CarSharing

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Moderne Car-Sharing Modelle sind ein wichtiger Teil des “Masterplan Mobilität”. Daher arbeiten die Stadtwerke Konstanz intensiv mit dem Anbieter “stadtmobil CarSharing Südbaden” zusammen, um die Stadt von unnötigem Verkehr zu entlasten. Das Angebot soll eine Ergänzung zu dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) darstellen.

In ganz Südbaden gibt es über 160 Fahrzeuge an 35 Standorten. Mittlerweile werden sechs Fahrzeuge an festen Orten in Konstanz angeboten. Diese befinden sich in der Altstadt, im Paradies, in Petershausen oder in Wollmatingen.
Um das Angebot nutzen zu können, muss man sich nur bei der Stadtmobil Südbaden AG anmelden, dann kann man das Auto per Telefon, Internet oder Smartphone App buchen. Mit einer Chipkarte werden die Autos geöffnet, der Schlüssel ist im Auto selbst. Bezahlt werden pro Stunde (1,5€) und gefahrener Kilometer (20 Cent), der Treibstoff ist inklusive. Man muss sich nicht um Versicherung, Reperaturkosten, Investitionen oder Sonstiges kümmern. Auf längere Fahrt bekommt man Rabatte, zwischen Mitternacht und 7 Uhr läuft die Uhr gar nicht. Das Fahrzeug muss man wieder am selben Ort zurückgeben.

Es teilen sich im Schnitt etwa 20 Menschen ein Auto, die Verfügbarkeit liegt trotzdem bei ca. 90%. Das zeigt wie selten ein Auto eigentlich in seiner Lebenszeit tatsächlich bewegt wird. Ein Auto lohnt sich nur dann, wenn es benutzt wird, sonst verliert es von Jahr zu Jahr nur an Wert. “Unter 12.000 km pro Jahr, sparen Sie mit CarSharing bares Geld” wirbt Stadtmobil. Neben wirtschaftlichen Vorteilen freut sich auch die Umwelt. Durch verminderten Verkehr und Autobestand gibt es weniger Lärm und mehr Platz, sei es für Kinder, Fußgänger oder Radfahrer. Stadtmobil hat sich zusätzlich dazu verpflichtet nur sparsame und somit CO2-arme Fahrzeuge einzusetzen.

- www.stadtwerke.konstanz.de/mobilitaet/car-sharing.html
Werbeflyer (PDF)
- www.stadtmobil-suedbaden.de/start
- www.see-online.info/autos-stehen-nur-dumm-rum-car2go-fur-konstanz

Konstanz fährt voraus- elektromobile Eröffnung der Umgehungsstraße

Mit 15 Mio. € war es eines der größten Straßenbauprojekte der Region – der Bau der Westtangente im Konstanzer Westen. Die Neue Tangente verbindet die alte Radolfzellerstraße mit der B33. Gerade im Ortsteil Wollmatingen erhofft man sich von diesem Mammutprojekt verkehrstechnische Entlastungen.Nicht ganz unkritisch sieht die NABU-Gruppe Konstanz die neue Straße, da Schutzgebiete zerschnitten und Naherholungsgebiete beeinträchtigt würden. Nach der Eröffnung der Straße am 24.06.2013 bleibt abzuwarten, ob die Westtangente die erhoffte Entlastung für die Konstanzer Straßen bringt.

Bei der feierlichen Eröffnung säumten interessierte Konstanzer und Konstanzerinnen die Straße.  Ein Konvoi mit elektrisch betriebenen Fahrzeugen fuhr dem offiziellen Zug der Vertreter von Stadt und Land voran und sorgte dafür, dass die ersten Fahrzeuge  auf der neuen Straße mit nachhaltigem Ökostrom angetrieben werden.  Der größte der Teil der folgenden 21.000 Fahrzeuge pro Tag wird wohl (noch)nicht auf fossile Energieträger verzichten.

Die zukunftsträchtige Aktion liefert einen weiteren Beweis für den  Pioniergeist der Konstanzer Bürger, die auf ganz eigenem Weg die Mobilitätswende vorantreiben.

Weiter Informationen und einen „surrenden“ Dank finden sie unter:

http://blog.naturblau.de/2013/06/konstanz-unter-strom-elektromobile-umgehungsstrassen-eroffnung/

Masterplan Mobilität

*Fußgängerin

Mit dem „Masterplan Mobilität” wollen Gemeinderat und Verwaltung mit Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger die richtigen Antworten für die Verkehrsfragen von Heute und Morgen entwickeln. Ziel ist ein umfassendes Handlungskonzept, das die Grundlage bietet für die stufenweise Umsetzung von Maßnahmen. Weiterlesen