WAVE Trophy 2014 – die elektromobile Seewelle in Konstanz

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Die größte Elektroauto-Rally der Welt, die “World Advanced Vehicle Expedition” (kurz WAVE), findet auch dieses Jahr wieder statt. In zehn Tagen werden um die 80 Teams diesmal durch Baden-Württemberg via Bayern in die Schweiz fahren. Auch Konstanz wird angefahren und vermutlich als Übernachtungsort dienen.

Entlang den schönsten Strecken des Allgäus und den Alpen will die WAVE zeigen, dass Elektrofahrzeuge, angetrieben durch erneuerbaren Strom, schon heute alltagstauglich sind und die Mobilität der Zukunft darstellen, selbst über die höchsten Alpenpässe – und nebenbei auch enorm viel Spaß machen kann

Die weltgrößte Elektrorallye kommt auch nach Konstanz.
Wer schon immer mal die Zukunft unserer Mobilität hautnah miterleben wollte,
der kann dies am Di. 03.06.14 ab 16 Uhr am Konstanzer Hafengelände live erleben. ePorsche, Tesla, eLandrover, eVW-Käfer, iBMW, Twikes, und und und
Über 80 Elektro-Rallye-Teams machen Halt in Konstanz und zeigen, wie’s elektrisch vorwärts geht.

mehr Infos unter: www.seewelle.de

Um die WAVE Trophy 2014 zu gewinnen, muss ein Team die meisten Punkte in den täglichen Wettbewerben sammeln. Diese bestehen z.B. darin, wer das größte Ladevolumen oder die größte Reichweite hat, wer das beste Foto schießt oder wer sein Fahrzeug am schönsten dekoriert. Beurteilt werden neben dem Fahrzeug auch die Fähigkeiten des Fahrers. Strafpunkte gibt es für die, die etwa die Etappenziele zu spät erreichen oder sich nicht an die Regeln halten.

Zugelassen sind nur Fahrzeuge, die rein elektrisch fahren – ein Verbrenner muss also aus bleiben. Einziger zugelassene Zusatzantrieb ist Muskelkraft – auch E-Bikes sind erlaubt! Hier die genauen Zulassungsbedingungen. Wer weniger als 120 km schafft, kann in der “Short range-Kategorie” mitmachen.

Die WAVE startet am Freitag, den 30. Mai 2014 mit einer Sternfahrt und endet am Sonntag, den 8. Juni 2014 (Pfingstsonntag).

Weitere Inhalte findet man hier:
www.wavetrophy.com/de

Ideen- und Realisierungsteil des Architektenwettbewerbs zur Litzelstetter Ortsmitte

Architektenwettbewerb Litzelstetter Ortsmitte

Architektenwettbewerb Litzelstetter Ortsmitte

In einer neuneinhalbstündigen Sitzung haben die Mitglieder der Jury für den Ideen- und Realisierungsteil zur Litzelstetter Dorfmitte am 20. September 2013 getagt. Unter Mitwirkung von Fachpersonen aus Städtebau, Planung und Architektur, aber auch Vertretern aus Politik, Ortschaftsrat und WOBAK sowie Gästen aus der Spurgruppe für Bürgerbeteiligung wurden die 36 eingereichten Entwürfe des Ideenteils, der grobe Grundzüge für die neue Bebauung und das Umfeld des frei werdenden Geländes an der Martin-Schleyer-Straße, Ecke Kornblumenweg, liefern soll, debattiert und bewertet. Etwa die Hälfte der eingegangenen Projekte wurden für den zweiten, den Realisierungsteil, ausgewählt. In diesem geht es nun um die konkrete Ausgestaltung des Bauvorhabens. Am 22. November 2013 findet dann die endgültige Siegerfestlegung statt. Ortsvorsteher Heribert Baumann sprach von einem spannenden und interessanten Prozess, der viele bunte und ungeahnte Anregungen gebracht habe.

Zuvor hatte die durch den Ortschaftsrat Litzelstetten aus engagierten Bürgern zusammengestellte Spurgruppe, die einen repräsentativen Querschnitt aus der Bevölkerung des Teilortes abbilden sollte, über Monate hinweg den Prozess über die Ausgestaltung der Wettbewerbsausschreibung kritisch begleitet. In mehreren Sitzungen war ein Bürgerworkshop vorbereitet worden, auf dem die Einwohner anhand verschiedenster Fragestellungen ihre Ideen, Erwartungen und Wünsche an die neue Bebauung in der Ortsmitte einbringen konnten. In enger Rückkoppelung mit dem Amt für Stadtplanung und Umwelt und unter Moderation von „translake“-Geschäftsführer Wolfgang Himmel wurden durch die Spurgruppe stellvertretend stets neue Impulse eingegeben, die letztlich auch in den Ausschreibungstexten Niederschlag fanden. Diese waren wiederum Gegenstand einer Präsentation vor der Bürgerschaft, ehe anschließend über Erfahrungen der Abläufe mit Bürgermeister Kurt Werner gesprochen wurde.

Neben einem Ausflug mit Besichtigung von Dorfentwicklungskonzepten in der Schweiz und Vorarlberg gehörte zum weiteren Aufgabenprogramm der Spurgruppe schlussendlich auch die Entsendung von Bürgervertretern in die Entscheidungsrunden des Architektenwettbewerbs, an dem diese als Gäste beratend teilnahmen. Das Team aus Regina Armbruster, Wolfgang Flick, Dennis Riehle, Katja Romer, Bernfried Treude, Regina Wesner und Brigitte Wind will auch nach der Auswahl für ein Bebauungskonzept sicherstellen, dass die Interessen aus der Einwohnerschaft in Erinnerung bleiben und dass die Bürgerinnen und Bürger fortlaufend transparent über den Fortgang des Neubaus informiert werden. Dazu gehört auch, die auf dem Tisch liegenden Planungen rechtzeitig offen zu legen und gegebenenfalls nochmals mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Wichtig ist der Spurgruppe aber auch, die im Ideenteil gefassten Rahmenbedingungen für das Umfeld des Baugebietes als mögliche Leitlinie für die künftige Dorfentwicklung fortzuschreiben.