Repaircafé in der HTWG am 17.12.2014

Nachhaltigkeit KN
Neben den Repair Cafés des Vereins “Miteinander in Konstanz e.V.” gibt es nun auch eins in der Hochschule Konstanz. Dies findet am Mittwoch, den 17. Dezember im Café Endlicht in der HTWG statt. Die Veranstaltung ist kostenfrei und außerdem wird herzlich zu einem Glühwein und Weihnachtsgebäck eingeladen. Die Organisatoren stammen aus dem Studiengang Umwelttechnik und Ressourcenmanagement.

Dort kann man sich zwischen 12 und 16 Uhr von Studierenden der Fächer Elektrotechnik, Maschinenbau und Informatik sowie Laboringenieuren helfen lassen. Mitbringen kann man dabei so gut wie alles was einen Stecker hat: Laptops, Smartphones, Küchengeräte etc.

Der Hintergrund ist bekannt: Es soll die Idee des Reparierens gefördert werden, d.h. Abstand von der Wegwerfgesellschaft nehmen und dadurch Ressourcen sparen bzw. Kosten vermeiden.

Es wurde auch eine Veranstaltung auf Facebook erstellt:

www.facebook.com/events/982956498398269/?notif_t=plan_user_joined

 

InterviewpartnerInnen für Zukunftswerkstadt 2.0 gesucht!

ZWS2.0_Logo

InterviewpartnerInnen gesucht!

DSC02750_ret3_klfür das Konstanzer Projekt ZukunftsWerkStadt 2.0 suchen wir noch freiwillige InterviewpartnerInnen, die bereit sind, sich eine Stunde lang interviewen zu lassen. ZukunftsWerkStadt 2.0 ist ein Projekt der Stadt Konstanz, das aufzeigen will, wie kreativ und vielfältig die KonstanzerInnen im Alltag ressourcenschonend handeln. Dafür sollen 500 Interviews durchgeführt werden, wozu wir Ihre Unterstützung brauchen.

Erzählen Sie uns von den kleinen und großen Dingen, mit denen Sie ihren Alltag ressourcenschonend gestaltet, und melden Sie sich als InterviewpartnerIn – telefonisch: 07531/ 365 92 30 oder per E-Mail: zukunftswerkstadt@translake.org.

Foerderlogos_ZWS2.0

InterviewerpartnerInnen für Zukunftswerkstadt 2.0 gesucht!

ZWS2.0_Logo

InterviewerpartnerInnen gesucht!

für das Konstanzer Projekt ZukunftsWerkStadt 2.0 suchen wir noch freiwillige InterviewpartnerInnen, die im Zeitraum von Mitte November bis Ende Januar bereit sind, sich eine Stunde lang interviewen zu lassen. ZukunftsWerkStadt 2.0 ist ein Projekt der Stadt Konstanz, dass aufzeigen will, wie kreativ und vielfältig die KonstanzerInnen im Alltag ressourcenschonend handeln. Dafür sollen 500 Interviews durchgeführt werden, wozu wir Ihre Unterstützung brauchen.

Erzählen Sie uns von den kleinen und großen Dingen, mit denen Sie ihren Alltag ressourcenschonend gestaltet, und melden Sie sich bis zum 28. November 2014 als InterviewpartnerIn – telefonisch: 07531/ 365 92 30 oder per E-Mail: zukunftswerkstadt@translake.org.

Die Ergebnisse aus den Befragungen präsentieren wir Ihnen gerne im März 2015 bei der „AktionsWerkStadt“. Hierzu laden wir Sie schon heute herzlich ein. Eine Einladung mit dem genauen Termin schicken wir Ihnen rechtzeitig zu.

Foerderlogos_ZWS2.0

Permakultur Konstanz

Bill Mollison, 2008 - Quelle:

Bill Mollison, 2008 – Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Bill_Mollison

Der Begriff der Permakultur kommt ursprünglich aus dem Englischen und wurde aus “permanent” und “agriculture” gebildet. Neben dem Grundgedanken der nachhaltigen Landwirtschaft wird der Begriff heute um weitere Aspekte in verschiedenen Lebensbereichen erweitert: Gemeinschaftsbildung, ökonomische Konzepte, Regional- und Freizeitplanung, Hausbau, Gärtnern und Selbstversorgung.

In der Permakultur geht es um die Gestaltung eines lebendigen, natürlichen Systems, das man nachhaltig pflegt und welches die Grundlage für Mensch und Umwelt bildet. Diese beruht auf drei Grundprinzipien: Das Wohl des Menschen, das Wohl der Erde und das gerechte Teilen aller Ressourcen. Darum werden bei dieser Art der Landwirtschaft keine fossilen Brennstoffe verwendet und somit ein Beitrag zur CO2-Reduktion erbracht.

Der Australier Bill Mollison hat für diese Idee im Jahre 1981 den alternativen Nobelpreis erhalten. Teil der Ideen sind folgende Gestaltungsprinzipien:

1. Multiple Elements - Jede Funktion des Systems wird von mehreren Elementen erzeugt.
2. Multiple Functions - Jedes Element des Systems hat mehrere Funktionen.
3. Zones - Zonierung der einzelnen Systembereiche nach Nutzungsintensität.
4. Natural Succession - Berücksichtigung der natürlichen Entwicklung eines Elementes bzw. des Systems.
5. Optimize Edges - Optimierung der Randzonen als besonders aktive Bereiche des Systems.
6. Relative Location - Der relative Aufenthaltsort (Nische) eines Elements innerhalb des Systems.
7. Elevational Planning - Systementwicklung durch aufeinander aufbauende Elemente.
8. Energy Recycling - Wiederverwendung von Energien und Stoffen innerhalb des Systems.
9. Natural Ressources - Nutzung der natürlichen Ressourcen eines Systems.
10. Sectors - Identifizierung und Nutzung der von außen auf das System wirkenden Einflüsse (Sektoren).
11. Patterns - Verwendung von Entwurfsmustern zur Strukturierung des Systems.
12. Diversity - Schaffung einer großen Vielfalt von Elementen innerhalb des Systems.

Diese stammen aus einer tiefen Naturverbundenheit und -beobachtung. So arbeitet die Permakultur stets mit der Natur zusammen, nicht gegen sie. Wechselwirkungen und Vielfalt von Pflanzen, Klima und Tieren sind dabei elementar.

In der Stadt Konstanz gab es von April bis Juni 2014 einen Permakulturkurs, welcher sich seitdem jeden Mittwochabend an unterschiedlichen Orten trifft. Bei Interesse dort mitzumachen (Kontaktformular unten) oder wer weitere Informationen zum Thema sucht, wird hier fündig:

www.klimastadt-konstanz.de/transition-town/permakultur.html

Repair Café Konstanz

Im Rahmen der Sparkassen-Aktion “Vereinsdings” nimmt der Verein “Miteinander” an einer Online-Abstimmung teil. Der Gewinner wird mit bis zu 5000€ gefördert. Teilgenommen wird mit dem Projekt “Repair Café“, das ab Ende Oktober startet.

Bei dem Café geht es darum, dass (idealerweise monatlich) ein Treffen zu Stande kommt, an dem ehrenamtliche Fachkräfte oder Hobby-Bastler Menschen aus dem Quartier helfen, ihre leicht kaputten Sachen, wie z.B. Spielzeug, Möbel, Kleidung. Gebrauchsgegenständen oder elektrischen Geräten zu reparieren. Hilfe zur Selbsthilfe steht dabei im Vordergrund. Ziel ist es, sich von der Wegwerfgesellschaft zu entfernen und einen nachhaltigen Umgang mit Materialien zu fördern.

Der Verein “Miteinander in Konstanz e.V.” betreibt das Quartieszentrum Berchen-Öhmdwiesen. Als Treffpunkt für soziales Zusammenkommen dient der Ort zur gesellschaftlichen Teilhabe durch Spracherwerb, Berufsberatung, Pflegeberatung und Informationen. Das Vermitteln des deutschen Bildungssystems und sozialpädagogische Unterstützung helfen bei der Problembewältigung im Alltag. Zusammenfassend sollen nachbarschaftliche Beziehungen unter den Menschen im Quartier entstehen und die Integration fortschreiten. Hier ist eine Liste, was wann wo los ist.

Das Repair Café benötigt die Mittel, um den finanziellen Start zu ermöglichen. Öffentlichkeitsarbeit durch Flyer und Pakete sollen für ehrenamtliche Helfer sorgen und auf das Projekt aufmerksam machen. Werkzeuge, Materialien, Verpflegung etc. müssen ebenso besorgt werden.

Mit der Abstimmung für das Café wird dieses vorbildhafte Vorhaben unterstützt und erst ermöglicht. Bis 12 Uhr am 13. Oktober ist dies noch möglich. Einzige Voraussetzung ist eine Email Adresse zur Verifizierung.

Hier geht es zur Abstimmung!

Mehr Informationen und Hintergründe zu den “Repair Cafés” im allgemeinen gibt es hier und im speziellen hier.

Update:

Nun steht der Termin für das erste Café. Am Samstag, den 25. Oktober 2014 von 14 bis 18 Uhr findet es im Quartierszentrum Berchen-Öhmdwiesen statt. Der Verein sucht noch immer fachkundige Reparateure, die ehrenamtlich unterstützen möchten. Hier ein Auszug aus dem entsprechendem Aushang:

“Repair Café ist:
• gemeinsam kaputte Sachen reparieren
• fachkundige Beratung
• nette Begegnungen und viel Inspirationrepaircafe_ZWS2

Wir suchen fachkundige Reparateure, die uns ehrenamtlich unterstützen möchten. 

• Kleidung • Möbel • Elektrische Geräte • Spielzeug • Gebrauchsartikel

Es sollen alltägliche, kleine Reparaturen durchgeführt werden bzw. den Besuchern gezeigt werden, wie sie manches vielleicht selber reparieren können.

Für kostenfreie Verpflegung ist gesorgt!

Sie sind handwerklich begabt und haben etwas Zeit oder kennen jemanden, der vielleicht seit kurzem in Rente ist?  Bitte erzählen Sie Ihnen von unserer Aktion. Wir freuen uns auf Unterstützung!

Künftig soll es etwa 1 mal im Monat ein Repair Café bei uns geben.

Das 1. Café findet statt am:

Samstag den 25. Okt. 2014  von  14 – 18 Uhr

im Quartierszentrum Berchen-Öhmdwiesen,

Miteinander in Konstanz e.V., Allensteiner Str. 1b, 78467 Konstanz, Tel. KN 8020737

www.miteinander-konstanz.de  •  repaircafe@miteinander-konstanz.de  •  repaircafe.org.de

E-Books zu Recycling und Nachhaltigkeit

E-Books_Recycling_ZWS
Das Internetportal www.shirt-gestalten.com hat eine neue Rubrik in der E-Books zum Thema Recycling alter Textilien angeboten werden. Die umfangreiche Sammlung präsentiert kreativ, wie man mit einer kurzen Bastelaktion Schritt für Schritt schöne Accessoires zaubern kann. So können z.B. aussortiere T-Shirts, die zum Wegwerfen auserwählt wurden noch einmal verwendet werden und so die Umwelt und Ressourcen geschont werden. “Do it yourself” ist eine einfache und sinnvolle Möglichkeit einen Beitrag zu leisten, um die Natur nicht noch mehr zu belasten.

Die Zielgruppe sind insbesondere verantwortungsbewusste Lehrer, Erzieher und Eltern, die den Kindern eine nachhaltige Lebensweise anhand alltäglicher Dinge wie Kleidung näher bringen wollen. Dadurch entsteht eine Sensibilisierung und ein bewusster Umgang mit den Ressourcen. Es wird nicht nur ein schonender Umgang mit Vorhandenem beigebracht, sondern auch die Kreativität beim Basteln gefördert.

Folgende Anleitungen gibt es online:

Sämtliche E-Books sind kostenfrei und ohne Anmeldung verfügbar.

www.shirt-gestalten.com/recyclingideen

Givebox Konstanz

IMG_7341_GiveBox_KN
Am 14. März wurde die erste Give-Box in Konstanz-Wollmatingen im Hof der Johannesgemeinde aufgestellt. Am Eröffnungsfest nahmen über 100 Erwachsene und Kinder Teil. Die Resonanz bei Bürgern und Presse war enorm. Das Idee der Givebox Konstanz ist unter anderem ein realisiertes Projekt, das seinen Anfang in der ZukunftsWerkStadt nahm.

Zusammen mit dem Initiator Ralph J. Schiel, Inhaber der Agentur naturblau+++, errichteten unterstützende Schreiner, Helfer und Spender die kleine Hütte auf sechs Quadratmetern mit einer Solarzelle, um die LED-Beleuchtung nachts zu gewährleisten. Insgesamt sind 18 Unterstützer an dem Projekt beteiligt, die Farbe, Bretter, Solarzellen und Werbematerial beisteuerten.

Übersetzt bedeutet Give-Box Gaben- bzw. Geschenkekiste. So ist sie auch zu verstehen: Jeder der Gegenstände übrig hat, kann diese darin platzieren und jeder der einen Gegenstand daraus gebrauchen kann, nimmt ihn sich. Die Give-Box ist die direkte Anwendung von “sharing is caring” (Teilen ist Anteilnahme) und Beleg einer nachhaltigen Denkweise. Sie kombiniert Ressourcenschonung mit einer sozialen Komponente. Denn viele, die oft mehr haben als sie wirklich benötigen helfen damit Menschen, denen es weniger gut geht, indem sie Kleidung, Bücher, Elektronikartikel, Spielsachen etc. teilen. Bereits vor der Eröffnung wurde Sachen abgegeben und nach wenigen Tagen waren die meisten Artikel bereits ausgetauscht. Um eine Vermüllung zu vermeiden, haben sich Freiwillige aus der Nachbarschaft bereit erklärt, sich abwechselnd um die Give-Box zu kümmern.

Die Idee der Give-Box kommt ursprünglich aus Berlin. Dort wurde 2011 die erste ihrer Art aufgestellt und fand seitdem viele Nachfolger. Unter anderem jetzt auch in Konstanz.

www.facebook.com/giveboxkonstanz
- www.ekikon.de/aktuelles/474-give-box-in-konstanz-aufgestellt

Give-Box_Konstanz_ZWS