Internationaler plastiktütenfreier Tag – Konstanz macht mit

Zum internationalen plastiktütenfreien Tag am 3. Juli lädt eine von monomeer.de, dem BUND Konstanz und dem Netzwerk:Zukunft:Wirtschaft organisierte Initiative ein an dieser Aktion mitzumachen. Hier ist die offizielle Pressemitteilung mit allen Informationen:

Presseinformation Internationaler Plastiktütenfreier Tag 2015 in Konstanz

Wieviele Plastiktüten haben Sie zu Hause?
Konstanzer Initiative veranstaltet Aktionstag zum Internationalen Plastiktütenfreien Tag am 3. Juli

Zum Internationalen Plastiktütenfreien Tag am 3. Juli macht eine Konstanzer Initiative vom Versandhandel monomeer.de, der BUND-Geschäftsstelle und dem Netzwerk:Zukunft:Wirtschaft auf die Plastiktütenproblematik aufmerksam. An Infoständen können sich die Konstanzerinnen und Konstanzer informieren, auch einen Flashmob wird es geben.

Sowohl am Kaiserbrunnen auf der Marktstätte als auch im E-Center an der Reichenaustraße wird an Infoständen über Plastiktüten und die mit ihnen verbundene Umweltproblematik informiert. Um 12.00 Uhr findet ein Flashmob auf der Marktstätte statt. Am Abend zeigt die Initiative im Palmenhaus den Film „Weggeworfen“, der sich dokumentarisch mit dem Thema Müll auseinandersetzt. Die Buchhandlung „Schwarze Geiß“ beteiligt sich am Internationalen Plastiktütenfreien Tag, indem sie an diesem Tag keine Plastiktüten ausgibt. Stattdessen werden die Kundinnen und Kunden auffordert, eigene Taschen mitzubringen. Bereits am 2. Juli thematisiert die dritte Klasse der Stephansschule Konstanz Plastiktüten im Unterricht.
„Plastiktüten sind ein großes Problem“, sagt Susan Rößner von monomeer.de, die die Idee hatte, den Internationalen Plastiktütenfreien Tag auch in Konstanz mit einem Aktionstag zu begehen. „Wir wollen nicht auf die Regulation durch die Europäische Union warten, sondern die Bürgerinnen und Bürger dazu ermutigen, schon jetzt ihren Plastiktütenkonsum einzuschränken“.
Laut dem Umweltbundesamt verbraucht jede/r Deutsche etwa 76 Plastiktüten pro Jahr – eine Gesamtsumme von etwa 5,3 Milliarden Stück. In Deutschland werden jedes Jahr 100.000 Tonnen Kunststoff nur für die Herstellung von Plastiktüten verwendet. Dabei wird jede Plastiktüte im Durchschnitt nur etwa 25 Minuten benutzt. Weltweit beläuft sich die Zahl der pro Jahr verwendeten Plastiktüten auf eine Billion. Nur ein Bruchteil davon wird recycelt – in Europa etwa jede zehnte Tüte. Etwa 90 Prozent der weltweit verwendeten Plastiktüten werden auf Mülldeponien entsorgt, wo sie für den vollständigen Verfall zwischen 100 und 500 Jahre benötigen und während des Zerfallsprozesses Giftstoffe freisetzen.
„Viele Plastiktüten gelangen als fliegender Müll in die Umwelt. Sie sind dort schädlich für Tiere und verursachen hohe Kosten für die Reinigung vermüllter Stadtflächen und Landstriche“, erklärt Antje Boll vom BUND Konstanz. „In immer kleinere Teile aufgespalten, ohne biologisch abgebaut zu werden, gelangt Plastik in Form von Mikropartikeln in Gewässer (Seen, Flüsse, Meere), vermindert aufgrund freigesetzter Chemikalien die Wasserqualität und gelangt als Nahrungsbestandteil von Fischen auch in die Nahrungskette des Menschen. Auch der Bodensee ist mit Mikroplastik belastet“, ergänzt Boll.
Für die Herstellung, das Recycling und die Entsorgung von Plastiktüten werden wertvolle Ressourcen verbraucht, etwa Erdöl, Energie und Wasser. Es wird geschätzt, dass die weltweit 1 Billion verbrauchten Plastiktüten pro Jahr 30 Millionen Tonnen CO2-Emissionen erzeugen.
Als Alternativen zu Plastiktüten empfiehlt die Konstanzer Initiative Stofftaschen, Rucksäcke oder Körbe, die immer wieder mit zum Einkauf genommen werden. Wer Plastiktüten benutzen möchte oder bereits einen großen Vorrat zu Hause hat, sollte diese so oft wie möglich wieder verwenden. Nur eingeschränkt zu empfehlen sind Papiertüten, insbesondere wenn sie aus neuem Papier hergestellt werden. Der Herstellungsprozess ist hier ähnlich ressourcenintensiv wie der von Plastiktüten. Allerdings ist der Recyclingprozess bei Papierprodukten ausgereifter und effektiver.
Ebenso rät die Initiative von der Verwendung von Tüten aus Bioplastik ab, wie sie etwa für den Biomüll benutzt werden. Der Zersetzungsprozess dieser Tüten liegt mit 6 bis 8 Wochen deutlich über der in Deutschland üblichen Verarbeitungsdauer von Biomüll, die etwa 2 Wochen beträgt. Bio-Plastiktüten müssen von den Entsorgungsbetrieben oft umständlich aus dem Biomüll entfernt werden. Für die Herstellung von Bioplastik wird zudem auf Lebensmittel, etwa Mais, zurückgegriffen.
Der Internationale Plastiktütenfreie Tag wurde in Spanien ins Leben gerufen und findet jedes Jahr am 3. Juli statt.
Der Aktionstag wird durchgeführt mit der freundlichen Unterstützung von der Konstanzer Kommunikationsagentur naturblau, Kiss und Klein Media sowie der Gemeinwohl-Ökonomie-Regionalgruppe Konstanz.

Kooperationspartner:
monomeer.de ist ein in Konstanz ansässiger Onlineversand für plastikfreie Produkte.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Konstanz engagiert sich seit Jahrzehnten für den Umwelt- und Naturschutz in Konstanz (www.bund-konstanz.de). Der Verein Netzwerk:Zukunft:Wirtschaft e.V. ist eine Unternehmerinitiative zur nachhaltigen Stadtentwicklung in Konstanz. Er setzt sich aktiv für eine zukunftsfähige nachhaltige Kommunalentwicklung ein.

Das Programm in der Übersicht:
10.00 bis 18.00 Uhr: Infostände auf der Marktstätte (Kaiserbrunnen) und im E-Center Reichenaustraße.
12.00 Uhr: Flashmob auf der Marktstätte.
20:15 Uhr: „Weggeworfen“ (2012), Film-Screening im Palmenhaus am Hussenstein 12, Eintritt: 3,00 Euro.

Pressevertretungen sind herzlich eingeladen, an den Veranstaltungen teilzunehmen.

Kontakt:
monomeer. alles ohne plastik
Dr. Susan Rößner
Gottlieber Straße 25
78462 Konstanz
Telefon: +49-(0)1573-0304178
E-mail: info@monomeer.de

BUND, Ortsgruppe Konstanz
Dr. Antje Boll
Zum Hussenstein 12
78462 Konstanz
Telefon: 07531-15164
E-mail: bund.konstanz@bund.net”

Monomeer – alles ohne Plastik

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Monomeer ist ein Webshop für Produkte, die weder Plastik beinhalten, noch darin verpackt sind. Hintergrund ist, dass die Gründerin sich vor einiger Zeit entschlossen hat, keine Produkte aus und mit Plastik zu kaufen bzw. so sparsam wie möglich damit umzugehen – und hat sich dabei sehr schwer getan. So gründete sie 2014 Monomeer, um es anderen leichter zu machen.

Der Verzicht auf Plastik kann viele Gründe haben. Ökologisch gesehen verrottet es nicht und verschmutzt die Umwelt. Auch wenn es sich zersetzt, sammelt es sich beispielsweise im Meer, lagert sich an allen möglichen Stellen an und vergiftet die Meerestiere. Auch Recycling ist nicht für jede Sorte an Plastik gegeben – dazu sind einige Mengen zu gering, um die Wiederverwendung ökonomisch zu machen. Zudem besteht Plastik aus Erdöl, welches meist aus Regionen politischer Instabilität stammt und eine gewisse Gefahr bei der Förderung mit sich bringt.

Der Shop bietet die verschiedensten Produkte aus den Kategorien Büro, Haushalt und Küche, Körper und Gesicht sowie Geschenkgutscheine an. Besonders zu erwähnen sind die Körperpflegeprodukte, die sonst meist aus Plastiktuben oder Alusprays sind. Auch der Versand erfolgt plastikfrei.

- www.monomeer.de

Nachhaltikgkeits-check

Der Nachhaltigkeits-check ist ein Internet-Portal, in dem die verschiedensten Inhalte zum Thema sozial-ökologische Gerechtigkeit aufgegriffen und präsentiert werden. Die Idealvorstellung besteht darin, dass jeder seine eignen Initiativen und Projekte dort vorstellt und diese Seite somit zu einer zentralen Anlaufstelle wird, auf der man regelmäßig nach Neuigkeiten sehen kann.

“Mehr Gerechtigkeit durch Umweltschutz!” ist das Ziel des Portals. Beseitigt werden soll das Irrtum, dass durch Umweltpolitik sozial Schwächere auf Grund höherer Kosten benachteiligt sind. Denn der Schutz der Natur spielt hierfür eine wichtige Rolle, insbesondere da Umweltbelastungen ungleichmäßig verteilt sind oder der Zugang zu Umweltressourcen für einige erschwert sind. Eine Vernetzung von Erkenntnissen, Denkanstößen, Akteuren und deren Projekte soll dabei helfen für ökologische Gerechtigkeit zu sorgen. Dafür wird im Rahmen dieses Portals die Unterteilung in “Akteure“, “Termine“, “Projekte“, “Projekte vorschlagen” und “Zum Weiterlesen” vorgenommen.

In der Rubrik “Zum Weiterlesen” werden viele Artikel und Literatur zu verwandten Themen vorgeschlagen. Im Speziellen geht es um Generationsgerechtigkeit, Ökologisch-Soziale Transformation, Lebensqualität durch nachhaltige Lebensstile, Energie und Klima, Ernährung und Lebensmittelproduktion, Mobilität, urbaner Raum/nachhaltige Stadt, nationale Nachhaltigkeitsstrategie und den Stellungsnahmen der Umweltverbände dazu.

Für jeden der an dem Thema interessiert ist lohnt sich also ein regelmäßiger Blick auf die Neuigkeiten dieser Adresse.

www.nachhaltigkeits-check.de

B.A.U.M. e.V.

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Prof. Dr. Maximilian Gege, Vorsitzender B.A.U.M. e. V.

Hinter der Abkürzung B.A.U.M steht der Name des Bundesdeutschen Arbeitskreises für umweltbewusstes Management e.V. Der Verein setzt sich für ökologisches Wirtschaften ein und versucht Umweltschutz mit sozialen und ökonomischen Aspekten zu verbinden. Mittlerweile sind ca. 550 Mitglieder integriert, die die großen Potenziale von nachhaltiger Führung von Unternehmen erkannt haben und den Verein unterstützen. Eine Liste dieser gibt es hier. Durch viel Praxiserfahrung langjähriger Kooperationen, Kampagnen und Projekte haben sich wirkungsvolle Kommunikationsinstrumente etabliert, die zu erfolgreichen Veranstaltungen wie Kongressen und Informationsdiensten geführt haben. So wird ein guter Wissensaustausch zwischen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden geboten. Ziel ist die Entstehung eines zentralen Informations- und Kontaknetzwerkes, das den Informations- und Interessensaustausch zwischen verschiedenen Parteien fördert, beratend unterstützt, Kontakte pflegt oder Kommunen und Organisationen bezüglich nachhaltigem Handeln sensibilisiert. Folgende Angebote sind bereits in Kooperation mit dem B.A.U.M. e.V. enstanden: www.baumev.de/default.asp?Menue=347

Die Arbeit wird durch hohe Anerkennung und Achtung sowie diversen Preisen ausgezeichnet. So wurde der B.A.U.M. in die Global 500 Roll of Honour durch die UNEP (United Nations Environment Programme) auf Grund des großen Engagements aufgenommen.

Die Hauptgeschäftsstelle ist in Hamburg und wird von vier Regionalbüros begleitet. Es werden enge Kontakte zur Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) und dem Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften in der Schweiz sowie mehrerern Schwesterorganisationen gepflegt.

Aktuelle Projekte befassen sich mit Zukunftfonds, Energieeffizienz in Gebäuden, intelligenten Städten, Erneuerbare Energien, fahrradfreundliche Wohnungsunternehmen und vielem mehr. Weitere Informationen wie etwa dem B.A.U.M.-Umweltpreis, dessen Verleihung und dem Vorstand gibt es auf der Homepage:

www.baumev.de/default.asp?Menue=196

Die Bodensee-Stiftung

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Die Bodensee-Stiftung entstand 1994 aus dem “Bodensee-Umweltschutzprojekt” und hat mittlerweile 20 Umweltschutzorganisationen versammelt, die regelmäßig als Umweltrat Bodensee zusammen kommen. Sie arbeitet projektweise an verschiedenen Themen, die den Naturschutz betreffen. Es geht unter anderem um kommunales Nachhaltigkeitsmanagement, ökologische Landwirtschaft, Renaturierung von Auenwäldern, Bioenergie, Klimaschutz und biologische Vielfalt. Das Team besteht aus sieben Personen und ist in der Geschäftsstelle in Radolfzell vorzufinden.

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Ein internationales Seenetzwerk mit 67 teilnehmenden Seen – der Bodensee ist auch dabei.

Folgende Organisationen sind Stifter:

Aktuell werden viele Projekte umgesetzt, dazu gehören z.B. “Bioenergieregion Bodensee” bei dem in Kooperation mit der solarkomplex AG ein Konzept ausgearbeitet wurde, das von dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) einen Preis erhalten hat. Ein weiteres Beispiel wäre “AgriClimateChange” oder das Gestaltungsprojekt “Naturnahe Gestaltung von Firmengeländen“. Eine vollständige Liste gibt es hier.

Beiträge und Neuigkeiten finden sich im Blog oder auf der Homepage:

- www.bodensee-stiftung.org

Handy-Sammelaktion Konstanz

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Eine Kooperation der Greentours Stadtrundgänge und des BUND Konstanz möchte auf die großen Potentiale des Recyclings aufmerksam machen, indem sie eine dauerhafte Handy-Sammelaktion durchführt.

In Deutschland gibt es ca. 120 Mio. alte Geräte, die nicht mehr benutzt werden. In diesen sind große Mengen an Metallen und weiteren Rohstoffen gebunden, die wiederverwendbar sind, würden sie recyclt werden. Es ist eine einfache Maßnahme, aktiven Umweltschutz zu unterstützen, da dadurch weniger Rohstoffe verarbeitet und abgebaut werden müssen. So trägt Recycling zur ökologischen Nachhaltigkeit und CO2-Reduktion bei.
Wer sein altes Handy bzw. Smartphone abgeben will, hat die Möglichkeit dies am Anfang einer Führung von Greentours zu tun (und damit einen Rabatt von 2€ zu erhalten) oder in der Sammelbox des BUND Konstanz (zum Hussenstein 12) abzugeben. Die Aktion ist ein Teil der Kampagne “Handys für die Umwelt” der Deutschen Umwelthilfe (DUH), welche jedes Handy fachgerecht recyclt oder wieder in den Umlauf bringt. Pro Gerät bekommt die DUH einen bestimmten Betrag von der Deutschen Telekom, der vollständig in verschiedene Projekte wie “Lebendige Wälder” oder in die Kampagne gegen Fracking geht.

logo_Greentours_ZWSHier gibt es weiterführende Artikel zum Thema:
- www.greentours.de/index.php/aktuelles/items/die-greentours-handy-sammelaktionausmisten.html
- www.qlt-online.de/hyperlokal/greentours-handysammelaktion
- www.suedkurier.de/wirinkonstanz./Umweltverband-sammelt-alte-Handys;art1014416,6869371

Und hier die Internetauftritte der Beteiligten:
- www.handysfuerdieumwelt.de/home
- www.bund-konstanz.de/umweltzentrum/bund-als-sammelstelle
- www.greentours.de/index.php/greentours-2.html

VEBU Konstanz

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Die VEBU Regionalgruppe hat sich im Jahre 2010 gegründet und besteht mittlerweile aus 15-20 Personen. Die Gruppe setzt sich für vegertarische/vegane Ernährungsweise sowie für die Rechte der Tiere ein.

Neben monatlichen Stammtischen, die zum Meinungs- und Gedankenaustausch gedacht sind, gibt es auch vegane Kochabende und diverse Aktionen, wie z.B. Flyerausgabe oder Infostände. Ziel ist ein gemeinsames öffentliches Auftreten, um Gehör zu finden. Es werden Mitbürger informiert, wie man sich gesünder und klimafreundlicher ernähren kann und welche Folgen Fleischkonsum für Mensch, Umwelt und Tier hat. Es werden Tipps zu Einkaufsmöglichkeiten sowie Restaurants gegeben. Für Interessierte gibt es auch praktische Unterstützung durch z.B. gemeinsame Einkäufe etc. Es gibt auch eine Rubrik in der Menschen berichten, wie sie zu Vegetarier oder Veganer wurden.

Jeder ist herzlich eingeladen bei einem der Treffen vorbeizuschauen, um sich kennenzulernen. Eine Mitgliedschaft ist nicht erforderlich. Zumeist finden die Stammtische im Café Exxtra (Hussenstr. 28) statt. Dort kann etwas gegessen werden, muss aber nicht. Der nächste ist am 5. Juli 2014 um 18 Uhr.

Unter Aktuelles findet man alle Veranstaltungen und weitere Informationen auf der Homepage:

www.konstanz.vebu.de

Herzblut – Das Magazin für Heimat und Natur

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Herzblut” ist ein neues Magazin der ehemaligen Herausgeberin von “Entree – Leben und Wohnen am See” Beate Nash. “Herzblut für Heimat und Natur” ist ein modernes Magazin und liegt mit dem regionalen und umweltbewussten Bezug voll im Trend.

Im DIN A4 Format werden mit vielen Bildern, Texten, Interviews die Region des Bodensees, dem Hegau und Oberschwaben dem Leser nahe gebracht und die Rückbesinnung auf Heimatliches, Natürliches und Nachhaltiges gestärkt.

Im Reportagestil werden Menschen und Themen, die sich nachhaltig mit den regionalen Werten, Traditionen und Naturkulturgütern beschäftigen und auseinander setzen vorgestellt. Dazu gehören die Vegan-, Slowfood- und die Hildegrad von Bingen-Bewegung sowie ein Interview mit dem Baron Johannes von und zu Bodman, in dem er berichtet, wie man den Erhalt der Region dauerhaft sichern kann. Zu der vielfältigen Themenauswahl gehört auch die Rubrik “regional gemacht”, worin Produkte der Region sowie deren Hersteller präsentiert werden.
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Aktuelle Themen sollen zu einem Umdenken von einer “Geiz ist geil!”-Mentalität in eine umweltbewusste Denkweise anregen. Ziele sind eine spürbare bessere Ökobilanz und der Konsum regionaler, saisonaler und überwiegend Bioprodukte und weniger Fleisch.

Die jährliche Publikation erscheint erstmalig an Ostern. Erhältlich ist Herzblut im Zeitschriftenhandel, Buchhandel bzw. direkt bei unter beate@nash.org und kostet 8€ für 224 Seiten wunderschön verpackter Geschichten.

Attac Gruppe Konstanz

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Das internationale Attac-Netzwerk setzt sich für eine moderne Wirtschaftsordnung ein, die den Reichtum dieser Welt gerecht, ökologisch, solidarisch und friedlich verteilt. Der Ausdruck steht für die Abkürzung des französischen Ausdrucks, der übersetzt “Vereinigung zur Besteuerung von Finanztransaktionen im Interesse der BürgerInnen” bedeutet (association pour une taxation des transactions financières pour l’aide aux citoyens). Ursprünglich war das Ziel die Besteuerung kurzfristiger Börsenspekulationen, welches sich mittlerweile zu den Problemen der Globalisierung entwickelt hat. Das Attac-Netzwerk sieht sich als Bildungsbewegung und bietet fundierte Analysen, um klare Forderungen durchzusetzen.

Akute Probleme wie Umweltveränderungen, Hunger, Arbeitslosigkeit, die wachsenden Kluft zwischen arm und reich, Kriege um Rohstoffe und Allgemeingüter, die zu zu Luxusgütern werden sind Folgen politischer Entscheidungen, die nicht tatenlos hingenommen werden muss. Gefordert wird eine Politik, die anders aussehen kann und dem Motto ”Globalisierung geht ganz anders – Mensch und Natur vor Profit!” folgt.

In 50 Ländern gibt es 90.000 Personen, die durch ihre Mitgliedschaft Engagement zeigen, um diese Ziele durchzusetzen. Wer sich angesprochen fühlt kann ebenso Mitglied werden und sich in der lokalen Gruppe in Konstanz melden und sie bei Kampagnen unterstützen oder eine Spende geben. Rund um den Bodensee gibt es hier weitere Gruppen zu entdecken.

Für Fragen und zur Information wird aktuell ein Wiki aufgebaut, das sich noch in der experimentellen Phase befindet. Weitere Daten und Inhalte gibt es auf folgenden Seiten:

- www.attac-netzwerk.de/konstanz/startseite
- www.attac.de
- www.attac-wiki.org/en/StartingPoints

Randegger Mineralwasser

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Wasser ist die wichtigste Ressource für den Menschen und wird in großen Mengen verbraucht. Daher lohnt es sich, sich nach einem regionalen Anbieter umzusehen. Hier bietet sich die Randegger Ottilien-Quelle an. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts ist das Unternehmen nun im Besitz der Familie Fleischmann und verkauft neben dem klassischem Mineralwasser mittlerweile auch Limonaden und Schorle-Getränke in 18 verschiedenen Sorten.

Für die Familie ist das Wasser nicht nur Existenzgrundlage, sondern auch Lebensaufgabe. Neben 16 Millionen jährlich verkaufen Flaschen ist die Verbundenheit mit der Natur ein wichtiges Element des Unternehmens. So ist es selbstverständlich, dass Umweltschutz großgeschrieben wird. “Denk global, trink lokal” ist die Firmen-Philosophie. Im Namen der Nachhaltigkeit werden nur Mehrwegflaschen, -deckel und -kästen verwendet. Der lokale Vertieb wird selbst übernommen und trägt so zur Müll-, CO2 und -Verkehrsvermeidung bei, indem ein LKW auf Pflanzenöl-Nutzung umgerüstet wurde. Der Strombezug besteht zu 100% aus regenerativen Energien, 50% davon werden aus dem Singener Wasserkraftwerk bezogen und die Flaschenwaschanlage wird seit 2006 mit Holzpellets anstatt mit Heizöl betrieben. Die Randegger Ottilien-Quelle ist daher auch ein Mitglied des Vereins “Gutes vom See“.

Das Mineralswasser wird aus einem Tiefbrunnen aus 118 Metern Tiefe gefördert und ist daher auf natürliche Weise mit wertvollen Mineralien und Spurenelementen angereichert. Die Temperatur beträgt sowohl im Sommer als auch im Winter 12,8 Grad und ist somit ursprünglich rein und von konstanter Zusammensetzung.

- www.randegger.de

- www.gutes-vom-see.de/mitglieder/aktive-mitglieder/handel/randegger-ottilienquelle.html

Greenpeace Gruppe Bodensee

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Die Greenpeace Gruppe Bodensee
- Quelle: gruppen.greenpeace.de/bodensee/ueber_uns.html

Die Greenpeace Bodensee Gruppe ist eine der 80 Ortsgruppen in Deutschland, die sich für lokalen Umweltschutz einsetzen. Die Gruppe wurde vor über 20 Jahren gegründet, folgt dem Motto “Taten statt Warten!” und handelt nach den Greenpeace-Grundsätzen Gewaltfreiheit, Überparteilichkeit, Unabhängigkeit und Internationalität. Ihre Arbeit besteht hauptsächlich aus Recherche, Aufklärung und Aktionen zu ökologischen Themen wie Atomkraft, Energie, Gentechnik, Klima, Verkehr und Ökostrom.

Ebenfalls sind die Greenpeace Gruppen miteinander vernetzt und treffen sich zu Weiterbildungen und Strategiediskussionen oder helfen bei Aktionen der bundesweiten Vereinigung.

Mitmachen kann man in jedem Alter. Für Kinder gibt es betreute “Greenteams” und für Jugendliche die “Greenpeace-Jugend-AG“. Jeden zweiten Donnerstag treffen sich die Mitglieder im Büro der Greenpeace Gruppe Bodensee um 18:30 Uhr. Mitmachen kann man, indem man eines der Treffen besucht oder das Kontaktformular ausfüllt.

Aktuelles und mehr Informationen gibt es auf der Homepage und auf Facebook.

- www.gruppen.greenpeace.de/bodensee/home.html
- www.facebook.com/greenpeacebodensee