiges Lernen (und damit die Naturschule Konstanz) setzt ihre Veranstaltungsreihe 2014 fort. Am Dienstag, den 26. August 2014 geht es in das Biogewächshaus in Aach.

Dort wird es eine Führung durch die drei Hektar große Anbaufläche geben. Das Gewächshaus zeichnet sich durch hohe Energieeffizienz aus und stellt im Rahmen der Nachhaltigkeit ein Vorzeigeprojekt dar.

Um 17:30 ist Treffpunkt der Fahrgemeinschaft am Technologiezentrum, Blarerstr. 56, 78462 Konstanz. Es kann maximal 20 Teilnehmer geben, die Teilnahme kostet 6€ und eine Anmeldung unter Doodle ist erforderlich:

www.doodle.com/awx6r4vv7mpz8b59

Hier die Originale Einladung:

Leckeres Gemüse, natürlich bio und regional – Führung durch
das Biogewächshaus in Aach

Liebe Interessierte,
wir möchten Sie über das Sommerprogramm der Plattform Nachhaltiges Lernen informieren und Sie zu der Führung durch das größte Biogewächshaus in Baden Württemberg am 26.08.2014 einladen.
Mit seinen 3 Hektaren Fläche ist das Bio-Gewächshaus in Aach die größte und modernste
Bio-Gewächshausanlage in Baden-Württemberg. Auch in punkto Nachhaltigkeit ist dieses
Gewächshaus ein Vorzeigeprojekt, denn geheizt wird mit der Abwärme einer in unmittelbarer Nachbarschaft liegenden Bio-Gasanlage. Ferner tragen spezielle Stegdreifachplatten als Gewächshauswände und ein Energieschirm unter dem Dach nochmals zu einer besseren Energieeffizienz bei. In einer einstündigen Führung erfahren wir mehr über die Anbaumethoden, die Technik des Gewächshauses und das besondere
Nachhaltigkeitskonzept. Auch die Partner und Vertriebsstrukturen werden vorgestellt.
Die Teilnehmerzahl: 20 Personen

Vorab-Anmeldung erforderlich unter: www.doodle.com/awx6r4vv7mpz8b59

Treffpunkt: 17:30 im Hof des Technologiezentrums KN, Blarerstr. 56, 78462 Konstanz
Hinweis: Wir werden von Konstanz aus Fahrgemeinschaften bilden.
Es besteht auch die Möglichkeit, direkt zum Biogewächshaus zu fahren (Weitenriedweg 2,
78267 Aach. Aus organisatorischen Gründen bitten wir Sie jedoch, uns per Mail
(info@naturschule-konstanz.de) Bescheid zu sagen.
Kosten: 6 € pro Person
Wir bitten Sie um Ihre Unterstützung und Weiterleitung dieser Information an weitere
Interessierte.
Mit herzlichen Grüßen und einen schönen Sommer
Plattform Nachhaltiges Lernen – eine Initiative der Naturschule Konstanz e.V.”

- www.naturschule-konstanz.de/files/Einladung_Fuehrung_Biogewaechshaus_26.8.pdf (0.1 MB)
- www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/aach/Groesstes-Bio-Gewaechshaus-des-Landes-kommt-nach-Aach;art372439,6162208

Handy-Sammelaktion Konstanz

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Eine Kooperation der Greentours Stadtrundgänge und des BUND Konstanz möchte auf die großen Potentiale des Recyclings aufmerksam machen, indem sie eine dauerhafte Handy-Sammelaktion durchführt.

In Deutschland gibt es ca. 120 Mio. alte Geräte, die nicht mehr benutzt werden. In diesen sind große Mengen an Metallen und weiteren Rohstoffen gebunden, die wiederverwendbar sind, würden sie recyclt werden. Es ist eine einfache Maßnahme, aktiven Umweltschutz zu unterstützen, da dadurch weniger Rohstoffe verarbeitet und abgebaut werden müssen. So trägt Recycling zur ökologischen Nachhaltigkeit und CO2-Reduktion bei.
Wer sein altes Handy bzw. Smartphone abgeben will, hat die Möglichkeit dies am Anfang einer Führung von Greentours zu tun (und damit einen Rabatt von 2€ zu erhalten) oder in der Sammelbox des BUND Konstanz (zum Hussenstein 12) abzugeben. Die Aktion ist ein Teil der Kampagne “Handys für die Umwelt” der Deutschen Umwelthilfe (DUH), welche jedes Handy fachgerecht recyclt oder wieder in den Umlauf bringt. Pro Gerät bekommt die DUH einen bestimmten Betrag von der Deutschen Telekom, der vollständig in verschiedene Projekte wie “Lebendige Wälder” oder in die Kampagne gegen Fracking geht.

logo_Greentours_ZWSHier gibt es weiterführende Artikel zum Thema:
- www.greentours.de/index.php/aktuelles/items/die-greentours-handy-sammelaktionausmisten.html
- www.qlt-online.de/hyperlokal/greentours-handysammelaktion
- www.suedkurier.de/wirinkonstanz./Umweltverband-sammelt-alte-Handys;art1014416,6869371

Und hier die Internetauftritte der Beteiligten:
- www.handysfuerdieumwelt.de/home
- www.bund-konstanz.de/umweltzentrum/bund-als-sammelstelle
- www.greentours.de/index.php/greentours-2.html

Betriebsführung Randegger Ottilien-Quelle

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Die Plattform Nachhaltiges Lernen der Naturschule Konstanz lädt zu einer weiteren Veranstaltung ein. Am Dienstag, den 17. Juni 2014 beginnt die Führung entweder um 9 Uhr am Technologiezentrum (Blarerstr. 56) oder um 10 Uhr direkt an der Ottilien-Quelle (Gailingerstr. 4).

Das besondere an dem Unternehmen ist, dass es sich Nachhaltigkeit zur Firmen-Philosophie gemacht hat. Der hohe Mineraliengehalt der Ottilien-Quelle brachte die Familie Fleischmann in direkten Zusammenhang und Verantwortung gegenüber der Umwelt. Daraus folgte, dass nur Mehrweg-Glasflaschen benutzt werden, der selbst geführte Vertrieb auf 50 km beschränkt wurde, 100% regenerative Energiequellen eingesetzt werden (z.B. Strom aus dem Wasserkraftwerk Singen), Naturschutzverbände unterstützt werden, die Flaschenwaschmaschine mit Holzpellets befeuert wird und eine Solaranlage mit 30 kW Leistung auf dem Dach der Produktionsanlage installiert wurde. Somit ist die Produktion der Randegger Ottilien-Quelle komplett CO2-neutral.
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Eine Anmeldung unter:
www.doodle.com/bqq9s2zfvvfk4y37
ist erforderlich, die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen beschränkt und die Kosten betragen 5€.

Weitere Informationen zur Ottilien-Quelle gibt es auf der Homepage:

- www.randegger.de
- Einladung (PDF, 0.2 MB)

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Klimastadt Konstanz

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Das Projekt Klimastadt Konstanz setzt für internationale sowie regionale Klimaziele ein und informiert über die Gefahren und Probleme des Klimawandels. Schon heute sind die Auswirkungen der Erderwärmung erkennbar: Steigende Meeresspiegel, Dürren, regelmäßige Jahrhundertfluten, schmelzende Gletscher, übersäuerte Ozeane, Hurrikane und Stürme, die die Nahrungs- und Trinkwasserversorgung und damit das Leben auf dem Planeten gefährden. Gründ dafür ist die immer größer werdende Menge an freigesetztem CO2, die größtenteils aus der Verbrennung von Kohle, Erdöl und Gas entsteht. Beinahe alle Regierungen stimmen überein, dass die Erwärmung auf zwei Grad bis zum Jahre 2020 begrenzt werden muss. Dafür müssen ca. 80% aller bekannten Vorkommen fossiler Energie unter der Erde bleiben.

Um das Ziel bereits lokal zu erreichen fordert das Projekt Klimastadt Konstanz die Offenlegung aller öffentlichen Geldanlagen und Investitionen, keinerlei neue Investitionen in die fossile und nukleare Brennstoffindustrie, die Beendigung aller bestehenden Investitionsverträge in die fossile und nukleare Brennstoffindustrie innerhalb der nächsten fünf Jahre, eine Aufstellung einer klaren und verbindlichen Klimaschutz-Roadmap, das Bekenntnis der Stadt zum zwei Grad Ziel und die schnellstmögliche Umsetzung von globaler Klimagerechtigkeit auf lokaler Ebene (pro Kopf Emissionen von nicht mehr als zwei Tonnen CO2 pro Jahr). Hier geht es zur Petition.

Dabei ist die Stadt auf die Anteilnahme jedes einzelnen angewiesen. Hierzu werden viele einfache Möglichkeiten gezeigt, wie man sich engagieren kann. Beispiele dafür sind Ökostrom, Meidung von Flugzeugen, Bio Obst und Gemüse und Bewusstsein für Wärme und Warmwasser. Auch die Bewegung der Transition Town biete viele Möglichkeiten in Konstanz und Umgebung aktiv zu werden. Sämtliche Bereiche der Bildung, Energie, Landwirtschaft, Ernährung, Konsum, Mobilität, Nachhaltigkeit, Teilen und Soziales werden hier angedekt. Eine Übersicht der vielen Möglichkeiten gibt es hier.

Unter www.zukunft-selbermachen.de gibt es noch weitere Informationen und Lösungen, wie jeder etwas beitragen kann. Wer noch mehr tun will, kann sich hier melden und die Klimastadt Konstanz aktiv unterstützen.

Auf der Homepage finden sich Hintergrundinformationen zu 350ppm, der Kohlenstoffblase, den größen Klima Irrtümer, der Ozeanversauerung und Videos:

www.klimastadt-konstanz.de/hintergruende.html

BUND Fest 2014

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Am 12. Juli 2014 findet wieder das jährliche Fest des Bundes für Umwelt, Naturschutz Deutschland (BUND) mit dem Motto Nachhaltigkeit statt. Von 10 bis 18 Uhr gibt es im Palmenhauspark Infostände, Verpflegung, Bastelzelte, Kinderbetreuung und einen Flohmarkt. Für letzteren kann man sich unter 07531/15164 oder bund.konstanz@gmail.com als Verkäufer anmelden.

Hier die originale Pressemitteilung vom 28. Mai 2014:

“BUND-Fest 2014 – Flohmarktstände zu vergeben

Wie jedes Jahr findet auch im Jahr 2014 das BUND-Fest statt. Das Motto lautet dieses Jahr „Nachhaltigkeit“ und findet zu den Baden-Württemberg Nachhaltigkeitstag am 12. Juli statt. Von 10 bis 18 Uhr werden im Palmenhauspark etliche Infostände für die Erwachsenen, Bastelzelte für die Kinder und natürlich ein großer Flohmarkt aufgebaut sein. Um beim Flohmarkt selber Händler zu sein, bitten wir Sie, sich telefonisch unter der Nummer 07531/15164 oder per Mail an bund.konstanz@gmail.com zu melden.

Des Weiteren wird eine Kinderbetreuung angeboten, sowie selbstgebackene Dünnele, Kuchen und Getränke. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!”

- www.bund-konstanz.de

Lokale Agenda 21

In der Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung (UNECD) im Juni 1992 in Rio de Janeiro wurde das Aktionsprogramm “Agenda 21” verabschiedet, um den negativen globalen Entwicklungstrend zu stoppen und die Welt im 21. Jahrhundert nachhaltig zu gestalten. Die Nachfolgekonferenz 2002 bestätigte dieses Ziel noch einmal.

Seitdem werden alle Staaten aufgerufen Klimawandel, Ressourcenausbeutung und soziale Verwerfungen einzugrenzen. Aus den 40 Kapiteln der Agenda 21 entsteht somit auch eine lokale Verantwortung: Die lokale Agenda 21, dessen Ziele ein Beitrag zu dem globalen Lernprozess zu leisten ist. Je nach Situation der Kommune ist die Interpretation der lokalen Agenda 21 eine andere. Allein die Beteiligung vieler Menschen ist ein Beitrag zur Nachhaltigkeit.

Konstanz will in diesem Rahmen einen Impuls für einen Lernprozess an Verwaltung, Politik und Bürger geben, um gesellschaftliches Handeln zukunftsfähig zu machen. Gesprächs- und Diskussionsprozesse sowie Selbstverpflichtungen sollen dabei Mittel sein, um ein künftiges Handlungsprogramm zu entwickeln und soweit wie möglich umzusetzen. Projekte, demokratische Beteiligungsverfahren und Beispiele sollen den Begriff der LA 21 veranschaulichen und große Verbreitung unter den Bürgern bringen. Um ein nachhaltiges Projekt als solches einstufen zu können, gibt die Arbeitsgruppe der LA 21 Vorschläge für Nachhaltigkeitskriterien, die man hier nachlesen kann. Abgeschlossene Aktionen sind unter anderem “Klimafreundliche Geschwister-Scholl-Schule“, “Naturschutz in der Stadt” und “Gewässerpädogogik in Wollmatingen“. Aktuell laufen z.B. “Konstanz POWER” oder der Non-Profit Laden “Weitertragen“.

logo_stadt_konstanz_ZWSNeben den Projekten, haben sich die Zukunftswertkstätte gebildet, dessen Idee auf Robert Jungk in der 70er Jahren zurückgeht. Diese sind ein Werkzeug, um die lokale Bürgerbeteiligung umzusetzen und damit Menschen aus den unterschiedlichsten Lebenszusammenhängen zu verbinden und einen Austausch zu ermöglichen. In Konstanz werden die Werkstätte in die einzelnen Stadtteile gegliedert, um den Bürgern ein anschauliches Umfeld zu bieten. Die Vorgehensweise, um ein Problem zu lösen beruht auf dem “Drei-Phasen-Modell” (Quelle: www.stadt.konstanz.de/rathaus/00735/00849/00963/index.html)

I.    Beschwerde- und Kritikphase

Hier kritisieren die TeilnehmerInnen die von Ihnen empfundenen Missstände. Es entsteht eine Bestandsaufnahme z.B. auf Stadteilebene wie in Konstanz.

II.   Phantasie- und Utopiephase

Ideale Situationen und Vorstellungen über das künftige Aussehen von Quartieren werden entwickelt, positive Lösungsansätze formuliert und skizziert.

III. Verwirklichungs- und Praxisphase

Wie die zuvor entwickelten Utopien verwirklicht werden können, was machbar ist und wie es umgesetzt werden kann, wird hier diskutiert.
Aktuelle Aktivitäten der Gruppe findet man hier:

- www.stadt.konstanz.de/rathaus/00735/00849/00939/index.html

www.stadt.konstanz.de/rathaus/00735/00849/index.html

Givebox Konstanz

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Am 14. März wurde die erste Give-Box in Konstanz-Wollmatingen im Hof der Johannesgemeinde aufgestellt. Am Eröffnungsfest nahmen über 100 Erwachsene und Kinder Teil. Die Resonanz bei Bürgern und Presse war enorm. Das Idee der Givebox Konstanz ist unter anderem ein realisiertes Projekt, das seinen Anfang in der ZukunftsWerkStadt nahm.

Zusammen mit dem Initiator Ralph J. Schiel, Inhaber der Agentur naturblau+++, errichteten unterstützende Schreiner, Helfer und Spender die kleine Hütte auf sechs Quadratmetern mit einer Solarzelle, um die LED-Beleuchtung nachts zu gewährleisten. Insgesamt sind 18 Unterstützer an dem Projekt beteiligt, die Farbe, Bretter, Solarzellen und Werbematerial beisteuerten.

Übersetzt bedeutet Give-Box Gaben- bzw. Geschenkekiste. So ist sie auch zu verstehen: Jeder der Gegenstände übrig hat, kann diese darin platzieren und jeder der einen Gegenstand daraus gebrauchen kann, nimmt ihn sich. Die Give-Box ist die direkte Anwendung von “sharing is caring” (Teilen ist Anteilnahme) und Beleg einer nachhaltigen Denkweise. Sie kombiniert Ressourcenschonung mit einer sozialen Komponente. Denn viele, die oft mehr haben als sie wirklich benötigen helfen damit Menschen, denen es weniger gut geht, indem sie Kleidung, Bücher, Elektronikartikel, Spielsachen etc. teilen. Bereits vor der Eröffnung wurde Sachen abgegeben und nach wenigen Tagen waren die meisten Artikel bereits ausgetauscht. Um eine Vermüllung zu vermeiden, haben sich Freiwillige aus der Nachbarschaft bereit erklärt, sich abwechselnd um die Give-Box zu kümmern.

Die Idee der Give-Box kommt ursprünglich aus Berlin. Dort wurde 2011 die erste ihrer Art aufgestellt und fand seitdem viele Nachfolger. Unter anderem jetzt auch in Konstanz.

www.facebook.com/giveboxkonstanz
- www.ekikon.de/aktuelles/474-give-box-in-konstanz-aufgestellt

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Ringvorlesung Nachhaltigkeit SS 2014

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Wie jedes Semester gibt es wieder die Ringvorlesung Nachhaltigkeit an der HTWG im Rahmen des Studiums Generale, dem Ethikum oder für allgemein Interessierte, daher sind die Veranstaltungen auch öffentlich und können von jedem besucht werden. Organisiert werden die Veranstaltungen vom Referat Nachhaltige Entwicklung.

Insgesamt wird es zehn Vorträge geben, die immer montags von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr im Raum A320 der HTWG stattfinden. Zusätzlich gibt es zwei Gastvorträge am Freitag, den 21. März 2014 und am Mittwoch, den 14. Mai 2014 in der Aula. In den Vorträgen referieren Professoren, Unternehmer und Experten zu wichtigen Themen der Nachhaltigkeit und Projekten wie Transition Town Konstanz. Ein weiterer Teil ist das Hochschultag für Nachhaltigkeit, in dem Impulsvorträge, Diskussionen und Workshops angeboten werden. Hervorzuheben ist die Präsentation und Podiumsdiskussion “Richtung Nachhaltigkeit: Innovationen brauchen Rahmenbedingungen” mit Prof. Dr. Ernst-Ulrich von Weizsäcker im Gespräch mit Professoren der HTWG.

Eine Übersicht der Themen und Daten finden Sie hier:

Ringvorlesung_SS_2014_Flyer_WEB.pdf
- www.htwg-konstanz.de/Ringvorlesung.5209.0.html

Wirtschaftsjunioren Konstanz e.V.

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Die Wirtschaftsjunioren (WJ) sind ein Verband junger Unternehmer, Freiberufler und Führungskräfte im Alter bis zu 45 Jahren. Gegenseitige Unterstützung und Erfahrungsaustausch durch Gespräche, Diskussionen, Vorträge, Arbeitskreise etc. sind ein elementarer Bestandteil der Arbeit des Vereins. Dieser ist unter anderem Mitglied des Junior Chamber International (JCI), der Industrie- und Handelskammer Hochrhein-Bodensee und pflegen Kontakte zu ähnlichen Organisationen wie der Jungen Wirtschaftskammer Untersee und den WJ Hegau-westlicher Bodensee.

“Wir fordern mehr Verantwortungsbewußtsein zur Bewältigung der sozialen und ökologischen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft” – Quelle: www.wj-konstanz-hegau.de

Der Zusammenschluss der Wirtschaftsjunioren setzt sich für die Akzeptanz unternehmerisches Handelns in der Bundesrepublik Deutschland ein und bietet die Möglichkeit Interessen zu vertreten und durchzusetzen. Ziele sind die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands unter der Voraussetzung eines demokratischen Rechtsstaats im Kombination mit sozialer und ökologischer Verantwortung. “Wir setzen uns dafür ein, dass Deutschland auch weiterhin ein zuverlässiges Mitglied der Staatengemeinschaft der Erde bleibt.” schreiben die Wirtschaftsjunioren auf ihrer Homepage über sich selbst. Nachhaltigkeit, mehr Eigenverantwortung des Einzelnen, eine angepassteres Bildungssystem, eine stärkere Solidargemeinschaft und faire Partnerschaften mit Entwicklungsländern sind weitere Punkte, die sowohl gefordert als auch gefördert werden.

Der regionale Verein Konstanz-Hegau ist in die Ressorts Mitglieder und Kommunikation sowie verschiedene Arbeitskreise eingeteilt, um die Vision das führende Netzwerk in der Region für junge aktive Unternehmer und Führungskräfte zu sein anzugehen. Dafür werden beispielsweise Existenzgründer bei ihrem Unternehmensaufbau und danach bei der Netzwerkentstehung unterstützt oder gesellschaftliche Projekte und Umweltinteressen vertreten.

- www.wj-konstanz-hegau.de/index.php?seite=index&navigation=268&kanal=html
- youTube Kanal

Bildung für nachhaltige Entwicklung

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Die Vereinigten Nationen (UN) rufen eine Dakade aus, wenn sie ein bedeutsames Thema zwar als wichtig einschätzen, es aber international zu wenig Beachtung erfährt. 2005 bis 2014 wurde also zur Weltdekade “Bildung für nachhaltige Entwicklung” erklärt. Diese Dekade neigt sich nun dem Ende zu. Ihr Ziel, das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung in allen Bereichen der Bildung zu stärken wurde von vielen Institutionen unterstützt und entwickelt.

In der Bodensee-Region engagierte sich vor allem die Internationale Arbeitsgruppe “Bildung für nachhaltige Entwicklung Bodensee“. Diese macht sich zur Aufgabe, die Ziele der Bildungsdekade in der Region zu unterstützen. Es nehmen viele Lehreinrichtungen aus der Schweiz, Österreich und Deutschland teil. Darunter das Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (GHS) Meckenbeuren und die Pädagogische Hochschule in Weingarten.

Das Ziel der Bildung für nachhaltige Entwicklung ist, Jugendliche zur Beteiligung am gesellschaftlichen Entwicklungs- und Aushandlungsprozess anzuregen und zu motivieren. Wichtig ist dabei, dass die Heranwachsenden lernen, mit ihrem Platz in der Welt verantwortungsvoll und kritisch umzugehen. Es soll ein Bewusstsein dafür entwickelt werden, dass man nicht heute auf Kosten der kommenden Generation leben darf bzw. dass man (legitime) menschliche Bedürfnisse befriedigt, ohne zu riskieren, dass man Zukünftige nicht befriedigen kann. Es soll ebenfalls die Kompetenz vermittelt werden, wie man Zukunftsstrategien und Visionen beurteilt, bewertet und dann darüber entschieden werden kann.

Zum Abschluss dieser Dekade gibt es einen Kongress an der Pädagogischen Hochschule Weingarten am 21. Februar 2014. Das Programm und die entsprechenden Foren dazu gibt es auf der Homepage unter “Kongress 2014″ oder auf dem Flyer (s. unten).

- www.bne-bodensee.org
- Flyer (PDF, 1.71 MB)

Gemeinwohl-Ökonomie Konstanz

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Weihnachten 2013 der GWÖ-Regionalgruppe Konstanz – Quelle: www.konstanz.gwoe.net

“Gemeinsam arbeiten, gemeinsam verändern” lautet die Motivation der Regionalgruppe Konstanz des “Wirtschaftsmodell mit Zukunft”, der Gemeinwohl-Ökonomie. Die Idee dahinter entstand aus den gegenwärtigen sozialen, ökonomischen und ökologischen Krisen, die mutige und tatkräftige Menschen dazu verleitet an einer nachhaltigen Zukunft zu arbeiten. Die Bewegung wird als Initiator und Impulsgeber verstanden, die auf die Mitarbeit vieler Menschen zählt.

Die inhaltliche Grundlage basiert auf dem gleichnamigen Buch; Wichtig dabei ist, dass die einzige Forderung der GWÖ-Bewegung ist, dass Schlüsselfragen und Kernelemente demokratisch diskutiert und entschieden werden. Das Konzept besteht darin, dass die Wirtschaft auf den selben Werten wie zwischenmenschliche Beziehungen beruht: Vertrauensbildung, Wertschätzung, Kooperation, Solidarität und Teilen. Renditeziele sollen durch Gemeinwohlstreben und Kooperation, das Bruttoinlandsprodukt durch das Gemeinwohl-Produkt, die Unternehmensbilanz durch die Gemeinwohl-Bilanz ersetzt werden. Dazu gibt es steuerliche Anreize und Finanzgewinne dürfen nur noch für Beiträge für das allgemeine Wohl, begrenzte Rücklagen und Rückzahlungen von Krediten eingesetzt werden. Parteispenden, Steuern auf Unternehmensgewinne, Finanzmärkte und feindliche Aufkäufe sollen verboten werden. Einkommens- und Vermögensungleichheit sollen begrenzt werden, die Verringerung des ökologischen Fußabdrucks soll das Wachstum ersetzen. Hier gibt es eine ausführlichere Zusammenfassung der 20 wichtigen Aspekte der Gemeinwohl-Ökonomie.

Die Beteiligung wächst stetig, während 2011 erst 53 Unternehmen eine Gemeinwohlbilanz erstellten, waren es 2012 bereits 91. Derzeit (Stand Juni 2013) unterstützen 1257 Unternehmen die Bewegung. Die GWÖ ist also keine Utopie, sondern bereits gelebte Realität.

Mitmachen kann man ganz einfach, in dem man z.B. die Regionalgruppe Konstanz kontaktiert und als Pionierunternehmen ebenso eine Gemeinwohl-Bilanz erstellt. Als Privatperson ist man herzlich zu den monatlichen Treffen im Technologiezentrum eingeladen. (Jeden ersten Dienstag im Monat, von 18:30-20:30 in der Blararstr. 56). Am besten meldet man sich dazu unter konstanz@gemeinwohl-oekonomie.org an. Hier geht es zu der gemeinsamen Motivation der Gruppe. Diese Konstanzer Unternehmen haben die Gemeinwohl-Bilanz bereits erstellt:

Im Folgenden noch ein interessanter Artikel aus dem Südkurier zu einer lokalen Fahrradwerkstatt, die sich der GWÖ Konstanz angeschlossen hat:

- konstanz.gwoe.net/files/2013/09/S%C3%BCdkurier_GW%C3%96_Fahrradwerkstatt-Stahlross-Konstanz.pdf
- www.konstanz.gwoe.net
- www.gemeinwohl-oekonomie.org/de

Einladung der Plattform Nachhaltiges Lernen – “Voices of Transition”

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Die Plattform “Nachhaltiges Lernen” der Naturschule Konstanz lädt wieder zu einem inspirierenden Film ein. Am Dienstag, den 25. Februar 2014, wird sie diesmal im Technologiezentrum (Blarerstrasse 56) um 18:30 Uhr den Film “Voices of Transition” (Stimmen des Wandels) von Nils Aguilar zeigen.

In diesem Mut machendem Dokumentarfilm geht es darum, wie wir unsere Gesellschaft, Städte und Felder auf die zukünftige doppelte Herausforderung von Klimawandel und Erdölknappheit vorbereiten können. Dabei berichten die wichtigsten Akteure des sozialökologischen Wandels aus Frankreich, England und Kuba. Letzteres ist vermutlich das spannendste Vorbild: Kuba schaffte es in den 90er aus einer schweren Wirtschaftskrise heraus und wurde dabei Vorreiter urbaner Ökolandwirtschaft, indem es sich unabhängig vom Öl entwickelte.

Weitere Hintergründe und Inhalte zu dem Film gibt es auf folgender Homepage:

- www.voicesoftransition.org/de
- www.naturschule-konstanz.de/index.htm

Naturschutztage Radolfzell, 3. bis 6. Januar 2014

Gänzlich im Sinne des Naturschutzes finden auch dieses Jahr wieder die Naturschutztage statt. Gleich zu Beginn des Jahres, vom 3.1.2014 bis zum 6.1.2014, wird es an vier Tagen viele Vorträge, Exkursionen und Diskussionen zu den Themen Energiepolitik, Naturschutz, nachhaltiges Leben und internationaler Naturschutz geben. Organisiert werden die Ausstellung & Organisation vom BUND Konstanz und die Anmeldung & Bezahlung vom BUND Baden-Württemberg. Die Veranstaltungen finden im Tagungs- und Kulturzentrum Milchwerk in Radolfzell statt.

Freitagnachmittag geht es los mit der Begrüßung des Bürgermeisters von Radolfzell, Martin Staab, und der Vorsitzenden des BUND Baden-Württemberg, Dr. Brigitte Dahlbender. Danach folgen Vorträge zum Thema “Neue Wege im Naturschutz” und endet mit einem Film über die Energiewende.

Am Samstag ist die Energiewende Thema des Tages. Für Informationen sorgen Vorträge von Politikern bzw. Fachleuten aus dem Fachgebiet. Nachmittags gibt es verschiedenste Seminare und Diskussionsrunden von Jugendgruppen über Elektrosmog bis hin zu Lichtverschmutzung. Gegen Abend findet ein Ortsgruppentreffen des BUND und NABU statt.

Um “Elektromobilität” wird am Sonntag diskutiert und informiert. Der Ablauf ist der Selbe – Informationen morgens, mittags selbst mitmachen! Dafür gibt es Seminare wie “Elektromobilität – Flexible Lösungen für Unternehmen und Privatleute” von Ralph J. Schiel, naturblau+++ und Tima Schneeweis, bizzcenter24. Dabei werden regionale Beispiele aus dem Wirtschafts- und Privatsektor gezeigt. Die Teilnehmer können mit Hilfe eines “Mobilitätsmodulkasten” eigenständig elektrische Lösungen finden und haben die Möglichkeit selbst ein Elektroauto zu fahren.

Am Montagvormittag finden letzte Veranstaltungen zum internationalen Naturschutz und die Verabschiedung durch den Landesvorsitzenden Dr. Andre Baumann des NABU Baden-Württemberg e.V. statt.

Die Übersicht der Zeiten der Veranstaltungen findet man hier (PDF) und die Anmeldung zu den Naturschutztagen 2014 hier. Informationen zu Preisen und Räumen findet man auf der Homepage.

- www.naturschutztage.de

Grüne Onlineshops

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Verkauft Produkte mit Schwerpunkt Haushalt, Wohnen, Familie

Hat man gerade keine Zeit lokal einkaufen zu gehen oder überwiegt einfach die Bequemlichkeit, so greift man gut und gern mal zu Onlineshops. Um dennoch nicht auf Klimaschutz und Nachhaltigkeit verzichten zu müssen, hat die Internetseite www.utopia.de die besten grünen Onlineshops zusammengefasst.

Bedingungen, um in die Liste aufgenommen zu werden sind ökologische Produkte, nachhaltige Geschäftskonzepte, CO2-neutraler Versand, recycelbare Verpackung und ein Standort in Deutschland. Auf Öko- und Fairer Handels-Siegel wird ebenso viel Wert gelegt, zumindest muss ein Teil der Produkte ein Solches tragen.

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Verkauft nur Produkte aus Naturmaterialien

Die Online Shops sind in ihrerem Produktsortiment nicht eingeschränkt, d.h. es können z.B. Textilien, Büroartikel, Haushaltswaren, Kosmetik, Gesundheitsartikel und vieles mehr bestellt werden.

Zur Liste der Shops geht es hier:
www.utopia.de/produktguide/essen-trinken-39/die-besten-gruenen-onlineshops

Ethikum HTWG

HTWG Präsident Dr. Kai Handel mit Ethikum-Absolventen Marcel Münch, Rafael Horn und Kai Streicher (von links) - Quelle: www.htwg-konstanz.de/Antrag.5221.0.html

HTWG Präsident Dr. Kai Handel mit Ethikum-Absolventen Marcel Münch, Rafael Horn und Kai Streicher (von links)
- Quelle: www.htwg-konstanz.de/Antrag.5221.0.html

Studierende haben die Möglichkeit ihr Engagement und ihre Kompetenzen zu den Zukunftsthemen Ethik und Nachhaltigkeit mit dem Zertifikat „Ethikum“ auszeichnen zu lassen. Es wird in Zusammenarbeit mit der entsprechenden Hochschule vom rtwe (Referat für Technik- und Wissenschaftsethik) ausgestellt, wenn immatrikulierte Studierende mindestens drei benotete Veranstaltungen bestanden haben. Zusätzlich werden 300 Ethikpunkte benötigt, diese erhält man beispielsweise durch Projektarbeit, Blockseminare oder Vorlesungen. Wie genau diese verteilt werden, erfährt man auf der Homepage der HTWG. Nachdem der Antrag, zusammen mit dem Nachweisformular, bestätigt wurde, wird das Zertifikat vom Präsidenten der HTWG verliehen.

- www.htwg-konstanz.de/Ethikum.5218.0.html
- www.rtwe.de
- Ethikum-Antrag-2010-04.pdf
- Ethikpunkte-Nachweis-2010-04.pdf

ISC Konstanz

Zukunftswerkstadt ISC Konstanz

– Quelle: www.isc-konstanz.de/isc/institut/unsere-ziele.html

Research for a sunny future! ist das Motto des „International Solar Energy Research Center e.V.“, kurz I.S.C. Konstanz. Gegründet wurde das Solarforschungsinstitut von den 17 Gründungsmitgliedern, überwiegend Physiker, an der Uni Konstanz im Jahre 2005. Der gemeinnützige Verein hat das Ziel die Solarenergie zu verbreiten und so umweltfreundliche Technologien zu fördern. Dafür wollen sie Solarzellen effizienter gestalten, mit der Industrie zusammenarbeiten, Forschungsprojekte betreiben und Produktionskosten senken. Auch entwickeln sie neue Produktionsschritte oder optimieren bestehende und erproben neue Solarzellenkonzepte.

Entwicklungshilfe betreibt das ISC Konstanz ebenso. Viele soziale Probleme in Entwicklungsländern lassen sich mit Solarstrom lösen. So werden die Ergebnisse der Forschungen und Projekte dort zum Einsatz gebracht und mit anderen Organisationen umgesetzt. Damit werden Schulen, Krankenstationen und ganze Dörfer mit Strom und Frischwasser versorgt.

Derzeit beschäftigt das ISC Konstanz 60 Mitarbeiter, die Im Jahr 2010 Forschungsprojekte im Wert von 3 Millionen Euro abwickelten. Finanziert wird der Verein von Industriepartnern, Spenden und Beiträgen von Mitgliedern sowie von öffentlichen Mitteln der EU und dem Bundesumweltministerium.

Ebenso versteht sich das Institut als Vermittler zwischen Technik und der Öffentlichkeit. Es will die Anerkennung und die Chancen, die Solarenergie bringt verbreiten und die Bürger informieren. Daher werden gern Praktika für Studenten und Schüler angeboten, aber auch Besucher durch die Labore geführt.

Noch mehr Informationen über Partner, Sponsoren, Leistungen und Struktur gibt es in der Broschüre und auf der Homepage.

- www.isc-konstanz.de/isc/institut/wir-ueber-uns.html
- ISC_Infobroschuere.pdf
- Entwicklungszusammenarbeit_am_ISC_Sept2010.pdf

Greentours – grüne Stadtrundgänge

Zukunftswerkstadt Konstanz Greentours der gruene Stadtrundgang

Quelle: www.greentours.de/index.php/konstanz.html

Greentours bietet verschiedene Veranstaltungen an, in denen man Konstanz und Umgebung mal von einer ganz anderen Seite sieht. Bei dem „Grünen Stadtrundgang“ wird im Gegensatz zu normalen Stadttouren ganz bewusst das Augenmerk auf Nachhaltigkeit gerichtet. Es werden Wege für einen umweltbewussten Lebensstil direkt und vor Ort gezeigt. Fragen zu Themen wie regionale Produkte, biologische Landwirtschaft und Öko-Mode und vielen mehr werden bei diesem Stadtrundgang beantwortet.
Die Veranstaltung “Geschichte trifft Zukunft” vereint damalige Stadtgeschichte und Aspekte der heutigen Stadtentwicklung. In Zusammenarbeit mit Carola Berszin, Anthropologin und Archäologin, werden Trinkwasseraufbereitung, Bedeutung der Bodenseeregion, Energiegewinnung und weitere Gebiete der Nachhaltigkeit zu Zeiten des Mittelalters mit der heutigen verglichen.
Ab nächsten Frühsommer werden wieder Erlebnistouren angeboten, die vor allem für Familien mit Kindern geeignet sind. Gezeigt wird z.B. wie regionale Produkte oder Erneuerbare Energien hergestellt werden.

Weitere Informationen zu Zeiten, Preisen und Gruppengrößen gibt es direkt auf der Website von Greenstours oder auf Facebook:

- www.greentours.de
- www.facebook.com/Greentours.Stadtrundgaenge?fref=ts

Energia Bodensee

Zukunfswerkstadt Konstanz Energia Bodensee Daecher gesucht

Quelle: http://www.energia-bodensee.org/

„Gemeinsam mehr erreichen“. Der Ansporn der Energia Bodensee ist es, nicht nur zu demonstrieren sondern selbst Teil der Energierevolution zu sein. Diesen Teil will die Bürger–Energiegenossenschaft mit Unterstützung zur Förderung, Gewinnung und Vertrieb Erneuerbarer Energien in der Bodenseeregion leisten.
Sie sind davon überzeugt, dass dezentrale Energiegewinnung durch Solar- und Windstrom mehr Potenzial haben als die Politik bisher annimmt. Daher wird weiterhin nach Mitgliedern (Mitglied werden) und freien Dächern und Wiesen für Solaranlagen geworben.
Details zur Satzung und welche Bedingungen es für eine Mitgliedschaft gibt erfahren Sie auf der Homepage:

- www.energia-bodensee.org
- Satzung

Ringvorlesung Nachhaltigkeit an der HTWG

Nachhaltigkeit HTWG

Nachhaltigkeit HTWG

In diesem Wintersemester wird die Reihe der Ringvorlesungen an der HTWG mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit fortgesetzt. Dies ist mittlerweile der vierte Ableger dieser Serie. Die Veranstaltungen sind öffentlich, Studierende können die Ringvorlesung jedoch als Studium Generale oder für das Hochschulzertifikat Ethikum anrechnen lassen.

In den insgesamt dreizehn Vorträgen referieren Professoren der HTWG, Wissenschaftler, Experten aus der Bodensee-Region, Unternehmer oder Umweltbeauftragte zum Thema Nachhaltigkeit; in der Regel wöchentlich am  Montagabend in den Räumen der Hochschule. Themen sind beispielsweise die Energiewende, Nachhaltige Entwicklung und unternehmerische Verantwortung.

Genauere Informationen bezüglich Uhrzeiten, Themen und Räumen gibt es im Flyer bzw. auf der Seite der HTWG.

- http://www.htwg-konstanz.de/Ringvorlesung.5209.0.html
- Flyer der Ringvorlesungen

Mit kleinen Dingen einen großen Wandel anstoßen: Wir leben 2000-Watt-Kampagne

wirleben2000watt.com

Website der Kampagne

Dies ist das Credo der Wir leben 2000-Watt-Kampagne, einer Idee durch eine Initiative der Städte Konstanz, Radolfzell, Singen, St. Gallen, Feldkirch und vielen weiteren. Dabei dreht sich alles um besagte 2000 Watt, die laut Wissenschaftlern der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) jedem Menschen weltweit im Durchschnitt zur Verfügung stehen können, um damit die Klimaerwärmung zu begrenzen und knappe Ressourcen gewissenhaft zu nutzen.
Dies entspräche in etwa dem weltweiten Durchschnittsverbrauch von 1990. Für heutige Verhältnisse hieße das den Verbrauch um zwei Drittel zu senken. Eine Herausforderung – nach ETH-Experten aber durchaus machbar! Die Kampagne hat das Ziel bis zum Jahr 2050 durch konsequente Reduktion von CO2-Ausstoß und Energieverbrauch eine regionale 2000-Watt-Gesellschaft umzusetzen. Ein Vorhaben, das im Kleinen beginnt und bei dem jeder mithelfen kann.

Informationen über die Kampagne und wie man selbst Teil der Aktion wird gibt es auf der Website und einer Broschüre im PDF-Format:

www.wirleben2000watt.com
- Broschüre zum Download (2,6 MB)