Hospiz Konstanz e.V.

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Den Hospizverein in Konstanz gibt es bereits seit 1993. Seitdem wurden sieben feste Stellen und über 130 ehrenamtliche Mitarbeiter eingestellt. Der Zweck des Vereins ist es, schwerkranke und sterbende Menschen zu begleiten und ihnen Beistand zu leisten. Auch ihre Angehörigen werden betreut.

Die Auseinandersetzung mit Sterben und Trauer wird in der Öffentlichkeit angeregt. Dabei wird Beratung und Hilfe bei der Bewältigung dieser Grenzsituationen angeboten. Es geht neben der medizinischen und pflegerischen Versorgung primär um die zwischenmenschliche Beziehung zu den Patienten und dem Versuch einem anderen Mensch als Mensch nahe zu sein. Um dies umzusetzen, arbeiten Ärzte, Pflegende, Angehörige und ehrenamtlichen Helfer zusammen.

Sein Ziel erfüllt der Verein hauptsächlich durch die Information der Öffentlichkeit und der Vorbereitung von Hospizhelfer sowie Begleiter. Die Schwerkranken und deren Angehörige erhalten konkrete psychische, soziale und medizinische Hilfe und es werden Fortbildungen für professionelle Dienste und Einrichtungen zum Thema durchgeführt.

Das Angebot umfasst allgemeine Beratung, Kinder- und Jugendhospizarbeit im Landkreis, Hilfe für Trauernde, einen Ambulanten Hospizdienst, das Projekt “Hospiz macht Schule“, einen Bücherflohmarkt und die Vermittlung von Räumen für beispielsweise Selbsthilfegruppen.

Zu der Geschichte von Hospizen gibt es direkt auf der Homepage des Vereins:

www.hospiz-konstanz.de/uber-uns/geschichte

Dort ist ebenfalls aufgelistet, wie man den Verein unterstützen kann und welche Vorträge, Kurse oder sonstige Veranstaltungen aktuell stattfinden.

- www.hospiz-konstanz.de

Jürgen Kupferschmid – demografische Kommunikation

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Der demografische Wandel wird Deutschland in den kommenden Jahrzehnten stark verändern. Um aus dieser Veränderung das Beste zu machen, wurden von der Bundesregierung diverse Handlungsfelder beschrieben. Dazu gehören unter anderem die Familie, Arbeit, selbstbestimmtes Leben im Alter sowie die Förderung des Lebens im ländlichen Raum und der Stadtpolitik.

Um Ziele in diesem Bereich zu erreichen und Probleme zu lösen, setzt sich Jürgen Kupferschmid für demografiefeste Kommunikation ein. Dabei setzt er journalistische Fachkompetenz, Kommunikations- und Beratungskompetenz und praktisches Erfahrungswissen, welches er im Laufe seines Werdegangs erlernt hat, ein.

Um den Ansatz dieser wertschätzenden Kommunikation zu vertiefen, gibt es unter anderem den Alterssimulator GERT. Dieser ermöglicht einen Einblick in das Leben von Senioren und prägt so die eigenen Erfahrungen, Einstellungen und Handlungen. Denn nur wer einmal die Selbsterfahrung gemacht hat, kann diese beurteilen und somit Einfühlungsvermögen zeigen. So wurde z.B. in Zusammenarbeit mit der Architektin Cornelia Lurz ein Musterhaus für barrierefreies Wohnen Mühlheim an der Donau gebaut. Dieses Gebäude dient als gemeinwohlorientiertes Vorbild und ist öffentlich zugänglich.

Zusätzlich liegt seine Arbeit im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit & Public Relations. So werden beispielsweise die PR-Aktivitäten von Alters- und Pflegeeinheiten geplant und umgesetzt. Dadurch wird die Beziehungen zu den Zielgruppen gestärkt und das Image des Betriebes gefördert. Natürlich kann die Unterstützung sich auch nur auf die Beratung zu einer nachhaltigen Kommunikation belaufen. Im Rahmen dieser wird die Situation analysiert und Kommunikationsziele gesetzt. Es können auch Projektideen, Maßnahmen, Entscheidungsgrundlagen und die Art der Umsetzung eingebracht werden. Zu guter Letzt deckt das Leistungsspektrum Jürgen Kupferschmids ebenso die Markenstrategie und Corporate Branding ab.

- www.juergenkupferschmid.de

Aufwind – Wohn- und Lebensgemeinschaften am Bodensee

Der Verein “Aufwind – Wohn- und Lebensgemeinschaften am Bodensee e.V.” entwickelte sich im Jahre 2007 aus einer Anzeige, in der  Interessierte an einer Senioren-WG gesucht wurden. Daraus entstand ein völlig eigenständiges Konzept, in dem “junge Alte” ab 50 Jahren gemeinsam in sogenannten Wahlfamilien leben und ihren dritten Lebensabschnitt verbringen.

Grundlage für diese Lebensform ist eine Immobilie, in denen ca. 12 – 15 Menschen wohnen können. Jeder Mitbewohner hat eine eigene Wohnung, die genügend Platz für eine Person (ca. 50 qm) oder ein Paar (ca. 80 qm) und ein eigenes Bad bzw. Küche haben sollte. Eine zentrale Lage sowie Barrierefreiheit ist ebenso wichtig wie Zugang zu ÖPNV oder Ärzten und Einkaufsmöglichkeiten. Zentraler Ort des Zusammenkommens ist ein Gemeinschaftsraum, der für alle Beteiligten ein bedeutender Lebensraum zur aktiven Lebensgestaltung ist. Wichtigster Aspekt ist dabei “Gemeinsamkeit statt Einsamkeit”. So kann man gemeinsam Frühstücken, Rad fahren oder anderen Hobbies nachgehen.

Ein weiterer Punkt dieser Wohn- und Lebensgemeinschaft ist die Gestaltung eines demokratischen Reglements und dass die Wahlfamilie ihr Zusammenleben eigenständig gestaltet, organisiert und Verantwortung übernimmt. Es wird sich gegenseitig geholfen, sollte die eigene Kraft nicht mehr ausreichen. Jeder übernimmt je nach den eigenen Fähigkeiten entsprechende Aufgaben. Hilfe von außerhalb, z.B. Pflegedienste, wird nur dann in Anspruch genommen, sollte  diese aus dem Haus keiner mehr leisten können.

Der Verein “Aufwind” sucht noch weiterhin Investoren als Partner, um Immobilien den Ansprüchen entsprechend zu bauen. Den Mitglieder wird, rechtlich gesehen, empfohlen in einem solchen Haus zu mieten. Dies bietet auch diverse Vorteile für die Investoren: Es gibt keinen Aufwand bei dem Mieterwechsel, da sich die Mitglieder neue Bewohner den Interessen nach aussuchen. Dazu kommt, dass es sich um solvente, zuverlässige und durch Verträge gesicherte langfristige Mieter handelt. Es wird Leerstand vermieden und eine angemessene Rendite ist somit garantiert.

In Folge eines schnellen Wachstums hat es sich ergeben, dass es mittlerweile viele Projektgruppen gibt. So sind beispielsweise Ableger im bayrischen Lindau, Bodensee-Mitte und Bodensee-West entstanden. Die räumliche Trennung ergibt sich einfach aus den verschiedenen Vorlieben und Interessen der einzelnen Mitglieder. Dennoch vertritt der Verein gemeinsam unter dem Dach “Aufwind – Wohn- und Lebensgemeinschaften am Bodensee e. V.” seine Werte in der Öffentlichkeit. Er setzt sich für die Themen “Alter” und “Wohnen im Alter” auseinander und fördert den Dialog zu ähnlichen Projekten.

www.aufwind-bodensee.de