KOMMIT – Netzwerk zur Selbsthilfe

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Das Selbsthilfewerk KOMMIT ist ein Netzwerk aus allen Selbsthilfegruppen im Landkreis Konstanz und steht im engen Kontakt mit der Selbsthilfekontaktstelle. Sie ist die einzige professionelle Einrichtung, die ein umfassendes Informations- und Unterstützungsangebot zum Thema Selbsthilfe in Konstanz bereitstellt. Ebenso findet eine Zusammenarbeit mit Einrichtungen und Verbünden des Sozial- und Gesundheitswesens sowie bürgerschaftlicher Projekte und Initiativen statt.

Die Aufgabe des Netzwerkes ist es ein selbsthilfefreundlichen Klima bei den Bürgern, den Fachkreisen und der Verwaltung zu schaffen. Dazu gehören die typischen Beratungstätigkeiten für Menschen, die an Selbsthilfe interessiert sind. Dessen Unterstützungsbedarf wird ermittelt, sie werden zu den Angeboten informiert und vermittelt bzw. es wird Hilfe angeboten, um eigene Gruppen zu erstellen und Mitglieder zu finden.

Das ehrenamtlich Engagement wird durch die Bereitstellung von Infrastruktur wie Räumen, Büros, Kopierer, Computer und Öffentlichkeitsarbeit unterstützt. Konfliktberatung in Gruppenkrisen, Beratung über Förderungsmöglichkeiten und Kontakte knüpfen sind weitere Aufgaben der Organisation.

Die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe veranstaltet außerdem die Selbsthilfetage und gesundheitsbezogene Vortragsreihen und Pressemitteilungen über die Bildung von neuen Gruppen. Sie arbeitet teilsweise auch projektbezogen und in regionalen und überregionalen Gremien mit.

Eine Auflistung aller Gruppen gibt es hier:
www.kom-mit.de/index.php?n=Angebote.Startseite

Und die aktuellen Veranstaltungen kann man auf Facebook (hier die Seite) oder unter folgendem Link verfolgen:
www.kom-mit.de/index.php?n=Aktuelles.Startseite

Die Homepage von KOMMIT beinhaltet noch viele weitere Informationen rund um das Thema der Selbsthilfe:
www.kom-mit.de/index.php?n=Kommit.Startseite

 

Tauschring Konstanz e.V.

Tauschring_ZWSUpdate: Der Termin für das monatliche Treffen wurde korrigiert.

Tauschringe sind Netzwerke für private Hilfeleistungen und bieten die Möglichkeit Gegenstände zu tauschen. Sie basieren auf einem monatlichen Treffen und auf einer positiven sozialen Grundhaltung. Auf diesen Treffen kann man sich kennen lernen und jeder wird unabhängig von Einkommen und Vermögen wertgeschätzt. Dabei gilt, dass gegenseitige Hilfe getauschte Lebenszeit ist und somit gleichwertig anerkannt wird.

Der Gedanke dahinter ist, dass wenn sich jeder mit seinem Können einbringt, eine soziales gemeinschaftliches Gefüge entsteht, das mit einer dörflichen Gemeinschaft zu vergleichen ist. Dies begegnet der städtischen Vereinsamung durch nachbarschaftliche Hilfe. Das ganze findet dabei ohne Geld statt – von seinen Freunden oder Nachbarn nimmt man schließlich ebenso wenig Geld an.

Die Tauschringe wollen kein alternatives Wirtschaftssystem darstellen oder gar eine Schattenwirtschaft aufbauen – das Ziel ist ein netteres Umfeld, in dem Werte und Anerkennung wichtig sind.

In Konstanz wird seit 1996 getauscht, seit 2010 ist der Verein offiziell eingetragen. Das ganze funktioniert dabei so: Jeder kann seine Angebote in die Marktzeitung eintragen und wer diese in Anspruch nehmen möchte, kann das dieses Mitglied kontaktieren. Jeder führt ein Konto, in dem die Verrechnungseinheit Talente sind. Eine Stunde Hilfe entsprechen 10 Talente. Wer Talente durch geleistete Hilfe erworben hat, kann diese wieder entsprechend in Unterstützung von anderen Mitgliedern investieren.

Das monatliche Treffen findet immer am ersten Mittwoch im Monat im AWO Treffpunkt Chérisy, Chérisystr. 15, 78467 Konstanz um 20 Uhr statt. Im August fällt dieses aus, im Januar ist es in der Regel eine Woche später.

Den Marktplatz, die Anmeldung für neue Mitglieder und häufige Fragen findet man auf der Homepage:

- www.tauschring-konstanz.de/index.html

Flüchtlinge willkommen!

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Über die Website www.flüchtlinge-willkommen.de gibt es die Möglichkeit in einem WG-Zimmer Flüchtlinge wohnen zu lassen anstatt diese in Massenunterkünfte unterzubringen, wo sie weniger schnell Anschluss an die Gesellschaft finden.

Das ganze ist sehr einfach gehalten und wird größtenteils von den Betreibern organisiert. Im ersten Schritt muss man sich mit einigen Informationen auf der Website anmelden. Diese werden benötigt, um die Wohnsituation zu verstehen, damit ein entsprechender Flüchtling gefunden werden kann – es wird ein Ansprechpartner vor Ort gefunden und der Kontakt hergestellt. Im Folgenden sollte in Zusammenarbeit mit “Flüchtlinge willkommen” die Finanzierung gesichert werden. Positive Erfahrung wurde mit Mikrospenden gemacht, bei denen mehrere Leute monatliche kleine Spenden zusagen – diese reichen etwa von 3 bis 50€. Es gibt auch die Möglichkeit eines Crowdfundings oder eine Förderung der Bundesländer.

Sind die Mieteinnahmen geklärt, kann es losgehen. Der geflüchtete Mensch zieht ein und es können die beidseitigen Vorteile genutzt werden: Der Flüchtling kann sich besser in die Gesellschaft integrieren und die Sprache schneller lernen während man selbst eine andere Kultur kennen lernen kann und einem anderen Menschen hilft. In dieser Zeit wird man von dem Team unterstützend begleitet. Ebenso kann man sich an eine lokale Flüchtlings-Organisationen wenden. Dort werden häufig Sprachkurse, Praktika und Uni-Kurse angeboten.

Auf der Homepage selbst gibt es detaillierte Informationen zu Ablauf und Organisation. Ein umfassendes FAQ ist auch enthalten.

www.flüchtlinge-willkommen.de