Reichenauer Gemüse

Gemüse_Reichenau_ZWSDie Reichenau ist bekannt für ihr reichhaltiges Gemüse-, Salat- und Kräuterangebot. Das Gemüse selbst ist frisch und knackig, da es direkt aus der Region stammt und ökologisch, da bei dem Anbau und der Infrastruktur stark auf Nachhaltigkeit geachtet wird.

Das Angebot des Gemüses reicht von Auberginen bis Zucchinis. Auf Grund der guten Lage der Reichenau wächst dort neben den typischen deutschen Sorten auch ungewöhnliches Gemüse für diese Breitengrade wie beispielsweise Paprika. Es muss weder haltbar noch lagerbar für den Transport gemacht werden, da es direkt an lokalen Verkaufsstellen angeboten wird. Das Absatzgebiet ist auf Bayern und Baden-Württemberg sowie ein kleiner Teil des Vorarlbergs in Österreich begrenzt. Ein modernes und umweltfreundliches Kühlsystem sorgt unter anderem auf den kurzen Transportwegen zu einer optimalen Frische. Die Kühlkette wird nicht unterbrochen und ist getreu dem Motto “innerhalb 24 Stunden vom Produzenten zum Konsumenten” geplant.

Die Qualität der Reichenauer Lebensmittel wird durch viele Zertifikate bestätigt: IFS (International Food Standard), QS (Qualitätssicherung für Lebensmittel), QZ BW (Qualitätszeichen Baden-Württemberg), Reichenauer QS (Reichenauer Qualitätssicherung), GGA (Geschützte geografische Angabe) und den Biozertifikaten EU-Bio, Bioland und Naturland, wobei die letzten beiden nur teilweise zutreffen. Die Kontrolle erfolgt durch eine Vorerntekontrolle, die die Freigabe zur Ernte gibt, sowie durch innere und äußere Kontrolle durch Rückstandskontrollen bzw. Ein-/Ausgangskontrollen. Die Verpackung ist produktspezifisch für den Schutz und Frische der Produkte konzipiert. Nachhaltige Mehrwegbehältnisse sind ebenso im Einsatz wie recyclebare Einwegverpackungen. Beispiel sind hierfür, dass viel Holz, Altpapier, Pappschalen und Kunststoffklappboxen.

Nachhaltiges Wirtschaften wird für das Reichenauer Gemüse aktiv umgesetzt durch die Verwendung von erneuerbare Energien (Wasserkraft, Photovoltaik, Gas-Blockheizkraftwerke), einer effizienter Beregnung und eines sparsamen Versorgungsnetz. Der Pflanzenschutz ist durch geringen Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln, mechanische Unkrautbekämpfungen, thermische Bekämpfung von Bodenschädlingen mit heißem Wasserdampf und dem Einsatz von Nützlingen gegen Schädlinge in den Gewächshäusern geprägt.

Die Reichenau-Gemüse-Vertriebs eG ist ein Zusammenbund aus vielen Partnern, die durch viel Erfahrung ein gut eingespieltes Netz aus Bauern, Händlern und Familienbetrieben ergeben. Dazu gehören beispielsweise die Reichenauer Gemüsekiste, das Gemüsepavillon Blum, das Einzelhandelgeschäft Markant-Markt, das Erzeugerportal Reichenau-Gemüse, das Reichenauer Gärtner Center und viele weitere. Aufgelistet sind alle Partner hier und alle Erzeuger hier.

Die Homepage des Reichenau-Gemüse-Vertriebs beinhaltet noch viele weitere Informationen rund um die Themen Ernährung, Nachhaltigkeit, Verantwortung und Tradition:

- www.reichenaugemuese.de

Biowelt Konstanz

logo_KN-Biowelt_ZWS
Die Konstanzer Biowelt bietet stadtnah eine große Auswahl aus biologischen Lebensmitteln und 80 verschiedene Sorten frisches Obst sowie Gemüse. Zusätzlich gibt es mehr als 100 Sorten Biokäse und noch mehr Wurst- und Fleischvarianten. Zu finden ist der Biomarkt und das angeschlossene Bistro in der Schneckenburgerstraße 4 gegenüber Media Markt. Die Öffnungszeiten sind werktags 9:30 Uhr bis 19 Uhr sowie samstags von 9:30 Uhr bis 18 Uhr.

Das bereits erwähnte Bistro hat neben einem reichhaltigen Salatbuffet täglich frisch zubereitete Gerichte, die auch zum mitnehmen geeignet sind. Die Gerichte werden direkt vor den eigenen Augen zubereitet. Vegetarisches Essen ist ebenso verfügbar. Das Sortiment aus dem Markt ist bevorzugt aus der Region und stammt aus der Gegend rund um den Bodensee. Dazu gehören Käse, Wurst, Brot, Weine, Milchprodukte, Müsli, Teigwaren, Getreideprodukte, Tiefkühlprodukte und Naturkosmetika. Für spezielle Wünsche und Bedarfe gibt es eine fachkunde Beratung rund um Bio oder Ernährung. Wer also Raritäten aus biologischer Herkunft sucht, ist hier genau richtig.

Die Konstanzer Biowelt steht für Nachhaltigkeit und Bio, bei der Gentechnik nicht verkauft wird. Die Beratung ist hierbei gewünscht, das Personal weiß woher die Produkte kommen, da die Beziehungen zu regionalen Partnern viele Jahre lang gepflegt werden. Transparenz über Inhalte und Verunreinigung stehen im Vordergrund.

Um die “Spielregeln” zu vervollständigen, ist die Konstanzer Biowelt Mitglied im “Bundesverband Naturkost Naturwaren” (BNN) – dieser beinhaltet die Einhaltung des “Bio-Kodex”, welche weit über die gesetzlichen Vorschriften hinausgeht. Diese sagen was Sache ist und lassen von Naturkost alle profitieren: Mensch, Umwelt, Tiere und Ressourcen.

Die aktuelle Speisekarte wird wöchentlich gewechselt und ist hier zu finden. Dort sind auch Informationen wie Preise und Inhaltsstoffe enthalten. Wer auf der Suche nach gesunden, abwechslungsreichen und interessanten Rezepten ist, kann auch gerne hier vorbeischauen. Dies lohnt sich allein schon für Schwarzwald-Brownies oder das Orangensoufflé.

www.biowelt-kn.de

Slow Food

slowfood_DE_Logo_ZWS
Die Slow Food-Bewegung ist eine durch die gleichnamige Vereinigung geprägte Gemeinschaft, die sich als Kontrastprogramm zu dem alltäglichen Fast Food sieht. Sie besteht aus mündigen Genießern, die auf regionale Produkte und genussvolle, bewusste Nahrung setzen. Es wird die Kultur des Essens und Trinkens hervorgehoben und auf dessen Besonderheit geachtet. Die Organisation hat in Deutschland bereits über 12.000 Mitglieder in rund 80 lokalen Gruppen.

Grundlage dafür ist eine verantwortungsvolle Landwirtschaft und Fischerei, die eine artgerechte Viehzucht und somit eine regionale Geschmacksvielfalt ermöglicht. Die Verbraucher, Händler und Produzenten sollen in Kontakt treten und sich gegenseitig austauschen. Jeder Mensch sollte die Möglichkeit haben, zu wissen woher sein Essen und die entsprechenden Zutaten kommen, da diese sowohl über das eigene Wohlergehen, als auch über das des Produzenten selbst, maßgeblich entscheiden. Der Gründer und Vorsitzender Carlo Petrini definierte 2006 die Grundbegriffe dazu: Gut, sauber und fair. Er gründete 1989 den internationalen Verein in Italien. Der Slow Food Deutschland e.V. wurde 1992 als ersten Verein außerhalb Italiens gegründet.

Der Verein selbst beschäftigt sich mit vielen weiteren Themen rund um das Thema Nahrungsmittel. wie z.B. Lebensmittelverschwendung, solidarische Landwirtschaft, TTIP, Biodiversität, entsprechende Bildung (auch für Kinder und Jugend) und EU-Agrarpoltik. Zusätzlich werden Projekt wie “Teller statt Tonne“, ein Schulprojekt zur Heranführung von Kindern und Jugendlichen an das Thema, und Aktionen wie die Demonstration “Wir haben es satt!” durchgeführt.

Wer näheres Interesse hat, kann hier nachsehen, ob es Slow Food Conviven vor Ort gibt. Für den Bodensee hat sich bereits eine Gruppe organisiert. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit Mitglied zu werden, sich vor Ort einzubringen oder für Slow Food zu spenden.

Weiteres Informationsmaterial kann der Homepage oder der Infobroschüre entnommen werden.

- www.slowfood.de