“save me” Flüchtlingsorganisation

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Seit Juni 2013 gibt es in Konstanz einen Ableger der Flüchtlingsorganisation “save me“, welche sich dafür einsetzt, dass in Deutschland Flüchtlinge aufgenommen werden, ohne dass diese einen gefährlichen Weg alleine bestreiten müssen.

Das Ziel der lokalen Gruppe “save me, eine Stadt sagt ja” ist es, Flüchtlingen die Möglichkeit zu geben, ein Leben in Würde und Sicherheit selbstständig aufzubauen. Um dies zu realisieren, werden die nötigen Strukturen bereitgestellt, um Patenschaften zu ermöglichen. Dabei ist das Prinzip des persönlichen und direkten Austausches zwischen Konstanzer Bürger und Flüchtlingen elementar. Die Paten unterstützen, informieren, begleiten und bringen den Flüchtlingen unsere Kultur näher. Es sind weitere Informationsveranstaltungen und Patenschulungen geplant.

Neben der Unterstützung der Gemeinschaftsunterkünfte in Konstanz, bietet “save me” auch Kinder- und Hausaufgabenbetreuung an. Es werden auch regelmäßig Deutschkurse unterschiedlichsten Niveaus angeboten. Weitere Aktivitäten sind angepasste Stadtführungen (um einen Überblick über Konstanz zu bekommen), Informationsveranstaltungen, Unterstützung bei der Wohnungssuche, Fahrradvermittlungen und regelmäßige Kaffee-Treffs, die in Petershausen stattfinden. Der nächste wird am 7. Juli von 15 Uhr bis 17 Uhr sein.

Um weiterhin effektiv zu arbeiten, braucht die Organisation viel Unterstützung und Menschen, die mitmachen. Organisationen wie z.B. das Zebra Kino, die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen, Energia Bodensee oder Amnesty International helfen bereits. Jeder, der selbst Menschen, die aus ihrer Heimat flüchten müssen, helfen will, kann sich engagieren. Sei es durch symbolische Unterstützung, Spenden, Pate werden oder ehrenamtliche Hilfe bei “save me – eine Stadt sagt ja”. Hier ist eine Liste der bisherigen Unterstützer und deren Motivation.

- www.konstanz.save-me-kampagne.de

Voices of Transition im Zebra Kino

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Nachdem die Naturschule Konstanz bereits den Film Voices of Transition zeigte, schließt das Zebra Kino in Kooperation mit dem BUND nun eine Veranstaltungsreihe an. Kombiniert mit verschiedenen Workshops zum Thema der Ökologie wird der Film an drei Abenden gezeigt.

Am Donnerstag, 29. Mai 2014 (20 Uhr) informiert die foodsharing-Gruppe Konstanz über ihre Aktivitäten und gibt hilfreiche Tipps gegen Lebensmittelverschwendung. Am nächsten Tag (30. Mai) zeigt der BUND und der Nachhaltigkeitsrat der Uni Konstanz, was urban gardening ist und wie es funktioniert. Am Montag, 2. Juni, hält Luciano Ibarra aus der Gartenkooperative Freiburg einen Workshop über Solidarische Landwirtschaft. Interessierte können hier erfahren, wie man ein solches Projekt entstehen lässt und vielleicht sogar ein erstes lokales Netzwerk an Mitmachenden aufbauen.

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Voices of Transition beschäftigt sich mit Alternativen zur konventionellen Landwirtschaft und zeigt diesen an Beispielen des sozialökologischen Wandels in England, Frankreich und Kuba. Pioniere wie Rob Hopkins, Gründer der Transition-Town-Bewegung, verdeutlichen, wie man den Herausforderungen von Klimawandel, knappen Ressourcen und drohenden Hungersnöten mit neuen Wegen entgegentreten kann.

Das Zebra-Kino und der BUND laden zu diesen Veranstaltungen herzlich ein und freuen sich auf weitere Einzelabende mit den Dokumentarfilmen The Human Scale, Plastic Planet und Population Boom.

- www.zebra-kino.de
- www.bund-konstanz.de/start