Deutsche Umwelthilfe

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Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) wurde 1975 gegründet und stellt einen nationalen Umwelt- und Naturschutzverband dar. Ihr Ziel ist es, unsere Gesellschaft in eine nachhaltige und umweltbewusst Zukunft zu leiten. Dafür dient die DUH als Forum für Politik, Unternehmen, Bürger und Entscheidungsträger und steht für nachhaltige Wirtschaftsweise und transparente Umweltpolitik sowie den schonenden Umgang mit Ressourcen, Landschaft und Artenvielfalt.

Der Verband setzt sich für Erneuerbare Energien, Wälder, Kulturlandschaften, Tiere, Umweltzonen in Städten, Recycling, innovative Mobilität, Energieeffizienz, Müllvermeidung, Reduktion des CO2-Verbrauchs, Jugendarbeit und Umweltpolitik ein. Gleichzeitig werden Gesetzte und Verordnungen zu Verpackungen, Naturschutz, Umweltinformation und Energieverbrauch beobachtet.

Kooperationen mit anderen Umweltverbänden führen zu einem Netzwerk in dem Synergien genutzt werden und z.B. Projekte wie “Bundeshauptstadt für den Klimaschutz“, “Lebendige Flüsse” und “Rußfrei fürs Klima” entstehen können. Außerdem sind zwei eigenständige Organisationen entstanden: “Global Nature Fund (GNF)” und die “Bodensee-Stiftung“.

Es gibt insgesamt fünf Standorte in Deutschland: Berlin als politisches Zentrum, Hannover mit Naturschutz und Umweltbildung, in Köthen liegt der Schwerpunkt auf internationale Jugendprojekte, das Projektbüro in Erfurt mit dem Arbeitsschwerpunkt Naturschutz und schließlich Radolfzell als Gründungszentrum.

Finanziert wird der Verband über Spenden durch Privatpersonen und Fördermitteln für den Natur- und Umweltschutz. Einzelspenden können hier geleistet werden. Eine Alternative die DUH zu unterstützen ist eine Fördermitgliedschaft, eine Patenschaft oder ein Legat für die Natur.

Ausführliches zu Themen und Taten der Deutschen Umwelthilfe findet man auf der Website:

- www.duh.de/home.html

BUND verleiht Umweltplaketten an Konstanzer Fähren

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Über 900 Kilogramm Rußpartikel spart der Fährebetrieb der Stadtwerke Konstanz jährlich durch den Einsatz moderner Abgasreinigungsanlagen ein. Für dieses Engagement in Sachen Umweltschutz zeichnete der BUND die Fähren aus (von links): Heidrun Horn, Vorstand BUND Konstanz, Dr. Antje Boll, Geschäftsführerin BUND Konstanz, Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Norbert Reuter, Klaus-Peter Gussfeld, Verkehrsexperte des BUND Baden-Württemberg und Stefan Ballier, Geschäftsbereichsleiter des Fährebetriebs, feierten dieÜbergabe der Umweltplaketten.
- Quelle: www.stadtwerke.konstanz.de/unternehmen/presse…

Die Konstanzer Stadtwerke haben nach einer Erneuerung der Fährenmotoren diese zusätzlich mit modernen Partikelfiltern bzw. Katalysatoren ausgestattet und zeigen damit weiterhin großes Engagement zur Luftreinhaltung und Umweltschutz. So werden neben gesparten Autofahrten entlang des Seeufers auch noch jährlich 900 Kilgramm Rußpartikel eingespart. Ziel ist es, dass bald alle Schiffe auf dem Bodensee so schadstoffarm wie möglich fahren.

Diese Nachrüstung hat den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) im Rahmen der Kampagne “Rußfrei fürs Klima” veranlasst dem Fährbetrieb eine Umweltplakette zu verleihen. Diese wird von den Umweltwelt- und Verbraucherschutzverbänden Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Naturschutzbund (NABU), Verkehrsclub Deutschland (VCD) und Deutsche Umwelthilfe (DUH) getragen, um die Schäden durch Dieselrußemisisionen in die Öffentlichkeit zu bringen und die Folgen zu beschränken bzw. Gegenmaßnahmen zu fördern.

Die Katalysatoren und Sintermetall-Filter mit kontinuierlicher Regeneration wurden zusammen mit dem Unternehmen MTU aus Friedrichshafen entwickelt. Von MTU stammen auch die modernen, kraftstoffsparenden und emissionsarmen Dieselmotoren.

Mehr Informationen und Hintergründe gibt es auf folgenden Seiten sowie der Pressemitteilung des BUND BW.

www.bund-konstanz.de/aktuelles
- Pressemitteilung (PDF, 0.3MB)
- www.stadtwerke.konstanz.de/unternehmen/presse/old/pressearchiv/presse-detail.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=501&tx_ttnews%5BbackPid%5D=332&cHash=e934ab73208e84db3465e7f13fc36948

Pressemitteilung
BUND verleiht Umweltplaketten an Fähren

Konstanz. Der Fährebetrieb der Stadtwerke Konstanz hat seine fünf Großfähren mit Rußpartikelfiltern ausgestattet: Über 900 Kilogramm Rußpartikel werden so zusätzlich pro Jahr aus der Abluft gefiltert. Die freiwillige Nachrüstung hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) zum Anlass genommen, den Fähren eine Umweltplakette zu verleihen. Sie wurde eigens im Rahmen der Kampagne „Rußfrei fürs Klima“ entwickelt. Bei der Verleihung auf dem Fährschiff „Kreuzlingen“ wurde die Plakette feierlich enthüllt. Klaus-Peter Gussfeld, Verkehrsexperte des BUND Baden-Württemberg, lobte das Engagement der Stadtwerke: „Wir freuen uns, dass hier nicht lange geredet, sondern gehandelt wurde. Die von uns entwickelte Umweltplakette für Binnenschiffe verleihen wir daher mit Freude und der Hoffnung, dass möglichst viele Reeder in Baden-Württemberg dem Beispiel folgen. Besonders in einer Region, die von ihrer biologischen Vielfalt und den naturliebenden Touristen lebt, bringt ein solches Engagement einen Mehrfachnutzen: Für Umwelt, Menschen und das Klima.“ Dr. Antje Boll, Geschäftsführerin des BUND Konstanz, kam ebenfalls zur Feierstunde: „‘Rußarm auf dem Bodensee‘ steht auf den Plaketten. Dahinter steht unser Ziel, dass bald alle Schiffe auf dem Bodensee und allen anderen Binnengewässern sauber und möglichst leise fahren.“

Die Fähren auf der Schiffsverbindung Konstanz-Meersburg sind rund um die Uhr im Dauerbetrieb: „Es ist uns hierbei eine Verpflichtung, den Schadstoffausstoß so gering wie möglich zu halten und damit einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz am Bodensee zu leisten“, sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Norbert Reuter. Stefan Ballier, Geschäftsbereichsleiter des Fährebetriebs, unterstreicht: „Wir sehen uns selbst in der Verantwortung, nicht nur bestehenden Umweltauflagen mindestens gerecht zu werden, sondern unsere Fährschiffe nach Möglichkeit auf dem neuesten Stand der Technik in Bezug auf Sicherheit und Umweltschutz zu betreiben.“

2009 wurde die kontinuierliche Neumotorisierung der sechs Schiffe eingeleitet. Inzwischen sind durchweg moderne, kraftstoffsparende und emissionsarme Motoren der Firma MTU installiert, die die Grenzwerte der Bodensee-Schifffahrts-Ordnung deutlich unterbieten. „Zusätzlich und weit über die gesetzlichen Vorgaben hinaus konnte der Fährebetrieb jetzt eine weitere massive Reduzierung von Emissionen wie Ruß und Feinstaub erreichen, indem die großen Fährschiffe mit geeigneten Katalysatoren und Partikelfiltern ausgestattet wurden“, berichtet Ballier. Es war technisch nicht einfach, zuverlässig funktionierende und auf die Antriebsmotoren abgestimmte Abgasreinigungs-Anlagen zu finden. Denn die Abgas-Temperaturen schwanken bei den Fähren durch die Standzeiten stark. Gemeinsam mit dem Motorenhersteller MTU wurde aber eine Lösung gefunden. Lediglich bei der nur als Zusatzschiff eingesetzten kleinsten Fähre „Fontainebleau“ wurde auf die Umrüstung verzichtet, weil sie aus technischen und wirtschaftlichen Gründen nicht sinnvoll erschien.

Unabhängig davon trägt die Fährverbindung Konstanz-Meersburg auch in anderer Hinsicht zur Reduzierung der Emissionen bei: Autos, LKW, Omnibusse und Krafträder müssten über Land um den See fahren, wenn es die Fährverbindung nicht gäbe. Durch das Übersetzen mit den Fähren werden pro Jahr über 80 Millionen Fahrzeug-Kilometer vermieden. Dr. Norbert Reuter: „Dies spart mehrere Millionen Liter wertvollen Kraftstoff, entlastet die Umwelt und bedeutet für die Region weniger Verkehrs–belastung und Lärm.“

Infos zum Fährebetrieb:
Die Fährverbindung zwischen Konstanz und Meersburg gibt es seit 1928. Jährlich befördern die Schiffe der Stadtwerke Konstanz über vier Millionen Fahrgäste und rund 1,4 Millionen PKW, dazu kommen Räder, Busse und Lastwagen. Wer das Schiff nimmt, erspart sich eine lange Autofahrt entlang des Seeufers. Zur Stadtwerke-Flotte gehören sechs Fähren mit hochmodernen Antriebstechniken, die das ganze Jahr über 24 Stunden am Tag verkehren. Tagsüber fährt alle 15 Minuten ein Schiff.

Infos zur Technik:
Es handelt sich um ein modulares System aus Katalysator und Sintermetall-Filter mit kontinuierlicher Regeneration, es funktioniert ohne aktive Nachverbrennung. Dem Diesel-Partikelfilter ist ein hocheffizienter Oxidations-Katalysator vorgeschaltet. Der Katalysator oxidiert die Kohlenmonoxide (CO) sowie alle Kohlenwasserstoffe (HC). Im nachgeschalteten Partikelfilter wird der Ruß gesammelt. Der Ruß-Abbrand erfolgt kontinuierlich durch zuvor am Katalysator gebildetes NO2. Die Emission von Feinstäuben wird vermieden. Der Filter sammelt die entstehende Asche; er wird einmal jährlich gereinigt.

Infos zur BUND-Kampagne „Rußfrei fürs Klima“:
Die Kampagne wird getragen von den Umwelt- und Verbraucherschutzverbänden Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Naturschutzbund (NABU), Verkehrsclub Deutschland (VCD) und Deutsche Umwelthilfe (DUH). Ziel der Kampagne ist es, die Klimawirkungen von Dieselrußemissionen ins Bewusstsein von Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit zu bringen und Maßnahmen zur Rußminderung einzufordern. Weitere Informationen unter www.russfrei-fuers-klima.de”

Ecocamping

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Der Verein Ecocamping e.V. engagiert sich für die Förderung von Umwelt- und Naturschutz, Sicherheit und Qualität in der Campingwirtschaft. Mit dem Sitz in Konstanz hat sich der Verein das Ziel gesetzt nachhaltige Tourismusentwicklung zu schaffen. “Ecology” und “Economy” soll die Silbe Eco bedeuten, wodurch klar wird, dass bei Ecocamping Umweltschutz und Wirtschaft sich nicht ausschliessen.

Gemeinsam mit vielen Partnern hilft Ecocamping Unternehmen zu einem zukunftsfähigen und umweltschonenden Campingbetreiber zu werden. Drei Bereiche stehen im Mittelpunkt der Arbeit: Naturerlebnis, ECOCAMPING MANAGEMENT und klimafreundlicher Betrieb. Für diese Bereiche werden Logos und Auszeichnung verliehen. Aber auch für naturbewusste Urlauber steht Ecocamping bereit und hilft bei der Suche und informiert zu einem nachhaltigen Campingurlaub.

Der Verein ist in zwei Organe aufgeteilt. Einerseits der Vorstand, der aktuell mit den vier Peronen Kurt Bonath (Landesverband der Campingplatzunternehmer in Baden-Württemberg e.V.), Marion Hammerl (Bodensee-Stiftung), Herbert Hamele (ECOTRANS) und Herbert Hamele (Landesverband der Campingwirtschaft in Bayern) besetzt ist, andererseits der Mitgliederversammlung.

Mehr Informationen zu Ecocamping und aktuellen Geschehnissen gibt es auf der Homepage:

- www.ecocamping.net
- Leitbild (PDF)

Haettelihof

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Der Haettelihof ist ein kleiner Demeterhof nahe Allmannsdorf, der nach der Rinderrasse “Hinterwälder” (alemannisch “Haetteli”) benannt wurde. Auf über 60 Hektar Grünland betreiben Thomas Schumacher und seine Frau Ute Elise Paluch seit 13 Jahren Landwirtschaft, Tierhaltung, pädagogische Angebote, Landschaftserhaltung und Naturschutzpflege.

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Die Betreiber des Hofes Thomas Schumacher und Ute Elise Paluch
- Quelle: www.haettelihof.de


Das Besondere an der Landwirtschaft und der Tierhaltung ist, dass das Ehepaar besonders auf umweltverträgliche Nutzung der verschiedenen Grünlandtypen achtet. Daher wurde z.B. auch die Rindersorte ausgewählt. Die “Hinterwälder” sind klein, leicht, anspruchslos und schonen damit Naturschutzgebiete. Die Rinder werden eigenständig zum Metzger gebracht, dort verarbeitet und dann im Hof verkauft. Hier gibt es eine Preisliste. Neben Fleisch werden auch Äpfel und Apfelsaft sowie Walnüsse und Fruchtmus angeboten.

Auf der pädagogischen Seite werden Möglichkeiten für Schulklassen und Gruppen angeboten, um mit Landwirtschaft, Landschaft, Lebensmitteln und Natur in Berührung zu kommen. Der Hof stellt einen tollen außerschulischen Lernort für Schulen dar. Auf Anfrage sind auch Hofführungen und Informationsveranstaltungen möglich.

Weitere Informationen und eine Liste der aktuellen Veranstaltungen und Termine gibt es auf der Homepage:

- www.haettelihof.de

NABU Naturschutzzentrum

NABU Naturschutz Wollmatinger RiedUm die Schönheit der Bodenseeregion zu erhalten betreut das “NABU Naturschutzzentrum” das Naturschutzgebiet “Wollmatinger Ried-Untersee-Gnadensee”. Es liegt an der Schnittstelle zwischen Ober- und Untersee. Mit 767 Hektar ist es eines der bedeutendsten und ältesten der deutschen Seite und beherbergt zahlreiche seltene und vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten.

Um sich selbst ein Bild des Rieds zu machen kann man entweder dem Infopfad (Teil des internationalen Bodenseepfades) folgen oder man nimmt an einer der über 160 Veranstaltungen teil. Es können auch Termine für große Gruppen bzw. Schul- und Kindergruppen vereinbart werden.

Die Vielzahl an Veranstaltungen ist groß. So gibt es beispielsweise Beobachtungstreffs, Rundführungen, Vogelexkursionen mit dem Kanu, Ausflüge mit dem Solarboot oder Vorträge. Sie bieten schöne Ausflugsziele, um die Region besser kennenzulernen.

Genaue Informationen zu Zeiten, Preisen und Terminen können der Homepage entnommen werden:

- www.nabu-wollmatingerried.de/naturerlebnis.html