BUND Konstanz Sommerfest mit Flohmarkt

Am Samstag, den 27. Juni veranstaltet der BUND Konstanz sein alljährliches Sommerfest für das Jahr 2015. Es beginnt um 10 Uhr im Palmenhaus und endet gegen 18 Uhr.

Im Namen der Nachhaltigkeit und der Wiederverwendung findet in dieser Zeit ein Flohmarkt statt, an dem 25 Stände ihre Waren verkaufen. Zusätzlich bieten ab 14:30 Uhr diverse Vereine und Institutionen aus der Region Stände an, an denen man sich austauschen und informieren kann. Dazu gehören die Entsorgungsbetriebe Konstanz, das Forstrevier Konstanz, die Naturschule und der plastikfreie Versand monomeer. Außerdem wird es Veranstaltungen wie beispielsweise Trash-Art, Bionik für Naturtechniker oder gewebte Kräuterdüfte für Kinder geben.

Parallel wird die Wanderausstellung  ”Klimawirbel-Klimawandel am Bodensee; Ein Zukunftsszenario” gezeigt, die in neun Bannern einen provokanten Blick der Auswirkungen des Klimawandels auf die Bodenseeregion gibt. Dabei handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt vom Bodensee Naturmuseum, BUND und NABU Konstanz. Zu den Themen gehören Artensterben, Gesundheit, Tourismus, Energiekosten, Klimaflüchtlinge, Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Wetter. Auf zwei zusätzlichen Bannern wird der heutige Ausgangspunkt dargestellt. Diese dienen zur Grundlage für Tipps, was jeder Einzelne gegen die Klimaveränderungen tun kann.

Zur Verpflegung wird es selbst gebackenen Kuchen, Apfelsaft von Streuobstwiesen, Zuckerwatte und heiße Kräuterdünnele aus dem Ofen geben.

Den BUND Konstanz kann man unter anderem auf seiner Homepage sowie auf Facebook verfolgen:

www.bund-konstanz.de/start
- www.facebook.com/pages/BUND-f%C3%BCr-Umwelt-und-Naturschutz-Konstanz/342423149134158

BUND_Sommerfest_Plakat_ZWS

Ausstellung “Auenwälder am Bodensee” mit Vortrag von Volker Kromrey

Natürliche Dynamik der Aue_ V. Kromrey_Bodensee-Stiftung

Natürliche Dynamik einer Aue; Volker Kromrey, Bodenseestiftung

Am Donnerstag, dem 5. März 2015, wird eine mobile Wanderausstellung um 19:30 Uhr im Palmenhaus des BUND Konstanz zu dem Thema “Mehr Mut zur Wildnis am Bodensee – Auenwälder am Bodensee” eröffnet. Diese wird für vier Wochen dort zu sehen sein. Dazu hält Volker Kromrey (Bodensee-Stiftung) einen Einstiegsvortrag.

Bei den Auenwäldern handelt es sich um einen Raum von höchster Biodiversität, welcher jedoch insbesondere am Bodenseeraum stark zurückgedrängt wurde. Um diese wertvollen Gebiete zu erhalten, haben sich Naturschutzbehörden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammengetan und die Lage untersucht, um entsprechende Vorschläge zu präsentieren, die der Entwicklung Einhalt gebieten können. Im Rahmen der Ausstellung wird dem Besucher die Besonderheit der Auenwälder näher gebracht.

Hier ist die offizielle Veranstaltungsmitteilung des BUND Konstanz und der Bodensee-Stiftung:

Bodensee_Stiftung_ZWS“Auenwälder sind Räume höchster Biodiversität. Trotzdem zählen sie zu den gefährdeten und am stärksten zurückgedrängten Lebensräumen in unserer Landschaft. Dieser Umstand ist auch international anerkannt und findet seinen Niederschlag etwa in der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie der EU. Auenwälder sind dort als sogenannte „prioritäre Lebensräume“ aufgeführt und gelten somit als besonders schützenswert.

Ausgesprochen selten geworden sind die Auenwälder am Bodensee. Noch vor 200 Jahren säumten Weich- und Hartholzauen weite Bereiche des Bodenseeufers. Von diesen Wäldern finden wir heute nur noch kleine Relikte.

Eine Besonderheit am Bodensee sind die silbrig-weiß glänzenden Silberweiden-Auenwälder, ein Lebensraum der in ganz Europa gefährdet ist und unter Schutz steht. Die Silberweiden-Auenwälder brauchen die starken Wasserstandsschwankungen des Bodensees und sind in einem schlechten Zustand.

Gewässer- und Naturschutzbehörden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben gemeinsam und koordiniert durch die Bodensee-Stiftung das Interreg IV geförderte, grenzüberschreitende Projekt „Renaturierung der Auenwälder am Bodensee“ durchgeführt. In mehreren Studien wurden der Zustand und das Renaturierungspotenzial der Weichholzauen am Bodensee ermittelt und konkrete Maßnahmen zu deren Schutz und Entwicklung vorgeschlagen.

Die Wanderausstellung soll die Besonderheiten der Auenwälder aufzeigen um den Besuchern diesen einzigartigen Lebensraum näher zu bringen. Die Ergebnisse der Studien werden leicht verständlich zusammengefasst und mögliche Maßnahmen illustriert.

Am Donnerstag dem 5. März, 19:30 Uhr wird die mobile Wanderausstellung „Auenwälder am Bodensee“ im Palmenhaus in Konstanz eröffnet und ist dort für vier Wochen zu sehen. Der Eröffnungsvortrag von Volker Kromrey von der Bodenseestiftung informiert über die Charakteristik und den Zustand dieses einzigartigen Naturraumes am See und geht insbesondere auf die aktuelle Situation im Tägermoos ein. Der Eintritt ist frei!”

www.bodensee-stiftung.org

www.bund-konstanz.de